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Schlechte Erfahrung mit Anwälten & Steuerberatern in Spanien
Heidi P., am 05.03.2019 um 00:08 Uhr
Warum kann man den Anwälten und Steuerberatern in Spanien nicht trauen?
Ich habe als Schweizerin vor 3 Jahren mein Haus in Moraira über meinen Steuerberater verkauft. Nachdem ich seine Schlussabrechnung erhalten habe, war ich mit seinen Abzügen nicht einverstanden und verlangte von ihm sämtliche Belege. Für den abgezogenen SUMA Betrag von über € 6'000,- hat mir der Steuerberater aber keine Belege zukommen lassen. Auch wollte er mir mit dem 3%-igen Abzug der Retencion an die Agencia Tributaria nicht weiterhelfen. Nach mehrmaligem Schreiben erhielt ich keine Antwort mehr von ihm, daraufhin mahnte ich ihn, dass ich mir einen Anwalt nehmen werde. Da hat er sich nur arrogant geäussert dass er sich darüber freue.

Ich habe mich dann vor 2 Jahren an einen Anwalt in Alicante gewendet in der Hoffnung, die Sache damit erledigen zu können. Der Anwalt bestätigte mir, dass der Steuerberater zu viel abgezogen hat und berechnete auch die Rückerstattung der Retencion. Nun warte ich seit 1 Jahr auf die versprochenen Guthaben. Leider geschieht auch hier nichts mehr, die Sekretärin vom Anwalt blockt schon beim Telefonanruf ab.

Das Ganze erweckt bei mir den Eindruck, dass man als Ausländer von den Spaniern ausgenutzt und hintergangen wird. Ich finde es traurig dass man nicht einmal mehr den Anwälten trauen kann. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Re: 2 Anwälte: 2.100 und 895 Euro für die selbe Leistung
Berger, am 25.03.2019 um 00:15 Uhr
@Spruth:
Dann erklären Sie doch einmal dieses:
Ein deutscher Anwalt aus Moraira (von B.)verlangt von einem Mandanten 2100 für eine Mandatsausübung.
Das erscheint dem Mandanten zu hoch, weshalb er einen anderen Anwalt konsultiert.
Dieser berechnet ihm 895 Euro für dieselbe Leistung.
Von B. wollte hier dem Anschein nach klar abzocken!
Re: Gebührenordnung unbekannt: unqualifizierte Beschuldigungen
Reimer Spruth, am 20.03.2019 um 00:43 Uhr
Wenn die Damen und Herren die Gebühren-Ordnung nicht kennen, sollte man mit unqualifizierten Beschuldigungen und Unterstellungen zurückhaltender sein.
Re: Schlechte Erfahrung mit Anwälten & Steuerberatern: Abzocker
Jürgen, am 16.03.2019 um 00:15 Uhr
Es gibt so viele SCHWARZE Schafe, einige in Javea, einen in Valencia. Diese wollten auch erst einmal Kohle, der Erste hat Nada bekommen! Der Zweite hat erst mal die Unterlagen studiert und dann nach 4 Wochen hatte er keine Zeit mehr und hat das Mandat einfach gekündigt!
Ich habe die Nase voll von diesen Abzockern
Re: Schlechte Erfahrung mit Anwälten: gute nennen!
Berger, am 13.03.2019 um 18:24 Uhr
Richtig - den Namen etc. können Sie ja hier posten.
Übrigens darf man auch schlechte Anwälte beim Namen nennen. Der Vorwurf sollte nur beweisbar sein.
Re: Erfahrung mit Anwälten: bitte gute nennen
F. Calamus, am 13.03.2019 um 01:39 Uhr
Re: Anwalt: manipulierte Urteile, um sich zu bereichern
Korf,R, am 08.03.2019 um 00:45 Uhr
Hallo, Herr Korf, können Sie mir den Namen des Anwalts nennen, der GUT gearbeitet hat ?
Mit freundlichen Grüßen F. Calamus
calamus@posteo.eu
Re: Hiesigen Anwälten nicht bewußt, Teil der Rechtspflege zu sein!
Berger, am 09.03.2019 um 00:00 Uhr
Die hier geschilderten schlechten Erfahrungen.
Verschiedenen Anwälte leisteten sich
- Gebührenabzocke (doppelt so hoher Satz
wie Gebührenordnung)
- Parteienverrat (Zeugen nicht benannt
und wichtige Beweise nicht ein-
gereicht um Prozeß zu verlieren)
- mutmaßlich vorsätzlich verlorene
Prozesse um Bestechungsgelder und
höhere Gebühren berechnen zu können
- Falschberatung um sinnlose Prozesse zu
führen
- mangelhafte Prozeßführung sodaß
sichere Prozesse verloren werden
etc. etc.
Die "Abogacia" hier wirkt wie eine Mafia-Organisation.
Jeder Anwalt will erst einmal 300 Euro schwarz bevor er überhaupt tätig wird. Die werden bei einer Mandatsaufnahme nicht verrechnet sondern separat einbehalten. Zum Vergleich: Eine Rechtsbratung kostet in D 150 Euro plus U.-Steuer, die bei Mandatsaufnahme verrechnet werden.
Verfahren werden in D streng nach Gebührenordnung abgerechnet. In Spanien nicht. Da scheinbar die Hintertür existiert, über angeblich besonders arbeitsintensive Tätigkeiten einen willkürlichen Satz an Gebühren zu nehmen. Klar scheint: Alle Verfahren sind besonders "arbeitsintensiv".
Im letzten Fall hat ein deutscher Anwalt aus ALC, Initialen T.G., gerade mehrere tausend Euro von einer Mandantin auf sein Konto umgeleitet und nach mehrmaligen Aufforderungen erst eine nicht nachvollziehbare Kostenaufstellung vorgelegt. Eine Rechnung allerdings bis heute nicht.
Es ist nicht erkennbar, dass sich hiesige Anwälte bewußt sind, Teil der Rechtspflege zu sein.
Re: Anwalt: manipulierte Urteile, um sich zu bereichern
Korf,R, am 08.03.2019 um 00:45 Uhr
Guten Tag Heidi P.,
auch wir haben die Erfahrung mit einen spanischen Anwalt in Alicante gemacht, Negativ.!!Der uns regelrecht abgezockt hat und Gerichtsurteile, der 1. und 2. Instanz manipuliert hat um sich zu bereichern.Nachdem wir das erkannt haben, haben wir einen seriösen und super Anwalt kennengelernt der das alles aufklärte.
Es ist bekannt und es wird immer gewarnt, das viele Anwälte unseriös sind und Menschen, insbesondere Deutsch abzocken- Vetternwirtschaft betreiben.Oder in eigenen Kanzleien weitere Anwälte zum Schein aktivieren. Aber nichts für Klienten an Arbeiten ausführen.
Re: Schlechte Erf.: beim Kauf abgezockt, obwohl gut vorbereitet
Bettina, am 07.03.2019 um 00:06 Uhr
Es tut mir sehr leid das sie betrogen wurden, leider ist das in Spanien keine Seltenheit. Bin auch aus Moraira und wurde beim Kauf abgezockt, obwohl ich gut vorbereitet war!! In unserer Urbanistation, sprich Verwaltung ist Abzocke an der Tagesordnung und trotz Anwalt und Gericht nicht zu stoppen. Es scheint eine Möglichkeit zu sein, skrupellos an Geld zu kommen und wir sind dort die Ausländer! Man darf sicher nicht alle über einen Kamm ziehen, aber aus Gesprächen von Eigentümern vor Ort, zeigt sich schon eine gewisse Regelmäßigkeit der Masche, die immer mit dem Kauf oder Verkauf, oder Verwaltung einer Immobilie zusammenhängt. Dort hat man natürlich alle Möglichkeiten, gib den Menschen Macht und sie werden sie nutzen. Das Jura Studium gehört in Spanien zu einem recht kurzen Studiengang und kann mit dem Studium in Deutschland nicht verglichen werden. Es gibt Aussagen von Spaniern, die Anwälte Abends in der Bar, bei Ihrem Glas Wein belauscht haben, wo sich die Herren Anwälte über die dummen Ausländern amüsieren, welche ihr Geld für "Gerechtigkeit" ausgeben!!!
Spanien Gerichte sind langsam und Urteile oft ungenau und führen meist zu gar nichts!! Sie haben also nicht ungerechtfertigt den Eindruck das Ausländer ausgenutzt werden!!
Re: Schlechte Erfahrung Anwälte/Steuerber.: auch mit Gerichten
Jürgen, am 06.03.2019 um 00:26 Uhr
Nicht nur Anwälte, sondern auch Gerichte, ich spreche aus eigener Erfahrung. Die Sachlage war eindeutig, aber das spanische Gericht gab deb Betrügern recht!
Re: Schlechte Erfahrung: verworren, gibt's notariellen Kaufvertrag?
Karl-Heinz, am 06.03.2019 um 00:23 Uhr
Ziemlich verworren. Die Retention zieht der Käufer vom Kaufpreis ab und muss sie an das Finanzamt abführen.Geht vom Kaufpreis ab. Der Verkäufer gibt eine Steuererklärung ab und bekommt entweder vom Finanzamt (Hacienda)Geld zurück oder bekommt eine Aufforderung zur Nachzahlung ( Steuer auf den Gewinn)
WENN der Verkäufer Geld zurückbekommt,dann nur vom Finanzamt (und auch nur wenn er eine Steuererklärung über den Hausverkauf abgegeben hat)
Gibt es da vielleicht ein Sprachproblem ?
Der Steuerberater hat das Haus doch nicht gekauft.War doch nur Vermittler. Sie haben vom Käufer den um die Retention reduzierten Kaufpreis erhalten und offensichtlich keine Steuererklärung abgegeben. Ich glaube mich zu erinnern,dass solche "Sünden" nach vier Jahren verjähren.Jetzt fehlt nur noch,dass es keinen notariellen Kaufvertrag gibt.