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Zum Artikel:
Kreis-Monarchie-Umfrage: im Süden knapp überm Strich, im Norden knapp drunter
Überflüssig: schwachsinnige Umfrage zur Monarchie - bleibt
W.H., am 21.07.2020 um 00:01 Uhr
Diese Angriffe auf die Monarchie sind eindeutig auf die Kommunisten in der Regierung Sanchez, auf Podemos, zurück zuführen. Dieses Pack um Pablo Iglesias will ein Spanien nach venezolanischen Vorbild, da stört das Königshaus natürlich.
Selbst Felipe Gonzalez hat sich vor ein paar Tagen für die Monarchie ausgesprochen. Sanchez hat wie immer keine Meinung, höchstens Lügen. In dieser Koalition wackelt der Schwanz (Podemos) mit dem Hund (Sozialisten - Entschuldigung an alle Hunde), da Sanchez die Stimmen braucht um an der Macht zu bleiben.
PP und VOX haben sich klar für die Monarchie ausgesprochen.

Eine völlig schwachsinnige Umfrage übrigens, denn die Monarchie wird bleiben.
Nicht bleiben wird Podemos, bei den Regionalwahlen in Galicien letzten Sonntag, haben sie alle Sitze verloren, im Baskenland mehr als die Hälfte.
Re: Monarchie: in Abu Dhabi 100 Mio Schmiergeld verprassen
J.W. Härtel, am 08.08.2020 um 14:53 Uhr
Ex-König Juan Carlos hat sich mit einem Privatjet nach Abu Dhabi in den Luxus Ruhestand abgesetzt. Um in einem muslimischen Land (lieber W.H.) in aller Ruhe die 100 mio Schmiergeld zu verprassen. Ein Schlag ins Gesicht seiner Landsleute, die in der grössten Krise stecken.
Re: Franco nur gut für Stadt-Eliten & Mitläufer - und flüchtige Nazis
J.W. Härtel, am 07.08.2020 um 00:45 Uhr
Sehr geehrter antonio alonso,
Ich habe zur Zeit Francos in Spanien gelebt.
In vielen Provinzen gab es für die Bürger keine Schulen und keine Krankenhäuser. Vieles war verkommen und ärmlich. Politik gab es nicht, denn Kritik oder Opposition war verboten, bei Todesstrafe.
Viele Bürger, die nur einen Makel hatten, sie waren Teilnehmer oder Anhänger der LEGALEN, RECHTMÄSSIG GEWÄHLTEN Regierung wurden eliminiert.
Dise Regierung wolle die feudalistischen Strukturen abschaffen und die völlig unterprivilegierten Stellung der Land- und Industriearbeiterschaft verbessern.

Dass sie soetwas gut heissen, macht mich fassungslos.
Gut hatten es nur die Eliten in den Städten und die Mitläufer. Nebenbei auch all die aus Deutschland geflohenen Nazis.
Re: Franco wollte mit Juan Carlos Diktatur zementieren
Wenzel Seiler, Benidoleig, am 06.08.2020 um 12:20 Uhr
Lieber W.H.,
zu Ihrer Headline fällt mir spontan ein (zugegebener Maßen etwas unappetitlicher) alter Spruch ein "Milliarden Fliegen finden Scheiße gut, also muss Scheiße lecker schmecken!?". Will sagen, mich wundert das schon lange nicht mehr, daß so manche Dinge die offensichtlich nicht richtig sind, mit professionellem Marketing bei einer Vielzahl Menschen gut ankommt (Trump, Merkel, 3-facher Preis für Apple-Produkte...). Die Monarchien der Welt, hatten noch nie eine so intensive Promotion wie Zurzeit. Unzählige Frauenzeitschriften, die TV-Kanäle Europas und sogar die ARD berichten nahezu täglich positiv über jedes auch noch so alltägliche Detail von Royals & Co. Das wirkt natürlich wenn man sich naiv berieseln lässt!
Ich werfe Ihnen mangelnde Logik nicht vor, sonder konstatiere sie. Und wenn Sie meinen Vergleich zwischen vererbten Führungsposten bei Staaten oder Wirtschaftsunternehmen nicht logisch nachvollziehen können, dann beweist das nur, daß meine Einschätzung richtig ist. Es sollte Ihnen nur verdeutlichen, wie absurd vererbte Führungspositionen sind, das gibt es ja sonst nicht einmal mehr bei den Päpsten.
Ansonsten ist Ihr Beitrag wie immer voller Behauptungen und auch Fakten, die mit dem Thema nichts zu tun haben oder selektiv Ihre persönliche Meinung untermauer.
Vor der Franco-Diktatur war Spanien zum 2. mal eine demokratische Republik und KEINE Monarchie (was Sie sicherlich wissen). D.h., die Ernennung Von Juan Carlos durch Franco war eher der Versuch der Zementierung der Diktatur als die Widereinführung der Monarchie. Natürlich war Spanien auch einmal eine Monarchie, aber Deutschland war ja auch mal ein Kaiserreich, mehrere Königreiche und Fürstentümer. Wollen Sie die auch wiedereinführen? Wundern würde es mich nicht!
Themenwechsel: natürlich hat Spanien gewaltige wirtschaftliche Probleme wegen Corona und wird sie auch noch eine Weile zu erdulden haben. Man kann sich auch trefflich über die Angemessenheit der Maßnahmen streiten. Aber ich möchte nicht einmal darüber nachdenken, wie es hierzulande aussähe hätten wir eine PP-/Rajoy-Regierung mit derselben Grundeinstellung wie in USA oder GB: Wirtschaft und Profit vor Menschen! Es gäbe wahrscheinlich weder Grundeinkommen noch ERTE und viel Corona-Tote mehr.
Also denken Sie lieber noch einmal über Ihre Kommunistenschelte nach und sehen Sie es objektiv wie die Finanzkapitalisten. Deren Einschätzung betrifft immer die Zukunft, weniger die Gegenwart und nach den Kapitalmarktzahlen sehen die die (wirtschaftliche) Zukunft Spaniens nicht so schwarz. Ob das so kommt? Ich wage keine Prognose, dazu sitzen uns zu viele wirklich große Probleme im Nacken (Klimakatastrophe, Überbevölkerung…).
Grüße: +++Wenzel+++
Re: Monarchie/Franco: a.a.
antonio alonso, am 06.08.2020 um 11:54 Uhr
welche Fakten? Ich gebe euch nur ein Paar: Spanien war mit Franco das 8. Land der Welt in GDP. Es gab kein Gewinnsteuer, kein MwSt, Kein Schuld, Wachstum und nur Sozial-Benefits, was wir hier "Estado del Bienestar" nennen, alles stammte von Franco

Spanien hatte eine herrvorragende Industrie, eine gesunde Gemeinschaft, Arbeitsplätzte und das Volk hatte ein Present und eine Zükunft

Heutzutage ist alles prostituiert, alles vergiftet, Konflikt überall, Propaganda, Rache dankt Komunismus, Sozialismus und bescheuerten Nachfolger von Political Korrektness, aka Kulturäl Marxismus
Re: Monarchie/Franco: w.h.
W.H., am 06.08.2020 um 11:50 Uhr
Frau Härtel,

Franco war kein Massenmörder, er hat einen Krieg gewonnen und Spanien vor dem Kommunismus bewahrt.
Dann wurden die Verantwortlichen für den Bürgerrieg abgeurteilt, genau wie die Nazis von den Siegern über das Dritte Reich.
Frau Härtel, Sie können die Schandtaten der Segunda Republica nicht immer wegleugnen, deshalb kam Franco. lesen Sie doch mal die Geschichte, 8000 Nonnen und Pfarrer wurden ermordet, Kirchen angezündet, wer macht denn sowas. Sind das ihre Helden, die Sie immer verteidigen?
400 Folterkeller gab es alleine in Madrid und das wollen Sie nicht wahrhaben.
Paracuellos de Jarama, stimmt alles nicht, schreiben Sie uns was dazu Frau Härtel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Paracuellos_de_Jarama

Es gibt für mich auch keinen vernünftigen Grund Gräber zu schänden, mit dem Tod endet alles. Nur Feiglinge und Abschaum vergreifen sich an Leichen!
Re: Monarchie: Juan Carlos war Francos 2. Wahl nach C. Blanco
J.W. Härtel, am 05.08.2020 um 01:23 Uhr
@ W.H.

Sie schrieben:
Dann, Franco hat Juan Carlos auf den Thron gehoben, schrieb ich doch schon, nachdem er Jahre wie ein Dackel hinterhergelaufen ist, nicht unbedingt neu.
Spanien war vorher eine Monarchie und Franco wollte nach den dunklen Jahren, dass es wieder eine wird.

Das ist falsch. Juan Carlos war nur die zweite Wahl. Er wurde von Franco erst als Nachfolger erwählt als Luis Carrero Blanco, 1973 ermordet wurde. Ausserden wäre Juan Carlos Vater, Don Juan Graf von Barcelona rechtmässiger Nachfolger gewesen.

Das Grab von Franco wurde nicht geschändet. Man wollte den Diktator und Massenmörder eben nicht mehr dort haben. Wen wundert es?
Re: Monarchie: "Campechano" verlässt das Land, gut so
W.H., am 05.08.2020 um 01:11 Uhr
Gestern morgen hab ichs geschrieben, gestern nachmittag ist es passiert.
Der "Campechano" verlässt das Land und geht ins Exil.

https://www.tagesschau.de/ausland/koenig-juan-carlos-schmiergeld-101.html

Gut so, den Caudillo wirds freuen!
Re: Es gibt viele Monarchien in Europa, und viele finden das gut
W.H., am 04.08.2020 um 00:06 Uhr
Herr Wenzel Seiler!

Erstmal freut mich, dass Sie meine Beiträge unterhaltsam finden, so soll es doch sein.

Sie werfen mir mangelde Logik vor, zweifeln aber selbst an dem diletantischen Putschversuch?
Natürlich spielt es eine Rolle für die Monarchie, denn sonst hätten die Leute vielleicht schon früher gefragt, wozu brauchen wir einen König?

Der Putschversuch ist kein Argument gegen die Monarchie. Wenn wir mal zu Ferdinand II und Isabella zurückkehren, dann sind das 600 Jahre Monarchie. Juan Carlos ist nur ein kleiner Teil dieser Monarchie.

Ein direkter Vergleich Daimler Benz mit der Monarchie ist trotzdem für mich nicht nachvollziehbar und hat mit Logik nichts zu tun.
Felipe ist ein Schritt in die richtige Richtung zu einem modernen Königshaus, Letizia ist nicht das kleine Dummchen daneben, die hat richtig was am Kasten und ist nicht nur für den Nachwuchs da.

Aber nicht alles war schlecht an Juan Carlos, der hat große Verträge für Spanien an Land gezogen. Vielleicht hat er auch Provision genommen, wer nicht? Fragen Sie mal ihren Nachbarn wo er seine Dachrinne her hat und zwei Stunden später ist er beim Dachrinnen-Fritze und mahnt seine Kommision an,- wenn sie kaufen. Und jetzt sagen Sie bitte nicht es ist nicht so, gerade in ihrer Ecke sind die Deutschen berühmt dafür. Jeder schnappt wo er kann und der König kann halt mehr, als Karl-Heinz aus Benidoleig.

Zum Kommunistenhass und ihrer positven Prognose zur spanischen Wirtschaft unter der jetzigen Regierung. Mal ganz ehrlich Herr Wenzel Seiler, was lesen Sie? Haben Sie die Zahlen von voriger Woche gesehen?
Kein Land in Europa hat einen größeren Einbruch der Wirtschaft, wir haben eine Million mehr Arbeitslose und 3,5 Millionen ERTES. Sie können sich das gerne schönreden, oder trinken, aber versprechen Sie mir bitte am Jahresende die Zahlen hier im Forum zu präsentieren, ohne Ausreden wie Corona, das Virus gibt es weltweit.

Noch ein Wort zu Antonio, der ja auch nicht Bescheid weiß.
Franco Diktatur, schildern Sie doch mal wie es dazu kam, nicht dass es sie gab, wissen wir alle.
Dann, Franco hat Juan Carlos auf den Thron gehoben, schrieb ich doch schon, nachdem er Jahre wie ein Dackel hinterhergelaufen ist, nicht unbedingt neu.
Spanien war vorher eine Monarchie und Franco wollte nach den dunklen Jahren, dass es wieder eine wird. Was war daran schlecht? Es gibt eine Menge Monarchien in Europa und viele finden das gut.
Die nicht repräsentative Umfrage bei Costa Info ist ja auch nicht nach ihrem Geschmack ausgefallen, die Leute mögen das mehrheitlich, außer den Kommunisten, die haben in der Segunda Rebublica die Gräber der Könige geschändet und mit den Knochen gespielt. Gibts Bilder im Netz, einfach googeln.

Was ich Juan Carlos wirklich ankreide ist, dass er am Tag von Francos Grabschändung durch die Kommunisten voriges Jahr nicht anwesend war, sondern mit dem bulgarischen König in Madrid zum Mittagessen war. Das war schändlich und dafür sollte man ihn des Landes verweisen. Wenn Corinna auspackt, dann kommt es vielleicht noch dazu.

Gruß
W.H.
Re: Monarchie-Anachronismen: von Franco bestallt und vererbt
Wenzel Seiler, Benidoleig, am 03.08.2020 um 00:02 Uhr
Wissen ist die Kenntnis von Fakten!
Lieber Antonio,
bitte verwechseln Sie nicht polemische Aussagen und einseitige Aufzählung von Halbwahrheiten mit Wissen. Es mag ja sein, daß W.H. ihre politische Einstellung widerspiegelt, trotzdem hat das nichts mit Wissen zu tun, also behalten Sie ihren Hut da mal lieber auf!
Übrigens diskutiere ich gern und viel (auch kontrovers) mit Leuten vieler Nationalitäten, auch Spanier. Ich konnte da in den letzten Jahrzehnten keinen nennenswerten Unterschied im "Wissen" um die Dinge in der Welt und in Spanien feststellen. Eher in der Interpretation bzw. Ignoranz von Fakten. Aber auch da gibt es wohl eher ein Altersgefälle. Seltsamerweise neigen grade die älteren Mitbürger eher dazu die Geschehnisse der Vergangenheit, teilweise noch selbst erlebt, großzügig zu vergessen. Anders kann ich mir das Wiederbeleben des Faschismus in Spanien und Deutschland nicht erklären. Die Franco-Diktatur schon vergessen? Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Spanien-Urlaube in den 1970-ern, an jeder größeren Kreuzung schwer bewaffnete Guardia Civil und die bedrückende Atmosphäre von Unfreiheit.
W.H. vergisst da bei seinem Plädoyer für die Monarchie gerne zu erwähnen, daß die Bourbonen von eben diesem Diktator eingesetzt wurden, Juan Carlos war sein designierter Nachfolger!
Es geht auch nicht darum, ob jemand seinen Job gut oder schlecht macht sondern wie er zu diesem Job gekommen ist. Per Dekret eines Diktators und durch Vererbung ist einfach heute ein Anachronismus!
Wenzel Seiler
Re: Monarchie-Umfrage: D-Residenten ahnungslos, W.H. nicht
Antonio Alonso, am 31.07.2020 um 01:01 Uhr
Ich bin Spanier und lebe in Muenchen.
Ich habe ein Haus in Oliva Nova und lese immer Costa Info.
Ich bin entsetzt wie wenig deutsche Residenten ueber main Land Bescheid wissen. Ich ziehe meinen Hut vor W.H.
Er versteht mein Land und interessiert sich fuer die Geschichte von Spanien.
W.H. eres todo un crack!!!
Re: Umfrage zur Monarchie - mit der Logik meist auf Kriegsfuß
Wenzel Seiler, Benidoleig, am 30.07.2020 um 00:13 Uhr
Lieber W.H.,
wie schon früher erwähnt, sind Ihre Beiträge immer recht unterhaltsam, man darf sie natürlich nicht zu ernst nehmen. Mit der Logik stehen Sie ja meist auf dem Kriegsfuß!
Grundsätzlich glaube ich erst mal gar nichts sondern versuche die Wahrscheinlichkeit einer Berichterstattung zu ermitteln. Es spielt aber für das Thema "Monarchie" keine Rolle ob der Putschversuch inszeniert war oder nicht. Zugegeben, der Ablauf sah wirklich dilettantisch aus. Aber nehmen Sie doch z.B. Donald Trump: da denkt man doch auch die ganze Zeit das ist eine Satire; das kann nicht real sein! Trotzdem glaube ich langsam, er ist tatsächlich U.S. Präsident!?
Wie dem auch sei, den Putschversuch als Inszenierung für Juan Carlos zu sehen wäre doch ein starkes Argument GEGEN die Monarchie! Ich hatte das so verstanden, daß Sie dafür sind?
Egal, das hat ja wenig damit zu tun, ob man das Amt eines Staatsoberhauptes vererben sollte oder nicht. Sie wären dann ja wohl auch dafür, daß der Aufsichtsratsposten z.B. bei Daimler-Benz in Zukunft immer dem ältesten Sohn des bisherigen Chefs (ich hoffe Herr Bischoff hat einen Sohn gezeugt) zufällt oder?
Ich warte immer noch auf nur EIN logisches Argument für die Beibehaltung dieses mittelalterlichen Ritus!
Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber Ihr manischer „Kommunistenhass“ kann nicht einfach unwidersprochen hingenommen werden (nach Ihrer Definition sind ja wohl alle Kommunisten, die auch nur einen Tick sozialer eingestellt sind als die PP oder VOX). Leider stehen Sie und die PP-Leute aber mit Ihrer Meinung, dass Spanien unter der jetzigen Regierung in den Ruin getrieben wird so ziemlich einsam da. Selbst die härtesten Finanz-Kapitalisten sehen das wohl ganz anders. Oder wie ist es sonst zu erklären, daß unter der PP-Rajoy-Regierung Spanien 7% für Staatsanleihen zahlen musste und zur Zeit für Kurzläufer bis 5 Jahre Negativ-Zinsen und für 10-Jährige Anleihen grade mal 0,5% am Finanzmarkt erzielt werden?
Ich freue mich wirklich schon auf Ihren nächsten Beitrag, vielleicht tatsächlich mal mit weniger Polemik und etwas mehr Logik!?
Bleiben Sie (wenigstens physisch) gesund! Grüße: +Wenzel+
Re: Monarchie-Umfrage: "Putsch" 23-F 1981 war eine Inszenierung
W.H., am 28.07.2020 um 02:59 Uhr
#Susanne, ihr Wort in Gottes Gehörgang!


Herr Wenzel Seiler,

glauben Sie allen Ernstes an diesen Putschversuch am sogenannten 23-F?
Das war nicht mehr als ein Schauspiel um den jungen König etwas mehr Profil zu verleihen. Den "Campechano" (Bauer) hat doch niemand nach Franco ernst genommen, der ist doch bis zum Tod des Caudillos wie ein Dackel hinterher gelaufen.

Was für einen Grund hätte die GC gehabt, in die Kasernen zurückzukehren? Weil der König angerufen hat, wow?
Wenn das Ganze nicht eine Inszenierung gewesen wäre, hätte Tejero sicher nicht in die Decke geschossen und er wäre auch nicht alleine gekommen. Niemand hätte die GC zu diesem Zeitpunkt stoppen können, wenn sie gewollt hätte.
Die Angst vor der GC ist bei den Linken bis heute präsent, deshalb tauscht der Innenminister Grande Marlaska ja die Generäle gegen afine Leute aus, gegen die bisherigen Gepflogenheiten, so etwas gab es noch nie seit der Transicion. Nachfolger waren immer die Generäle die als nächstes im Rang waren. Heute werden vier Ränge übersprungen.

Der Hass des Innenministers auf die GC hat übrigens einen Grund. Vor 20 Jahren hat die GC Herrn Grande Marlaska, der damals Richter war, mitsamt einem Stricher in Bilbao aus dem Auto gezogen, weil Prostitution dort verboten war. Das hat er nicht vergessen.
Re: Umfrage zur Monarchie - hoffentlich Abwahl der Regierung
Susanne, am 25.07.2020 um 00:03 Uhr
W.H. Hoffen wir mal weiter, das bei den nächsten Wahlen die heutige Regierung abgewählt wird
Re: Monarchie ist überflüssig, Umfrage dazu nicht
Wenzel Seiler, Benidoleig, am 24.07.2020 um 00:41 Uhr
Schwachsinnig?
Man fragt sich mal wieder wo dieses Eigenschaftswort angebracht ist! Wohl eher bei polemischen Beiträgen wie diesem als bei einer Umfrage die, die Sinnhaftigkeit eines mittelalterlichen Reliktes hinterfragt.
Mich würde zu diesem Thema mal wirklich interessieren, ob es auch nur 1 LOGISCHES Argument für die Existenz von "Adels- und Königsfamilien" im 21. Jahrhundert gibt!? (aber bitte keinen polemischen Quatsch).
Diese Leute haben nur eines im Leben geleistet: sie zeugen Nachwuchs, wie Millionen normaler Menschen auch. In ihrem gesamten leben haben sie nie etwas geleistet, was sie zu einem Führer (im Sinne von Leader) qualifiziert hat. Juan Carlos hat dies immerhin im Nachhinein beim Putschversuch in Spanien seinerzeit geschafft. Dann aber durch seine Affären gründlich neutralisiert.
Es entspricht aber wohl irgend einem steinzeitlichen Instinkt, daß viele Leute eine Häuptlings-Clique brauchen die sie bewundern können. Wir leben aber nicht mehr im Mittelalter, also weg mit den "absolut Nutzlosen".
Und natürlich macht eine Umfrage Sinn um den aktuellen Anteil derer zu ermitteln die immernoch von Prinzen, Prinzessinnen, royalen Hochzeiten und dem neusten Pubs der Königsbabies träumen
Willkommen im 21. Jahrhundert!
+++Wenzel+++

Anmerkung der Redaktion:
Stimmt, Herr Seiler, eine Umfrage ist ja wirklich nicht sinnlos. Machen wir auch mal eine unter unseren Lesern, just freigestellt, am üblichen Ort, auf unserer Homepage, http://costa-info.de
Gruss
cgb
Re: Dem König nicht die Verfehlungen der Familie anrechnen
W.H., am 24.07.2020 um 00:38 Uhr
#Frau Härtel

Das war mal mit den 21%, sehen Sie sich die letzten Zahlen an, seit Iglesias in einen Riesenskandal verwickelt ist und bald vor Gericht stehen wird.

Unser jetziger König ist nicht Juan Carlos, es ist Felipe VI und ganz anders als seine Vorgänger. Man kann ihm die Verfehlung seines Vater und seiner Schwester nicht anrechnen, oder neigen Sie zu der von den Nazionalsozialisten bevorzugten Sippenhaft?

Die Partei heißt übrigens VOX, nicht FOX und sie werden uns sicherlich schuldig bleiben, was an VOX rechtsextrem ist.

Eine schönen Tag noch Frau Härtel.
Re: Überflüssig: freue mich über Linke als abschreckendes Beispiel
W.H., am 22.07.2020 um 23:02 Uhr
# Herr Künzli,

als Professor verstehe ich natürlich ihren Hang zum Marxismus, in so illusteren Kreisen wie den Hochschulen ist man schon immer links der Mitte gewesen.

Ihr Hang zu Podemos ist auch verständlich, die Partei die für die ganzen Hausbesetzungen verantwortlich ist und Hausbesetzer aktiv unterstützt, Anleitung gibt wie man es machen muss.
So kommen die ganzen gescheiterten Studenten auch zu einem Dach überm Kopf, mit der Arbeit haben sie es ja nicht so in den Kommunen.
Zwei Zeilen weiter oben im Forum, beschwert sich jemand über die mangelnde Justiz und Möglichkeiten diese Leute los zu werden. Wie heißt es immer, dass Haus steht doch leer, da kann doch jemand drinnen wohnen. Vor unserem Haus steht gerade ein Auto vom Gärtner, dass sollte ich auch nehmen, er braucht es ja gerade nicht.
Wissen Sie, ihr letzter Satz zeigt, welch Geisteskind Sie sind. Am liebsten wäre Ihnen wohl, es gebe nur Linke wie sie einer sind, andere Meinungen lassen Sie und ihrersgleichen ja nicht zu.
Ich bin froh, dass es Linke gibt, als abschreckendes Beispiel.

Re: Monarchie: Junge sehen sie als Anachronismus
J.W. Härtel, am 22.07.2020 um 00:11 Uhr
Die Podemos repräsentiert mit 21% hauptsächlich junge Wähler. Die sehen die Monarchie als Anachronismus, was ich gut verstehen kann.
Juan Carlos lügt und betrügt, hatte einen Sexskandal nach dem anderen. Gerade läuft ein Verfahren wegen Steuerbetrug gegen ihn.
Die Schwester von König Felipe ist eine verurtelte Steuerbetrügerin, Na, dass da die Spanier keine Bock mehr auf Monarchie haben versteh ich.
Im übrigen sind die Zuwächse bei Podemus Nachwirkungen der korrupten, unflexiblen und unsozialen Politik der jahrelangen PP Politik.
Mir ist Podemus auch nicht 100% geheuer, aber immer noch besser als die rechtsextreme FOX.
Ich persönlich bin für die Monarchie. Ich erinnere mich noch sehr genau, als Juan Carlos als junger König oder Königsanwärter im theatre Lyceum in Barcelona, anlässlich der Abschiedsvorstellung des Bolschoi Ballets, ausgepfiffen wurde.
Da war er noch wirklich ein Sympathieträger für mich.
Re: Überflüssig: schwachsinnige Umfrage zur Monarchie (OK)
Otto Künzli, am 22.07.2020 um 00:01 Uhr
Natürlich wieder W.H. Wie immer mit
seinen rechts gerichteten "Proklamationen".
Schade dass es derartig national ausgerichtete Menschen überhaupt gibt.