COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
LESERFORUM: Hier schreiben die "Leser"


Dénia, 31. Oktober 2008
Regelmäßiger Treff, monatlich jeden 1. Montag, im neuen Hafen, 20 Uhr.
Einladung : Montag, 3. November 2008, im C a f é P a r i s
Thema: „EIN LEBEN LÄNGER.“ - Solche lebensfrohen, konsumstarken, jugendlichen „Alten“– wie UNS - hat es noch nie gegeben! Lieber schön leben statt immer zu sparen, lautet die Devise. Die Wissenschaft korrigiert längst das negative Image des Alterns von Frauen und Männern. Der biologische Triumph unserer Generation: Wir haben Lebenszeit erobert.
„Die Älteren von morgen, sind die, die Ende der 40er bis Mitte der 60er Jahre auf die Welt kamen. Diese Generation hat die Welt nicht durch Krieg, sondern ihr Dasein verändert“, sagt KEN DYCHWALD, der mit seiner Frau ein Imperium für Altersfragen in USA aufgebaut hat.
Diese Generation (die 68er) hat einen ganzen Planeten umgeformt. Und seit Woodstock steht diesen zukünftigen Ruheständlern wieder ein kollektives Generationenerlebnis zur Verfügung. – Und sie werden den sog. Lebensabend verändern! - Schon jetzt geschieht das durch die Roaring Sixties und Swinging Seventies – Das Seniorenbild ändert sich: Sie sehen aus wie z. B. Senta Berger, Cher, Tina Turner, Sofia Loren oder wie Götz George, Jürgen Prochnow, Udo Jürgens. Und Sie haben Power. Die Lebenserwartung der Deutschen stieg in den vergangenen 100 Jahren um 30 Jahre! Die Ü-Generationen (Über 50/60/70) sind gesünder, sportlicher, fitter, gebildeter, haben mehr Interessen, sprechen Fremdsprachen, erwerben Computer, und eine deutliche Mehrzahl ist nicht arm, lebt nicht isoliert und ist nicht pflegebedürftig, wenn, so hilft man sich in Wohngemeinschaften. Der Jugendwahn verliert sich langsam.
Um die große Kaufkraft die hier schlummert, reißen sich heute die Werber: um die Best Agers, Golden Oldies oder Second Life People. Die 2./3. Ehe der „ Generation Plus“ ist sehr oft mit wesentlich jüngeren weibl. oder männl. Partnern. SEX IM ALTER IST KEIN TABUTHEMA mehr – siehe die neuesten Filme… - Was sagen berühmte Schriftsteller über das Alter? Wir stellen einige Bücher vor, lesen daraus, hören was DIETER HILDEBRANDT von „Best Aging“ hält, eine Poetin rezitiert ihre Gedichte usw. - Weiter haben wir eine Live-Schaltung nach Malaga vorbereitet um die aller neueste Geschichte der Autorin und Publizistin Dr. GABRIELE HEFELE (die gerade hier bei der Classics y Cava Salon-Gesellschaft, als Premiere, ihr neuestes Hörbuch vorstellte) zu hören und zu sehen. Wir haben wieder ein interessantes, komplexes Thema und zeigen viele Facetten daraus. Künstler, Autoren und Zuhörer sind bei uns immer herzlichst willkommen!

Natascha Michnow, Literatur- und Kulturfreunde Dénia
Info: Tel. 659 134 717, E-Mail: mamulita1@freenet.de



Calpe, 30. Oktober 2008
Machen Sie sich mit uns auf, die Erlebnisfähigkeit und -bereitschaft des Menschen mit allen seinen Sinnen in der Literatur wieder zu entdecken. Empfinden Sie mit den Protagonisten der Literatur die Freude am eigenen Leben. Dazu ist weder Geld noch Gut notwendig, wie wir von unseren Helden lernen können. Lassen Sie sich mit uns ein auf einen Abend der Sinnlichkeit und Lebensfreude. AM MONTAG, DEN 03. November 2008, UM 20.30 UHR im SO WHAT, GEGENÜBER VOM CLUB NÁUTICO / CALPE. Info: Walt 610 659 039

Traude Galli, Literaturforum Calpe



Dénia, 29. Oktober 2008
Das 5. Konzert zum neuen Jahr, DAS Musikerlebnis für die Costa Blanca:
Ihre Begeisterung nach dem letzten Konzert zum neuen Jahr war enorm. Spontan kamen über 400 Reservierungen für das nächste Konzert. Wir wollten die Qualität der Veranstaltung halten, bzw. steigern, deshalb hatten wir seit 2 Jahren schon eines der gefragtesten Orchester in Europa im Fokus: Die russische Kammerphilharmonie St. Petersburg. Leitung Jiri Gilbo.
Dieses Orchester feiert riesige Erfolge in den grössten Konzertsälen Europas, so das Gewandhaus Leipzig, Bayreuth, Rheingau Festival, bis ins Teatro Real Madrid. Begleitet werden sie von einem Geigenvirtuosen aus Paris. Doch bislang waren die Kosten für ein Konzert incl. Gage und Flüge für uns nicht bezahlbar. Ein persönlicher Kontakt anlässlich eines Konzertes in Deutschland brachte den Durchbruch. Ein zweites Konzert und die Hilfe unserer Sponsoren machten es möglich, die Orchesterkosten und vertretbare Eintrittskosten zu erreichen. Für uns ist es die Krönung unseres bisherigen Schaffens und für die Zuhörer wird es ein Ohrenschmaus der absoluten Sonderklasse werden.
Samstag 17. Januar und Sonntag 18. Januar 2009 jeweils um 17 Uhr im Centro Social, Denia. Sollten Sie noch nicht bestellt haben, bitte rechtzeitig daran denken. Freie Karten erhältlich ab 07.11.2008 bei Proakustik: Calle Diana, Ecke Parc Chabas.Denia. Möchten Sie mehr über das Orchester hören: http://www.chamberphilharmonic.com

Ilse und Jürgen Kübler, Konzertfreunde
Tel: 965 788 840 - http://www.konzertfreunde.com



Els Poblets, 28. Oktober 2008
Die Stadtverwaltung Els Poblets, die Vereinigung der europäischen Residenten und die SUMA veranstalten einen Informationsabend über die lokalen Steuern. Speziell für deutsche Residenten findet diese Veranstaltung statt im großen Saal der Casa de Cultur, am 6. November um 17.00 Uhr. Teilnehmen werden Spezialisten der SUMA, und in der Veranstaltung wird deutsch gesprochen. Dies ist der zweite Informationsabend, der in unserer Gemeinde stattfindet. Der erste war am 27. März für Englisch sprechende Einwohner. Diese Zusammenkünfte sollen die europäischen Residenten über die in Spanien üblichen lokalen Steuern aufklären, wie z. B. Grundsteuer (IBI), Betriebssteuern (IAE), Kfz-Steuer, Müll– und Abwassergebühren usw. Außerdem werden die Zahlungsfristen, Zahlungsmöglichkeiten, Belege und andere wichtige Fragen erklärt.

Jaime Ivars (PP), Bürgermeister von Els Poblets



Els Poblets, 27. Oktober 2008
Toll, ein Bürger mit geheimen Namen (Unbekannte kann man lieben?) hat auch die tolle Internseite von http://costa-info.de gefunden. Sofort schreibt die Person, und was die schreibt! Kann die Person nicht lesen? Ehe die unbekannte Person etwas schreibt, sollte diese sich doch mal die enorme Mühe machen, alles Geschriebene , auch von mir, zu lesen. Ich habe immer geschrieben, ich fühle mich wohl in Els Poblets, erwarte aber vom Rathaus Taten, die vor der Wahl versprochen wurden, zum Wohle aller Bürger. Ich habe nie von meinen persönlichen Dingen geschrieben, sondern immer nur das, was ich von vielen Bürgern hörte und selbst gesehen habe.
Lobenswert die Gymnastikgeräte auf dem Veranstaltungsplatz, aber die müssen gepflegt sein. Mal genutzt, siehe Ptd.Gironets C2? Kein Geld, aber eine Parklandschaft die ihresgleichen in Els Poblets sucht, siehe Cami Secantes, oberer Bereich . Tipp dazu: mal die anderen „Parks“ ansehen. Deutscher Stadtrat! Na toll, lesen Sie doch mal alle Schreiben von mir, und auch von diesem Stadtrat. Wie gefallen Ihnen die Lügen in dem Schreiben von Herrn Wicher? Erleben sie mal die Ängste einer alleinstehenden Frau, die ultimativ aufgefordert wird ca 1.400 Euro innerhalb von 14 Tagen für die fehlende Pooluhr (überhaupt rechtens?) zu zahlen, nachdem ihr kurz vorher ca. 350 Euro IBI abgebucht wurden. Die Bitte auf Ratenzahlung wurde abschlägig beschieden und mit totaler Wassersperre gedroht. Ich habe mich für eine angenommene Lösung eingesetzt, während Sie scheinbar dem Bürgermeister die Hand gedrückt haben und ihm Ihr Verständnis für alles mitgeteilt haben. Ihr Schmus mit "Gastland etc" ist ja toll, aber ohne die Inanspruchnahme dieses Gastlandes, wäre viel Geld nicht geflossen, was viele (auch ich) hier gerne ausgegeben haben.
„Das Verständnis für Demokratie ist hier noch anders“: Soll´s sein, aber gerecht sollte man mit seinen Bürgern umgehen. Ihre angesprochene Bürgerversammlungen, okay? Sie werden sicher bei der letzten am 10. April ( wann kommt die von Ihnen genannte 2te?) dabei gewesen sein, hier spreche ich nur den Wasserpreis an. Wollen Sie sagen, das Sie bei der Abrechnung Januar - März nicht überrascht waren, was aus der Erhöhung wirklich wurde? All das Geld, was der von Bürgern gewählte Bürgermeister in 2008 mehr abnimmt, (ca. 2.000.000 Euro) nimmt er nicht nur von den „Reichen", sondern von jedem Bürger ab. Wenn der Bürgermeister schreibt: In Els Poblets gibt es 60% Einwohner, die einen Rabatt von 50 % auf Müll- und Straßenreinigungs-Gebühren bekommen, ersehen sie eventuell, das Sie mal die rosarote Brille in Richtung aller Bürger einstellen sollten und nicht mit Bildüberschrift werben “Go home“. Ich merke immer wieder, wie dankbar Menschen sind, die sich nicht so äußern können, wie sie wollen und jemanden haben, der die Dinge beim Namen nennt.
Ich habe vieles als Hinweise und Anregungen gegeben aber auch die Hand in die Wunde gelegt. Nur Lügen und Sturheit gegenüber den Bürgern lehne ich generell ab.
Die letzten 2 Demos haben manchem, Ihnen mit Sicherheit nicht, die Augen geöffnet, dass es in der Sache um alle Bürger geht. Bei der ersten Demo waren von den ca. 380 Personen (Presse schrieb 200) ca. 300 spanische Bürger. Falls Sie nicht wissen, um was es bei der Demo ging, nutzt der ganze Brief nichts. Aber dennoch rührt der Bürgermeister sich nicht, wenn über 580 Bürger mit Unterschrift Fragen stellen. Er sollte sich mal ein Beispiel nehmen, wenn ich den unten stehenden Bericht wörtlich nehmen soll, denn dann müßte er auch mal 'ne Bewegung auf seine Bürger zu machen, dann fruchtet auch seine Arbeit. „So stand es unlängst in der http://costa-info.de“: …Kurz vor Beginn der Regensaison hatte der Bürgermeister von Els Poblets, Jaime Ivars (PP), geklagt, dass im Bereich "Hort de la Paquita" der Girona-Fluss nach wie vor stark Hochwasser gefährdet sei. Jetzt hat das Wasserwirtschaftsamt den Fluss an dieser schwierigen Stelle mit einer 80 Meter langen und 5 Meter hohen Mauer versehen. Ivars zeigte sich zufrieden, dass seine Kritik so schnell gefruchtet habe……

Hubert Hepp, Els Poblets
PS: „Mülltonnen mit Info bekleben“ - Woher wollen SIE wissen, ob keine Genehmigung vorlag?



Teulada-Moraira, 27. Oktober 2008
Am Mittwoch den 15. Oktober informierten sich etwa 30 Mitglieder des Deutschen Clubs Costa Blanca über das Strassenverkehrsrecht in Spanien. Rechtsanwalt Valentin Quiroga aus Alicante erläuterte die wichtigsten Neuerungen dieses Rechtes und hatte schliesslich viele Fragen zu beantworten.
Am Freitag, den 17.10.2008 starteten dann um ersten Mal nach der langen Sommerpause 55 Mitglieder des DCCB am zu einem Tagesausflug nach Novelda. Nach einem fröhlichen Start ging es direkt durch bis nach Novelda; vorbei an endlosen Weinfeldern. Natürlich konnte Roland Kienle die neugierigen Fragen beantworten, warum an den Weinreben Tüten angebunden waren. Es handelt sich, erklärte Roland, um die Trauben, die in Spanien nach altem Brauch zu Silvester um Mitternacht geschluckt werden. Damit die Trauben eine besonders gute Qualität besitzen und erst im Dezember reifen, werden diese bereits im Juni/Juli in Tüten verpackt. In Zahlen ausgedrückt: ca. 250 Millionen Tüten werden benötigt um etwa 180.000 Tonnen Weintrauben zu ernten.
Wie aus Zuckerguß sah dann auch schon von weiten die Kirche Santa Maria Magdalena aus, ein origineller Sakralbau, der Gaudis Sagrada Familia in Barcelona ähnelt. Eine „Guia“ führte die DCCB Mitglieder durch die Kirche und anschl. durch Novelda, vorbei an einer Reihe Jugendstilhäuser, bis zur Casa Museo Modernista, einem Jugendstilmuseum. Das Gebäude war ursprünglich der Wohnsitz einer Familie aus dem Großbürgertum und wurde zwischen 1900 und 1903 gebaut. Besichtigt wurden alle Räume, die auch noch im Jugendstil eingerichtet waren. Nicht nur gut gegessen wurde in Jumilla, auch Wein und Öl konnten in einer Bodega gekauft werden, die Dank der guten Verbindungen von Roland Kienle trotz der momentanen Weinlese für den DCCB geöffnet war.

Monika Seifert, Deutscher Club Costa Blanca, Teulada



Xàbia/Pedreguer, 26. Oktober 2008
Der internationale Chor Coral Clásica Javiense gibt sein diesjähriges Weihnachtskonzert am Sonntag, den 14. Dezember 2008, um 20 Uhr in der Kirche Santa Cruz in Pedreguer. Der Chor möchte seinen Zuhörern in diesem Jahr ein ganz besonders interessantes Programm bieten: Im ersten Teil singt er ein Magnifikat, ein Marienlob, des noch lebenden und sehr bekannten englischen Komponisten John Rutter. Begleitet wird er an der Orgel von Josep Giner, dem Organisten der Kirche Santa Cruz.
Rutter gründete u.a. den professionellen Chor "Cambridge Choir Singers“, der durch viele erfolgreiche CD-Einspielungen klassischer Chorwerke und durch seine eigenen Kompositionen weltweite Beachtung und Anerkennung gefunden hat.
Der zweite Teil des Konzerts folgt der bisherigen Tradition: Chor und Publikum singen gemeinsam internationale Weihnachtslieder. Dieser zweite Teil wird von einem Blockflötenensemble eingeleitet, das sich vor einigen Jahren in Benissa zusammengefunden hat und unter der musikalischen Leitung des Gitarristen Jürgen Ernst Werke aus Renaissance, Barock und Rokoko einstudiert. Die Leitung des Konzerts hat Joanna Baldwin, die seit einem Jahr den Chor erfolgreich leitet.
Eintrittskarten zu 12 Euro werden in Kürze im Vorverkauf zur Verfügung stehen bei Kelly´s, La Xara / Humpty Dumpty, Javea / Libreria Europa, Calpe / Total Postal, Moraira / Almo-Computers SL, Altea + Moraira, und an der Abendkasse.
Weitere Informationen über den Chor, seine vorherigen Konzerte, Fotos usw. finden sie auf der neu gestalteten Website des CCJ: http://www.coralclasicajaviense.com Auch ich stehe gerne für weitere Fragen zu Ihrer Verfügung.

Rotraud Lippke, Jávea, 96 579 4998, E-mail:rotraudlippke@gmx.de



Els Poblets, 25. Oktober 2008
Durch eine Bekannte wurde ich, als Einwohnerin von Els Poblets, auf Leserbriefe Ihrer Zeitung im Internet aufmerksam gemacht. Ich will gleich vorwegschicken, dass ich GsD nicht alle diesbezüglichen Briefe gelesen haben, nur die letzten von Herrn Hepp, Familie Grass und Herrn Buggle sowie Ihr Anmerkungen dazu, Herr Boge. Man schämt sich fast, auch ein Deutscher zu sein, wenn man so etwas liest. Ich kann Ihre Empörung voll verstehen und bin der Meinung, dass so etwas nicht in eine Zeitung gehört, höchstens in die "Bild".
Wenn jeder seine schlechten Erfahrungen, die er in Spanien gemacht hat, in der Presse veröffentlichen würde, dann müßte Ihre Zeitung doppelt so "dick" sein. Doch darum geht es ja eigentlich gar nicht. Ich bin der Meinung, wir sind hier in Spanien, in einem europäischen Gastland, und wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass hier eben vieles anders
ist als in Deutschland. Hier gibt es andere Gesetze, die Menschen haben eine andere Mentalität, und auch das Verständnis für Demokratie ist hier noch anders.
Doch eigentlich hat man das ja vorher gewußt und muß es jetzt eben in Kauf nehmen oder wieder nach Deutschland zurückfahren. Natürlich habe ich nichts gegen eine berechtigte Kritik an Personen, die nicht ordentlich arbeiten, aber auch hier muß man Form und Anstand wahren. Es ist so schrecklich, wenn man solche Geschichten von vor 20 Jahren hört und diese heute plötzlich ausgegraben werden, warum? Hat es in diesen 20 Jahren nicht auch schöne Dinge gegeben? Sind nicht vielen Menschen glückliche und gesunde Jahre hier beschert worden? Hat es nicht Spaß gemacht, sich in dieses schöne alte Dorf zu integrieren? War es nicht wunderbar, wie freundlich man von diesen Menschen aufgenommen wurde,
obwohl man fast kein Wort spanisch konnte? Ist es nicht eine Augenweide, wenn man sieht, wie hier der Familienzusammenhalt noch funktioniert?
So könnte ich noch viele schöne Dinge aufzählen, die wir hier als sehr angenehm empfunden haben, obwohl wir erst 7 Jahre hier wohnen. Wir werden sehr oft von Menschen aus anderen Orten beneidet, weil es in Els Poblets noch ziemlich ursprünglich ist und so einiges recht gut funktioniert. Z.B. haben wir hier keine geisterstadtähnlichen Hochhäuser, aber ein gutes Kulturangebot, gute Sportmöglichkeiten, seit 5 Jahren einen deutschen Stadtrat und auch einen jungen, modern denkenden Bürgermeister, der seit 2006 regelmäßig 1-2 mal im Jahr eine öffentliche Bürgerversammlung für Deutsche, Engländer und Spanier macht. Es ist einfach unwahr, wenn Familie Grass behauptet, "der Bürgermeister habe noch nie vor den Bürgern von Ele Poblets gestanden...". Er ist der 1. Bürgermeister von Els Poblets, der den Ausländern die Hand gibt, mit ihnen spricht und sich ihre Probleme anhört. Natürlich kann er die Fehler seiner Vorgänger nicht alle mit einem Mal lösen, aber es hat sich während seiner Legislaturperiode einiges zum Positiven für die Bürger des Ortes und auch für die hiesigen Ausländer getan.
Ich finde es ist eine Unverschämtheit, wenn Menschen Dinge öffentlich behaupten, die sie nicht beweisen können. In Deutschland kann man wegen Verleumdung vor Gericht gestellt werden, in Spanien gewiss auch. Wer keine echten Beweise hat, sollte lieber den Mund halten. Genau so finde ich es ungehörig, wenn Deutsche die Mülltonnen seitenweise bekleben und zu Demos aufrufen, ohne sich vorher zu erkundigen, ob sie dafür vielleicht eine Genehmigung brauchen. Ja, sie brauchen eine! Wenn sie dann vor dem Rathaus nicht empfangen werden, schimpfen sie wieder!
Ich will, dass keiner glaubt, in Els Poblets wohnen nur unzufriedene, nörgelnde, alles besser wissende Deutsche. Nein, es gibt hier auch zufriedene, optimistische und dankbare Menschen, die glücklich sind, hier in Spanien und in diesem kleinen, bisher friedlichen, Ort leben zu können.

W. P., Els Poblets (der Redaktion bekannt)



Dénia, 24. Oktober 2008
Zwei glanzvolle Premieren: „Das gesellschaftliche Ereignis“ in dieser Herbst/Winter-Saison, die Premiere von CLASSICS Y CAVA - elegante Salon-Begegnungen! Und als absolute Europa-Premiere - liest bei uns am 26. Oktober Dr. GABRIELE HEFELE aus ihrem neuesten Hörbuch „Spanien für Fortgeschrittene“ – Illusionen, Impressionen, Irritationen, Improvisationen einer Ausgewanderten. (Ihre Verlegerin Marion Möller vom Alhulia-Verlag an der Costa Tropical sagte wörtlich: „Toll finde ich die Tatsache Ihrer eleganten Buchlesung an der Costa Blanca. Die bewegen sich anscheinend besser als hier…“) Dazu liest sie noch verschiedene Episoden aus ihrem nicht minder unterhaltsamen Buch „Mein Andalusischer Gärtner“, die uns alle sehr bekannt vorkommen werden. Wir erfahren, was bei einer Begegnung einer mitteleuropäisch emanzipierten Frau und einem charmanten, oft sturen Macho passiert. Selten wird man ein Buch zu Ende lesen oder hören, bei dem man letztendlich alles so gut versteht und mit der Verfasserin auch alles fühlt, was sich dahinter verbirgt.
Es ist eine augenzwinkernde, wirklich erlebte Hommage an die andalusische, an die spanische Lebensart und Philosophie. Die bayrische Autorin und Publizistin Gabriele Hefele studierte Germanistik, Psychologie und Philosophie und promovierte 1980 zum Dr. Phil. Bereits mit 18 Jahren schrieb sie ein Fernsehspiel für die ARD und arbeitete viele Jahre für den Bayrischen Rundfunk. Dann als Chefredakteurin einer Jugendzeitung, bei der ihr oberster Chef und Geldgeber der damalige Josef Kardinal Ratzinger war. Sie war Pressechefin bei Langenscheidt in München und dann PR-Leiterin bei Piepenbrock Osnabrück. Sie schrieb viele GLOSSEN in diversen Blättern in Zürich, Wien, Bonn und der deutschen „Vogue“. Und erhielt eine Einladung zum Klagenfurter Publistikpreis (was eine sehr große Ehre ist). Hinzu kamen Lehraufträge an der Universität Salzburg, München, Osnabrück im Bereich Kommunikationswissenschaften. - Die Chefin des Journals „Cosmopolitan“ entdeckte, dass sie auch lustige Dinge schreiben konnte, was ja viel schwieriger ist, als man sich allgemein vorstellt. Sie veröffentlichte bereits mehrere erfolgreiche Bücher und man erkennt, dass die Autorin, eine rege internationale literarische Laufbahn hinter sich hat.
Gabriele Hefele, eine bemerkenswerte Frau mit überschäumendem Temperament, Geist und Humor, die inzwischen (seit Ende 2000) mit ihrem Mann Dr. Reinhard Hefele und mehreren Pferden auf einer wunderschönen Finca in Andalusien lebt, habe ich exklusiv gewinnen können für die Lesung bei CLASSICS Y CAVA in Denia.
Beim nächsten Treffen der LITERATUR- UND KULTUR-FREUNDE Dénia, werden wir sie LIVE aus Andalusien, via Fernsehschaltung, mit einem anderen, ganz aktuellen Thema hören und sehen können. Freuen Sie sich mit uns auf Gabriele Hefele.

Natascha L. Michnow, 659 134 717, http://literaturfreunde.com



Zurück Weiter