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Land Valencia / Spanien
Im Monat November 2018 ist die Arbeitslosigkeit im Land Valencia um 3.500 Personen gesunken. Allerdings stieg sie im selben Zeitraum im Marina-Alta-Kreis um fast 500 an, der Löwenanteil davon mit fast 200 in Calpe (auf 1.500). In Dénia legte der "paro" mit 100 auf 3.400 und Jávea um 70 auf fast 1.600 relativ nicht so heftig zu, in Teulada um 50 auf 550 und in Benissa um 45 auf 650 jedoch erheblicher. In Pego, Ondara und Pedreguer blieb die Arbeitslosenquote im November konstant.
Immerhin: Im November 2017 wies die Marina Alta mehr als 800 Beschäftigungssuchende mehr auf als ein Jahr später, wobei Dénia (minus 325) und Calpe (minus 65) die besten Resultate vorzuweisen haben.
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Der Monat November brachte zwar, entgegen der Gewohnheit der letzten Jahre, eine Verminderung der Arbeitslosigkeit in Spanien um 2.000 auf 3,25 Millionen. Damit liegt der "paro" um 220.000 unter dem vor einem Jahr. Allerdings brachte der Monat November ein überraschend schlechtes Datum bei der Zahl der Beitragszahler in der spanischen Sozialversicherung: minus 47.000 auf 19 Millionen.
Der Anteil der älteren Arbeitssuchenden steigt: Machten die Über-45-Jährigen vor zehn Jahren knapp ein Viertel der Arbeitslosen aus, so liegt dieser Anteil heutzutage schon bei 37 %.
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Der kolossale Einbruch der Sozialistischen Partei (PSOE) von Ministerpräsidentin Susana Díaz bei den andalusischen Landtagswahlen am Sonntag, 2. Dezember 2018 (von 47 auf 33 Sitze), macht nach 36 Jahren den Weg frei für den rechten "cambio" im sozialistischen Kernland Spaniens. Der Preis: Die erstmals (und gleich mit 12 der insgesamt 109 Sitze) in ein spanischen Landesparlament gewählte Rechtsaussen-Partei Vox wird Teil dieses Machtwechsels sein, weil es für PP (26) und Ciudadanos (21) allein nicht reicht und für die beiden Parteien der Wandel vor der Ausgrenzung von Vox geht. Der Appell von Díaz und der PSOE an die "Einheit der Demokraten", den sie einem einfachen Rücktritt vorzog, geht damit ins Leere. PP und Ciudadanos trauen sich die "Einrahmung" von Vox zu, das im Wahlkampf den Ton angab mit kritischen Tönen zur Immigration, zum Islam und zur "40-jährigen Korruptionsherrschaft der Sozialisten", die homosexuelle Ehe und das Abtreibungsgesetz zurückdrehen möchten, ein Gesetz zum Schutz des Stierkampfes betreiben möchten und den europäischen Schengen-Raum aussetzen will, so lange die Justiz anderer Länder in Sachen katalanischer "Flüchtlinge" Spanien eine lange Nase dreht. Die stärkste der zahlreichen Splitterparteien, die es nicht in den andalusischen Landtag schafften, war die Tierschutzpartei PACMA mit fast 2 % der Stimmen (70.000).
Das Wahlergebnis:
PSOE: 33 Sitze (vorher 47) mit 28 % der Stimmen (1 Mio)
PP: 26 (vorher 33) mit 21 % (750.000)
Ciudadanos: 21 (vorher 9) mit 18 % (660.000)
Linke Alternative AA: 17 (vorher in 2 Parteien 20 Sitze) mit 16 % (580.000)
Vox: 12 (neu) mit 11 % (400.000)

Grösste Verlierer: PSOE und Wahlforscher

Weil es für die PSOE weder mit AA noch mit Ciudadanos reicht, sind die notwendigen 55 Mandate sind also nur mit der sich abzeichnenden Dreier-Koalition von PP, Ciudadanos und Vox zu erreichen, wofür sich die drei Parteien bereits ausgesprochen haben. Denn eine "Grosse" Koalition aus PSOE und PP ist ebenso undenkbar wie ein Dreibündnis von PSOE mit AA und Ciudadanos. Mit diesem Wahlergebnis erlebten auch die Betreiber von Wahlumfragen ein gehöriges Debakel. Sie waren sich weitgehend einig, dass es für ein Bündnis zwischen PSOE und der Linken reichen würde. Die Zeitung "El País" bezifferte in ihrer letzten Umfrage vor den Wahlen die Wahrscheinlichkeit, dass es dafür reichen würde, mit 96 %. Vox traute diese Umfrage 0-5 Mandate zu und gab der Möglichkeit eines Dreierpaktes von PP, Ciudadanos und Vos für eine Parlamentsmehrheit eine Wahrscheinlichkeit von 4 %.

Verzögerung um 75 Minuten

Die Wahlbeteiligung sank um 4 auf 58 %. Die Bekanntgabe des Endergebnisses verzögerte sich um 75 Minuten, weil in allen Wahllokalen der 50.000-Einwohner-Stadt Sanlúcar de Barrameda in Cádiz nachgesessen werden musste: In der ganzen Stadt fehlten Wahlzettel der Splitterpartei "Equo", wie ein Wähler um 10 Uhr morgens feststellte. Alle 80 Wahllokale wurden für eineinviertel Stunde geschlossen, bis das Versäumnis behoben war. Ergebnis: Wahlbeteiligung von 47 % in Sanlúcar.
Für die in Madrid aus der Minderheit von 85 von 350 Abgeordnetensitzen regierenden Sozialisten von Ministerpräsident Sánchez platzt damit auch hier die Blase der letzten Umfragen, die ihnen durch ihre halbjährige Regierungspräsenz ein Wachstum von 22 auf fast 30 % der Stimmen zugesprochen hatten.












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Forscher aus der nordvalencianischen Provinzhauptstadt Castellón haben die Gene identifiziert, die eine Disposition für das Erleiden von Hautkrebs verraten. Vier Gene sind für die Empfindlichkeit gegenüber der Sonneneinstrahlung verantwortlich. Jetzt arbeitet die Gruppe "Melanomen" der Universität Jaume I an einer Anwendung, die das genetische Risiko für Hautkrebs ermittelt und damit die Behandlungsentscheidungen beeinflussen kann. Das berichtete die Zeitung "El País". Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge hat sich das Auftreten von Hautkrebs in Spanien in den letzten drei Jahrzehnten verdoppelt, auf jetzt 4.000 Fälle der gefährlichsten Variante, des Melanoms, und 74.000 der anderen Hautkrebsarten.
Die Marina Alta mit ihrer grossen Anzahl an sonnenhungrigen Residenten aus Nordeuropa ist nach Angaben des Kreiskrankenhauses von Dénia, in den spanischen Hautkrebsstatistiken in auffälliger Weise überrepräsentiert.
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Am Sonntag, 2. Dezember 2018, wird im bevölkerungsreichsten spanischen Bundesland, im südlich gelegenen Andalusien, ein neuer Landtag gewählt. Die mit Ministerpräsidentin Susana Díaz als Spitzenkandidatin antretenden Sozialisten werden sich trotz des mit 32-35 % der Stimmen zu erwartenden Wahlsieges nach einem Koalitionspartner umschauen müssen.
Dafür kommt das Linksbündnis Adelante Andalucía aus Podemos und Vereinigter Linker mit Grünen in Frage, der mit knapp über 20 % Platz 3 in der Wählergunst zugetraut wird. Auf Rang 2 wird mit ein paar Prozenten mehr die konservative Partido Popular vermutet, obwohl sich die Partei Ciudadanos (Prognosen: unter 20 %) Hoffnungen macht, der PP in Andalusien den Rang abzulaufen.
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In flagranti wurde in Calpe eine 20-jährige Rumänin verhaftet, die einem alten Mann mit Hilfe von Nettigkeiten inklusive Umarmung seine Uhr zu stehlen versuchte. Die gewitzte Diebin bemerkte die sie beobachtenden Zivilpolizisten, flüchtete, wurde jedoch von den Beamten gestellt. Sie erwies sich als besonders aktives Mitglied einer auf die "Umarmungstechnik" spezialisierten Diebesbande, die zwischen Andalusien und Katalonien agiert. Die Rumänin war zur Festnahme ausgeschrieben, seit sie in Almuñécar einem 74-Jährigen mit Gewalt die 5.000 Euro teure Uhr abgenommen hatte, als ihre friedlichen Methoden nicht ausreichten.
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Das Land Valencia hat in den ersten zehn Monaten des Jahres 2018 fast 16.000 nicht registrierte Tourismus-Unterkünfte legalisiert. 9.500 davon befinden sich an der Costa Blanca, wie Landes-Tourismus-Sekretär Francesc Colomer mitteilte. in den letzten vier Jahren wurde das offizielle Register in der Comunitat Valenciana um mehr als 52.000 Tourismus-Appartements erweitert, um fast 31.000 in der Provinz Alicante.
2019 soll eine Firma mit der Durchforstung des Angebotes an "viviendas turísticas" auf die Eintragung ins offizielle Register beauftragt werden. Kontrolliert werden soll auch, ob die im Register angegebenen Kapazitäten der Wirklichkeit entsprechen.
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In der Zeit zwischen dem frühen Donnerstag Morgen, 15. November 2018 und dem Freitag sieht das staatliche spanische Wetteramt AEMET Regenfälle von bis zu hundert Litern pro Quadratmeter in nur 12 Stunden an der nördlichen Costa Blanca voraus. Für den Rest der Provinz Alicante ist die Voraussage bis zu 20 Litern in einer und bis zu 60 Litern in 12 Stunden. Nordostwinde bringen starken Wellengang.
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Die Dénianer Fährfirma "Baleària" hat mit der norwegischen Firma Fred. Olsen Express eine Vereinbarung für eine neue Fährverbindung von Cádiz oder Huelva (Andalusien) mit den Kanarischen Inseln unterzeichnet. Die Fähre für Personen und Waren soll drei Mal pro Woche verkehren, so Baleària-Chef Adolfo Utor.
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