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Gelände ähnelt wieder dem von vor 70 Jahren: In zehn Jahren 500 Pinien beim Castillo von Dénia entfernt 10.3.2026 - Über 500 Pinien sind seit 2015 im Umfeld der Burg von Dénia gefällt worden, allein seit Dezember läuft die Entfernung von 140 Bäumen, die durch die Trockenheit 2023/4 Schaden genommen hatten. So bietet das Castell de Dénia langsam, aber sicher wieder den weitgehend baumfreien Anblick, den es bis nach Mitte des vergangenen Jahrhunderts geboten hatte. Moskatell-Felder hatten bis dahin das Bild bestimmt, erst im letzen halben Jahrhundert hatten sukzessive die Pinien das Regiment übernommen und sorgten zunehmend für Schäden an Mauern und Strukturen, die mit deren Status als schützenswertes Kulturgut BIC nicht mehr vereinbar waren. 1. Märzwoche mit Staub, Kälte und Dreckregen in Dénia und Marina 3.3.2026 - Unangenehme Wetteraussichten bringt der sogenannte "meteorologische Frühjahrsbeginn" für Dénia und den Marina-Alta-Kreis: Bis Donnerstag wird erheblicher Sahara-Staub vorhergesagt, mit zunächst nur geringen Niederschlägen (wenn, dann sehr dreckig) und von erneut erheblichem Wind begleitet. Richtung Wochenende werde der Sahara-Staub dann durch erhebliche Regenfälle von stellenweise insgesamt über100 Litern ersetzt. FEBRUAR 2026: Wohnwagen breiten sich an Denias Küste aus - Stadt erwägt Zeitkontrolle und Sondergrundstücke 25.2.2026 - Auch in Dénia haben Anwohner und Lokalpresse die zunehmende Präsenz von Wohnwagen in der Nähe von Stränden und sogar direkt beim Hafen als Problem ausgemacht, auf das unter anderem Leserbriefschreiber mit heftiger Kritik und Vorschlägen der "von der Politik vernachlässigten Bürger" reagieren, die viel Frust verraten. Jetzt fühlt sich die PSOE-Rathausspitze bemüssigt, selbst Vorschläge zur Eindämmung des Problems zu machen, nachdem es sehr lange mechanisch geheissen hatte, dass man für die entsprechenden Zonen ja gar nicht zuständig sei. Zum einen soll demnächst eine App dabei helfen, die Standzeiten zu kontrollieren, die laut städtischen Verordnungen bei maximal 48 Stunden an einem Ort liegen und in erster Küstenlinie bei 24 Stunden. Ausserdem, so der zuständige Stadtrat, habe man bereits drei Grundstücke ins Auge gefasst, auf denen auf Dauer -gegen Bezahlung- die für Wohnwagen notwendigen Dienstleistungen, wie Entsorgung des Abwassers, angeboten werden können. Kurz angemerkt: Dass die Politik Problemen hinterherläuft, liegt ja meistens in der Natur der Sache. Wenn aber der Zeitabstand zwischen Auftreten auf der einen und Lösungsvorschlägen und erst recht Lösungen auf der anderen Seite gefühlt zu gross wird, wie in diesem Fall, dann spielt einmal mehr die Politik mit ihrer Legitimation. Vor allem, wenn zu lange mangelnde Zuständigkeit als Feigenblatt für ausbleibendes Anpacken ins Feld geführt wird. Und dann ist in sowieso unruhigen Zeiten schnell ein weiteres Steinchen in das Mosaik "alle inkompetent und bürgerfern" gefügt. -cgb- Dénias Polizei kontrollierte 75 Busse und Lkw: 20 Anzeigen 15.2.2026 - In einer einwöchigen Sonderaktion Anfang Februar kontrollierte die Ortspolizei von Dénia 75 Busse und Lkw im Gemeindegebiet. Ergebnis: 20 Anzeigen wurden geschrieben, von nicht angelegtem Sicherheitsgurt über fehlende Genehmigungen und TÜV-relevante Verfehlungen bis hin zu schlecht gesicherter Ladung. Dénia legt sich 40 "intelligente" Zebrastreifen zu 8.2.2026 - Das Rathaus von Dénia hat mit der Installation von knapp 40 so genannten "intelligenten" Zebrastreifen für insgesamt 150.000 € begonnen. Die neue Beleuchtung, die sich aktiviert, wenn ein Fussgänger sich an die Überquerung des "pasos de cebra" macht. Begonnen wird in den Bereichen um die Schulen und dort, wo ein besonders hohes Verkehrsaufkommen besteht (Av. Miguel Hernández, Av. Joan Fuster, Av. de Alicante, Camí de Gandia, Av. del Montgó, Av. de Andalucía un Calle Campotorres) und Stellen an folgenden Strassen, wo es besonders wenig normale Stassenbeleuchtung gibt: Carretera de Les Marines, Camí del Cementeri, Assagador de la Marjal, Camí Pou de la Muntanya und Camí de Sant Joan. Dénia erweitert Schattenzone an provisorischem Busbahnhof 2.2.2026 - Ein weiterer Beweis dafür, dass in absehbarer Zukunft nicht an die Schaffung eines echten Busbahnhofes in Dénia gedacht ist, aber immerhin: Das Rathaus der Marina-Alta-Kreisstadt erweitert bei der vor acht Jahren eingerichteten provisorischen Bushaltestelle in der Calle Mestre José Monjo Ferrer den beschatteten Wartebereich. “Wenn es jetzt noch Toiletten gäbe”, so frustrierte Nutzer, “dann würde die Installation noch mehr einem ernsthaften Busbahnhof ähneln”. JANUAR 2026: Hehler in Dénia: 2.500 Kilo Telefonkabel aus Benissa und Alfaz sichergestellt 26.1.2026 - Die Polizei-Operation “Phone25” hat bei einem Altmetall-Händler in Dénia zweieinhalb Tonnen Telefonkabel sichergestellt. Sie stammten mehrheitlich aus Kabel-Diebstählen in Benissa und Alfaz del Pí, die von Angestellten einer Telekommunikationsfirma durchgeführt wurden. Die rissen sich alte Telefonlinien unter den Nagel rissen, wenn sie Glasfaserkabel installierten. Bei einer anderen Polizeiaktion gegen Kabeldiebe wurden drei Männer zwischen 25 und 40 Jahren in Sueca und Valencia verhaftet, die über tausend Meter Telefonkabel gestohlen und dabei erhebliche Schäden auf Privatgrundstücken angerichtet hatten. Auf einem Grundstück in L´Atzubia waren 400 Kilo Kupferkabel entdeckt worden, das bereits für den Transport vorbereitet war. Die Täter wurden unter Auflagen wieder freigelassen. Dénia treibt Müllgebühren und Kfz-Steuern jetzt selbst ein 20.1.2026 - Das Rathaus von Dénia hat sich für die Eintreibung von Müllgebühren und Kfz-Steuer bei dem provinzweiten Organismus SUMA ausgeklinkt und dafür in der Calle Ramón Ortega eine vormittags geöffnete “Oficina Municipal de Tributos” mit acht neuen Gemeinde-Angestellten eingerichtet und diese mit einem neuen Steuer-Verwaltungsprogramm ausgestattet. Einzugsermächtigungen und Bonifikationen bleiben bestehen. Die Bezahlfristen für die beiden Abgaben werden getrennt: Müllgebühren werden jetzt im März fällig, die Kfz-Steuern im April oder Mai. Die Rathausspitze hofft, mit dieser Massnahme Geld sparen zu können und will zudem den Bürgern vor den Fälligkeiten mehr Raum zum Reklamieren und zur Lösung von Problemen geben. Heilsarmee: 2 Obdachlose starben über die Feiertage in Dénia 11.1.2026 - Nach Auskunft der Heilsarmee von Dénia sind während der Kältewelle zum Jahresanfang zwei Obdachlose in der Kreisstadt der Marina Alta gestorben. Das Angebot einer Notunterkunft während der beiden kältesten Nächte vor dem Dreikönigstag habe sich als zu wenig erwiesen, um die grundlegenden Bedürfnisse der Nacht für Nacht vom Regen durchnässten Personen trotz sporadischer Versorgung mit Decken und Essen zu befriedigen. Die Kommunikation mit ihnen sei schwierig, weil sie nicht über Telefone verfügen und über die bestehenden Hilfsangebote nicht Bescheid wüssten, so Mari Millán vom Ejercito de Salvación in einer spanischen Zeitung. Niemand brauche draussen zu schlafen, auch wenn er sich selbst eine Unterkunft nicht leisten könne. Sie beziffert die Zahl der Obdachlosen in Dénia mit rund zwei Dutzend und regt eine dauerhafte Herberge für Obdachlose an. Menschen, die ihre Kräfte für deren Betreuung freiwillig zur Verfügung stellen, die gebe es auch in Dénia genug, so die Vertreterin der Heilsarmee. Dénia: Unwetter zwingt die Reyes Magos ins Centro Social 5.1.2026 - Verschiedene Antworten haben die Heiligen Drei Könige für ihre taditionellen Umzüge am 5. Januar 2026 in den Orten der Marina Alta gefunden, wo die Regenfälle und -erwartung besonders hoch ist. In Dénia, Jávea, Pego und Vergel halten die Reyes Magos in geschlossenen Räumen Hof, in Dénias Centro Social erhalten die Kinder zwischen 16.30 und 20.30 Uhr ihre Geschenke. Städt wie Calpe, Pedreguer, Teulada Moraira oder Orba vertrauen auf eine Besserung und behalten den Umzug bei, aber einen Tag später, am 6. Januar. Benissa setzt auf einen kürzeren Umzug am Nachmittag des 5.1. (17.30 Uhr), und auch Benitachell vertraut auf ein gewisses Einsehen des Wettergotts. |