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Fossa-Strand: weiteres Hochhaus hinter Esmeralda-Hotel geplant
Calpe: Hotel hinter Esmeralda? - 2007-Kungelei nicht wiederholen
J. Mastolzen, am 10.10.2017 um 03:24 Uhr
Es mutet schon abenteuerlich an, dass Herr Ferrando erklärt, dass die Wirtschaftskrise ihn daran gehindert haben soll, sein mit Baugenehmigung durch die Stadt Calpe genehmigtes Hotel, zu bauen.Er scheint hierbei vergessen zu haben, dass die damals bereits festgestellten Unregelmäßigkeiten - Nichtbeachtung des Küstenschutzgesetzes, Einhaltung baurechtlicher Grundnormen, EU-Recht und -Normen, sowie die Ankündigung der damaligen -2007- Umweltministerin alles zu tun, um ein nicht nur die Umwelt belastendes sondern auch gegen Umweltgesetze verstoßendes Bauvorhaben zu unterbinden , ihn darin gehindert haben, sein Bauvorhaben, zwar unter Fürsprache des damaligen Calper Alcalden Morato, umzusetzen.
An den vorgenannten Unzulänglichkeiten hat sich bis dato nichts geändert.
Die Frage sei erlaubt, was haben die Anwohner der angrenzenden Appartmenthäuser des Baugrundstückes Herrn Ferrando interessiert. 10 Jahre ist stets und ständig die Baugrube zu einer Müllhalde verkommen, was auch Herrn Ferrando nicht verborgen geblieben sein kann. Weiter kann man auch die Frage stellen, ob Herr Ferrando der Universität Alicante zur Bekämpfung der unbestrittenen Mückenplage durch die Baugrube eine Forschungsaußenstelle zur Verfügung gestellt hat. Die ausgehobene Baugrube ist ein Feuchtraumbiotop, dass der Vermehrung von Mücken in größter Anzahl dient und es den Anwohnern in den angrenzenden Apartmenthäusern seit Jahren unmöglich macht, in den Abendstunden ihre Fenster zum Lüften zu öffnen. Es sei denn, sie sind absolut immun gegen Mückenstiche oder evtl. masochistisch veranlagt.
Zu guter Letzt kann ich, wie bereits in 2007 intensiv darauf hinweisen, dass die Infrastruktur (Straßen, Hotelzufahrt, Energieversorgung, Feuerwehrzufahrt, etc.) für das Betreiben eines Hotels nach den Vorstellungen des Herrn Ferrando in keinster Weise dafür ausgelegt ist.
Zum möglichen neuen Eigentümer ist festzustellen, dass dieser, wenn er denn den Zuschlag erhalten sollte, ebenso wie Herr Ferrando eine neue Baugenehmigung beantragen müsste, die den Bauvorschriften, dem Küstenschutzgesetz und den EU-Vorschriften entspräche. Über diese Anträge und das Antragsverfahren sollte eine größtmögliche Transparenz herrschen und nicht wie im Jahr 2007 zu versuchen, durch eine große Kungelei vollendete Tatsachen zu schaffen.
Anmerkung für den derzeitigen Alkalden von Calpe, Herrn C. Sanchez; die Baugrube und deren Tuchabtrennung (Baugrubensicherung) sind als Aushängeschild und Eingang vom Norden zum Penon und der Stadt Calpe alles Andere, nur nicht förderlich. Man kann das Ganze nur als Calpes Schandfleck bezeichnen. Das schon seit Jahren.