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Marina Alta, Els Poblets, Hinterland
Am 18. Oktober 2020 hielten eine Neonazi-Demo und die gewaltsame Gegendemo mit Zerstörungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei die Stadt Pego in Atem. Jetzt zeichnen sich die juristischen Folgen ab: Während sich das gute Dutzend der einheimischen Gegendemonstranten, die die auswärtigen Hooligans in das Pegoliner Fussball-Stadion getrieben hatten und sich dann mit der diese vor gewalttätigen Rache der "Antifaschisten" schützenden Polizei eine Schlacht lieferten, vor Gericht mit Gefängnisstrafen von bis zu 9 Jahren auseinandersetzen müssen, bleibt die illegale Ursprungsdemo mit faschistischen Parolen und zahlreichen "Viva Hitler" offenbar juristisch folgenlos. Denn die Polizei hatte zwar die gewalttätigen Gegen"demonstranten" identifiziert, aber nicht die Neonazi-Ultras aus Gandia, die anlässlich eines Fussballspiels durch die Gemeinde Pego gezogen waren und diese mit ihren Parolen und Aufklebern überzogen hatte, was spätestens seit Verabschiedung des "Ley de la Memoria Democrática" unter Strafe steht.
Das Land Valencia will nun von der spanischen Regierung eine Aufstockung der Policía Nacional in der Comunitat Valenciana fordern und diese mit der spezifischen Untersuchung von Verfehlungen gegen das Gesetz der "Memoria Democrática" betrauen lassen. Wenn dies nicht reiche, um das Problem zu lösen, sei auch die Schaffung einer valencianischen Landespolizei eine Möglichkeit.

Kurz angemerkt:
Wie es sie in Katalonien und im Baskenland bereits gibt...

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Den dritten Preis hat bei einem nationalen Talent-Wettbewerb für Digitalisierungs-Projekte die Sekundarschule "Matemàtic Vicent Caselles Costa" von Gata de Gorgos gewonnen. 5 Schüler aus Gata nahmen neben hundert Vertretungen aus ganz Spanien an dem Wettbewerb teil. Ihr Projekt hat die Verbesserung der Gruppendynamik bei elektronischen Spielen zum Ziel.
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Die höchsten Mietpreise in der Marina Alta weist einer Erhebung des Portals "Idealista" mit knapp 11 €uro pro Quadratmeter Moraira auf und liegt dabei über den valencianischen Provinzhauptstädten Valencia (10 €), (Alicante (8) und Castellón (7). In der Marina Alta folgen Jávea und Calpe mit fast 10 und knapp 9 €/qm. Diese von der Inflation und der touristischen Konkurrenz auf neue Rekordhöhen getriebenen Mieten sind für die arbeitende Bevölkerung mit kleinen Einkommen immer schwerer zu stemmen.
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Bis Ende Juli 2022 bietet das Land Valencia die Zugfahrten zwischen Dénia und Alicante kostenlos an. Das gleiche Angebot wie für "TRAM d´Alacant" gilt für TRAM de Castelló und Metrovalencia. Auch die Wochentags-Tarife werden für die Züge in Valencia und Alicante etwa um die Hälfte gesenkt, um dem öffentlichen Transport neue Kundschaft zu erschliessen und die bestehende zu entlasten.
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Mit erneuten Niederschlägen von bis zu 70 Litern pro Quadratmetern am Mittwoch, 4. Mai 2022, ist die Zahl der Marina-Alta-Gemeinden, in denen es in diesem Jahr mehr als 1.000 l/qm geregnet hat (normalerweise eine starke Jahresproduktion), auf 7 angestiegen, angführt von Vall d´Ebo und Val de Laguar mit 1.450 und 1.250. Noch mal so viele Kommunen verzeichnen bisher Niederschläge von zwischen 500 und 1.000 l/qm, darunter vorneweg Orba, Alcalalí und Pego, aber auch Jávea mit noch knapp unter 800 l/qm, allerdings mit einer Besonderheit: Diesen fast 800 l/qm von Toscamar stehen lediglich knapp 300 am Arenal-Strand gegenüber.
Benitatxell, Benissa, Gata und Dénia-Montgó stehen 2022 mit bisher zwischen 470 und 420 l/qm zu Buche.
Die Rangliste der ersten 15:
La Vall d’Ebo: 1437 l/qm
La Vall de Laguar: 1.243
Castells: 1.158
La Vall de Gallinera: 1.261
Benigembla: 1.208
La Vall d’Alcalà: 1.061
Parcent: 1.015
Orba: 913
Alcalalí: 848
Pego (Ambra): 834
L’Atzúvia: 781
Xàbia (Montgó/Toscamar): 776
Ondara: 537
Ràfol: 535
Pedreguer (Patronat): 518

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Im Marina-Alta-Kreis variieren laut Immobilien-Portal "Idealista" die Immobilien-Preise zwischen 3.200 Quadratmetern in Moraira und knapp 800 in Pego. Unter 1.000 €/qm rangiert unter den aufgeführten Kommunen ausser Pego lediglich Ondara, unter dem valencianischen Landes-Durchschnitt von 1.500 €/qm befinden sich die (Halb-)Hinterland-Gemeinden Benidoleig (1.000), Sanet i Negrals (1.100), Beniarbeig und Gata de Gorgos (1.350) sowie Teulada und Jalón mit 1.450 €/qm. Unter dem Durchschnitt der Provinz Alicante von 1.700 liegen Orba, Vergel und Pedreguer mit 1.600.
Immobilienpreise unter 2.000 €/qm sind in Alcalalí und Els Poblets zu finden, während Ràfol und die Kreishauptstadt Dénia sich bei 2.500 befinden. Calpe weist einen Wert von 2.300, Benissa 2.550, und Jávea steht mit 2.650 zu Buche. Rang 2 in der Marina Alta bekleidet -Idealista zufolge- Benitachell mit knapp 2.700 € pro Qadratmeter, und die höchsten Immobilienpreise weist Moraira mit beinahe 3.200 €/qm auf.
Zum Vergleich: Finestrat und Altea aus dem benachbarten Marina-Baixa-Kreis liegen bei 2.300, die südlichen Kreishauptstädte Elda, Villena oder Alcoy unterhalb des Werts von Pego. Die billigsten Immobilien in der Provnz Alicante gibt es mit 460 €/qm in Algueña.
EL PRECIO POR METRO CUADRADO EN LA MARINA ALTA
Ort Preis € pro m2
MORAIRA 3.173
BENITATXELL 2.693
XÀBIA 2.653
BENISSA 2.569
CALP 2.274
DÉNIA 2.075
RÀFOL 2.049
ELS POBLETS 1.875
ALCALALÍ 1.818
Provinz-Durchschnitt 1.713
PEDREGUER 1.611
VERGER 1.606
ORBA 1.605
Landes-Durchschnitt 1.488
XALÓ 1.452
TEULADA 1.438
GATA DE GORGOS 1.361
BENIARBEIG 1.342
SANET I NEGRALS 1.123
BENIDOLEIG 1.022
ONDARA 929
PEGO 781













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Die Stadt Pego hat bestätigt, dass nach 400 Jahren der Franiskaner-Orden die Gemeinde Pego verlässt. PSOE-Bürgermeister Enrique Moll: "Wir haben alles getan, damit die Franziskaner in Pego bleiben, aber es war nicht möglich". Der Grund: Es fehlt am Nachwuchs. Die drei verbliebenen Franziskaner-Mönche sind 90, 87 und 80 Jahre alt. Sie werden nach Cocentaina und Villarreal geschickt. Im Juni soll der Konvent "Sagrada Familia" geschlossen werden. Im Prinzip war mit der Schliessung des Franziskaner-Ordens von Benissa vor fünf Jahren das Ende des Convento von Pego nur noch eine Frage der Zeit.
Das Colegio Sant Antoni bleibt bestehen, fürs erste mit ein oder zwei Gottesdiensten pro Woche. Aber über die weiteren Aktivitäten, die vom Erzbistum Valencia abhängen, wie zum Beispiel die Pfadfinder, wird die Zukunft entscheiden müssen. Das derzeitige Gebäude der Franziskaner stammt aus dem Jahr 1892 und diente während des Bürgerkrieges als Flüchtlingszentrum und Fahrschule.
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Die Gemeinde Pedreguer spart durch die Neuverhandlung ihres Stromtarifes innerhalb eines Rahmenvertrages der Provinz Alicante rund 200.000 Euro gegenüber den normalen Marktreisen ein, wie das Rathaus mitgeteilt hat. Ausserdem werde für die öffentliche Beleuchtung im Ort ausschliesslich zertifizierte Energie aus erneuerbaren Quellen verwendet, wodurch jährlich ein CO2-Ausstoss von 160.000 Kilogramm erreicht werde.
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Nunca llueve a gusto de todos. Das spanische Diktum "Es regnet nie zur Zufriedenheit aller" findet auch bei den lang ersehnten März-Regenfällen unserer Region seine wörtliche Anwendung: Während die Landwirtschaft der Provinz Alicante sich über das Äquivalent von 150 Hektokubikmetern und somit regenbedingte Einsparungen von 60 Mio € freuen kann, sieht die Kooperative "Cerezas Montaña de Alicante" mit Sitz im Marina-Alta-Hinterlandort Vall de Gallinera eine "katastrophische" Kirschenernte voraus, und zwar "die vierte hintereinander". Anfang März hatten 20 % der Kirschbäume mit der Blüte begonnen. Der fast ununterbrochene Regenmonat und die dauernde Feuchtigkeit haben nicht nur die Blüten stark beschädigt, sondern auch die Bestäubung durch Bienen ud Insekten verhindert: "Die Kirschsaison fällt auch dieses Jahr fast komplett aus". Im vergangenen Jahr machte der Mairegen kurz vor der Ernte fast alle "media-estación"-Kirschen für den Verkauf unbrauchbar, weil aufgeplatzt.
Die Kosten für die Bewirtschaftung eines Kirschbaum-Hektars wird mit 3.000 € veranschlagt. Und jetzt kostet der Dünger doppelt so viel wie im Vorjahr, der Sprit 1,90 und die Versicherungspolice nach mehreren Missernten "kaum noch zu bezahlen". Manch´ ein Kirschanbauer, so die Kooperative, hat aufgrund des düsteren Panoramas der letzten Jahre das Handtuch geworfen, etliche der zuvor tausend Hektar der Kooperative sind für den Anbau der besonders wetterempfindlichen Frucht verloren gegangen.
Noch eine Schattenseite, neben einer Serie gefrusteter Costa-Blanca-Besucher (die Briten durften seit Mitte März erstmals wieder Covid-auflagenfrei nach Alicante fliegen), beleuchtete das Rathaus von El Verger mit dem Hinweis auf die vielen Schwalben und anderen Wandervögel aus Afrika, die nach der anstrengenden Reise die harten hiesigen Wetterbedingungen im März nicht überlebt haben. Ihnen fehlten die fliegenden Insekten als Nahrung. Empfehlungen zur Rettung, wenn man ein schwer angeschlagenes Exemplar auffindet: in einen Karton mit Löchern geben, bei einer Temperatur von 25 Grad, keinen Föhn benutzen, dringend per WhatsApp 679 761 970 kontaktieren.
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