COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
Teulada-Moraira
Tennisplätze für Moraira, mobiler Ecoparque in Moraira, Solar-Strassenlaternen am Camí Font de L´Horta, Wanderweg am Camí Assagador in Canor, Ausarbeitung von Sommer-Routen, Schaffung von Parks an Wanderrouten, Grüner Weg am Camí de Sant Miquel: Bis zum 15. Dezember haben die Bürger von Teulada Moraira Zeit, sich für eines der Projekte des Bürgerhaushaltes zu entscheiden, damit es im Jahr 2023 verwirklicht wird. Für die Umsetzung steht eine Subvention von 9.000 € aus der Provinz- und Landeskasse zur Verfügung.
Abstimmungsort: http://teuladamorairaparticipa.es
Meldung kommentieren

Zur 5. Bürgermeisterin von Teulada Moraira hat Mitte November 2022 Gemeindechef Raúl Llobell (PP) seine Parteifreundin und Tourismus-Stadträtin Susanne Katzgrau bestellt. Damit ist der Ausstieg/(Selbst)Demontage ihres Vorgängers Alejandro Llobell sowohl im Arbeitsbereich Tourismus als auch als 5. Bürgermeister-Stellvertreter abgeschlossen, womit die Stadtregierung im Gemeindeparlament in die 8-zu-9-Minderheit rutscht.
Meldung kommentieren

Es war ein Spiel auf Zeit, und jetzt ist das letzte Kapitel einer bewegten Legislaturperiode im Rathaus von Teulada aufgeschlagen: Durch den formellen Verzicht auf seinen letzten Aufgabenbereich (Landwirtschaft) und der Ankündigung, ab sofort der Opposition im Gemeindeparlament anzugehören, hat Anfang November Stadtrat Alejandro Llobell die PP-Ortsregierung von Bürgermeister von Raúl Llobell (mit nunmehr 8 von 17 Mandaten) in die Minderheit gebracht. Allerdings behält er erst einmal seinen mit einem Gehalt verbundenen Posten als 5. Bürgermeister und Sitz im Magistrat bei.
Der Reihe nach: Als einer von zwei sozialistischen Überläufern verhalf Alejandro Llobell vor zwei Jahren seinem Namensvetter von der PP in den Bürgermeistersessel, nachdem das nach den Wahlen 2019 mit Compromís eingegangene Bündnis von Anfang an unter einem schlechten Stern stand.
Im Frühjahr 2022 beklagte sich Llobell als Tourismus- und Kulturstadtrat über mangelnde Beachtung seitens der Stadtspitze und Kompetenzen, drohte mit Rücktritt, wurde jedoch eingefriedet. Dann kam ein politisches Possenspiel um seine Fahrkostenabrechnungen zwischen Teulada und Moraira, das Llobell in den Status einer politischen Altlast beförderte, worauf weitere Klagen der Nichtbeachtung und der Rücktritt aus der Auditoriums-Stiftung folgte. Bürgermeister Llobell nutzte die Gelegenheit und entzog ihm auch den Arbeitsbereich Tourismus. Eine erneute Rücktrittsdrohung blieb wieder folgenlos, für ein paar Wochen - jetzt der Verzicht auf den Arbeitsbereich Landwirtschaft, aber, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza", nicht auf den mit einem Gehalt verbundenen Posten im Magistrat.

Kurz angemerkt:
Politisches Kalkül kann ich bei dem dauerbeleidigten aber offenbar konsequenzschwachen Alejandro Llobell nicht feststellen; er hat sich für seinen Namensvetter im Bürgermeisteramt als ideal auszuschlachtendes politisches Leichtgewicht erwiesen: zunächst mit erheblichen Zuständigkeitsversprechungen für den Machtwechsel geködert, dann via verletzter Eitelkeit und der nur auf den ersten Blick klein anmutenden, aber für die politische Reputation bedeutsamen Fahrtkosten-Affäre selbst ins Abseits geschossen und dabei -aus welchen Gründen auch immer- auf die Zeitgewinn-Manöver des Stadtoberhauptes eingegangen, bis zum -noch immer nicht absoluten- Ausstieg jetzt, ein halbes Jahr vor den nächsten Kommunalwahlen. Ein halbes Jahr Regierung aus der Minderheit im Stadtrat ist nicht angenehm, aber alles andere als ein Weltuntergang - und bietet für den Kommunalwahlkampf der Bürgermeisterpartei PP im kommenden Frühjahr vielleicht sogar mehr Vor- als Nachteile. "Seht her", dürfte die Übersetzung dieses Possenspiels auf Raten für den Wahlkampf der Teuladiner Konservativen heissen, "seht her, was passiert, wenn wir keine ausreichende Mehrheit vom Wähler bekommen. Nur mit einer absoluten Mehrheit für die PP könnt ihr euch solche unappetitlichen politischen Faxen im Rathaus ersparen".
Mich würde es nicht wundern, wenn der politisch so extrem glück- und ahnungslose Abschied-auf-sehr-viele-Raten-Stadtrat Alejandro Llobell auch bei eigener Abwesenheit von jeglicher Wahlliste (das sollte als sicher gelten) im Teuladiner Wahlkampf im kommenden Frühjahr eine Rolle spielen würde, allerdings als dankbarer und letztlich selbst verschuldeter Punching Ball für so ziemlich alle Beteiligten, mindestens aber: Compromís, PSOE, PP.
Carl-Georg Boge, Hsg. costa-info.de und WOCHENPOST

Meldung kommentieren

Je nach Zone geht die Gemeinde Teulada Moraira mit zwei verschiedenen Verfahren gegen die Prozessionsraupe vor, die sich in Pinienbeständen einnistet und gegen Anfang des Jahres sich in langen Schlangen auf Wanderschaft zu einem neuen Nest macht. Hautkontakt mit ihr ist für Menschen mindestens schmerzhaft, für Hunde beispielsweise gefährlich. Die "Endotherapie", nach der sich die Larven der Prozessionsraupen an einem eingespritzten Stoff vergiften der sich in bis in die Nadeln verbreitet, wird auf dem Hof der Grundschule von Teulada, dem Stadtwald, Portichol-Park, Rathaus und Pinaret de la Costa angewandt. Klassisch gesprüht aus einer Distanz von 30 Metern, allerdings mit biologischen Mitteln, wird bei der Grundschule, Sendera Portichol, Platgetes, Camino Viejo del Portet und den Calles Río Jalón, Oviedo, Ifach und Tarragona. Privatleute werden aufgefordert, ihre Pinien von den Nestern der Prozessionsraupen zu befreien, damit die Plage sich nicht verreiten kann.












Meldung kommentieren








Meldung kommentieren

An der Carretera de Sant Miquel zwischen Teulada und Benimarco soll auf drei Grundstücken von zusammen 45.000 Quadratmetern landwirtschaftlichem, also theoretisch nicht zu "entwickelndem", Land ein Campingplatz für Wohnwagen und mit 10 Bungalows entstehen. Die Firma "Camp Rafalet", die, besorgten Nachbarn zufolge, einem Bürger aus Benissa gehört, hat beim Land Valencia einen Antrag auf eine Sondergenehmigung als für das Gemeinwesen nützliches Projekt DIC gestellt.
Auf dem Grundstück gibt es zwei Gebäude, eines davon, den Nachbarn zufolge, 1995 illegal errichtet, die für den Komplex genutzt werden sollen, u.a. für Toiletten, Bar, Restaurant, Laden. Minigolf und Petanca-Bahn sind ebenfalls geplant. Die Rede ist von einer Investition von 100.000 €, aus der sich eine Nutzungsgebühr für das Land für wirtschaftliche Zwecke von 2.000 € ergebe. Die Nachbarn, die sich an die Presse wandten, glauben, dass die angegebene Investitiossumme dem Vorhaben nicht entspricht.
1 Kommentar   |   Meldung kommentieren

Die neue Tourismus-Stadträtin von Teulada Moraira heisst Susana Katzgrau. Bürgermeister Raúl Llobell übertrug seiner PP-Parteifreundin, die ausserdem für EU-Fonds, Gesundheit, Patrimonio und Catastro zuständig ist, den Arbeitsbereich das parteilosen Ex-Sozialisten Alejandro Llobell. Der fühlte sich, wie zuvor in anderen Arbeitsbereichen, ausgegrenzt, nachdem er seine Schuldigkeit als Mehrheitsbeschaffer für das Misstrauensvotum gegen die vorherige Bürgermeisterin getan hatte. Nach einer Rücktrittsandrohung im Frühjahr und dem Skandal um Kilometergeld für Fahrten zwischen Teulada und Moraira, der ihn vollends ins politische Abseits stellte, sowie Llobells Rücktritt auch aus der Stiftung des Auditoriums (ebenfalls wegen "Nichtbeachtung") war nun offenbar die Zeit günstig für den Bürgermeister, Llobell noch ein wenig mehr zu entmachten. Neben der Aufstockung für Katzgrau nahm der Stadtchef noch einige weitere Umstrukturierungen von Arbeitsbereichen vor.
Kurz angemerkt:
Katzgrau täte gut daran, beim Tourismus den einen oder anderen alten Zopf abzuschneiden, der den sich ändernden Urlaubsgewohnheiten der Menschen nicht mehr ganz entspricht. Die Strände zum Beispiel im Mai nicht touristengerecht zu präsentieren, wofür das Rathaus von Teulada Moraira in diesem Jahr nicht nur, aber auch, in WOCHENPOST und costa-info.de von etlichen Lesern heftige Kritik einstecken musste, sollte im nächsten Jahr nicht mehr passieren. Das Gleiche gilt zum Beispiel für Oktober, wo pünktlich zum deklarierten Saisonende alle Bojen abgeräumt wurden, so dass bei ziemlich vollen Stränden sich gefährliche Begegnungsmöglichkeiten zwischen Schwimmern und Booten oder Jetskis ergaben. Ich selbst habe dieser Tage mehrere Badegäste -ohne Signalfarbenbademütze oder Schwimmerboje- sorglos 200 Meter vor dem Ampolla-Strand sich vergnügen gesehen, ein gefährliches Unterfangen. Anderenorts, z. B. in Calpe oder Jávea, werden entweder Schwimmer an bestimmten Stränden auch im Winter durch Bojen vor Booten geschützt oder einfach jede zweite oder dritte Boje stehen gelassen. In den letzten Jahren ist diese Idee bei den Stadtoberen von Teulada Moraira mehrfach auf taube Ohren gestossen.
Carl-Georg Boge

Meldung kommentieren

Die Feuerwehr musste nach einem Verkehrsunfall auf dem Camino de la Font Santa zwischen Teulada und Benitatxell eine 67-Jährige Autofahrerin aus ihrem Auto befreien, nachdem sie von der Fahrbahn abgekommen war und ihr Fahrzeug nicht mehr verlassen konnte, das zwischen zwei "bancales" gelandet war. Der Unfall geschah gegen 22 Uhr, und die Fahrerin musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Meldung kommentieren

Das Rathaus von Teulada Moraira richtet im Wäldchen zwischen Bahnhof und Sekundarschule für 40.000 € einen Hundepark ein. Die Zone ist schon jetzt eine Art Hundepark für zahlreiche Spaziergänger, allerdings ohne Zaun un "Agility"-Elemente und Sitzbänke.












Meldung kommentieren







Meldung kommentieren

Weiter


Rathaus von Teulada - Offizielle Seite
Rathaus von Teulada - Tourismus Informationen