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Rettung aus Seenot- oder Taxidienst nach Europa?
Wenzel Seiler, Benidoleig, am 18.08.2019 um 08:24 Uhr
Hat die Aufnahme von Flüchtenden direkt vor der Küste Nordafrikas, insbesondere Lybiens, wirklich noch viel mit Lebensrettung zu tun oder handelt es sich nicht vielmehr um die 2. Stufe eines illegalen Schleuserdienstes nach Europa?
Selbstverständlich kann man Menschen nicht einfach ertrinken lassen! Aber wenn man die kriminellen Schleuser und verzweifelte illegale Migranten regelrecht dazu animiert mit billigstem Equipment die paar Seemeilen bis zu wartenden „Rettungsbooten“ zu überbrücken, dann trägt man ungewollt zum Tode derer bei , die selbst diese kurze Distanz nicht schaffen. Auch hehre moralische Ziele sollten bis zum Ende mit allen Konsequenzen durchdacht werden.
Und natürlich ist auch unsere naive deutsche Bundeskanzlerin auf Abruf mal wieder dabei, eine unsinnige Forderung nach Wiederaufnahme der offiziellen Europäischen Rettungsaktionen zu fordern. Schnell noch mal vor dem Abgang das Image etwas aufpolieren?
Es gäbe durchaus humanitäre UND sinnvolle Lösungen:
Warum nutzt die EU, immerhin die größte Wirtschaftszone der Welt, ihre Macht nicht mal dazu in Lybien oder einem der Maghreb-Staaten ein kontrolliertes Auffanglager, mit akzeptablen humanitären Bedingungen einzurichten. Es kann doch nicht so schwer sein, diese Länder zu zwingen dies zu akzeptieren, natürlich voll auf Kosten der EU und mit Arbeitsplätzen für Einheimische. Es gelingt ja sonst auch wirtschaftlich Druck auszuüben um die Interessen der EU-Industrie durchzusetzen. In Lybien z.B. werden alle Kriegsparteien entweder von Frankreich oder von den anderen EU-Staaten mit Waffen beliefert. Da sollte doch eine neutrale Zone für ein solches Lager durchsetzbar sein!?
Die Vorteile wären umfassend:
- EU-Seenotrettung kann in vollem Umfang wieder installiert werden. Gerettete und in Spanien anlandende können wahlweise direkt zurück in ihr Herkunftsland oder in ein Auffanglager in Nordafrika gebracht werden.
- Flüchtende würden nicht mehr im Mittelmeer ertrinken
- innerhalb kürzester Zeit (SmartPhone in der kleinsten Hütte) würde der Flüchtlingsstrom fast ganz versiegen, wenn die Chance auf illegale Einwanderung nahe Null ist
- das kriminelle Geschäft der Schleuser wäre zu Ende
- eine kontrollierte Einwanderung wäre fairer, da auch Leute ohne ein paar Tausend Euro für die Schleuser eine Chance bekämen
- und das Wichtigste für die EU-Länder, der Nährboden für die Neo-Nazi-Parteien würde komplett austrocknen. Wenn es keine instinktgetriebene Fremdenfurcht mehr gibt, bleibt ja eigentlich Nichts mehr übrig, warum die Leute Ihnen auf den Leim gehen sollten.
Aber von Staatschefs wie Merkel ist leider keine sinnvolle Aktion zu erwarten. Das Aussitzen hat sie leider perfekt von Kohl übernommen. Was danach Kommt? Wer weis das schon, aber schlimmer geht’s nimmer!
Schaumamal…











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