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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
49 Jahre Haft fordert die Staatsanwaltschaft vor dem Provinzgericht von Alicante für einen Mann, der am 30. Juni 2019 in Pedreguer 4 Menschen umzubringen versucht hatte, darunter einen Ortspolizisten. Er begann seinen Amoklauf mit einem ihm unbekannten Mann, auf den er von hinten mit einer Eisenstange einschlug. Ein weiterer Anwohner, der hinzukam, wurde ebenfalls Opfer, so wie dessen Frau, die zu Hilfe eilte und mit der Eisenstange ins Gesicht geschlagen wurde. Sie erholte sich erst nach 200 Tagen von ihren schweren Verletzungen, musste, ebenso wie ein herbeigeeilter Polizist, der neben Schlägen auf den Kopf sich vor einer Mistgabel schützen musste, was er schliesslich mit Schüssen in das Bein des Angreifers erfolgreich tat.
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Niederschläge von bis zu 35 Litern pro Quadratmeter verzeichnete bis zum Mittag des Montag, 7. März 2021, die Marina Alta. In Dénia wurden 30 l/qm gemessen, in Benitachell 33 und in Jávea-Granadella 31. Im Süden der Provinz Alicante fielen stellenweise sogar mehr als 35 l/qm, während es in der Provinzhauptstadt bei weniger als 20 Litern blieb.
Ab Mittwoch soll das zuletzt wolkenreiche Wetter in unserer Zone von frühlingshaften Bedingungen mit Sonnenschein und Temperaturen an die 20 Grad heran abgelöst werden.
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An der Schwelle zu einem Gebiet mit niedrigem Covid-Ansteckungsrisiko-Gebiet befindet sich Anfang März 2021 mit einer Inzidenz von 60 pro 100.000 Einwohner der Marina Alta Kreis. Nach Juni (nach Original-Welle) und Oktober (nach Welle durch Sommer-Tourisus) 2020 wäre ein für nächste Woche erwartetes Unterschreiten des 50er Wertes die Überwindung der dritten Corona-Welle, die unsere Region nach den Weihnachtsfeiern im Januar und Februar mit über tausend Fällen pro 100.000 überzogen hatte. Eine "neue Normalität" wäre bei unter 25 erreicht. Die Kreishauptstadt Dénia meldet erstmals seit Mitte Oktober einen Wert unter 30, was sich in ein Dutzend konkrete Fälle übersetzt, bei einer einzigen gemeldeten Ansteckung im vier Tagen. Benissa liegt unter Inzidenz 40, Jávea und Pedreguer um die 50. 20 Orte in der Marina Alta haben keinen Corona-Fall mehr, darunter Els Poblets und Benitachell.
An die Inzidenz von 100 heran reichen Teulada und Calpe, überschritten wird sie von Vergel, Orba, Ondara und Beniarbeig.
Ort / Indidenz / aktive Fälle
DÉNIA 28,4 12
BENISSA 36,5 4
XALÓ 36,5 1
XÀBIA 50,7 14
PEDREGUER 51,9 4
PEGO 78,9 8
GATA 82,6 5
TEULADA 89,9 10
CALP 96,8 22
VERGER 129,3 6
ORBA 137,9 3
ONDARA 145,0 10
BENIARBEIG 191,2 4
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Die Gemeinde Els Poblets hat ihre Bürger zum Trinken von Wasser aus dem Kran an Stelle des umweltbelastenden Wassers aus Plastikflaschen aufgefordert. Denn das Leitungswasser in Els Poblets "hat die idealen Gesundheitsbedingungen". Zu diesem Zweck werden unter den Bürgern Glasflaschen zum Abfüllen von Leitungswasser verteilt. "Viele Menschen sind sich über die Qualität ihres Leitungswassers nicht bewusst".












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Gemeinsam mit der Universität von Alicante arbeitet die Estación Científica Montgó de Dénia an einer Art Impfstoff gegen die sogenannte Feuerbakterie, der in den letzten Jahren grosse Mandelbaum-Bestände im Osten Spaniens und auch in der Marina Alta zum Opfer gefallen sind. Eine zentrale Rolle sollen dabei "kodifizierte natürliche Proteine" spielen, die dem Genom der gefürchteten Xylella eingesetzt werden sollen. Allerdings befindet sich der in der Laborphase bereits als "hoffnungsvoll" beschriebene Ansatz noch in eben dieser Stufe, der eines Ansatzes. Der sich, wenn er es denn auf eine kommerzielle Ebene schafft, als Exportschlager erweisen könnte: Denn von der Xylella sind in anderen Ländern auch andere "cultivos" betroffen, zum Beispiel Oliven, Zitrusfrüchte oder Wein.
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Zwei Verletzte gab es bei einem Unfall auf der Landstrasse Parcent-Benigembla, als der Fahrer eines Traktors mit Anhänger die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen ein Haus fuhr. Wahrscheinlich versagten die Bremsen. Zwei Arbeiter mussten aus der Ruine geborgen und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.
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10.000 Kilo organischen Mülls von 100 Familien hat mit Hilfe von Kompost-Anlagen im Ortskern und in Forna die Hinterland-Gemeinde L´Atzúbia im vergangenen halben Jahr in Kompost für städtische Grünzonen und Privatgärten umgewandelt, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza". Das Projekt fing im September 2020 mit 20 Familien an und weitete sich in wenigen Monaten auf hundert Familien aus. Jetzt will das Rathaus auch die Urbanisationen einbeziehen.
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Mit über 4.700 verzeichnete der Marina-Alta-Kreis im Januar 2021 fast tausend Covid-Ansteckungen mehr als im ganzen Jahr 2020. Immerhin: Mit dem für die dritte Februarwoche prognostizierten Absinken des Inzidenzwertes der Marina Alta unter 500 verliesse der Kreis die Liste jener Regionen, für die von der EU Isolierung und Reiseverbot empfohlen werden.
Im Kreiskrankenhaus von Dénia ist in den ersten zwei Februarwochen die Zahl der stationär behandelten Covid-Patienten mit 20 auf ein Drittel gesunken, die Belegung der Intensivstation auf 8.
Das Land Valencia hat Verhandlungen über graduelle Lockerung der erst vor Tagen bis zum 1. März verlängerten Öffnungsverbote mit dem Gastronomie-Sektor angekündigt, nachdem einige Vereinigungen angekündigt hatten, trotz Verlängerung der Covid-Massnahmen wieder öffnen zu wollen. Diese Position allerdings wird von der Gastronomen-Vereinigung der Marina Alta nicht geteilt.
Von seiner Anfrage beim Land Valencia, Wege für die Impfung der nicht in der spanischen Seguridad Social registrierten ausländischen Residenten aufzuzeigen, berichtet der Benissane Arzt Max Meertens nach acht Wochen ernüchtert: keine Antwort aus Valencia. Dabei befinden sich in Spanien drei Millionen Menschen, die nicht der Seguridad Social angehören.
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Mindestens drei Windparks auf Bergen des Marina-Alta-Kreises hat die aus Saudi-Arabien stammende Firma Alfanar Energía geplant, die neun Gemeinden betreffen würden: das als erstes öffentlich gewordene Projekt auf der Mallà Verda-Serra Seldetes-Castellar (Benissa, Teulada, Dénia und Gata de Gorgos) und danach zwei auf den Sierras Bèrnia und Seguili, die Pedreguer, Alcalalí, Orba, Benidoleig, Senija und Llíber betreffen würden. Obwohl zunächst "nur" beim Land archäologische Sondierungsgenehmigungen beantragt wurden, regt sich starker Widerstand: Die Gemeinden der Mallà Verda, allen voran Benissa, sprachen sich frühzeitig dagegen aus; das Land Valencia und alle anderen Gemeinden sollen unmissverständlich ihre Ablehnung bekunden, bevor Fakten geschaffen und vor allem bei der Firma die Hoffnung entstehe, hier leichtes Spiel zu haben. Über das Argument der "Landschaftsverschandelung" hinaus führt die Benissaner Partei Compromís ins Feld, dass die drei Projekte desaströse Auswirkungen auf mindestens drei biologische Korridore zwischen Küste und Hinterland der Marina Alta haben würden: derjenige der Serra de Bèrnia-Penyasegats de La Marina, der Flusskorridor Gorgos und der von Montgó-Gorgos. Weitere dieser Korridore (siehe Karte) könnten ebenfalls grossen Schaden erleiden durch Türme von hundert Metern Höhe und 170 Metern Durchmesser.
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