Calpe / Calp
Tiefe Augenringe, ausgebeulte Kleidung und ein Erscheinungsbild, das auf drei Tage langes Feiern ohne Unterbrechung hindeutet - mit diesen Vorbedingungen hat man am Wochenende zwischen 8 und 20 Uhr gute Chancen, als Statist in einem Film fürs Internet mitwirken zu dürfen, der im Park "La Vallesa" von Calp gedreht wird. Die Serie heisst "Cervecitas a un euro" und handelt von zwei jungen Kerlen, die illegal Bier bei Konzerten und grossen Veranstaltungen verkaufen und sich entsprechende Probleme mit Sicherheitsdiensten, Polizei und Kunden einhandeln. Der knapp 20 Minuten lange Pilotfilm wird von Freitag bis Sonntag gedreht, und dafür werden 50 Statisten benötigt.
9 Filmprofis haben sich dieses Projekt vorgenommen, ohne die Unterstützung einer grossen Filmgesellschaft. Von der Resonanz auf das erste Kapitel im Internet hängt ab, ob weitere gedreht werden.
Meldung kommentieren9 Filmprofis haben sich dieses Projekt vorgenommen, ohne die Unterstützung einer grossen Filmgesellschaft. Von der Resonanz auf das erste Kapitel im Internet hängt ab, ob weitere gedreht werden.
In das neue Schuljahr startet die Stadt Calp nur mit einem städtischen Kinderhort(Escuela Infantil), der Silene d´Ifac. Der Hort Virgen de las Nieves müsse zunächst den strikten Anforderungen des Landes Valencia an eine solche Einrichtung angepasst werden, teilte jetzt das Ayuntamiento von Calp mit. Also werde Silene d'Ifac rund 160 Kinder zwischen 4 Monaten und 3 Jahren aufnehmen. Die Einrichtung verfügt nach ihrem Ausbau für eine Million Euro im vergangenen Jahr über 6 zusätzliche Klassen und einen Speisesaal. Dieser ist neu, ebenso wie das "Unterrichts"-Angebot in Valenciano. Am 6. September stellt sich der städtische Kindergarten zwischen 17 und 20 Uhr der interessierten Öffentlichkeit vor.
Meldung kommentierenEin 3 Jahre altes schweizer Kind ist am Samstag, 28. August 2010, in einem Privatschwimmbad in der Calper Urbanisation Los Almendros ertrunken. Dort verbrachte das Kind den Sommer mit seinen Eltern und seiner Schwester. Zwei Wochen zuvor war ein ebenfalls drei Jahre altes englisches Mädchen in Benitatxell ertrunken (wir berichteten) und Ende Juli ein 6 Jahre altes Kind in San Juan und eine Zweijährige in Elche. Im Juni wäre in Benidorm ein kleines Kind fast in einem Schwimmbad ertrunken.
Meldung kommentierenIn grossen Teilen von Calp gibt es seit Monaten Probleme mit dem Empfang des neuen terrestrisch-digitalen Fernsehens TDT. Die Problemursachen sind zweierlei: Echos sowie auf Grund der Hitze kondensierendes Meerwasser, so erläuterte das Rathaus von Calp. Allerdings arbeite die Firma Abertis an der Lösung des Problems. Die Sendestation auf dem Toix-Berg werde ausgerüstet, was auch zahlreichen Fernsehkonsumenten in Moraira, Teulada und Benissa zu Gute komme. Letztendlich zuständig sei allerdings nicht die Stadt-, sondern die Bundesverwaltung, stellte das Ayuntamiento von Calp klar.
Mit dem Satellitenempfang, der den Fernsehkonsum der meisten Ausländer an der Costa Blanca versorgt, haben diese Probleme jedoch nichts zu tun.
Meldung kommentierenMit dem Satellitenempfang, der den Fernsehkonsum der meisten Ausländer an der Costa Blanca versorgt, haben diese Probleme jedoch nichts zu tun.
Beim nazi-deutschen Propagandaminister Joseph Goebbels ist nach Meinung von Calps Buergermeister Ximo Tur (Bloc) die Informationspolitik der Sozialistischen Partei von Calp inspiriert. Deren durchweg verdrehte und gefaelschte Informationen, so Tur, finde regelmaessig und parallel Echo in den Zeitungen Levante, Informacion und El Pais. Da erscheinen in allen Zeitungen identische Berichte ueber eine Plenarsitzung des Stadtrates von Calp, obwohl keine von ihnen einen Berichterstatter vor Ort gehabt und auch niemand im Rathaus Informationen abgerufen habe. Und da werde im informativen Gleichschritt uebertriebene oder gar falsche Dinge verbreitet, z. B. das die Schulden der Stadt Calp ueber 50 Millionen Euro liegen und das Ayuntamiento 70 Mitarbeiter aus politischen Gruenden finanziell bevorzuge.
50 Mio E Schulden gehe gar nicht, weil das nach den staetischen Einnahmen von rund 29 Mio Euro erlaubte Maximum bei 32 Mio E Schulden liege. Austeritaet bei den Ausgaben habe eine Reduzierung der Kreditschulden auf 28 Mio E ermoeglicht, so Tur.
Bei der so genannten "Gratifikation fuer 70 Rathaus-Mitarbeiter" handele es sich um eine objektiv nachvollziehbare und oeffentlich vollzogene Gleichstellung von bisher trotz gleicher Arbeit unterschiedlich entlohnter Arbeit.
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Meldung kommentieren50 Mio E Schulden gehe gar nicht, weil das nach den staetischen Einnahmen von rund 29 Mio Euro erlaubte Maximum bei 32 Mio E Schulden liege. Austeritaet bei den Ausgaben habe eine Reduzierung der Kreditschulden auf 28 Mio E ermoeglicht, so Tur.
Bei der so genannten "Gratifikation fuer 70 Rathaus-Mitarbeiter" handele es sich um eine objektiv nachvollziehbare und oeffentlich vollzogene Gleichstellung von bisher trotz gleicher Arbeit unterschiedlich entlohnter Arbeit.
Eine Debatte um die Entlohnung einer Gruppe von Angestellten des Rathauses von Calp ist entstanden. Die sozialistische Oppositionspartei PSOE beschuldigt Buergermeister Ximo Tur, dass bei den staedtischen Gehaeltern Mehrkosten von 260.000 Euro entstehen, um politische Gefaelligkeit von Mitarbeitern zu belohnen. Diesen Vorwurf weist die Stadtspitze von Calp energisch zurueck.
Es geht um eine Abstimmung im Stadtparlament zur Anpassung der Angestelltenliste. Laut Zeitung "Informacion" werden 35 neue Arbeitsplaetze geschaffen und etwa ein Zehntel der rund 600 staedtischen Bediensteten erhalten Sonderzuwendungen in Hoehe von insgesamt 250.000 Euro pro Jahr, so die PSOE. Auf die Frage nach dem "Warum" der Zulagen fuer einige Beamte habe der Finanzstadtrat diese Massnahme mit "politische Entscheidung" gerechtfertigt. Unter anderem erhalte der Stadtarchitekt jetzt mehr Geld, weil er "Projekte" entwerfe. Und mehrere Angestellte mit Publikumsverkehr werden eben dafuer jetzt etwas besser bezahlt. "Diese Leute bekommen mehr Geld dafuer, dass sie die ihnen sowieso zugewiesene Arbeit machen", kritisierte Serna. Es handele sich nicht etwa um einmalige Zuwendungen, sondern um kaum verhuellte Gehaltserhoehungen auf Dauer.
Dem stehe die Streichung von 13 Stellen gegenueber, weshalb die Massnahme als "Einsparung verkauft" worden sei, so PSOE-Sprecher und Ex-Buergermeister Luis Serna. Wahr sei hingegen, dass diese Stellen zwar im Haushalt ausgewiesen jedoch faktisch nicht besetzt seien, weshalb sie auch nichts gekostet haben.
"PSOE informiert falsch"
Ganz anders stellt sich die Sachlage aus Sicht von Buergermeister Ximo Tur (Bloc) dar: Die Zeitung berichte von einer Stadtratssitzung, die sie nicht besucht habe, ohne dies anzudeuten. Ausserdem, so Tur, fallen rund hundert Stellen im Ayuntamiento weg, die PSOE informiere wissentlich oder unwissentlich falsch. Niemand habe auf Grund "politischer Entscheidungen" mehr Geld bekommen. In einigen Faellen wurden bisher benachteiligte Angestellte denjenigen mit gleicher Arbeit gleichgestellt. Bei anderen habe es die kritisierte Gehaltsanhebung gar nicht gegeben.
Und bei wieder anderen sei sie aus bestandenen formellen Einstellungs-Examina hervorgegangen. Gegenueber der Amtszeit seines Vorgaengers Serna, so Tur, gehe es jetzt bei der Gewaehrung von Gehaltszulagen weitaus objektiver und oeffentlicher zu. Serna habe Zulagen durch ein beinahe "clandestines" Dekret gewaehrt, und dabei lediglich die Ausweisnummern der Beguenstigten angegeben und nicht einmal ihre Namen.
Meldung kommentierenEs geht um eine Abstimmung im Stadtparlament zur Anpassung der Angestelltenliste. Laut Zeitung "Informacion" werden 35 neue Arbeitsplaetze geschaffen und etwa ein Zehntel der rund 600 staedtischen Bediensteten erhalten Sonderzuwendungen in Hoehe von insgesamt 250.000 Euro pro Jahr, so die PSOE. Auf die Frage nach dem "Warum" der Zulagen fuer einige Beamte habe der Finanzstadtrat diese Massnahme mit "politische Entscheidung" gerechtfertigt. Unter anderem erhalte der Stadtarchitekt jetzt mehr Geld, weil er "Projekte" entwerfe. Und mehrere Angestellte mit Publikumsverkehr werden eben dafuer jetzt etwas besser bezahlt. "Diese Leute bekommen mehr Geld dafuer, dass sie die ihnen sowieso zugewiesene Arbeit machen", kritisierte Serna. Es handele sich nicht etwa um einmalige Zuwendungen, sondern um kaum verhuellte Gehaltserhoehungen auf Dauer.
Dem stehe die Streichung von 13 Stellen gegenueber, weshalb die Massnahme als "Einsparung verkauft" worden sei, so PSOE-Sprecher und Ex-Buergermeister Luis Serna. Wahr sei hingegen, dass diese Stellen zwar im Haushalt ausgewiesen jedoch faktisch nicht besetzt seien, weshalb sie auch nichts gekostet haben.
"PSOE informiert falsch"
Ganz anders stellt sich die Sachlage aus Sicht von Buergermeister Ximo Tur (Bloc) dar: Die Zeitung berichte von einer Stadtratssitzung, die sie nicht besucht habe, ohne dies anzudeuten. Ausserdem, so Tur, fallen rund hundert Stellen im Ayuntamiento weg, die PSOE informiere wissentlich oder unwissentlich falsch. Niemand habe auf Grund "politischer Entscheidungen" mehr Geld bekommen. In einigen Faellen wurden bisher benachteiligte Angestellte denjenigen mit gleicher Arbeit gleichgestellt. Bei anderen habe es die kritisierte Gehaltsanhebung gar nicht gegeben.
Und bei wieder anderen sei sie aus bestandenen formellen Einstellungs-Examina hervorgegangen. Gegenueber der Amtszeit seines Vorgaengers Serna, so Tur, gehe es jetzt bei der Gewaehrung von Gehaltszulagen weitaus objektiver und oeffentlicher zu. Serna habe Zulagen durch ein beinahe "clandestines" Dekret gewaehrt, und dabei lediglich die Ausweisnummern der Beguenstigten angegeben und nicht einmal ihre Namen.
Den Zugang zur archaeologischen Ausgrabungsstaette "Pobla dIfac" haben jetzt die Mitglieder des sommerlichen Ausgrabungs-Camps entdeckt. Ausserdem wurden neue Grabstaetten freigelegt und in der Mauer aus dem 14. Jahrhundert die Zeichnung eines Bootes entdeckt. Diese neuen Ergebnisse liessen sich nun vor Ort Experten des Archaeologie-Provinzmuseums MARQ an Ort und Stelle erlaeutern. 70 junge Freiwillige aus verschiedenen Laendern sind in diesem Sommer an den Ausgrabungen beteiligt der "Pobla d'Ifac" beteiligt.
Meldung kommentierenDie Stadt Calp stellte klar, dass es sich bei dem stinkenden Wasser, dass aus dem Regenwasser-Kollektor der Calle Luxemburgo auf einen Teil des Arenal-Strandes ergossen hatte, nicht um Abwässer gehandelt hat. Vielmehr, so der zuständige Umwelt-Stadtrat José Perles (PP), sei durch den starken Regen verfaultes Regenwasser aus dem Kollektor gespült worden, das sich dort sammelt, weil er 40 Zentimeter unter dem Meeresspiegel liegt. Als Badegäste den Gestank gemeldet und die Oppositionspartei PSOE eine Untersuchung gefordert hatten, liess das Ayuntamiento als Vorsichtsmassnahme den kleinen Strandabschnitt zunächst sperren, gab ihn jedoch schon am Donnerstag Nachmittag wieder frei.
Ebenfalls vorübergehend geschlossen wurde das Strandstück des Arenal-Bol bei der Mündung der Kanalisation des Barranco del Quisi. Dabei ging es, so Strände-Stadtrat Antonio Romera (PP), darum, die Badegäste vor den Strömungen des ins Meer fliessenden Regenwassers zu schützen.
Meldung kommentierenEbenfalls vorübergehend geschlossen wurde das Strandstück des Arenal-Bol bei der Mündung der Kanalisation des Barranco del Quisi. Dabei ging es, so Strände-Stadtrat Antonio Romera (PP), darum, die Badegäste vor den Strömungen des ins Meer fliessenden Regenwassers zu schützen.
In einen drei Meter tiefen Brunnen stuerzte am Mittwoch, 18. August 2010, ein 49-jaehriger Kletterer am Calper Hausberg Penyon de Ifach. Dabei brach er sich in Bein und konnte nicht aus eigener Kraft herausklettern. Zum Glueck hatte der Mann ein Mobiltelefon dabei und konnte seine Familie anrufen. Die avisierte die Rettung. In der Zone gibt es vier Brunnenschaechte, die durch keine Schilder gekennzeichnet sind.
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