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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Eine Studie des Umwelt-Observatoriums ist zu dem Ergebnis gekommen, dass nur rund ein Zehntel der 40 Kilometer Küste von Dénia, Jávea und Benitachell nicht bebaut oder erschlossen sind. Davor habe in den wilden Jahren des Baubooms von 1987 bis 2010 nicht einmal ein grössenteils sehr unzugängliches Gelände die Küste bewahrt werden können und auch nicht in den Jahren danach. Auch zwischen Moraira und Calpe gebe es an der Küste kaum noch betonfreie Zonen, so das "Observatorio de la Sostenibilidad". Der erste betonfreie Küstenstreifen befindet sich im Naturpark Sierra Helada zwischen Alfaz del Pí und Benidorm, während im Norden von Dénia fast bis Valencia sich ziemlich durchgehend erschlossenes Gelände befindet.
Das Observatorium hat diese Analyse für die gesamte spanische Küste erstellt, und ist vor allem für die valencianische Küste zu "katastrophalen Ergebnissen" gekommen.
Drei der vier genannten Kilometer befinden sich zwischen Dénia und Jávea, im Naturpark Montgó, ein weiterer zwischen Cabo de la Nao von Xàbia und Cumbres del Sol von Benitachell. Dazu muss man wissen, dass das Institut die erste Küstenlinie mit einer Geländebreite zwischen 500 und 2.000 Metern vom Meer aus definiert.
In den genannten zwei Dutzend besonders bauwütigen Jahren hat sich dem Bericht zufolge die bebaute Küstenfläche in der Comunitat Valenciana fast verdoppelt. Die Studie: "Fast 60 % der valencianischen Küste sind künstlich". Die Bebauung der Küste werde durch die langsame Erholung des Bausektors seit 2015 fortgesetzt.
Das ökonomische Interesse an der Ausbeutung der Küste ist gross: 80 % der 60 Millionen jährlichen Besucher in Spanien gehen an die Küsten; das Land erwirtschaftet ein Achtel seines Bruttosozialproduktes mit dem Tourismus.
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In einem Appartement-Gebäude in erster Linie des Levante-Strandes von Benidorm, in der Avenida Madrid, brach am Sonntag Morgen, 21. August 2016, im 18. Stockwerk ein Feuer aus. Innerhalb von einer halben Stunde hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Grund für den Brand war ein Kurzschluss im Kompressor der Klimaanlage. Der Verkehr musste umgeleitet werden, Verletzte gab es nicht.
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Der Rotary Club Benidorm hat 7 Hilfsvereinigungen aus Benidorm und Umgebung mit 2.000 Euro unterstützt: Asociación de Enfermos de Familiares de Alzhéimer de la Marina Baixa (AFA); Cáritas Benidorm; Asociación de Minusválidos de Benidorm (ASMIBE); Asociación Doble Amor; Asociación de familiares de Enfermos Mentales (AFEM); Asociación de Mujeres con Cáncer de Mama (ANÉMONA), Asociación de Minusválidos de Villajoyosa (ASMIVI) und das Zentrum Les Talaies von La Vila. Das Foto zeigt Vertreter der Rotarier und der unterstützten Vereine.
Ausserdem loben die Rotarier zum 7. Mal einen Preis von 3.000 Euro für den besten Bachillerato-Studenten aus dem Marina-Baixa-Kreis aus.
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Die durchschnittlichen Temperaturen in diesem Sommer liegen an der Costa Blanca um rund zwei Grad unter denen des Vorjahres. Das teilte das Klimatologische Labor der Universität Alicante mit. Dabei halfen auch die Eintrübungen und Regenfälle gegen Ende der ersten Augusthälfte, die eine kleine Erleichterung der angespannten Trockenheitssituation für die Landkreise Marina Alta und Baixa brachten. Über den Feiertag zum 15. August wird eine erneute Erwärmung prognostiziert, die allerdings ebenfalls nicht extrem ausfallen sollte, so Institutsleiter Jorge Olcina.
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In der Provinz Alicante werden die Ausgaben für Renten und Pensionen nur zu 88 % von den entsprechenden Einnahmen aus Sozialabgaben gedeckt. Diese Situation hat sich auch durch die zuletzt festzustellenden Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt nicht verbessert, so die Alicantiner Tageszeitung "Información". Das Defizit wird mit 350 Millionen Euro beziffert: Einnahmen von 3 Milliarden Euro standen 2015 Ausgaben von 2,65 Milliarden gegenüber. Somit ist unsere Provinz ein eindeutiger Fall von Abhängigkeit vom Renten-Sparschwein des Staates, dessen in den Wirtschafts-Wachstumszeiten bis 2007 angehäufte Reserven mittlerweile zu 60 % wieder aufgebraucht sind. Allerdings, so die Zeitung weiter, liege die Abdeckungsquote in der Provinz Alicante sogar noch unter dem nationalen Mittel, wo auf 6 ausgegebene Euro nur 5 eingenommene kommen. Der Provinz Alicante kommt es in diesem Sinne "zugute", dass die Durchschnittsrente hier mit 775 weit unter dem nationalen Mittel von 900 Euro liegt.
Noch problematischer wird das Rentenloch, wenn man die zu den beitragsfinanzierten die sogenannten "nicht-kontributiven" hinzunimmt. In der Provinz Alicante springt dann das Defizit mit 800 Millionen Euro auf 23 %. Daran hat die nach deutschem Vorbild durch die Zapatero-Regierung eingeführte Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre wenig geändert, so die Gewerkschaft CC.OO., und auch nicht die Abkoppelung der Rentenentwicklung von der Inflation. Das Problem, so die Gewerkschaften, seien die überhand nehmenden schlechten Arbeitsverhältnisse, die nur in sehr geringem Masse Beitragszahlungen in die öffentliche Rentenkasse ermöglichen.
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Mit 100 Litern Niederschlags pro Quadratmeter im Durchschnitt des Marina-Baixa-Kreises ist das Jahr 2016 bis Juni eines der trockensten seit 1950 gewesen. Im Frühjahr hat es fast gar nicht geregnet. Mit 100 l/qm liegt der Schnitt weit unter dem Normalwert, der innerhalb eines ganzen Jahres über 600 l/qm beträgt, auch wenn die zweite Jahreshälfte in unserer Region mehr als 50 % beiträgt. Das kurze Aufatmen von Ende August bis Anfang November vergangenen Jahres ist längst vergessen, als viele dachten, dass der zuvor schon fast zwei Jahre andauernde trockene Zyklus gebrochen sei.
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Mit 3.500 (auf 165.000) fiel in der Provinz Alicante der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Juli am stärksten unter den Provinzen des Bundeslandes Valencia aus, dessen "paro" sich um 7.500 Personen verminderte. Ende Juli waren in der staatlichen Sozialversicherung der Provinz Alicante mit 615.000 fast 10.000 Beitragszahler mehr eingeschrieben als noch einen Monat zuvor und 25.000 mehr als vor einem Jahr. Der Motor der Alicantiner Wirtschaft ist der Sektor Dienstleistungen, der zu 80 % zum Rückgang der Arbeitslosigkeit beitrug, die sich im Vergleich zum Juli 2015 auf fast 16.000 beläuft.
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Nach den 40 Grad in Pego und in Alicante am letzten Juli-Wochenende war für die Region für den Wochenbeginn eine gewisse Erleichterung an der Temperaturfront angesagt. Immerhin hatten die 40 Grad in der Provinzhauptstadt den höchsten Wert in den vergangenen sechs (sehr heissen) Jahren bedeutet. Auch in der Nacht hatte es nur eine geringe Erleichterung gegeben, war das Thermometer vielerorts nicht unter die 25-Grad-Marke gefallen.
Aber die Erleichterung zu Wochenbeginn soll, so die Vorhersagen, schon zur Mitte der ersten Augustwoche wieder von Temperaturen über 30 Grad abgelöst werden, in dem besonders hitze- und kälteanfälligen Hinteland-Ort Pego sogar von Werten über 35 Grad.












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Die Zahl der Arbeitslosen ist nach Angaben der Zeitung "Información2 im zweiten Quartal des Jahres 2016 zwar um 400 auf 211.000 gestiegen. Weil jedoch im gleichen Zeitraum die Anzahl der Beschäftigten um fast 36.000 auf 717.000 gewachsen sei, bedeute dies eine Absenkung der Arbeitslosenquote nach der sogenannten EPA-Statistik auf 23 %. Damit liegt die Provinz Alicante immer noch knapp drei Prozent über dem spanischen Durchschnitt, der erstmals in fünf Jahren auf 20 % gefallen ist, in den Monaten April bis Juni um 215.000 auf etwas weniger als 4,6 Millionen.
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