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Jávea / Xàbia
Mit vier Zwingern startete der Jáveaner Tierschutzverein APASA vor 20 Jahren und mit dem Ziel, dass keine Hunde mehr getötet werden, weil die Besitzer sie nicht mehr wollen. Im vergangenen Jahr brachte es APASA noch auf 480 aufgenommene Hunde, von denen 400 an ihre Eigentümer zurückgegeben wurden. Für 125 Tiere fanden sich 2018 neue Eigentümer, auch im europäischen Ausland, wodurch der Bestand auf 170 gesenkt werden konnte, ein Drittel davon von der Jagdhund-Rasse Podenco. Ein halbes Dutzend Personen sind fest angestellt, die 400 freiwilligen Helfer sind zum grössten Teil ausländische Residenten.
Mittlerweile hat sich, so die Zeitung Información, das Bewusstsein gegenüber den Hunden verbessert, die Zeiten von 700 in einem Jahr aufgenommenen Hunden scheinen vorbei, insgesamt stehen in 20 APASA-Jahren mehr als 11.000 betreute Hunde zu Buche. Nur Tiere mit unheilbaren Krankheiten werden getötet.
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Das hätten mit ein bisschen Pech auch hundert Meter werden können: Bei der Aufnahme eines Selfie stürzte Ende Januar 2019 ein schwedischer Freizeitradler von einer Aussichtsplattform beim Cabo de la Nao vier Meter in die Tiefe. Er hatte sich für das Foto cool auf das Geländer gesetzt. Er wurde bewusstlos ins Krankenhaus nach Dénia gebracht.
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Mithilfe einer Plattform mit Saugpumpe hat der Konzessionär des Yachthafens im Fontana-Kanal am Arenal von Jávea auf 5.000 Quadratmetern den Meeresboden von Sediment und Materialien gereinigt. La Marina Nou Fontana will damit den Yachten die problemlose Ein- und Ausfahrt garantieren. Den aufgesaugten Sand transportiert die Küstenverwaltung ab.
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Sie erinnern sich an die "Wunder-Zwillinge" von Xàbia, die vor etwas mehr als zwei Jahren im Centro de Salud von Jávea nach 26 Wochen Schwangerschaft und mit knapp 700 Gramm in einer Notgeburt mit Hilfe der Kinderärztinnen Mónica Bonora und Silvana Pinto sowie der Amme Ana Vico zur Welt kamen und dann drei Monate lang im Krankenhaus von Alicante aufgepäppelt und betreut wurden. Valentina und Isabella Drysdale gehen jetzt in den Kindergarten und lernen Castellano, Valenciano und Englisch, so der stolze und dankbare Vater gegenüber der Zeitung "Información". Sie sind gesundheitlich voll auf der Höhe, haben bereits Reisen nach Schottland, Ibiza und Thailand hinter sich.
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Das staatliche Wasserwirtschaftsamt CHJ fordert vom Ayuntamiento von Jávea Planungen über die individuellen Sickergruben hinaus für rund jene gut 10.000 Häuser (von den insgesamt rund 23.000 viviendas im Gemeindegebiet), die nicht ans Kanalnetz angeschlossen sind. Zu diesen Zahlen von vor über zehn Jahren sind noch einige Hundert Immobilien hinzugekommen. Eine Art Zeitplan für den Anschluss aller oder zumindest eines grossen Teils der Häuser ans Kanalnetz ist, so die spanische Presse, Bedingungen des CHJ für ein Gutachten, das die Stadt für die Verabschiedung des neuen Flächennutzungsplanes braucht.
Ausserdem fordert das Wasseramt vom Rathaus die Ausweisung von Gelände für die Erweiterung der städtischen Kläranlage EDAR, die für 24.000 Anwohner ausgelegt ist und spätestens im Sommer an die Grenzen ihrer Kapazitäten stösst und dies nur deshalb nicht das ganze Jahr über tut, weil der grösste Teil der Abwässer in Sickergruben landet, so diese denn dicht sind. Auch zonale Sammelbecken sind laut CHJ erlaubt, aber nur, wenn nachgewiesen wird, dass deren Wände absolut dicht sind und sie regelmässig geleert werden.

Anmerkung der Redaktion:
Wenn es also aus dem Rathaus von Xàbia heisst, man mache gute Fortschritte beim neuen Flächennutzungsplan, dann muss man diesen Optimismus wenige Monate vor den Kommunalwahlen einordnen. Den Anforderungen des Wasserwirtschaftsamtes zufolge fehlt es dem neuen Plan von Jávea offenbar am Grundsätzlichen: einer Perspektive für die Entsorgung des Grossteils der Abwässer.
-cgb-

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Nach der Verurteilung Spaniens durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen mangelnden Schutzes eines Anwohners von Valencia vor dem Lärm aus Lokalen einer Plaza droht auf Grund der Untätigkeit des Rathauses in Jávea ein ähnlicher Fall: Der Landes-Ombudsmann José Cholbi (PP, stammt aus Jávea) weist darauf hin, dass für einen sich seit langem ohne Ergebnisse beschwerenden Arenal-Anwohner durchaus einmal Entschädigungen fällig sein könnten. Die Stadt komme ihrer Verpflichtung auf Schutz der Nachtruhe ihrer Bürger nicht nach, so Cholbi und erweiterte den Vorwurf: Die fraglichen Lokale am Süden des Arenal-Strandes werden obendrein ohne die richtige Genehmigung betrieben - so gibt das von Bürgermeister José Chulvi (PSOE) seit acht Jahren geführte Rathaus von Jávea selbst zu, so die spanische Presse. Genehmigungen für Bar, Cafetería oder Restaurant seien beantragt, aber nach dem Abendessen werden Pubs oder Diskotheken daraus oder Livekonzerte auf ihren Terrassen organisiert.
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Die entschlossenen Bürgerproteste und die Veröffentlichungen in den Medien haben Wirkung gezeigt: Das Rathaus von Jávea setzt sich beim zuständigen Land Valencia dafür ein, dass die durchgezogene Mittellinie der 6 Kilometer langen Land-Strasse CV-734 zwischen den Kreisverkehren von Gata und Jávea an mehreren Stellen unterbrochen wird, so dass Linksabbiegen ermöglicht wird. Die Rede ist von Pons Químicas, dem Tanatorio, Ramblars, LaVibro und anderen, damit die Anwohner und Grundstücksbesitzer nicht jedes Mal so weite Wege auf sich nehmen müssen, um eine Multa zu vermeiden.

Anmerkung der Redaktion:
Und das ging nicht von vornherein so, da mussten erst erboste Anwohner und die Presse die Verkehrsverwalter im Rathaus auf Trab bringen, damit diese wiederum den Strassenplanern in Valencia Beine machen? Na, immerhin wird -angesichts der bevorstehenden Wahltermine?- offenbar schnell auf die Proteste ob des Schildbürgerstreiches reagiert.
-cgb













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Gut gedacht einmal mehr das Gegenteil von gut gemacht? Eine neue doppelte durchgezogene Mittellinie auf der Landesstrasse CV-734 von Gata de Gorgos nach Jávea (bisher fertig gestellt und mit Katzenaugen unterstützt bis zur Fabrik "Pons Químicas", so die Zeitung Información) bringt die Anwohner der Zone und den gesunden Menschenverstand auf die Palme: Weil selbst links Abbiegen auf die Strasse jetzt verboten ist, muss man, um eine Multa zu vermeiden, im Extremfall 12 Kilometer zurücklegen, zwischen den Kreisverkehren La Rana und El Paso an den Ortseingängen von Gata und Xàbia. Bisher ist
Eigentlich sollte die Ausweisung der Mittellinie, welche die gefährlichen Überholmanöver auf der unfallträchtigen Strasse beenden soll, von der Einrichtung eines Kreisverkehrs etwa auf halber Strecke begleitet werden, bei der Kreuzung des "Tanatorio". Das jedoch könnte, so befürchten die erbosten Anwohner und Besitzer von landwirtschaftlichen Grundstücken entlang der von dem Schildbürgerstreich betroffenen Strecke, könnte Jahre dauern. Sie wollen sich wehren und haben Aktionen gegen die vom Rathaus Jávea (allerdings mit Rotonda) angekündigte und vom Land Valencia finanzierte Massnahme angekündigt. Die Anwohner erwägen sogar, die Strasse mit Feuerlegen zu sperren, so die Zeitung.
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Mit dem laufenden Bau von 3 Luxus-Chalets auf Grundstücken von 1.700 Quadratmetern ist die vor zehn Jahren wegen der Krise unterbrochene Bebauung des Montgó von Jávea zwischen Kapelle Santa Llúcia und Naturschutzgebiet wieder aufgenommen worden. Insgesamt sind 15 Chalets möglich auf bereits parzelliertem und erschlossenem Gelände.
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