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Zum Artikel:
Stadtrat verteidigt traditionelle Vogeljagd - Svoboda eingeführt
Vogeljagd - ebenso widerwärtig wie Stierkampf
O. Künzli, Alcalali, am 08.04.2009 um 10:13 Uhr
Wie Stierkampf. Einem empfindenden Menschen widerwärtig.
Re: Widerwärtige Vogeljagd - nur wenige, aber mächtige Leute
Arne Fellner, am 15.04.2009 um 11:06 Uhr
Es ist schlicht abartig, wie sich Menschen artikulieren, um einen Weg in die Legalität zu finden, aus Vergnügen Tiere zu töten oder quälen zu dürfen. Für mich und viele Freunde war Spanien lange Zeit ein Land, welches mit Abscheu betrachtet werden sollte. Ein Land der Kampftrinker und Tierquäler, so dachte ich lange.
So ist es aber nicht. Es ist nur eine geringe Zahl der Einwohner, die derartigen Volkssport als Tradition erhalten möchten. Wenige, aber mächtige Leute, sind das. Dennoch bin ich hier und schliesse mich jenen gerne an, die gegen Tierquälerei ankämpfen.
Re: Vogeljagd Benissa: Kein Unterschied zum Robbenmord
Guenther Grigo, am 14.04.2009 um 00:56 Uhr
Mit Interesse und Erschuetterung habe ich ihren Beitrag aus Benissa gelesen:
Stadtrat verteidigt traditionelle Vogeljagd - (Svoboda eingeführt)

Kann man nicht mehr machen um die Bevoelkerung, also die Waehler in Benissa, zu mobilisieren? Schliesslich sind es die gewaehlten Vertreter die, auch im Auftrag von vielen Tierfreunden, ihr Unwesen treiben und ihr Mandat wissentlich gegen die Meinung vieler Waehler ausnutzen.

Hier ein Link zum Thema:
http://www.mediterranea.org/cae/parany.htm

Fuer mich gibt es keinen Unterschied zwischen dem beantragten Vogelmord und dem Robbenmord.

Zum Glueck hat Benissa noch nicht die Genehmigung - aber ohne oeffentliche Proteste kann das leicht passieren.

In Moraira Teulada waere das nicht moeglich. Hoffe ich wenigstens - auch unter dem neuen Alcalde.

Ihr Beitrag ist uebrigens auch Thema in einem Spanien Forum. Hier der Link zum Thread.

http://www.spanien-talk.de/viewtopic.php?f=26&t=5755

Guenther Grigo
Re: Widerwärtige Vogeljagd - Was ist der nicht-barbarische Teil?
Claudia Bloeser, am 10.04.2009 um 00:07 Uhr
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen!
Was den Umgang mit Tieren betrifft, ist Spanien aus dem Mittelalter noch immer nicht raus, will aber als vollwertiges, fortschrittliches Mitglied der EU verstanden werden.
Dass Politiker aller Parteien da mitmachen, ist durchsichtig genug.
Es reicht wohl (mir jedenfalls), dass Spanien in Bezug auf den Tierschutz kaum Fortschritte macht...und jetzt soll es zurück gehen.
Kann nur hoffen, dass die EU diesbezüglich eine deutliche Sprache sprechen wird!
Und was bitte, ist der "nicht-barbarische" Teil dieser Jagd?