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Calpe / Calp
Das Ayuntamiento de Calp startet als erstes im Bereich des Landgerichtes von Dénia einen Vermittlungs- oder Schlichtungsdienst für Nachbarschaftsstreitigkeiten an. Der Dienst ist kostenlos, wird vom Land Valencia bezahlt und durch die Anwaltskammer der Provinz Alicante ausgeführt.
Termine werden montags und donnerstags vormittags im Friedensgericht vergeben, über das Bürgerbüro OAC, die Ortpolizei, das Sozialamt oder direkt über: mediaprop@icali.es
Diese vorjuristische Vermittlung soll das Justizsystem sowie die Beteiligten an Konflikten entlasten und wirtschaftlichere und für das Zusammenleben zuträglichere Lösungen suchen. Die rund 20 beteiligten "mediadores" haben Spezialkurse für dieses Format der Konfliktlösung absolviert.
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Das Stadtparlament von Calpe hat für 2023 eine 8 %-ige Erhöhung der Trinkwasser-Rechnungen beschlossen. Dies bedeute durchschnittlich einen Anstieg von rund 14 €, so das Ayuntamiento. Damit sollen die mit um 700.000 € gestiegenen Produktionskosten getragen werden, was vor allem an den gestiegenen Energiekosten liege.
Das Rathaus von Calp beklagt mangelnde Kontrolle beim Haupt-Wasserlieferanten, der Hinterland-Gemeinde Vall de Laguar. Ein Siebtel des Wassers gehe verloren.
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Das Ayuntamiento von Calpe hat auf der Plaza Manuel Miró in der Altstadt einen fünf Meter hohen aus Fogueras-Material aufgestellt. Er stammt von einem Falla/Foguera-Künstler Joaquín Rubio aus Elda. Die Kosten von knapp 10.000 €uro trägt zu zwei Dritteln die Provinz Alicante.
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Knapp 120 Anwohner von Calpe erhalten im kommenden Jahr vom Rathaus eine Beihilfe von bis zu 400 € oder 75 % der kommunalen Immobiliensteuer. Die Unterstützung geht an Senioren mit kleiner Rente und Langzeitarbeitslose mit geringem Vermögen. Die Subvention kann sich erhöhen für Alleinerziehende, Opfer von häuslicher Gewalt oder Angehörige von Behinderten. Die Stadtkasse lässt sich die Massnahme knapp 30.000 € kosten.
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Ende November soll nach Auskunft der Stadt Calpe die zweite Phase der diesjährigen Asphaltierungs-Offensive mit 20 Strassen für 340.000 € abgeschlossen sein: La Pinta, La Sta. María, Blasco Ibañez, Pintor Sorolla, La Pau, Joan de Garay, Doctor Fleming, Corbeta, Maestro Serrano, Málaga, Jazmines, Isaac Peral, Almendros, Limoneros, Navío, Goleta, Av. Valencia, Huelva, Benidorm, Madrid und Balandro. Noch vor Weihnachten soll die Reparatur und Asphaltierung der Durchgangsstrasse Ejércitos Españoles für über 300.000 € geschafft sein.
In der ersten Jahreshälfte wurden bereits die Avda. Diputación mit mehreren Kreisverkehren, sowie etliche Strassen in den Urbanisationen Mascarat-Toix, Maryvilla und den drei Canutas sowie die Strasse zum Aussichtspunkt Toix für zusammen fast eine Million Euro asphaltiert, bis Ende September anderthalb Dutzend Strassen in der Altstadt für mehr als 400.000 €: Palmar, San José, Conde de Altea, Capitán Zaragoza, San Isidro, Alicante, Masnou, Maria Jorro, Padre Manjón, Carlos Arniches, Petit, La Font, Plaza El Salvador, Grupo Antonio Ramos, Capitán Pérez Jordá, Mare de Dèu del Carme und Avda. del Norte auf 350 Metern.
Das Teer-Festival soll 2023 weiter gehen mit der Durchgangsstrasse Avda. Juan Carlos I beim Fosa-Strand sowie mehreren Urbanisationen und weiteren Strassen der Innenstadt.
Unsere neue http://costa-info.de Umfrage: Was halten Sie davon, dass ein so grosser Teil kommunaler Mittel für die Asphaltierung aufgewendet wird?

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Das Rathaus von Calpe hat für knapp 60.000 €uro pro Jahr auf drei Jahre die Fest-Beleuchtung für die Strassen der Stadt während der verschiedenen Fiestas im August, September, Oktober, Weihnachten und San Valentín in die Firma "Invernat" vergeben. Energiesparendes Material stehe im Vordergrund, die jeweilige Fiesta-Thematik werde deutlicher als bisher dargestellt, dazu kommt eine beleuchtete Replik des Peñón de Ifac sowie die Logos der Fiesta-Vereinigungen.
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Die Guardia Civil hat in Calpe einen 49 Jahre alten slowakischen Betrüger verhaftet, gegen den bei sechs Gerichten ein Haftbefehl wegen Immobilienbetrugs vorliegt. Ihm wurde zum Verhängnis, dass er vor drei Jahren in Calpe Zeuge eines Deliktes wurde, sich aber einer Befragung durch die Polizei durch Flucht entzog. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein, die erst zur Identifizierung des Mannes führte und ihn dann in Verbindung brachte mit einer Adresse in Calpe. Er bewegte sich meist mit Motorrad und Helm fort und hatte weitere Vorsichtsmassnahmen getroffen. Trotzdem gelang bald die Festnahme. Der sechssprachige Slowake hatte zahlreiche reiche Menschen mit angeblichen Immobilien-Dienstleistungen um hohe Summen Geldes betrogen.












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Das Stadtparlament von Calpe hat Ende Septemer die vozeitige Abzahlung der letzten Bankschulden-Tranche von 1,8 Mio € bis zum Jahresende beschlossen. Damit wird das Rathaus die Hälfte des 16-Mio-€-Überschusses aus 2021 zur Ablösung der Rest-Bankschulden verwendet haben. Die zweite Hälfte ging in Investitionen wie Asphaltierungen, Beschäftigungspläne und Abfederung der Krise. Die Opposition hätte eine "effizientere Nutzung der Überschüsse im Sinne der Bürger" der aus "Imagegründen beschlossenen" vorzeitigen Schuldenablösung vorgezogen. Dem hält die Stadtspitze entgegen, dass das Schuldenende der Stadt nicht nur 200.000 € an Zinsen und Kommissionen spare, sondern grössere Beinfreiheit bei Ausgaben, Investitionen und neuer Kreditaufnahme verschaffe.
Ausserdem beschloss der Stadtrat die Aussetzung der Gebühren für eine Geschäftseröffnung in Calpe währnd des Jahres 2023. Das kostet die Gemeindekasse 40.000 €.
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Der ehemalige PP-Bürgermeister von Calpe, Javier Morató, und zwei seiner Parteifreunde im Stadtrat, Juan Roselló und Fernando Penella, wurden jetzt vom Provinzgericht in Alicante wegen Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch im Rahmen des Müll-Skandals zu zweieinhalb Jahren Gefängnis, 13 Jahren verschärftem Amts-Verbot sowie Strafzahlungen verurteilt. Sie verschafften gegen ein Bestechungsgeld von 600.000 € der Firma "Colsur" des bereits vorher skandalumwitterten Untenehmers Ángel Fenoll im Jahr 1998 eine millionenschwere Müllabfuhr-Konzession über 25 Jahre, die bereits zwei Jahre später -ohne das gesetzlich notwendige Procedere und Gutachten- erweitert wurde.
Das Urteil fiel aufgrund der Verfahrens-Verzögerungen niedriger aus, wie das Gericht feststellte. Jahrelang hatten die Angeklagten, ähnlich wie beim Prozess um den grossen Wasser-Skandal, dessen Ausgang noch aussteht, keine Verzögerungs-Taktik ausgelassen, so dass der 2011 beendete Müllskandal erst elf Jahre später mit einem ersten Urteil vorläufig (eine Berufung vor dem Tribunal Supremo ist möglich) juristisch aufgearbeitet ist.
Neben den drei PP-Politikern wurde Roselló-Schwager Artacho (der auch im Wasserskandal eine wichtige Rolle spielte) und Bestechungs-Unternehmer Fenoll verurteilt. Drei weitere Angeklagte wurden aus Mangel an Beweisen freigesprochen, darunter Rosellós Ehefrau, die laut spanischer Presse als Eigentümerin des Grossteils der zahlreichen Immobilien und Fahrzeuge des Ehepaars herausstellte, das ein Reisebüro betrieb.
Das Bestechungsgeld (und dazu erhebliche Profite) holte Colsur durch aufgeblähte Wiegeergebnisse beim Müll wieder herein: Statistisch verbrauchte in jener Zeit jeder Calpino mehr als 7 Kg Müll pro Tag, gegenüber rund 4 z. B. in Dénia.
Die Anklage bezifferte das erzielte Betrugsvolumen mit 4 Mio Euro, obwohl das entsprechende Ziel der Firma bei 12 Mio gelegen habe. Allerdings nutzte die Nach-Morató-Stadtspitze nach Auffliegen des Skandals die restliche Vertragszeit dazu, Zahlungen an die Müllfirma zurückzuhalten und -auf juristisch nicht ganz risikolose Weise- gleichsam mit dem ergaunerten Volumen zu "verrechnen". Zuletzt hatte Colsur seine Müllwagen sogar durchgängig als havariert deklariert.
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