COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
Jávea / Xàbia
Aus der bereits vor dem vergangenen Sommer angekündigten Beschränkung der Besucherzahl an der seit einigen Jahren während der Hauptsaison völlig überfüllten Küstenhöhle Cova Tallada zwischen Jávea und Dénia wird auch in diesem Sommer wahrscheinlich nichts. Dafür werden die komplizierten bürokratischen Verfahren und Anforderungen verantwortlich gemacht, zumal in den nächsten sechs Wochen zunächst Bundes- und Landtagswahlen (Ende April) und dann Kommunalwahlen (Ende Mai) anstehen. Immerhin gebe es einen Entwurf der entsprechenden Anordnung durch das Landes-Umweltamt.
Eine Studie hatte ein Maximum von gleichzeitig 70 Besuchern empfohlen. Im vergangenen Sommer waren es pro Tag durchschnittlich 440, von denen etliche gleich den ganzen Tag blieben. An einigen Tagen wurden 230 Besucher in einer Stunde und 90 Kajaks an einem Tag registriert.
Für die Durchsetzung einer Besucherbeschränkung wären Landes-Polizei, Guardia Civil und die Ortspolizisten von Xàbia und Dénia verantwortlich. Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) liess wissen, dass die Policías Locales im Sommer überlastet seien und diese zusätzliche Aufgabe nicht übernehmen können. Der Direktor des Naturparks Montgó warf ein, dass es nicht jeden Tag einen Aufpasser geben könne, sondern nur ein Mal pro Woche eine Inspektion stattfinden könne, bei der die Besucher ohne gültige Reservierung bestraft werden. Ein zusätzliches Problem ist der komplizierte Zugangsweg, auf dem es oft zu Stürzen und Unfällen kommt, die immer wieder aufwändige und komplizierte Rettungsaktionen nötig machen.
Meldung kommentieren

Regen, Nutzung durch Sportler und mangelhafte Instandhaltung durch die zuständigen Verwaltungen: Durchweg schlechten Zustand bescheinigt die Internet-Zeitung "Marina Plaza" den Wander- und Spazierwegen vom Jáveaner Cruz de Portichol zum Cap Prim einen schlechten bis sogar gefährlichen Zustand. Einige Stellen seien überhaupt nicht mehr begehbar. Vor einigen Monaten hatte das Stadtparlament von Xàbia beschlossen, eine Studie über alle Wander- und Bergwege im Gemeindegebiet und die notwendigen Ausbesserungen und Erneuerungen in Auftrag zu geben. Bisher ist keine einzige entsprechende Aktion angekündigt worden. Schon die sonnigen Märzwochenenden stellten die enorme Anziehungskraft der Wanderwege an den Küsten von Jávea unter Beweis, nicht zuletzt für Familien mit Kindern.
Meldung kommentieren

Schüler der 5. und 6. Klassen der Grundschule Port de Xàbia wollen bis auf Weiteres alle 14 Tage den Grava-Kieselstand beim Hafen von Plastik und anderem Müll reinigen und dabei mit einem Informationsstand die Passanten auf das grosse Plastikproblem der Meere hinweisen und die Menschen zum Mitmachen anregen. Die Stadt begrüsst die Initiative und will die notwendigen Mittel bereitstellen.
Meldung kommentieren

Das Rathaus von Jávea entsorgt jeden Monat rund tausend Zigarettenkippen aus dem Pinosol-Park an der Cansalades-Strasse. Dieser war vor wenigen Jahren zusammen mit La Granadella zum grossen Teil ein Raub der Flammen geworden. Aber die Rauchverbots-Schilder werden trotzdem ignoriert.
Meldung kommentieren

Manche Hoffnungen auf einen wichtigen Beitrag für die dringend notwendige Wiederbelebung der Altstadt von Altea wurden auf ein Hotel-Projekt in dem Gebäude an der Plaza Celestina Pons, neben der Wehrkirche San Bartolomé von Jávea projiziert, in deren Untergeschoss die Banco de Sabadell untergebracht ist. Daraus wird nichts, wie jetzt die spanische Presse berichtete. Nicht nur, dass dass Projekt zunächst ein Jahr in den Büros des Bauamtes herumdümpelte. Dann kam dazu, dass die Terrasse des "Palecete" nicht als Terrasse nutzbar sein würde, was für die mögliche Rentabilität des Hotels unabdingbar gewesen wäre. Denn das Umfeld der alten Wehrkirche hat den Status eines "Bien de Interés Cultural" (BIC), was mögliche Nutzungen der Gebäude und Gebäudeteile stark einschränkt.
Allerdings steht auch die These im Raum, dass, ohne die Möglichkeit eines Hotels die ursprüngliche Begeisterung des Käufers sich abgekühlt haben könnte. Im Raum steht die Einrichtung touristischer Appartements, aber zunächst wäre zu klären, ob die Abänderung des ursprünglichen Projektes reichen würde, oder ob ein ganz neues her müsste, was sehr viel teurer käme. Die Presse äusserte auch die Vermutung, dass es an der Finanzierung haken könnte.
Meldung kommentieren

Die für die Sauberkeit der Kommunalwahlen zuständige Junta Electoral erwägt eine Bestrafung des Jáveaner Bürgermeisters José Chulvi (PSOE). Das berichten die spanische Presse und die oppositionelle PP, die das Ayuntamiento wegen der in der sensibleren Vorwahlphase möglicherweise gesetzwidrigen Veröffentlichung über die ersten Verwaltungsschritte in Richtung eines neuen Gemeindekindergartens und einer zweiten Sporthalle angezeigt hatte.












Meldung kommentieren








Meldung kommentieren

Zum 5. Mal in einem Jahr verbrannte im Hafenviertel Aduanas von Jávea ein Auto. Kurz vor Mitternacht ging am Dienstag, 26. März 2019, in der Calle Génova, parallel zum Steinstrand 1. Muntanyar, der Wagen eines Briten in Flammen auf. Die Feuerwehr konnte das Fahrzeug nicht retten. 9 Kfz sind damit innerhalb eines Jahres offenbar einem oder mehreren Kfz-Brandstifter zum Opfer gefallen.
Meldung kommentieren

Das Rathaus von Jávea will noch vor den Kommunalwahlen die Anfertigung von Projekten für einen städtischen Kindergarten für Kinder bis 3 Jahre und eine zweite Sporthalle ausschreiben. Für das Kindergartenprojekt werden 35.000 und für die Sporthalle neben dem Sportfeld in Freginal 120.000 Euro angesetzt, von denen die Provinz Alicante jeweils die Hälfte bezahlen soll.

Kurz angemerkt:
Man mag mir verzeihen, dass ich bei diesem sehr durchsichtigen Wahlkampf-Trommelfeuer aus dem PSOE-Rathaus von Jávea, zum dem auch das plötzlich aus einer tiefen Schublade hervorgezauberte Kanalisationsprojekt für 8 Mio Euro gehört, eine gewisse Skepsis beibehalte. Aus verschiedenen Gründen, teils nachvollziehbar, teils weniger, sind grosse angekündigte Massnahmen wie Triana-Brücke und Auditorium wenig vorangekommen. Ehrlicher wäre sicher gewesen, die zweite Sporthalle und den neuen Gemeinde-Kindergarten ins Wahlprogramm aufzunehmen und dann mit Nachdruck ab Juni anzugehen, wenn es denn für eine neue PSOE-Amtsperiode reicht.
-cgb-

Meldung kommentieren

Den Bau von vier grossen Abwasserkollektoren für insgesamt 8.000 Chalets hat laut "Información" Jáveas sozialistischer Bürgermeister José Chulvi angekündigt, der seit acht Jahren im Amt ist und sich im Mai erneut zur Wahl stellen will. Zwei Kollektoren sind für den Bereich Montgó geplant und je einer für das Cabo de la Nao und Lluca. Alle Häuser die näher als hundert Meter an diesen für insgesamt acht Millionen Euro zu bauenden Kollektoren liegen, müssen sich anschliessen. Alle Immobilien, die weiter entfernt liegen, müssen ihre Abwässer in Klärgruben von einer Kapazität von maximal 250 Häusern entsorgen, so die spanische Zeitung.
Chulvi kündigte an, dass der Ideenwettbewerb für die Neugestaltung des Steinstrandes 1. Muntanyar zwischen Hafen und Arenal eine Lösung für den fehlenden Kanalanschluss der Immobilien in 1. Strandlinie in dieser Zone beinhalten soll.
Der Anschluss von Wohnimmobilien in Gemeinden über einer gewissen Mindestgrösse ist innerhalb der Europäischen Union seit etlichen Jahren vorgeschrieben.

Kurz angemerkt:
Von einem umfassenden Kanalisationsprojekt für die Aussenbezirke von Jávea für viele Millionen Euro war schon vor etlichen Jahren die Rede. Viele Anwohner können jedoch mit der Lösung der fosas sépticas gut leben, zumal ein Grossteil der Kosten für eine einzurichtende Kanalisation -trotz seit Jahrzehnten bestehender regelmässiger Abwässerbeiträge über die Wasserrechnungen der Verbraucher- von den Immobilienbesitzern zu tragen sein würde, ein Kanalisations-Grossprojekt wie das von Dénia-Montgó zur Abschreckung beiträgt und von vielen die Leistung von Kläranlagen ohne die teure moderne dritte Klärstufe als nicht viel besser eingestuft wird als die von -gut gemachten- privaten Klärgruben.
-cgb-

Meldung kommentieren

Weiter