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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Ein 5 Stockwerke hoher Hotelkomplex von insgesamt 4.600 Quadratmetern entsteht an der Einfahrt der Urbanisation von Pedreguer-La Sella auf einem Grundstück von 7.700 qm. Es wird eines der ersten spezifischen Sportler-Hotels in Spanien sein und von dem ehemaligen Radprofi Alexandr Kolobnev betrieben, Besitzer eines Trainingszentrums für Spitzensportler in Jávea.
Das Hotel kann von Profi- und Amateurteams genutzt werden. Es bietet 45 Doppelzimmer, ein Drittel davon simuliert Höhen-Luftbedingungen, um eine verstärkte Produktion roter Blutkörperchen anzuregen und damit die Ausdauer zu fördern. Pool, Spa und Physiotherapie gehören zum Angebot. Nachbarn beklagten sich in der spanischen Presse über das Fällen zahlreicher Bäumen und damit die Vertreibung von Tieren für die "Errichtung eines Betonklotzes", der nur einigen wenigen nützen werde.
Kurz angemerkt:
Der eine oder andere Tierfreund hat wahrscheinlich vergessen, dass für seinen -sicherlich etwas kleineren- Wohn-Betonklotz wahrscheinlich auch irgendwann einmal Tiere weichen mussten. Wenn sich heraus stellen sollte, dass z. B. zu viel auf zu kleiner Fläche gebaut oder gar ein solches Projekt an dieser Stelle gar nicht entstehen dürfte, dann sollte es fundierte Einsprüche geben, und zwar schnell, damit keine Fakten geschaffen werden.
-cgb-

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22 von 23 Rumänen, denen Einbrüche in Dénia, Xàbia und 12 weiteren Städten zwischen 2008 und 2009 zur Last gelegt wurden, sind jetzt vom Gericht in Dénia gleich am ersten Tag des angepeilten Makroprozesses freigesprochen worden. Die anderen acht anberaumten Prozesstage wurden abgesagt. Der Grund für die Freisprüche: Der Richter hat die zu den Festnahmen in El Verger und Ibiza führenden Abhörmassnahmen für illegal erklärt. Lediglich neun der Angeklagten waren zum Prozess erschienen, lediglich einer konnte wegen Fingerabdrücken auf einer Dose zu 15 Monaten verurteilt werden, aber dieser hatte schon ausreichend Untersuchungshaft abgesessen.
Die Staatsanwaltschaft hatte Strafen zwischen zwei und fünf Jahren gefordert und dazu Entschädigungen von 400.000 Euro für Beute und Schäden in Geschäften und Privathäusern.
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Ein Wanderer-Paar von 32 und 30 Jahren stürzte am Sonntag Morgen, 13. Oktober 2019, im Barranco del Infierno im Hinterland der Marina Alta in die Tiefe und wurden mit Hilfe von Hubschrauber und Ambulanzen schwer verletzt in Krankenhäuser von Dénia und Valencia gebracht.
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Auf gut 4.000 Beratungen und Behandlungen werden die Psychiater des öffentlichen Gesundheitswesens im Marina-Alta-Kreis bis zum Ende dieses Jahres gekommen sein. Sie berichten von einem Anstieg der so genannten "trastornos mentales". Dabei erfülle nur jede 40. diagnostizierte Depression die Kriterien für eine schwere Depression. Bei dem Rest handele es sich um mangelhafte Anpassung an schwierige, stressreiche oder auch tragische Lebensumstände. Die Chef-Psychiaterin des Kreiskrankenhauses sprach von einer "Pathologisierung und Medikamentalisierung unserer emotionalen Antwort auf und Anpassung an die schwierige Veränderung von Lebensumständen". Lediglich 1 % der behandelten Bevölkerung weise tatsächlich schizophrene Komplikationen auf, während Alzheimer oder vaskuläre oder gemischte Demenz sich tatsächlich auf dem Vormarsch befinde.
Die psychiatrische Abteilung am Gesundheitszentrum von Jávea sprach der Zeitung ""Marina Plaza" gegenüber davon, dass ein Viertel der Bevölkerung irgendwann im Leben sich einem mentalen Leiden werde stellen müssen und dass mehr als die Hälfte der Menschen eine mentale Krankheit mit intellektuellem Defizit verwechsle.
Die Zeitung ergänzt ein Datum der Weltgesundheitsbehörde: Alle 40 Sekunden bringt sich in der Welt eine Person um, pro Jahr ca. 800.000 Menschen. In der Comunidad Valenciana, die kürzlich eine Info-Kampagne zum Thema Suizid organisierte, tötet sich jeden Tag ein Mensch.
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El Poble Nou de Benitatxell hat beim jüngsten Treffen der Bürgermeister des Marina-Alta-Kreises die Einrichtung einer gemeinsamen Tourismus-Marke angeregt und dafür das Beispiel Toskana genannt, immerhin mit so wohl klingenden Städtenamen wie Florenz und Pisa darin. Die Hälfte der etwas über 30 Gemeindeoberhäupter der "comarca" war erschienen, Benitachell zum ersten Mal. Erneut forderte das Gremium die Anschiebung des in einer Schublade des Bundes-Umweltministerium schlafenden Küstenzug-Projektes, einer fast vierzig Jahre alten Forderung aus der Marina Alta. Auch beim Trinkwasser sei eine regionale Strategie gefragt, wie die notwendigen sommerlichen Zukäufe von Benitachell und Teulada aus Jávea erneut gezeigt haben.
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Die spanische Polizei hat nach langen Ermittlungen eine Bande von 33 Scheckfälschern und Postdieben in ganz Spanien verhaftet, die auch in Dénia und Altea tätig war. Insgesamt werden den Mitgliedern der Bande über 1.600 Straftaten zur Last gelegt, allein in der Provinz Alicante von Anfang 2017 bis Mitte 2018 zwei Dutzend. In den meisten Fällen ging es um gestohlene Post, um vor allem mit Daten von Firmen Schecks und "pagarés" zu fälschen und einzulösen. Der entstandene Schaden beträgt insgesamt eine Dreiviertel Million Euro, knapp ein Zehntel davon an der Costa Blanca.













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Das Observatorio der Marina Alta hat im März und April eine Umfrage unter 230 Firmen des Kreises über deren Internet-Affinität durchgeführt. Nur jedes 20. Unternehmen verfügt nicht über einen Computer und nutzt das Internet nicht. Drei Viertel sind in den Sozialen Netzwerken vertreten, zwei Drittel haben eine eigene Webseite. Vier von fünf arbeiten mit Tablets oder anderen "dispositivos", gut die Hälfte nutzt die Cloud, aber nur 40 % kaufen/verkaufen online.
Nicht einmal jede fünfte Firma im Kreis verfügt selbst über einschlägige Experten oder nimmt den Dienst entsprechender Firmen in Anspruch, so das Observatorio.
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Seit Ende 2018 hatte die Guardia Civil den von seinen Kunden so genannten "Kokain-Opa" aus Els Poblets, seine Frau, seine Tochter und seinen Schwiegersohn als Drogenhändler im Visier. Jetzt, nach Monate langer Beobachtung und Sammelns von Beweisen, schlugen die Ordnungshüter zu. und nahmen die ganze Familie aus Els Poblets fest. Von Konsumenten erfuhr die spanische Presse, dass der 61-jährige Drogenhändler sich aufgrund seines grossen Stammkundenkreises von über hundert Kokain-Konsumenten vor allem aus Vergel und Els Poblets sicher fühlte, mit denen er und seine Familienmitglieder seit Jahren ihre täglichen Geschäfte entweder in ihrem ausserhalb gelegenen Haus, auf Supermarkt-Parkplätzen oder in Bars der Orte tätigte, so die spanische Presse. Seine Familienmitglieder bedrohten Drogenabhängige, die ihre Schulden nicht rechtzeitig beglichen, mit "erheblichen Verletzungen" durch Dritte.
Ende August wurde das Haus durchsucht und zunächst der "Abuelo de la coca" und seine Frau (55 Jahre) verhaftet, zwei Wochen später Tochter (37) und Schwiegersohn (33). Das Gericht schickte den Bandenchef ins Gefängnis, die anderen drei unter Auflagen nach Hause.
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Die Nebenkläger in dem Verfahren gegen vier Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, denen die Vergewaltigung eines 14-jährigen Mädchens in der Marina Alta zur Last gelegt wird, fordern neben Jugendstrafen von 5 Jahren eine Entschädigung von 100.000 Euro. Das berichtete die spanische Presse. An die Zeit in Jugendheimen sollen sich nach Meinung der Anklage drei Jahre "überwachter Freiheit" anschliessen. Ihnen wird sexuelle Aggression, Geheimnisverrat und Bedrohung des Opfers vorgeworfen. Die Vergewaltigung und die Aufnahme davon in einem Video fand im Juli vergangenen Jahres statt, wurde aber erst im März angezeigt.
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