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Dénia
Mindestens sechs "Express-"Einbrüche von 5 bis 10 Minuten verübten in einer Nacht Ende Oktober Unbekannte in Häusern von Jesús Pobre und Gata de Gorgos. Die Anwohner waren sämtlich abwesend, Fenstergitter und Alarmanlagen wurden zerstört, so die Polizei.
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Mit 7 Kilometern verfügt Dénia über einen der längsten Seegras-Strände im gesamten Mittelmeer, vom Marge Roig bis zur Punta dels Molins. Dies streicht die Arbeitsgruppe zum Dénianer Hafen heraus, die den wichtigen Beitrag der "posidonia" zur Vermeidung von Stranderosion und Konservierung der Artenvielfalt in der Küstenzone betont, nachdem aufgrund wachsender Kritik an der lückenhaften Strandreinigung im und nach dem Sommer die angespülten Reste der Seegraswiesen als "Algen" in Verruf gekommen waren. Die "posidonia" weist auf gute Qualität des Meereswassers hin. Der schlechte Geruch, so die Arbeitsgruppe, kommt von einer sogenannten "invasiven Alge", von der sie begleitet wird und die schnell verfault.
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Von einer kleinen Invasion von Flugameisen in den Zonen Joan Fuster, París Pedrera und Les Roques hat die spanische Lokalpresse berichtet. Mancher Fussgänger und Radfahrer hat unangenehme Begegnungen mit den Tieren erlebt. Der Oktober mit sinkenden Temperaturen und Herbstniederschlägen, welche den Boden aufweichen und ihnen den Nestbau erleichtern, koinzidiert mit ihrer Paarungszeit.
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Ein russischer Gewalttäter hat am Dienstag Morgen, 22. Oktober 2019, in Dénia seine ehemalige Partnerin mit dem Messer getötet. Der Mann, der im Februar dieses Jahres wegen mehrfacher Übergriffe gegen die Frau und die elfjährige Tochter der beiden zu einer niedrigen Gefängnisstrafe verurteilt worden war, die er nicht anzutreten brauchte, und der eine Distanz-Anordnung von 300 Metern von seiner Ex hatte, stieg durch ein Fenster in die Wohnung seines Opfers ein. Er schnitt ihr im Beisein der Tochter die Kehle durch und wurde anschliessend festgenommen. Das Rathaus organisierte ad hoc eine Protestdemonstration inklusive Schweigeminute (siehe Foto) für das 7. Opfer machistischer Gewalt im Land Valencia in diesem Jahr, 5 davon in der Provinz Alicante.
Das Opfer Elena befand sich in Betreuung des städtischen Sozialdienstes für misshandelte Frauen, wurde regelmässig begleitet, die letzte Evaluation ihrer Sicherheits-Situation durch die Policía Local fand vor drei Wochen statt, wobei es keine Anzeichen für die kommende Tragödie gab, ihr Alarmknopf betätigte sie seit Februar nicht. Die ermordete Frau habe seit dem Urteil im Februar keine Bedrohungssituation mehr gemeldet. Bürgermeister Vicente Grimalt (PSOE) forderte eine Änderung der einschlägigen Gesetze zum besseren Schutz der Frauen vor machistischer Gewalt. Aber zunächst werden die beteiligten städtischen Instanzen untersuchen, ob das Sicherheitsprotokoll nicht doch Lücken aufgewiesen habe.

Anm.:
Zumindest offenbar die eine, die vielleicht tatsächlich gesetzlich zu schliessen wäre: Einen zweiten, nicht ohne Aufmerksamkeit zu erregen entfernbaren, Alarmsender sollte der wegen Misshandlung verurteilte Mann tragen, so dass bei Annäherung an den Alarmknopf der Frau von weniger als (auf jeden Fall mehr als jenen festgelegten lächerlichen) 300 Metern die Polizei sofort auf den Plan gerufen wird.
cgb

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Als grösste Probleme in Dénia hat die Unternehmer-Vereinigung der Marina Alta (CEDMA) mit Blick auf den vergangenen Sommer die Strandreinigung und die Verzögerungen im Bauamt angesprochen. Sie empfahl Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) weiter den Weg der zeitlichen Entzerrung der Tourismus-Saison zu begehen und den Rest des Jahres attraktiv genug für Besucher zu gestalten.

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Neue Wandschmierereien an der Ronda de les Rurales von Dénia beleuchten ein wachsendes Problem im Umfeld des Castillo, vor allem an dessen Nordseite. Dies dokumentierte jetzt die Internet-Zeitung "Marina Plaza". Die Wandbeschmierer machen auch an den historisch schätzenswertesten Stellen nicht halt, zum Beispiel an der vor Kurzem renovierten "Dehesa del Gobernador" bei der Calle Santíssima Trinidad.
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Wegen Bedrohung seiner Ex-Freundin und tätlichen Angriffs auf mehrere Polizisten wurde Mitte der zweiten Oktoberwoche 2019 in Dénia ein 29-jähriger Mann in Dénia verhaftet. Er hatte die gerichtliche Anordnung, sich der 20-Jährigen und dem gemeinsamen Baby nicht zu nähern, missachtet und mit ihr einen heftigen Streit begonnen. Die unter 112 gerufene Ortspolizei kam mit drei Patrouillen, so die spanische Presse. Der Mann habe sich so aggressiv gezeigt, dass er betäubt werden musste.
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Bei der Meeresgrundreinigung an der Küste des Meeres-Naturparks von Dénia zwischen Marineta Cassina bis zum Arenetes-Strand kamen Anfang Oktober 660 Kilo Abfälle zusammen, fast die Hälfte davon Metall: Zwischen den Restaurants Mena und Ca Nano wurde ein grosser Aussenbordmotor geborgen, an anderer Stelle ein Geländer von der gestrandeten Balearen-Fähre. Ausserdem wurden fast 200 Kilo Plastik geborgen und 100 Kilo Glas. Dazu kamen 70 Kilo organischer Müll und Tausende von Zigarettenkippen.
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Der dritte spektakuläre Verkehrsunfall innerhalb kurzer Zeit geschah am Mittwoch, 9. Oktober 2019, auf der Carretera de las Marinas, in der Nähe der Urbanisation Somnis de Dénia, an der Nordzufahrt der Kreisstadt: Gegen 22 Uhr blieb nach einem Überschlag ein Pkw auf dem Dach liegen.
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Die Stadt Dénia muss rund 400 Besitzern bestimmter urbaner Grundstücke, die nach einer 2016 gerichtlich angeordneten Gesetzesänderung als "ländlich" besteuert werden müssen, gut eine halbe Million zu viel abgerechneter Immobiliensteuer IBI zurückzahlen. Dabei dürfte es jedoch nicht bleiben: Auf 1.500 weiteren Dénianer Grundstücken ist der steuerliche Status zu klären, nämlich dort, wo ausgewiesene Baugebiete nicht entwickelt worden sind. Diese Gesetzesänderung wird auch in den anderen Kommunen der Region die Haushalte belasten.
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