COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
Land Valencia / Spanien
Exemplare der sehr giftigen Qualle "Portugiesische Galeere" sind an der spanischen Mittelmeerküste aufgetaucht, unter anderem am Strand von San Juan bei Alicante, an dem aus diesem Grund sogar die Rote Fahne gehisst wurde. Die phosphoreszierende Quallenart mit Tentakeln von bis zu 30 Metern ist zehn Mal so giftig wie eine normale Qualle. Ihre sehr schmerzhaften Verbrennungen verursachen Übelkeit, Fieber, Lähmung in Extremfällen bis hin zum Tod. Sie kommt vor allem im Atlantik vor und wird manchmal durch Frühjahres-Unwetter mit Atlantikwasser durch die Strasse von Gibraltar gespült. Strömungen können diese Tiere in seltenen Fällen bis an unsere Küsten bringen, erläuterten Meeresbiologen der spanischen Presse. Die Stadt Alicante gab beim Küstenökologischen Institut eine Studie über die "Carabela Portuguesa" in Auftrag.
Meldung kommentieren

Der neue Abfallplan des Landes Valencia sieht für das Jahr 2020 den Verbot von Kaffeekapseln und Plastikbesteck vor. Das berichtete die spanische Presse. Der Plan soll den Recycling-Gedanken und die Mehrfachverwendung von Produkten betonen. Ähnliche Massnahmen sind bereits auf den Balearen verabschiedet worden.
Meldung kommentieren

Die Tierschützer-Versammlung von Benissa (Assemblea Animalista) hat nach einem Bericht der spanischen Presse das Land Valencia aufgefordert, nicht nur die jüngste Vergiftungswelle bei Benissa (20 tote Hunde, 27 überlebten, dazu tote Dachse Füchse, Katzen u.a) aufzuklären. Bei den an "strategisch zum ´Schutz von Jagdgebieten´ von Kennern des jeweiligen Geländes ausgelegten Giftködern, so die Tierschützer, handele es sich sogar um eine potentielle Gefahr für unterirdische Wassersysteme. Die "Assemblea" hat die Generalitat Valenciana zur Aussetzung der Jagd in den von Giftauslegung betroffenen Zonen aufgefordert. Mit der Serra de Bèrnia und El Ferrer waren sogar europäisch geschützte Gebiete betroffen.
Meldung kommentieren

Wenige Tage nach einer Lebensmittelvergiftung von 40 Gästen eines Hotels in Jávea durch gekochte und tiefgefrorene galizische Muscheln der Marke "Estrella Polar" wurde ein Dutzend ähnlicher Fälle mit Muscheln der selben Firma in einem Hotel in Gandia bekannt. In Gandia musste niemand ins Krankenhaus, das Land Valencia verfügte die Entfernung des Produktes vom Markt, das bislang in der Comunitat Valenciana und in Navarra vertrieben worden war: mejillón media concha super; marca: Estrella Polar; lote: 010DOP-18; fecha de consumo preferente: 1/2020; fecha de fabricación: 19 de enero de 2018.
Meldung kommentieren

Die spanische Flughafen-Verwaltungsgesellschaft AENA hat Empfehlungen des Internationalen Flughafen-Rates (ACI) und des spanischen Ombudsmannes "Defensor del Pueblo" aufgegriffen und sorgt dafür, dass es an den spanischen aeropuertos Flaschenwasser für einen Euro zu kaufen gibt. In 20 Lokalen an 7 Flughäfen ist die Vorgabe bereits umgesetzt, in 16 Lokalen an 5 weiteren, darunter Alicante-Elche, ist sie Bestandteil aktueller Neuausschreibungen. Geschäfte müssen 1/3-Liter-Flaschen für 1 Euro anbieten, Maschinen Halbliterflaschen für diesen Preis.
Dem mit Verbraucherbeschwerden zugeschütteten Ombudsmann hatte AENA zunächst einen Höchstpreis von 1,60 €uro zugesagt, diesen jedoch freiwillig auf 1 Euro gesenkt, so die spanische Presse.
Meldung kommentieren

Mit der "Hypatia de Alejandría" hat die Dénianer Fährgesellschaft "Baleària" in einer italienischen Werft ihr erstes mit Naturgas betriebenes Fährschiff vom Stapel laufen lassen. Es soll ab Anfang 2019 bei den Balearen eingesetzt werden. Mit Gas wird ein Drittel der CO2-Emissionen eingespart und 85 % des Stickstoffoxyds, die von Schwefel sogar vollständig, so Firmenchef Adolfo Utor. Baleària investiert 200 Mio Euro in 2 identische hochmoderne energieeffiziente "Smart Ships" für den Mittelmeer-Verkehr: 190 m lang, Höchstgeschwindigkeit von 24 Knoten, Kapazität für 800 Personen, Platz für 200 Meter Ladung und 150 Fahrzeuge.
Meldung kommentieren

Eine 28-jährige Porschefahrerin unter Cannabiseinfluss hat am Donnerstag, 5. April 2018, auf Mallorca eine neunköpfige deutsche Radfahrergruppe überfahren, die in einem Hotel in Cala Rajada wohnte. Eines der Opfer schwebt in Lebensgefahr, zwei wurden schwer verletzt. Die Fahrerin wurde verhaftet und nach ihrer Verweigerung eines Bluttests im Speichel positiv auf Cannabis getestet. Ihr wurden mehrere Delikte zur Last gelegt, aber die Fahrerin kam gegen Auflagen auf freien Fuss.
7 Kommentare   |   Meldung kommentieren

Die Schulden des Landes Valencia sind 2017 auf über 46 Milliarden Euro geklettert, nach Katalonien mit fast 78 Mrd. € und vor Andalusien (34 Mrd) und Madrid (33 Mrd) der zweithöchste Wert in Spanien. Die "Big Four" vereinen nach Daten der Banco de España bei 60 % der Bevölkerung zwei Drittel der Schulden der 17 spanischen Bundesländer auf sich. Im Vergleich zum Bruttosozialprodukt belegt die Verschuldung der Comunitat Valenciana mit 42 % den ersten Platz, gefolgt von Castilla-La Mancha (36 %) und Katalonien (35 %). In dieser Rangfolge weisen das Baskenland, Madrid und Canarias mit 14, 15 und 16 % die besten Werte auf.
Dabei liegt bei der Verschuldung der Grossstädte in Spanien die Hauptstadt mit 3,4 Milliarden Euro weit vor Barcelona mit 0,8 Mrd, noch hinter Zaragoza (0,9), gefolgt von Valencia mit 0,5 Mrd.
Die Generalitat Valenciana hingegen sieht sich bei der Haushaltspolitik im Soll, sieht die chronische Unterfinanzierung aus Madrid als Ursache
dafür, dass die Landes-Haushaltsziele so schwer bis gar nicht zu erreichen seien. Trotzdem habe man mit einem Minus von 800 Mio Euro das 2017er-Defizit-Ziel von 0,60 % des PIB nur knapp verfehlt, so Landes-Finanzminister Vicent Soler, während das Defizit von Einnahmen gegenüber Ausgaben 2016 noch bei 1,6 Milliarden Euro (gleich 1,5 % des PIB) gelegen habe, nach einer Defizit-Reduzierung von 1 Milliarde Euro gegenüber 2015. Eine Minderung des Defizits auf weniger als ein Drittel (von 2,6 auf 0,8 Mrd. €) in zwei Jahren sei eine Leistung, die von Madrid nicht mit der Einlösung des "schriftlich gemachten Versprechens auf eine gerechte Finanzierung der Comunidad Autónoma Valenciana" honoriert worden sei.












Meldung kommentieren








Meldung kommentieren

Die spanischen Staatsschulden wuchsen im Jahr 2017 um 37 Milliarden Euro, um 4 % bei Staatsverwaltung und Comunidades Autónomas. Dagegen senkten die spanischen Rathäuser ihre Verschuldung um 8 %. Insgesamt sank die Verschuldung der öffentlichen Körperschaften relativ zum Bruttosozialprodukt (PIB) im vergangenen Jahr von 98,5 auf 98,3 % des PIB. Ende 2016 lag die Verschuldungsquote bei 99 %.
Meldung kommentieren

Weiter