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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Zahlreiche der Kommunen im Landkreis Marina Alta haben für das Jahr 2019 keinen Haushalt zu Stande gebracht. In den meisten Fällen hat dies mit instabilen politischen Verhältnissen zu tun, deretwegen zum Beispiel Benissa sogar noch mit dem Etat von 2017 arbeiten muss. Andere Gemeinden mit "verlängerten" Haushalten sind Alcalalí und Gata de Gorgos (von 2016), Teulada (trotz absoluter PP-Mehrheit bis zu den Wahlen im Mai diesen Jahres), Benitachell, Pego, Parcent, Jesús Pobre oder Llíber (von 2018).
Kurioser Weise steht auch Jávea mit einem "alten" Gemeindehaushalt zu Buche, dem des Jahres 2017. Dabei verfügte hier die Sozialistische Partei von Bürgermeister José Chulvi von 2015 bis 2019 über die grösste absolute Mehrheit der Region und selbst jetzt noch über eine komfortable absolute Mehrheit.
Ähnlich liegt der Fall im südlichen Nachbarkreis Marina Baixa mit Alfaz del Pí, wo die absolute Mehrheit der PSOE von Wahl zu Wahl gewachsen ist und trotzdem in diesem Jahr mit dem Etat von 2018 gearbeitet wird.
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Starke Sommer-Regenfälle erlebte der Norden des Marina-Alta-Kreises in der Nacht zum Mittwoch, 21. August 2019. Die Hinterlandgemeinde Vall d´Ebo verzeichnete 180 Liter pro Quadratmeter, Pego 150 (ein Drittel davon in einer einzigen Stunde) und der Deveses-Strand im Norden von Dénia über 140, Els Poblets und Pedreguer um die 80. Im Stadtzentrum von Dénia dagegen wurden nur 20 Liter gemessen, am Montgó 40. Auf der Jáveaner Seite des Montgó gingen rund 65 Liter Niederschläge pro Quadratmeter nieder, weiter südlich an der Küste des Kreises waren es immerhin noch bis zu 40.
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Seit drei Jahren ist die Eisenbahnlinie Calpe-Dénia wegen Modernisierungsarbeiten stillgelegt. Das 40 Kilometer lange Teilstück wird mit dem Bus bedient. Den Andeutungen, dass zumindest die Freigabe der TRAM-Strecke Calpe-Teulada noch in diesem Jahr oder Anfang des nächsten erfolgen könnte, geht die erneute Vergabe des Eisenbahn-Ersatzbusses zwischen Calpe und Dénia für zwei Jahre durch die Landesregierung in Valencia entgegen, die jetzt erfolgt ist, so die Zeitung "Información".
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Wenn man während der langen Orangensaison das Kilo bei Aldi oder Lidl für 50 oder weniger Cent erwirbt, darf man sich gern auch mal an die Folgen der Ausquetschungspolitik bei den Produzenten erinnern. Wer in den letzten Wochen der auslaufenden Naranja-Zeit auf der Landstrasse CV-731 durch die Hinterland-Gemeinde Benidoleig fährt, erhält auf einem Schild vor einem Orangenhain Nachhilfe: "Wenn du kostenlose Orangen willst, nimm sie dir" hat ein Landwirt seiner Resignation Ausdruck verliehen. Die Übersetzung: Es lohnt nicht. Wenn er die Früchte von Fremden abpflücken lässt, verliert er weniger Geld, als wenn er es selber täte und sie zu verkaufen versuchte. Der Grundstücksbesitzer hat bereits vor zwei Jahren die Bewirtschaftung aufgegeben, so die Zeitung "Marina Plaza": "Die Ministerien in Madrid und Valencia scheren sich nicht darum, was für Landwirte zu erleiden haben. In einigen Fällen sind die Produzentenpreise um bis zu 80 % gefallen".
-cgb-

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Die römische Ausgrabungsstätte in Els Poblets-Almadrava, direkt an der Küstenstrasse, hat mit einer Beihilfe von knapp 100.000 Euro von der Provinz Alicante eine neue Überdachung erhalten. Das war aus Sicherheitsgründen notwendig geworden, weshalb es bisher in diesem Sommer auch keine geführten Besuche der Anlage geben konnte. Diese sollen jetzt ebenso beginnen wie die geplanten Kurse für Kinder mit archäologischem Hintergrund. Der Austausch des Daches sollte bereits im Frühjahr stattfinden, verzögerte sich jedoch aus administrativen Gründen.
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Schon 15 Wettlokale sind mittlerweile in der Marina Alta für das Publikum geöffnet, das jüngste in der Avenida Juan Carlos I von Jávea. Das macht eines dieser Lokale mit Namen wie Codere, Sportium oder Ordens auf je rund 12.000 Anwohner. In Dénia gibt es 4, in Jávea jetzt 3, in Benissa und Calpe je 2, in Pego, Ondara und Gata je eines. Bald kommt eine dieser modernen "Spielhöllen" in Pedreguer dazu.
Suchtbekämpfung-Organismen wie Unidad de Prevención Comunitaria en Conductas Adictivas warnen vor dem zerstörerischen Potential der Wettindustrie für suchtanfällige Menschen, vor allem unter den jüngeren.
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Zwischen 2008 und 2012 verloren die Häfen der Marina Alta, Dénia (jetzt 26), Jávea, Calpe (je 18) und Moraira (3), mehr als 20 ihrer knapp 90 registrierten Fischerboote. Seither hat sich die Zahl auf 65 eingependelt. Die Zahl der im Fischereisektor Beschäftigten fiel von 310 auf 250. Das Volumen der gemeldeten Fänge sank von 5.000 Tonnen im Jahr 2008 auf 3.500 fünf Jahre später und pendelte sich dort ein. Einen im Vergleich zu den Booten überproportionalen Anteil an Fischern und Fängen verzeichnet Jávea.

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In der 650-Seelen-Hinterlandgemeinde Ràfol d’Almúnia in der Marina Alta hat die Gemeindespitze beschlossen, sich keine Gehälter und nicht einmal Sitzungsgehälter zu beschliessen. Allein Kilometergeld oder Aufwandsentschädigungen auf Reisen im Dienst der Gemeinde oder z. B. für den Besuch von Veranstaltungen oder Kursen können die Mitglieder der Gemeinderegierung der Partei Compromís anmelden.
Allein das Gehalt des Bürgermeisters von Ràfol, Josep Vicent Rovira (Compromís) hätte bis zu 32.000 Euro betragen können. In der Tausend-Seelen-Gemeinde Llíber hat sich die PP-Gemeindespitze Gehälter von zusammen 85.000 Euro genehmigt, fast ein Elftel des Gemeindeetats, wovon allein der wegen Korruption Anfang des Jahrtausends vor Gericht zitierte Bürgermeister fast die Hälfte einstreicht.












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Vor genau drei Jahren schloss die Landesregierung von Valencia die Trenet-Eisenbahnlinie in der Marina Alta. Anfang 2019, so die Ankündigung, werde die Schienenverbindung Calpe-Dénia als TRAM wieder hergestellt sein. Dann kamen unvorhergesehene technische Komplikationen wie die über hundert Jahre alte Quisi-Brücke bei Benissa, die sich als zu schwach für die neuen Dual-Züge erwies. Dieses Problem und überhaupt der Streckenteil Calpe-Teulada (11 Kilometer) könnte, so heisst es jetzt, 2020 "provisorisch mit Diesel-Zügen" befahren werden.
Die Streckenteile Dénia-Gata und Gata-Teulada stehen jedoch erst jetzt vor der Ausschreibung (17 Kilometer, 36 Mio Euro), so dass die "vorübergehende" Abdeckung der Strecke Calpe-Dénia mit Bussen zumindest ab Teulada noch bis 2021 andauern wird, vielleicht sogar noch bis 2022. Dann wäre ein halbes Dutzend Jahre ohne Zug durch die Marina Alta voll, erstmals seit 1884, als die Verbindung Dénia-Carcaixent eröffnet wurde (1974 geschlossen), der 1915 der 2016 aus Sicherheitsgründen geschlossene "Trenet de la Marina" folgte.
Immerhin: Wenn das Teilstück Calpe-Dénia die TRAM-Linie Alicante-Dénia vervollständigt, wird die Eisenbahnmodernisierung in der Marina Alta rund 130 Millionen Euro gekostet haben, inklusive 45 Mio E für sechs neue Züge, sowohl Diesel als auch elektrische.
Die Nordanbindung der Marina Alta per Zug ist zumindest bis Mitte des nächsten Jahrzehnts nicht vorgesehen: Der Küstenzug Dénia-Oliva taucht in den Infrastrukturplänen von Generalitat und Madrider Ministerium bis 2025 nicht auf, so die spanische Presse.
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