COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
Home Meldungen Termine Die Küste Wochenpost Branchenbuch Leserforum Fotogalerie
Leserforum
Hier schreiben die "Leser" von costa-info.de
Zum Artikel:
Wieder Unfall auf der N-332: 2 Frauen verletzt
Valenciano-Kurs ist erschreckender Regional-Nationalismus!
Berger, am 22.06.2018 um 00:20 Uhr
Der Kurs ist keinesfalls zu empfehlen sondern abzulehnen,
fördert er doch den Regional-Nationalismus.
Ich habe mir auch gerade die billig gemachte Webseite des "Ajuntament de Benissa" angeschaut: Komplett in Valenciano, obwohl Castellano
neben anderen in Spanien Amtssprache ist.
Residenten aus dem Ausland und auch dem Rest Spaniens sollten auf Ihr Recht auf Ausübung der offiziellen Amtssprache
pochen statt sich von hiesigen Regional-Nationalisten gleichschalten zu lassen.
Keine Teilnehmer, kein Kurs!
Aber Mitläufer gibt es ja immer leider genug, die Spaltern und Querulanten die Stange halten und so erst deren Mißbrauch der Macht ermöglichen.
Mein Blick schweift "rüber" nach Teulada. Die dort gemachte Webseite bietet folgendes an Sprachen an:
Castellano, Valenciano, Englisch und Deutsch.
Das ist Europa würdig, und nicht das Unterdrückergebahren der Benissianer
Stadtspitze. Obwohl die sich nicht scheut, regelmäßig in Brüssel abzukassieren. Die Anträge dort werden sie wohl kaum auf Valenciano stellen.
Mein Wunsch: Die Mittel für die streichen!
Vielleicht sollte man einmal sein Recht auf Anwendung des Castellano und der Beachtung der allgemeinen Höflichkeitsformen und des Respekts gegen die einklagen.
Wehret den Anfängen!
Re: "Negerkuss": Wer ist wirklich der Rassist?
Nobby, am 17.07.2018 um 01:53 Uhr
@tami,
Wer über das Wort "Negerkuss" Rassisten erkennt, sollte mal darüber nachdenken ob der etwa selbst rassistisch ist !
Re: Val. - furchtbares Schwäbeln trotz Nichtverstandenwerdens
Alexa, am 12.07.2018 um 02:16 Uhr
Nein in Deutschland wird man nicht gezwungen einen Dialekt zu schreiben.
Aber ein Schwabe spricht seinen furchtbaren Dialekt auch, wenn er weiß, dass andere, die ein klares Hochdeutsch gelernt haben, ihn nicht verstehen.
Das ist Rücksichtslosigkeit und Arroganz.
Re: Kranke Wortklauberei: Neger, Mohrenkopf, Zigeunerschnitzel ...
Susann, am 11.07.2018 um 18:30 Uhr
OT:

Mein Gott (oder auch Deiner) ist das alles nur noch krank . . .

Ich habe als Kind schon Negerküsse oder auch damals Mohrenkopf genannt mit Vorliebe gegessen und es war kein Schimpfwort. Heute kaufe ich mir stark pigmentierte Schokoküsse mit Migrationshintergrund. Negerküsse in Schaumküsse umzubenennen macht allenfalls Sinn, weil es mittlerweile davon auch weiße und braune gibt.

Wie sieht es eigentlich mit der Zigeunersosse sowie Zigeunerschnitzel aus. Heissen diese jetzt auch Sosse und Schnitzel nach "Reisender Minderheiten Art" oder "Sinti und Roma" Schnitzel.

Johann Strauss wäre darüber auch sehr verwundert als er die Operette "Der Zigeunerbaron" schrieb, wie sollte man eigentlich diese umbenennen? Oder wie heißt das deutsche Volkslied "Lustig ist das Zigeunerleben" heute? Oder das alte Lied "Der Zigeunerjunge"?

Völlig albern ist es vor allem, Kinderbücher wie Pippi Langstrumpf umzuschreiben, weil Pippis Vater "Negerkönig" ist bzw. war. Pippis Papa heißt nämlich nicht mehr "Negerkönig" sondern "Südseekönig" und man spricht im Taka Tuka Land nicht mehr die "Negersprache", sondern die "Taka-Tuka-Sprache". Wobei in der Südsee ja tatsächlich keine Neger leben, sondern Polynesier.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn ich zu meinem Kaffee einen Berliner oder Amerikaner bestelle. Darf ich auch keine Wiener oder Hamburger etc. mehr essen?

Warum heisst eigentlich die Fahrerlaubnis immer noch "Führerschein" oder wie in der Schweiz sogar "Führerausweis"?

Wie ist es mit "Studenten" (anstelle des "Studierenden"), dem "Behinderten" (anstelle des Menschen mit Behinderung) oder dem "Flüchtling" (anstelle des Geflüchteten)?
Re: Val. - habe herablassendes D-Herrenmenschengehabe satt
Tami, am 11.07.2018 um 15:59 Uhr
@irgula

Zum einen sollten Sie erstmal Respekt lernen! Und zwar Respekt gegenueber der Kultur des Landes, in dem Sie leben.

Ihre Aussage zu den Maulesel reitenden Spaniern ist einfach nur peinlich. Wegen Leuten wie Ihnen, schaeme ich mich manchmal, Deutsche zu sein.
Ich habe dieses herablassende Herrenmenschengehabe sowas von satt! Wirklich widerlich!
Re: Wer jemanden "Neger" nennt, muss sich Rassist nennen lassen
Tami, am 11.07.2018 um 09:02 Uhr
Machen Sie sich mal keine Sorgen um meine Bildung, lieber W.H., denn im Gegensatz zu Ihnen kenne ich die Definition des Wortes "outen".
Der Versuch, damit von Ihren rassistischen Aeusserungen abzulenken, ist leider gescheitert.

Dass in Foren verschiedene Menschen mit verschiedenen Meinungen diskutieren ist ja Sinn und Zweck der Sache. Allerdings sind einige Aeusserungen so lachhaft, dass man sie schlicht und einfach nicht ernst nehmen kann.

Wenn Sie Menschen abfaellig "Neger" nennen, dann muessen Sie es auch hinnehmen, dass man Sie einen Rassisten nennt.

Uebrigens: Ob Ihrer persoenlichen Beleidigungen, haben Sie wohl ganz vergessen, dass es hier um Valenciano bzw. Sprache allgemein geht. Daher waere ich dafuer, wieder zum Thema zurueckzukehren. Bei Ihren ausserordentlich intellektuellen Faehigkeiten, sollte es ja fuer Sie kein Problem sein, Ihre Beleidigungen und Diskriminierungen elegant in eine sachbezogene Meinung einzuflechten.
Re: Valenciano: Es geht keinen Ausländer etwas an
Alexa, am 10.07.2018 um 00:11 Uhr
So einen Quatsch. Respekt sollten in erster Linie die Deutschen den Spaniern gegenüber haben. Die Spaniern sprechen beide Sprachen und zwingen niemanden Valenciano zu lernen.
Und außerdem geht es auch keinen Ausländer etwas an.
Re: Valenciano: nicht Dialekt und Amtssprache vermischen
irgula, am 09.07.2018 um 10:55 Uhr
#Alexa
Ihre Praxis, Dialekt und Amtssprache zu vermischen, ist pure Dummheit. Kein Mensch wird in Deutschland gezwungen, den Dialekt der, wie Sie schreiben, 'unsäglichen' Schwaben, Bayern oder Sachsen zu sprechen oder zu lernen. Im Land Valencia wird man jedoch gezwungen die 'Amtssprache' Valenciano zu verstehen bzw. zu lernen. Dies ist ein großer Unterschied. Im allgemeinen fehlt es hier an Respekt gegenüber den Residenten (und ausländischen Rentnern). Ohne diese würden die Spanier, pardon Valencianos, größtenteils wie vor 50 Jahren mit dem Maulesel zu den Orangenhainen reiten.
Re: Valenciano-Kurs ist erschreckender Regional-Nationalismus!
W.H., am 05.07.2018 um 00:24 Uhr
#Tami
bevor sie mit Wörtern um sich werfen, deren Sinn sie nicht verstehen, machen sie sich lieber erst einmal schlau. Sonst outen sie sich als ungebildet, was vermutlich auch zutrifft. Manche Menschen denken ja Einbildung wäre auch eine Bildung, dies scheint ihr Problem zu sein.
Re: Valenciano - Wh-Sprachgebrauch outet Rassisten
Tami, am 03.07.2018 um 00:17 Uhr
@ Kiebitz
Dass mitten im Gespraech von castellano auf valenciano gewechselt wird, passiert mir im Freundeskreis sehr oft. Aber das ist nicht aus Ignoranz, sondern die Leute rutschen automatisch rein, ohne dass sie es selber merken.
In den wenigsten Faellen ist dies boese Absicht.

@WH
Unabhaengig davon, ob wir in der Sache an sich uebereinstimmen, distanziere ich mich von Ihren abfaelligen Bemerkungen ueber "Berber, Neger und Tuerken". Dieser Sprachgebrauch outet Rassisten.
Übersetzer Castellano Valenciano
Kiebitz, am 30.06.2018 um 02:20 Uhr
Hier eine Seite um Wörter und Texte zu übersetzen, ein Wörterbuch usw. Alles für Castellano und Valenciano.

http://www.salt.gva.es/es/traductor

Ich akzeptiere die Verwendung von Valenciano, finde es nur sehr unhöflich wenn in Gesprächen und Unterhaltungen plötzlich von Castellano auf Valenciano gewechselt wird.
Re: Valenciano: verlangt kein Spanier von Ausländern, aber es hilft
W.H., am 29.06.2018 um 02:03 Uhr
Liebe Tami,
ich gebe ihnen in allen Punkten recht, mit einer Ausnahme. Sie können nicht die Residenten die hier von ihrem Geld leben, mit den Berbern, Negern und Türken in Deutschland vergleichen. Die wollen etwas von Deutschland, von uns will Spanien etwas, unser Geld! Zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Trotzdem muss Integration sein und die Leute die hier wohnen sollen die Sprache lernen, zumindest ein bisschen. Valenciano verlangt kein Spanier von einem Ausländer, mir ist in 31 Jahre keiner untergekommen. Ich verstehe es aber, was oft für Verwunderung gesorgt hat und Türen öffnet!

" Aber gut... das Wort "Integration" ist natuerlich dehnbar. Manche halten das Beschaeftigen einer spanischen Putzfrau fuer Integration. Da sind sie dann ganz stolz drauf! ;-)"
Da kann man nur stolz drauf sein, wenn man die Putze schwarz beschäftigt. Alles andre ist zu tiefst unspanisch.

Gruß
Re: Valenciano: viele Deutsche in Spanien wie Axt im Walde
Alexa, am 27.06.2018 um 23:56 Uhr
Tami hat es auf den Punkt gebracht!
Aber auch diese "Diplomatie" wird viele Deutsche nicht davon abhalten sich in Spanien wie die Axt im Walde zu benehmen.
Im schlimmsten Fall heißt es dann: "Ich bin Europäer".
Diese arrogante Art im Gastland nur Forderungen zu stellen, habe ich bisher nur von den Deutschen Rentnern in Spanien kennen gelernt.
Ich habe großes Verständnis dafür, wenn jemand keine Begabung hat Sprachen zu lernen, oder es im Alter einfach nicht mehr schafft sich sie die Vokabeln zu merken. Aber wenn er das nicht schafft, weil er jedem Kontakt zu Spaniern entweder ablehnt, oder gar nicht erst sucht, kann ich es nicht mehr nachvollziehen. Diese Langzeiturlauber suchen dann den Kontakt zu anderen Deutschen und eventuell noch englischsprachigen Nachbarn.
Und Ausreden für ihr Verhalten haben sie genug. Da sie ja eh meistens in Ghettos leben, kommen sie auch gar nicht mit Spaniern in Kontakt. So wissen sie weder etwas über die Sitten und Gebräuche, noch etwas über den Alltag in Spanien. Sie haben ihr Wissen vom Stammtisch und plappern einfach mal alles nach. Ihr Leben ist langweilig.
Wenn sie in einem anderen europäischen Land leben würden, müssten sie auch die Sprache lernen, um die Menschen zu verstehen, oder verstanden zu werden. Klar kann man Europäer sein. Aber es wird trotzdem immer noch in jedem Land eine eigene Sprachen und in jeder Region ein anderer Dialekt gesprochen.
Man denke nur mal an Bayern, Sachsen und dann diesen unsäglichen Dialekt der Schwaben. Die nehmen überhaupt keine Rücksicht.
Re: Geht nicht um pro/contra Valenciano, sondern um Sprachdiktat
hj_allemann, am 26.06.2018 um 20:09 Uhr
Die Muttersprache der Mehrheit der Bevölkerung in der Comunidad Valenciana ist Spanisch, genauso wie in Katalonien und auf den Balearen.

Wenn hier die sprachliche Minderheit der Valencianos einen Kurs in ihrer Sprache anbieten, so ist dagegen doch gar nichts zu sagen. Ich habe nichts gegen Valenciano.

Ich habe allerdings gewaltig etwas dagegen, daß Valenciano der Mehrheit aufgezwungen werden soll. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Konflikt Deutscher mit Spaniern egal welcher Überzeugung, sondern um einen schlimmen Konflikt innerhalb nicht nur dieser autonomen Gemeinschaft Spaniens. "Raus hier" ist da völlig fehl am Platze und zeugt nur von völligem Unverständnis der Situation. Es geht nicht um Für oder Gegen Valenciano. Es geht gegen das Sprachdikatat der Minderheit. Jeder soll sprechen, wie er will, aber niemand soll niemandem eine Sprache aufzwingen - und letzteres findet hier jeden Tag mehr statt.

Überall soll - ausgehend von den extremen Natinalisten - Spanisch verdrängt werden. Die letzten Maßnahmen kann man z.B. an der Arenalschule (die als einzige spanischsprache Schule in Jávea gilt) erkennen.

Der Löwenteil des Unterrichts in der infantil (Kindergarten), nämlich 65%, soll jetzt auf Valenciano erfolgen, 10% auf Englisch und Spanisch 25%. Wer glaubt, das sei doch immerhin was, muß wissen, daß sich die bisherigen Prozente (39% Spanisch) in der Primaria (Grundschule, 6-11 Jahre) auf Mathematik und Musik verteilen, nicht gerade die geeignesten Fächer, um wirklich Spanisch zu lernen.

Die Zeitungen melden inzwischen, daß in 68 Gemeinden der Comunidad überhaupt kein Spanisch mehr angeboten wird. Der nationalistische Erziehungsminister Marzá hatte im Februar ein Register eingeführt für Angestellte, die kein Valenciano benutzen, dementiert aber noch(!), dass diese auch bestraft werden sollen. In Katalonien ist dieses Jahr wieder ein Polizist mit einem halben Monatsgehalt bestraft worden, weil er einen Bericht auf Spanisch verfaßt hatte.

Wer jetzt meint, das sei nicht so schlimm, möge sich vor Augen führen, wohin dieser extreme Nationalismus in Katalonien führt und Valencia wird genauso wie die Balearen von den Nationalisten als katalonisch verstanden.

Indoktrination ist die unmittelbare Folge des sprachlichen Diktats. Man lese mal bei der spanischen Lehrergewerkschaft nach, wie das funktioniert:
http://www.ames-fps.com/adoctrinamiento_primaria_cataluna_aleman.pdf
Re: Valenciano: Amtssprache akzeptieren - D-Formulare einheitlich
Marianne, am 26.06.2018 um 12:38 Uhr
Das "Valenciano" muss man hier als Amtssprache akzeptieren ob man will oder nicht (es gibt ja Leute die übersetzen können).

In Deutschland kann man kein Valenciano lernen, es gibt auch keine Wörterbücher deutsch-valenciano.

In Deutschland sind die Formulare bei den Ämtern - trotz gesprochenem Dialekt - immer in schriftdeutsch und daher in ganz Deutschland
einheitlich
Re: Valenciano: Wenigstens etwas ist nötig für Integration
Tami, am 26.06.2018 um 06:58 Uhr
Alexa hat es vielleicht ein bisschen undiplomatisch rueber gebracht, aber in der Sache hat sie recht.

Die paar Auslaender, die sich darueber aufregen, werden ganz bestimmt keine Aenderung herbeifuehren. Es wird hier nunmal valenciano gesprochen, ob es den Gaesten passt oder nicht.
Sprache ist Teil der Kultur, in jedem Land.
Und ich denke, es steht keinem Auslaender zu, die Kultur eines Landes zu kritisieren.
Oder denken Sie, es waere angebracht, wenn sich ein Auslaender in Bayern beschweren wuerde, weil man nicht hochdeutsch mit ihm spricht?

Entweder man akzeptiert das als Auslaender oder man geht schlicht und einfach da hin, wo man verstanden wird.

In Deutschland werden die Auslaender staendig wegen ihres fehlenden Integrationswillen kritisiert.
Diejenigen, die in Deutschland dies kritisieren, sind dann die, die an der Costa Blanca auf ihr deutsches Schnitzel und ihre deutsche Sprache bestehen!

Wenn man dauerhaft in dieser Gegend leben moechte und sich integrieren moechte, kommt man nicht darum herum, wenigstens ein bisschen valenciano zu lernen.

Aber gut... das Wort "Integration" ist natuerlich dehnbar. Manche halten das Beschaeftigen einer spanischen Putzfrau fuer Integration. Da sind sie dann ganz stolz drauf! ;-)
Re: Valenciano-Kurs Regional-Nationalismus!: kontrovers diskutiert
J.W.Haertel, am 25.06.2018 um 09:28 Uhr
Das war hier im Forum schon sehr oft Thema und wurde auch schon oft sehr kontrovers diskutiert.

Die Dame die ihnen so sachlich und höflich geantwortet hat, ist eine Befürworterin der gängingen Praxis, im öffentlichen Raum klammheimlich nur noch Valenciano zu sprechen und zu schreiben. Und das obwohl Castellano und Valenciano Amtssprache sind.

Sie ignoriert das jedesmal gelissentlich und beschimpft und beleidigt jeden, der das bemängelt.

Re: Valenciano-Kurs: akzeptiert es oder geht!
Alexa, am 23.06.2018 um 00:01 Uhr
Bla,Bla,Bla....
In regelmäßigen Abständen müssen sich immer die selben Deutschen über Sitten, Gebräuche und andere Dinge Spaniens auslassen. Akzeptiert es, oder geht!