COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
Home Meldungen Termine Die Küste Wochenpost Branchenbuch Leserforum Fotogalerie
Leserforum
Hier schreiben die "Leser" von costa-info.de
Moraira: Wachtturm "Cap d´Or" wird für 1 Mio hergerichtet
Carlos Linares, Bürgermeister Teulada Moraira, am 13.07.2018 um 00:09 Uhr
1.000.000 EUROS FÜR DIE WERTSTEIGERUNG DES CAP D’OR TEULADA MORAIRA
Dies ist bei Weitem die höchste Subvention; die die Gemeinde Teulada von der EU, FEDER, erhielt. Das Geld wird dazu verwendet die archeologische Zone des Cap d’Or aufzuwerten und nutzen zu können. Die geplanten Arbeiten werden auf 1.000.000 Euros geschätzt, wovon 50% mitfinanziert werden.
Seit Anbeginn war es eines der wichtigsten Ziele des Gemeinderats, die archäologische Stätte des Cap d’Or zu verbessern und seit Beginn der Legislaturperiode wurde hart daran gearbeitet, dieses Ziel zu erreichen und dem Gebiet die ihm zustehende Anerkennung zukommen zu lassen, es zu schützen, auszuschildern und es für geführte Touren zugänglich zu machen.
Das Projekt kann nun endlich verwirklicht werden und zwar dank der Subvention die der Gemeinde zugesprochen wurde. Die Subvention ist Teil des europäischen FEDER 2014-2020 Programms, das Subventionen und Projekte für die Comunidad Valenciana beinhaltet. Es werden 500.000 Euros zugesprochen, um damit die archäologische Zone des Cap d’Or aufzuwerten.
Das Geld wird dazu verwendet die Höhle La Cendra, den Torre Vigía, die Zisterne, das iberische Dorf zu restaurieren und den Zugang zum Cap d’Or zu verbessern.
Ein riesiges Unternehmen, so bezeichnet es der Bürgermeister von Teulada Moraira, Carlos Linares, und es wird Teulada Moraira eine großartige archäologische und kulturelle Stätte bescheren, die man instand halten wird, die besser zugänglich sein wird und in Zukunft als geschütztes Gebiet gilt, eine Zone, die zu den wichtigsten archäologischen Stätten der Mittelmeerküste zählen wird mit einem Schatz von unmessbarem Wert an Flora und Fauna und in Zukunft eine spektakuläre Enklave.
Wir möchten daran erinnern, dass der Gemeinderat Raúl Dalmau im Januar nach Brüssel reiste, um das Projekt dem Vizepräsidenten des europäischen Parlaments persönlich vorzustellen und um auf das Potential der Zone aufmerksam zu machen. Diese Zone wurde von den Verantwortlichen für die regionalen Finanzressourcen als äusserst interessant qualifiziert und der Ausschuss sicherte volle Unterstützung zu. Die La Cendra Höhle wird einen besseren Zugang erhalten die Eingangstür und die Eisengitter werden ausgewechselt um den Eingang abzusichern und das Höhleninnere wird verbessert, um Besuchern Eintritt zu gewähren. Es wird eine Holzplattform errichtet, die geführte Touren ermöglicht.
Die archäologischen Forschungen werden im bestehenden Hohlraum natürlich weitergeführt, aber auch in dem noch unerforschten Hohlraum, auf den verschiedene Studien hinweisen und das Ganze wird zur archäologischen Herausforderung. Die Beleuchtung und die Wasserversorgung werden verbessert. Es gilt darauf aufmerksam zu machen, dass die Höhle als eine der wichtigsten archäologischen Stätte der Mittelmeerküste betrachtet wird, ist sie doch auf das Paläolithikum zurückzuführen.
Der Torre Vigía wird komplett restauriert, das heisst Stein um Stein abbauen und dann wird der Turm identisch rekonstruiert. Die Umgebung des Turms wird ebenfalls verbessert, wird u.a. mit einem Holzgeländer versehen und einem Bodenbelag, der der Natur angepaßt wird.
Die Zisterne ist in sehr schlechtem Zustand, muß gereinigt und restauriert werden.
Gemäss archäologischen Studien gibt es in der Nähe des Torre Vigía und der Zisterne ein iberisches Dorf. Bis zum heutigen Tag wurden noch keine archäologischen Aktivitäten unternommen. Aus diesem Grund sind Studien geplant, die einen Endruck davon geben werden, was es in etwa kosten würde und welche Arbeiten empfohlen würden, um das Dorf auszugraben.