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Dénia
Der Landes-Ombudsmann "Síndic de Greuges" hat in Sachen fortdauernder Geruchsbelästigung an der Mündung des Girona-Flusses in Las Marinas die Stadt Dénia, der regionalen Wasserverwaltung CHJ und der Küstenbehörde Costas aufgefordert, sich für eine dauerhafte Lösung einzusetzen. Die Entfernung von angeschwemmtem Seegras sei zu loben, aber eine richtige Lösung des alten Probleme sei dringend geboten. Das vor einem Jahr realisierte Projekt jedenfalls habe offensichtlich keine Lösung gebracht.
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Wegen möglicher Umweltschäden am Meeresboden durch die auszubringenden, 400 Gramm schweren, Wendebojen hat das staatliche Küstenamt am Sonntag, 14. April 2019, eine für die Spanischen Meisterschaften zählende Ruderregatta verboten, an der rund 500 Sportler teilnehmen sollten. Nicht nur sei damit einer der ältesten Ruderwettbewerbe des Landes Valencia angezählt, so der Landes-und der Dénianer Ruderverband, die sich bis zum letzten Moment um ein Aussetzen des Verbotes bemüht hatten. Das Gesetz, auf das sich das Verbot bezog, sei auf keinen Fall anwendbar auf das Ereignis. Jetzt seien alle Veranstaltungen des Ruderverbandes und überhaupt alle nautisch-sportlichen Aktivitäten in der Comunitat Valenciana in Gefahr.
Kurz angemerkt:
Und so etwas lässt sich nicht mit ordentlichem Vorlauf klären? Hat hier das typische Vertrauen "Diesen renitenten Beamten werden wir allein mit Tradition schon umgebogen bekommen, und hinterher wird es dann schon irgendwie weiter gehen"? die Veranstalter die drohende Gefahr unterschätzen lassen. Dass Öffentlichkeit und Betroffene erst quasi Stunden vor dem Ereignis von der Absage erfuhren, daran trägt auch der Veranstalter mit Schuld.
Dass jedoch übereifrige Umweltbeamte gern mal das Kind mit dem Bade ausschütten wollen, das erleben Ausrichter von Sportveranstaltungen an unserer Küste immer wieder mal. Ich habe mir von Benissa Sport-Stadtrat Xavi Tró einmal berichten lassen, wie er mit Zähnen und Klauen das allsommerliche Schwimmereignis "Milla Verde" im achten Jahr seiner Ansetzung gegen eine Küstenbürokratie durchsetzen musste, die plötzlich entdeckt zu haben glaubte, dass dieses besser an einem innerstädtischen Strand durchzuführen sein sollte, damit weniger Umweltschaden durch die 250 Schwimmer entstehen solle, die eine halbe Stunde lang vom Fuster-Strand zum Bassetes-Hafen durchs Wasser pflügen. Wie das wohl im kommenden Juli aussieht mit den Schwimm-Events von Benissa, Calpe, Altea, Benidorm, Dénia. Auch die werden zum Teil zusätzliche Bojen als Wendemarken ausgebracht. Allerdings liegt nur der Kurs von Altea in einem ausgewiesenen Meeres-Naturschutzgebiet wie die Ruderregatta von Dénia...
Carl-Georg Boge

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Eine 67-jährige Französin kam am Sonntag Nachmittag, 14. April 2019, bei einem Sturz an der Steinküste Las Rotas im Süden von Dénia ums Leben. Bei dem Versuch, in der Nähe der Bar Helios eine Blume zu pflücken, so die spanische Presse, verlor die von ihrem Ehemann begleitete Frau das Gleichgewicht, stürzte unglücklich und starb augenblicklich.
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Mit den Stimmen der links-valencianistischen Regierungskoalition aus PSOE und Compromís sowie denjenigen von Podemos hat das Stadtparlament von Dénia kurz vor den Kommunalwahlen einen neuen Flächennutzungsplan für die Kreishauptstadt Dénia verabschiedet. PP, GDCU und Cs stimmten dagegen, weil es dem Plan an Konsens fehle und er entweder von der Landesregierung in Valencia kassiert werde oder später von den Gerichten.
Der neue Plan Estructural hat eine Beschränkung der Bauentwicklung zum Ziel. Drei Viertel des nicht bebaubaren Geländes soll geschützt und die maximale Bevölkerungszahl auf 55.000 beschränkt werden. Dies würde den Bau von noch 3.600 Wohneinheiten bedeuten. Dénia solle mehr Gelände für industrielle und Dienstleistungszwecke erhalten.
Mehrere Flächennutzungspläne ab 1990 wurden aus verschiedenen Gründen annulliert, so dass seit 14 Jahren mit Übergangsdokumenten gearbeitet wird, weil der einzig gültige allgemeine Plan der sehr stark auf Bauen und Entwicklung fixierte aus dem Jahr 1972 wäre.
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Die Policía Nacional hat in Dénia den Besitzer von zwei Pointer-Hunden verhaftet, die von zwei Anwohnerinnen in stark abgemagertem Zustand auf der Strasse gefunden worden waren. Das Tier konnte sich kaum noch bewegen, weshalb die herbeigerufenen Mitglieder des Tierschutzes es in eine Tierklinik brachten. Kurz danach wurde ein zweiter stark unterernährter Hund gefunden, dessen Chip den Polizisten den Weg zum selben Eigentümer wies. Der daraufhin wegen des Verdachts auf Tiermisshandlung festgenommene 49-jährige Spanier wurde nach seiner Aussage auf der Wache als offiziell Beschuldigter unter Auflagen wieder freigelassen.
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Bereits Tage nach der Einweihung der neuen fussläufigen Plaza Arxiduc Carles (ehemaliger Busbahnhof) präsentierte sich der Bodenbelag verschmutzt und von Falla-Böllern angefasst, das Gelb ist schon ins Hässliche geschossen. Das Rathaus kündigte eine Reinigung an und wies darauf hin, dass offensichtlich manche Menschen sich im öffentlichen Raum nicht ordentlich benehmen wollen und Neues schnell wieder verdrecken. Nicht abgezäunte Grünzonen werden zertreten. Den Vorwurf, dass ein einziger Regentag (der 20. März) reichte, um die Oberfläche der neuen Plaza in eine Seenlandschaft zu verwandeln, wies Baustadträtin Ripoll laut spanischer Presse schlicht zurück.
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Das Rathaus von Dénia will beim Oberlandesgericht gegen die Übergangs-Bebauungsnormen (NUT) klagen, die das -ebenfalls von einer Koalition aus PSOE und Compromís regierte- Land Valencia im Dezember für die Stadt festgelegt hat. Die Generalitat hält dagegen, dass mit diesen für eine Übergangszeit bis zur Verabschiedung eines neuen Flächennutzungsplanes (alle Versuche seit den 80er Jahren sind gescheitert, Dénia hat sich ein ums andere Mal mit immer wieder einkassierten Übergangsbestimmungen Zeit zu erkaufen versucht, ist aber nie dem grossen Wurf auch nur nahe gekommen) festgelegten Regeln keinerlei lokale Kompetenzen beschnitten worden seien. Valencia habe eingreifen und Übergangs-Bestimmungen schaffen müssen, weil es in Dénia keine gültige Stadtplanung gebe. Den NUT liegen Valencia zufolge etliche Treffen mit kommunalen Verantwortlichen zugrunde, und die Dénianer Realität und die Forderungen des Rathauses sei maximal möglich berücksichtigt worden. Zudem seien die Ablehnung nicht annehmbarer Forderungen der Stadtverwaltung umfassend technisch begründet worden.
Die Unternehmer-Vereinigung CEDMA versteht nicht, warum die Stadtspitze von Dénia sich gegen die Übergangsnormen stelle, um ihre Version eines Flächennutzungsplanes zu verteidigen, die sowieso keine Chance habe, wie die Zeitung "Las Provincias" berichtete.
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Innerhalb von 5 Tagen sind in Dénia-Las Marinas tote Delphine angeschwemmt worden, je einer an den Stränden Bovetes und Molins. Über die Todesursache konnte noch keine Aussage getroffen werden.
La Marina Plaza stellte ein Video vom zweiten angetriebenen Delphin ins Netz: http://lamarinaplaza.com/ca/2019/03/31/segon-dofi-mort-en-les-platges-de-denia-en-a-penes-uns-dies/













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Das Rathaus von Dénia hat die Strassensperrungen aus diversen Gründen für die erste Aprilwoche 2019 bekannt gegeben. Vom 1.-5. die Zone der Avda. del Marquesado (zwischen Caldera del Gas und Pintor Llorens) wegen Arbeiten an einem neuen Regenwasser-Sammler.
Wegen der Reinigung der Abwasser-Sammelstellen werden folgende Strassen gesperrt:
Dienstag, 2/04: c/ Benisa, c/ Elche y Travesía Paseo Saladar.
Mittwoch, 3/04: c/ Patricio Ferrándiz (zwischen Diana y Carlos Sentí), c/ Carlos Sentí (zwischen Patricio Ferrándiz y Paseo Saladar) y en Paseo Saladar (zwischen Carlos Sentí y Diana)
Donnerstag, 4/04: Avd. Marquesado (Richtung Paseo del Saladar y Carlos Senti) und c/ Carlos Sentí (zwischen Avd. Marquesado y Joan Fuster).
Dazu wegen Baumschnittarbeiten in der Calle Carlos Sentí, am 2. und 3. April von Marqués de Campo bis C/ La Vía.
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