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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Mit dem Hotel Tryp Valencia Feria verleibt der Benidormer Hotel-Unternehmer das sechste Hotel in drei Jahren seiner Kette Port Hotels ein, das zweite in der Hauptstadt des Landes Valencia. Mayors Ziel, so die spanische Presse, besteht in einem Jahresumsatz von 60 Millionen Euro.

Die Stadt Benidorm will im Bebauungssektor 2/1 oberhalb des Poniente-Strandes eine Aussichtsplattform und einen Parkplatz für 450 Fahrzeuge genehmigen. Die Kosten von 950.000 Euro für das Projekt gehen zu Lasten der Bebauungsfirma TM Grupo Inmobiliario. Es bedeutet die endgültige Zusammenführung der Avenida Vicente Pérez Devesa mit dem Paseo Marítimo. Vor allem im Sommer leidet die Zone seit vielen Jahren unter chronischem Parkplatzmangel.

Um ein Zehntel sind zuletzt die Exporte der Provinz Alicante im Sektor Obst und Gemüse gestiegen. Mit mittlerweile 1,5 Milliarden Euro pro Jahr untermauert das Exportvolumen der Landwirtschaft, das seit zehn Jahren kontinuierlich wächst, nach den Schuhen Platz 2 bei den Exportprodukten der Costa Blanca. Abzuwarten bleibt, welchen Schaden die Gota Fría vor allem im Süden der Provinz angerichtet hat.

In 9 von 10 Fällen ziehen die Angehörigen von verstorbenen ausländischen Residenten in der Marina Alta die Verbrennung der normalen Bestattung vor. Das liegt nicht am Preis, der zum Beispiel in Dénia mit 4.000 zu 4.500 Euro nicht solch einen grossen Unterschied bedeutet. Vielmehr, so berichtete die Zeitung Las Provincias nach Befragung von mehreren Beerdigungsunternehmen, ist Grund der, dass ein Fünftel bis ein Viertel der Ausländer die Asche ihrer Toten mit in das Heimatland nimmt, wie es zuvor die Betroffenen angeordnet hatten.
Bei den Spaniern liegen Verbrennung und Bestattung in etwa gleich auf, Tendenz seit einigen Jahren Richtung Kremation.

Nur jeder dritte Grundschullehrer in der Provinz Alicante, so berichtet die spanische Zeitung "Información", ist ausreichend vorbereitet, den für das laufende Jahr beschlossenen mehrsprachigen Unterricht durchzuführen, zu dem gewisse Kenntnisse in Englisch gehören.

Fast 80 Sammelgräber aus den Zeiten des Spanischen Bürgerkrieges und der Franco-Diktatur sind in der Provinz Alicante bisher identifiziert worden. Erstmals werden jetzt aus den "fosas comunes" menschliche Überreste ausgegraben und identifiziert, damit sie von ihren Familien ein ordentliches Begräbnis erhalten können.





















Eine Beibehaltung der Autobahngebühren auf der AP-7 im Land Valencia für weitere 40 Jahre fordert der spanischen Presse zufolge die Handelskammer der Provinz Alicante. Die Bundesregierung in Madrid hatte entschieden, dass die Nutzung der Autobahn ab Januar 2020 gratis sein soll. Der Vorschlag der Cámara de Comercio sieht Vergünstigungen für Anwohner der an der AP-7 gelegenen Städte und für Transporteure von Waren vor.

Das Land Valencia hat die Städte und Gemeinden der Provinz Alicante gemahnt, Vorsichtsmassnahmen gegen eine neue Gota Fría zu treffen, die ab Montag, 21. Oktober 2019, angekündigt ist. Ab Montag Nachmittag und Dienstag ist demnach mit lokal starken und andauernden Regenfällen zu rechnen. Besondere Vorsicht ist in der Nähe von Flüssen und "barrancos" geboten, die sehr schnell anschwellen oder plötzlich viel und reissendes Wasser führen können.

Von der geplanten Einrichtung von WiFi auf dem 1.400 hohen Berg Puig Campana von Finestrat im Hinterland der Marina Baixa hat die spanische Presse berichtet. Die Massnahme soll die Sicherheit der Wanderer verbessern, die mittels einer App leichter zu lokalisieren sein werden, welche "avisos" direkt an die Polizei weiterleitet. Ausserdem soll die verbesserte Internet-Verbindung bei der Brandverhütung helfen.

Der Teilbebauungsplan "Ensanche Levante" von Benidorm sieht für die nächsten beiden Jahrzehnte den Bau von bis zu 20 Wohnblocks und Hotels vor, womit das Unterbringungsangebot der Stadt um bis zu 15 % steigen könnte. Zwei Drittel der Fläche von insgesamt 600.000 Quadratmetern wird Strassen und anderen öffentlichen Zwecken gewidmet, auf gut 200.000 wird unter Beibehaltung des "Modelo Benidorm" vertikal gebaut, um am Boden Fläche zu gewinnen, so die Zeitung "Información".

In den Farben der Landesflagge ("senyera") erstrahlten am valencianischen Landesfeiertag 9. Oktober Hotels der Benidormer Hotelgruppe "Servigroup", wie die Zeitung "Información" berichtete. Das Beleuchtungssystem für die Fassade, das zum Beispiel am Hotel Calypso installiert wurde, stammt aus Las Vegas.

In 72 Städten und Gemeinden der Provinz Alicante und zweien der Provinz Valencia ist mittlerweile der Mandelschädling "Xyllela fastidiosa" (Feuerbakterie) vertreten. Alle almendros im Umkreis von hundert Metern eines betroffenen werden auf Grund der europäischen Richtlinie vernichtet. Landwirte aus dem bergigen Hinterland sind trotz dieser rigiden Politik der Meinung, dass "die Xylella in 5 bis 10 Jahren alle almendros vernichtet haben wird". Denn der Schädling nutze auch andere Pflanzenarten, bei denen keine Massnahmen getroffen werden. In anderen Ländern sind bereits Olivenbäume betroffen.
Deshalb, so die Bauern in der Zeitung "Información", solle man sie wenigstens noch die Früchte tragenden Exemplare nutzen lassen. "Nicht einmal das Holz lässt man uns nutzen, und der Winter ist lang hier oben in den Bergen." Die Entschädigung entsprechend einer Jahresproduktion eines Baumes greife viel zu kurz.
Die "komplett" von der Feuerbakterie betroffenen Kommunen:
Alcalalí, Almudaina, Altea, Balones, Benasau, Beniarbeig, Beniardá, Benidoleig, Benifato, Benigembla, Benillup, Benimantell, Benimarfull, Benimassot, Benimeli, Benissa, Bolulla, Callosa d'En Sarrià, Calp, Castell de Castells, Dénia, El Castell de Guadalest, Benitachell y El Ràfol d'Almúnia. También El Verger, Els Poblets, Facheca, Famorca, Gata de Gorgos, Gorga, La Nucia, La Vall d'Alcalà, La Vall de Laguar, Llíber, Millena, Murla, Ondara, Orba, Parcent, Pedreguer, Polop, Quatretondeta, Sagra, Sanet y Negrals, Senija, Tàrbena, Teulada, Tollos, Tormos, Jávea und Xaló.
Teilweise betroffen:
L'Atzúbia, Alcocer de Planes, Alcoleja, Beniarrés, Benidorm, Benilloba, Cocentaina, Confrides, Finestrat, L'Alfàs del Pi, L'Alqueria d'Asnar, Lorcha, Muro de Alcoy, Orxeta, Pego, Penàguila, Planes, Sella, La Vall d'Ebo, Vall de Gallinera y Villajoyosa.
Und in der Provinz Valencia: Oliva und Villalonga.

Die Polizei hat sieben Flüchtlinge aus Nordafrika aufgegriffen, deren Boot ("patera") am Almadrava-Strand von Benidorm gefunden worden war. Vier Personen wurden im Naturpark Serra Gelada mit Hilfe eines Drons entdeckt.

Einen Umschlag mit 4.430 Euro hat der Alicantiner Taxifahrer Vladimir Macia der Polizei übergeben. Den hatte er nach seinem Arbeitstag am Freitag, 13. September 2019, auf dem Rücksitz gefunden. Auf einem begleitenden Papier stand 3.700 Euro, die der taxista seiner Zentrale meldete, wo sich der eventuelle Verlierer melden würde. Später zählte er nach und fand heraus, dass die Summe noch höher war. Als sich zwei Wochen niemand gemeldet hatte, übergab der Taxifahrer das Geld der Ortspolizei von Alicante.





















Mehr als 18.000 Menschen über 70 arbeiten laut offizieller Statistik in der Provinz Alicante. Ziel ist meistens, eine niedrige Rente aufzubessern. Die Anzahl der bei der Sozialversicherung über ihr Pensionierungsalter hinaus in der Seguridad Social als aktiv Gemeldeten stieg in der Provinz in einem Jahr um 15 %, so die Zeitung Información.

Einen von knapp zwei Dutzend geschätzten überlebenden Albino-Tiger der Welt entdeckte das Ayuntamiento von Alicante im Stadtteil El Rebolledo, in einem privaten Chalet. Jetzt, so die spanische Presse, wird untersucht, wie das Tier -illegal- dorthin kam und -illegal- dort gehalten wurde.

Portugal ist das Land, aus dem -nach Grossbritannien- die zweitmeisten ausländischen Touristen nach Benidorm kommen. Mit intensiven Werbebemühungen versucht die Stadt Benidorm den Rückgang der britischen Besucher durch Franzosen und eben Portugiesen aufzufangen. Zumindest eine Minderung des Touristenrückganges hat sich in der bisherigen Saison dadurch erreichen lassen, so die lokale Benidormer Presse.

Die Policía Nacional rettete am Freitag, 13. September 2019, morgens um 4 Uhr bei KM Playa von Benidorm einen Kolumbianer aus dem Meer, der mit dem Gesicht nach unten bei starker Welle an unübersichtlicher Stelle auf dem Wasser trieb. Als der Mann gleich anschliessend wieder ins Wasser wollte, hielten ihn die Polizisten auf und wurden darauf hin von ihm angegriffen, unter anderem mit Tritt gegen das Schienbein. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und hatten ihre liebe Mühe mit der Frau, die sie zunächst im Hilfe angerufen hatte und sie nun beleidigte und lautstark die Freilassung ihres Begleiters forderte. Die Frau wurde ebenfalls angezeigt.


Dem Klimawandel hat die spanische Zeitung "Información" die Steigerung der normalen Niederschlagsmenge in der Provinz Alicante zwischen September 2018 und August 2019 zugerechnet. Dabei konzentrierte sich dieser Regen fast vollständig auf drei grosse Episoden.

Die Diputación de Alicante hat die neue Reihe der Online-Spanisch-Kurse für Ausländer freigeschaltet. In den letzten Jahren haben 7.000 Personen an den kostenlosen Kursen teilgenommen, in denen zu Beginn jeder Teilnehmer seinen Kenntnissen entsprechend eingestuft wird. Zur Teilnahme für Menschen, die in einer der Städte und Gemeinden der Provinz Alicante gemeldet sind, sind lediglich ein Computer mit Internetanschluss, ein Mikro und Kopfhörer vonnöten. Die Kurse dauern etwa ein Jahr und sind zu erreichen unter:
http://www.ciudadanosextranjeros.es


Invasoren mit Hörnern: In ganzen Herden kommen die vor allem aus den Bergzonen der nordafrikanischen Sahara stammenden Arruí-Bergschafe mittlerweile im Süden der Provinz Alicante vor. In Elda, Monforte oder Aspe sichern sie sich zum Leidwesen von Landwirten und privaten Gartenbesitzern einen Teil der Ernte.

Zwei Jahre lang hatte es keine Drogenfunde gegeben an den Küsten der früher als Einfallstor für Haschisch aus Nordafrika geltenden Provinz Alicante. Aber im August 2019 wurde die Polizei in zwei Wochen fünf Mal fündig: in Dénia, Playa de San Juan und drei Mal in Alicante-Urbanova, zusammen 150 Kilo. Die Pakete, die von unter Polizeidruck geratenen Kurieren von Bord geworfen werden, gehen nicht sofort unter, und erst nach mehreren Tagen ist ihr Inhalt unbrauchbar. Die jüngsten Funde waren offenbar schon älter, weshalb kurzfristige Verhaftungen unwahrscheinlich seien.
Die letzte bekannt gewordene grosse Drogenanladung geschah im April vor El Capello. Eine Bande wollte der anderen die "Ware" "abnehmen", es fielen Schüsse, damals tauchte keine Droge auf. Fischer, denen die Pakete ins Netz gehen, werfen sie aus Furcht vor Papierkram und Zeitverlust oft zurück ins Meer. 2009 nahm die Polizei 2 Fischer und 6 Personen aus Jávea fest, die mit einer Drogenmafia zusammengearbeitet hatten.





















Bei einem Konzert mit Musik aus den 80ern und 90ern inklusive "Homenaje a la Ruta" war das Benidormer Freiluft-Auditorium "Julio Iglesias" im Parque d´Agüera bis auf den letzten Platz ausverkauft. Unter der Anleitung von Bartual brachten Jerry Daley, Double You, Tina Cousins, Double Visión, die Discjockeys Space, Arturo und Roger sowie Batiste, Chumi, Los Gemelos, José Conca, Kike Jaen, Paco Garcia, Tonet Marza, Vicente Ferrer und Víctor Pérez das Publikum zum Tanzen, bevor ein Musikfeuerwerk den krönenden Abschluss bildete.
Das Festival soll im nächsten Jahr nicht nur in Benidorm wiederholt werden, sondern auf Valencia ausgedehnt werden.

Die Stadt Benidorm hat in der ersten Augusthälfte die Zufahrt von 600.000 Pkw gemessen. Dies bedeutet gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum eine Steigerung von fast 8 %. Die am meisten betroffene Zufahrts-Strasse ist die Avenida Beniardà.

Ein junger britischer Tourist wurde in Benidorm von einer Gruppe "trileros" brutal zusammengeschlagen, nachdem er eine Gruppe von Landsleuten vor dem betrügerischen Hütchenspiel gewarnt hatte. Ein Freund des Briten nahm den Angriff auf und informierte in dem Video, das die Zeitung "El Mundo" aufgriff, über die Hintergründe:
http://www.elmundo.es/comunidad-valenciana/2019/08/21/5d5d02abfc6c8389078b467d.html
Wenige Tage zuvor hatte ein Richter einer Gruppe der in den Strassen von Benidorm allzu bekannten Hütchenspieler den Aufenthalt im Stadtzentrum verboten.
Die Polizei hofft, dass nach diesem gewaltsamen Zwischenfall endlich der Gesetzgeber tätig wird, wie es die Gesetzeshüter schon lange fordern. Das Hütchenspiel müsse vom "Vergehen" zum "Delikt" heraufgestuft werden, erst dann könne die Polizei an Stelle des bisherigen Katz-und-Maus-Spiels ernsthaft gegen die Stadtplage "trileros" vorgehen. Bisher war für eine Handhabe gegen die Hütchenspieler deren Widerstand gegen die Staatsgewalt vonnöten, wenn diese ihnen empfahl, sich mit ihrer Aktivität zurückzuziehen. Und selbst dann noch gibt es Urteile höherer Instanzen, die erstinstanzliche Verurteilungen von "trileros" aufhoben.

Von einem erneuten Quasi-Zusammenbruch der Notaufnahme des im Sommer hoffnungslos überforderten Kreiskrankenhauses von Villajoyosa hat die spanische Presse berichtet. Wartezeiten von bis zu sechs Stunden wurden gemeldet, weil in diesen Wochen die Urlaubszeit für etliche Angestellte sowie eine starke Zunahme der Bevölkerung zusammen kommen.

Ein mit Hilfe von Drohnen erstelltes Video von Zonen in der Marina Alta und Marina Baixa, die vom Mandelschädling Xylella Fastidiosa (Feuerbakterium) betroffen oder bedroht sind, hat José Luís Luri ins Internet gestellt. Dort sind Folgen der in der Region viel kritisierten Bekämpfung durch kompromisslose Abholzung der umgebenden "almendros" bei Auftreten des Schädlings zu beobachten. Das Plädoyer: Man werde lernen müssen, mit dem Schädling zu leben und eine weniger rigide Abholzungspolitik zu betreiben. Die Luftaufnahmen stammen aus den Gemeinden Alcalalí, Benigembla, Benimantell, Benissa, Calp, Castell de Guadalest, Llíber, Murla, Parcent, Polop und Xaló
Zum Video, das in kurzer und langer Version von "Marina Plaza" veröffentlicht wurde:
http://lamarinaplaza.com/2019/08/05/el-video-que-sobrevuela-11-pueblos-de-la-marina-mutilados-por-la-xylella/


Nach Zahlen der Gastgewerbe-Vereinigung Hosbec von Benidorm soll die Anzahl der Hotelbetten in den nächsten drei Jahren um 30 % steigen, von derzeit 43.000 auf dann 56.000. Das berichtete die Zeitung El Mundo.

Der staatliche spanische Wetterdienst hat für die Provinz Alicante eine Hitze-Wetterwarnung für das zweite August-Wochenende 2019 herausgegeben, vor allem aber für Freitag, 9. August 2019. Im Inneren der Provinz werden bis zu 43 Grad angekündigt, dabei soll Onteniente die am Mittwoch aufgestellte Höchstmarke von 41 Grad in Novelda übertreffen. An der Küste mildert der Meerwind die Hitze, der jedoch immer schwächer wird und später kommt und es immer weniger weit ins Land hinein schafft. Für die Provinzhauptstadt Alicante werden 32 und 24 Grad vorausgesagt, wobei die Tagestemperaturen erheblich unter den für die Landeshauptstadt Valencia (41) prognostizierten liegen.

Trotz der sommerlichen Waldbrände hat in den letzten beiden Jahrzehnten die Waldfläche in der Provinz Alicante um ein Zehntel zugenommen. Trotzdem schreitet die Versteppung und der Verlust an fruchtbarem Boden voran. Zudem bedeutet die Vernachlässigung früherer bebauter Fläche ein verstärktes Waldbrandrisiko. Immerhin bekämpfen viele Gemeinden dies mit Reinigungsbrigaden aus Arbeitseschaffungsmassnahmen für Wälder und ungenutztes Anbaugelände.

2018 ist erstmals seit 2013 die Zahl der in der Marina Alta gemeldeten Ausländer gestiegen, um 2.000 auf 55.500. Jeder 3. offizielle Anwohner im Kreis ist Ausländer. Nach dem grossen Schnitt von 90.000 auf 65.000 in nur einem Jahr mit Beginn der von Madrid verfügten Eliminierung der "Karteileichen" sank die Zahl vier weitere Jahre bis 2017, bis die Rathäuser ihre Residenten und Langzeiturlauber nachdrücklicher an ihre neue periodische Meldepflicht (alle 2 und 5 Jahre) erinnerten.





















In nur 7 Monaten hat die Stadt Benidorm rund 1.000 Wohnungen neu registriert, die für touristische Vermietung genutzt werden. Dabei, so die spanische Presse, sei kaum ein Antrag abgelehnt worden, weil die jüngste Anpassung des entsprechenden Landesgesetzes die Vereinbarung von touristischer und normaler Nutzung von Wohnimmobilien erheblich erleichtert habe, vor allem von Appartements.

Seine erste Renovierung erlebt das 200 Meter hohe Benidormer Rekord-Gebäude "InTempo" beim Poniente-Strand bereits vor seiner Einführung. Die Küchenbereiche in den meisten der über 250 Wohnungen werden verändert, der Lichteinfall korrigiert, vor allem die oberen der 47 Etagen völlig anders gestaltet, als vorgesehen: In den Nobeletagen erhalten alle Appartements Meerblick, das Dach und das oberste Stockwerk werden Gemeinschaftsnutzung z. B. zwei Sporträume, Spa, Aussichtsplattform und Lounge vorbehalten sein. Im Erdgeschoss wird das geplante Schwimmbad vergrössert und mit fast 300 Liegestühlen versehen.
Die Verwalter der Firma Uniq Residential wollen die Kontrolle und eine gewisse Exklusivität behalten, wie sie der Zeitung El Mundo eröffneten. Das Restaurant soll nicht der Aussennutzung freigegeben werden, die Ferienvermietung durch die Zentrale erfolgen.
InTempo wurde 2006 begonnen, blieb jedoch während der Immobilienkrise stecken, die staatliche "Bad Bank" Sareb "erbte" 2012 von der Bank "Novacaixagalicia" den noch nicht fertigen Turm und 108 Millionen Euro darauf lastenden Schulden. Schliesslich kaufte der Investments-Fond SVP Global das offiziell zu 93 % fertig gestellte Gebäude und widmet sich nun neben der Fertigstellung der gleichzeitigen ersten Modernisierung. Die in den noch nicht abgeschlossenen oberen Etagen leicht zu realisieren sein wird.
Ein Viertel der Appartements ist bereits verkauft, die ersten sollen im nächsten Jahr endgültig fertig gestellt sein. Die meisten spanischen Kunden kommen vor allem aus Madrid, Kastilien und dem Baskenland, die ausländischen vornehmlich aus Grossbritannien, Russland, Skandinavien und Benelux.

Als eine Frau auf der Avenida Puchades von Callosa d´Ensarrià von einem Strassenräuber um ihr Portemonnaie erleichtert wurde und um Hilfe rief, schritt der zufällig vorbei laufende Bürgermeister Andrés Molina (PP) unerschrocken ein und hielt den flüchtenden 47-jährigen Spanier aus Valencia auf und dann fest, bis die Polizei kam. Dabei half ihm der Ehemann der bestohlenen Dame. Bürgermeister Molina verletzte sich am Kopf, seine Frau erhielt ihr Portemonnaie zurück, und der Ganove muss sich in diesen Tagen in Benidorm vor einem Schnellgericht verantworten.
Der Stadtchef gab sich bescheiden: "Was ich getan habe, hätte jeder getan, der auf der Strasse Hilferufe hört".

Die spanische Zeitung "Información" hat den Getreide-Ernteverlust durch die Hitzewellen zu Beginn des Sommers mit mehr als 3.500 Tonnen beziffert. Der Verlust für die Landwirte betrage fast eine Million Euro.

Erneut funkte jetzt die Policía Nacional bei zwei versuchten Schein-Hochzeiten dazwischen. Damit erhöht sich die Anzahl der sich anbahnenden Scheinehen an der Costa Blanca, die auf Grund polizeilicher Festnahmen nicht zustande kamen, in den letzten fünf Jahren auf mehr als hundert.

Mit einem Defizit Policías Locales ist die Tourismus-Metropole der Costa Blanca, Benidorm, in den Sommer gegangen, weil sich die Einstellung der Sommer-Vertretungen und -Verstärkungen verzögert hat. Der Grund ist ein bürokratischer: Es fehlt ein formell notwendiges Gutachten der Agencia Valenciana de Seguridad y Emergencias für die Einstellung von einem Dutzend Exta-Polizisten für die Sommer-Saison.

In Benidorm geht zum zweiten Halbjahr 2019 eine neue Anlage für die Behandlung von Plastikgefässen in Betrieb, die bis zu 20.000 Tonnen dieses Wertstoffes pro Jahr behandeln kann. In der Comunidad Valenciana wurden im vergangenen Jahr 52.000 Tonnen dieses Wertstoffes eingesammelt. Für 2019 sind rund 60.000 vorgesehen, weil zahlreiche neue Container aufgestellt worden sind.
Im Jahr 2009 war die alte Anlage von Benidorm abgebrannt, die jetzt mit fünf Millionen Euro aus der Landeskasse wieder aufgebaut worden ist, die für eine erhebliche Verminderung der Transporte sorgen wird.

Mit 2.800 Einsatzkräften, so die spanische Presse, bietet in diesem Sommer die Provinz Alicante mit dem bisher grössten Personalaufkosten der Brandgefahr die Stirn: Feuerwehren, Waldfeuerwehren, Wachpersonal und "brigadistas". Allein beim von der Diputación Provincial geführten "Consorcio de Bomberos" sind 650 Personen geführt. Die jüngste Hitzewelle hat die Vegetation der Region, die durch die Regenfälle im Frühjahr noch eine erhebliche Feuchtigkeit erhalten hatte, dem knochentrockenen und gefährlichen Sommerstatus einen grossen Schritt näher gebracht.






















Eine Stunde lang musste das Baden an den Stränden Levante und Poniente von Benidorm verboten werden, zwei Stunden an dem in der Mitte gelegenen Mal Pas. Der Grund: Die Strandrettung meldete innerhalb kurzer Zeit sieben leicht verletzte Badegäste durch die gefürchtete "Qualle" "Portugiesische Karavelle". Sie findet selten den Weg an unsere Küsten, aber dann müssen die Strandwachten tätig werden, die Exemplare einsammeln und die Touristen aus dem Wasser komplimentieren. Denn die Verbrennungen durch dieses Tier sind schlimmer als die von normalen Quallen. Die Karavelle, die ihren Namen durch ihre Form erhält und sich durch den grossen Körperanteil oberhalb des Wasserspiegels bei Wind schnell treiben lassen kann, sorgte auch im vergangenen Jahr einige Male für Strandsperrungen an der Costa Blanca.

Die Umweltstiftung "Fundación de Educación Ambiental" hat ein weiteres Jahr die Strände der Marina Baixa mit zahlreichen Blauen Flaggen als Indikatoren für Wasser- und Dienstleistungsqualität ausgestattet. In Benidorm wurden die Strände Levante, Poniente und Mal Pas ausgezeichnet, in Villajoyosa Varadero, Centro, Caleta, Paradis und Bol Nou sowie der Club Náutico, in Altea l'Espigó, La Roda und Cap Blanch sowie der Club Náutico. Alfaz del Pí erhielt die Auszeichnung für den Strand Racó de l’Albir, den Spazierweg zum Leuchtturm, das Infozentrum im Faro, das CEA Carabineros und für das Umweltzentrum Los Carrascos.

Die Feuerwehren aus Benissa und Benidorm mussten in der dritten Juni-Woche 2019 eine zwischen 50 und 60 Jahre alte Schweizerin auf der Sierra de Oltà von Calpe bergen, die sich beim Wandern mit Mann, Kindern und Hunden das Sprunggelenk verdreht hatte. Der zunächst gerufene Krankenwagen konnte nicht nahe genug an die verunfallte Frau heran fahren, so dass die "bomberos" mit zwei Fahrzeugen und 7 Männern den ersten Teil der Bergung übernehmen musste, bevor die Frau mit der Ambulanz ins Krankenhaus gefahren werden konnte.

Ein Feuer brach am Montag Nachmittag, 17. Juni 2019, gegen 17 Uhr auf Benidormer Seite des Naturparks Serra Gelada aus, zwischen Aqualandia und Kläranlage. Die Feuerwehr meldete nach rund einer Stunde die sogenannte "Stabilisierung" des Brandes.

In Benidorm und Alicante wurden mit Antonio Pérez und Luis Barcala die beiden amtierenden Bürgermeister nach den Kommunalwahlen von Ende Mai im Amt bestätigt: Pérez durch eine eindrucksvolle absolute Mehrheit, Barcala mit Hilfe der Unterstützung von Ciudadanos.
Auch an der Spitze der Provinz Alicante griff das Bündnis von PP und Ciudadanos und brachte als Nachfolger von César Sánchez (PP) seinen Parteifreund Carlos Mazón an die Spitze der Diputación de Alicante.

An der Wahl zum "Besten Dorf Spaniens" (Mejor Pueblo de España) nehmen unter 12 Dörfern aus dem Land Valencia auch Benifato, Bolulla, Castell de Castells, El Abdet, Sella, Tibi und Xirles aus dem Hinterland der Costa Blanca teil. 5.000 der über 8.000 spanischen Kommunen haben weniger als tausend Einwohner, alle Orte bis 2.000 Einwohner dürfen an der ersten Ausgabe des Wettbewerbs teilnehmen, knapp 90 aus ganz Spanien meldeten sich.
Ein Schelm, wer an Kommerz denkt, wenn er den Ausrichter betrachtet: den Treppenlift-Hersteller Thyssen-Krupp über die Webseite: http://www.thyssenkrupp-homesolutions.es. Weil die Realität der Dörfer zugleich die Realität vor allem von Senioren ist, will der Ausrichter mit dem Hinweis auf die Wichtigkeit von Treppenliften dafür punkten, dass die Senioren so lange wie möglich in ihren vier Wänden bleiben können.
Die Online-Wahl geht bis zum 10. Juli. Abgestimmt werden kann auch über die Webseite: http://www.elmejorpueblo.com, maximal ein Mal pro Tag pro IP-Adresse. Das Sieger-Dorf erhält Ausstattung im Wert von 800 Euro.
Nach den ersten drei Tagen der Abstimmung befand sich lediglich eines der Dörfer unserer Region unter den ersten 20, nämlich Castell de Castells auf Rang 16.

Mit einer Investition von 1,7 Million Euro, ein Drittel davon von der Europäischen Union, richtet die Stadt Benidorm im Castillo und im Tossal de la Cala Freiluftmuseen ein. Die Arbeiten müssen bis November abgeschlossen sein. Archäologische Nachforschungen brachten 1993 und 2014 Überreste eines Castillo ans Licht, das erstmals in der Verleihung der Stadtrecht im Jahr 1325 erwähnt wird.
Bei den Arbeiten werde, so Bürgermeister Toni Pérez (PP), noch die eine oder andere Überraschung ans Licht kommen, weil das Fort vor 200 Jahren von Kanonenkugeln zerstört wurde. Der Grad der "Musealisierung" werde ad hoch zu entscheiden sein. Die Begehbarkeit des Miradors wird, entgegen ursprünglicher Pläne, während der Bauzeit erheblich eingeschränkt.

Ein Tennisturnier für blinde oder nur eingeschränkt sehfähige Personen aus 15 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, USA, Singapur Australien und Japan, findet vom 9. bis 15. Juni 2019 auf 8 speziell eingerichteten Feldern in der Sporthalle "L´Illa" von Benidorm statt. Die Regeln und Paarungen entsprechen denen der Paralympics.

Die rund 180.000 Bundes-subventionierten Imserso-Reisen von spanischen Senioren an die Costa Blanca hängen in der Luft: Das spanische Finanzministerium hat den Ausschreibungsprozess ausgesetzt. Die Hoteliers der Provinz Alicante hatten Widerspruch gegen eingelegt, dass ein neuer reduzierter Preis von 21 Euro pro Person und Tag inklusive Verpflegung und Unterhaltung auf vier Jahre festgeschrieben wird. Sie fordern 25 Euro, fordern, dass zunächst einmal die bisherigen -besseren- Vertragsbedingungen fortgelten.





















Nach einem Intermezzo-Jahr auf Platz 2 knapp hinter China ist 2018 Deutschland in der Liste der Exportziele für Qualitätsweine (Denominación de Origen, DO) aus der Provinz Alicante mit mit einem Zuwachs von 15 % auf über 9.000 Hektoliter wieder auf den Platz an der Spitze geklettert, mehr als ein Fünftel des Gesamtexports von 42.000 Hektolitern. Der chinesische Markt ist instabiler, nur die Hälfte der 40 DO-Firmen der Costa Blanca versuchte dort zuletzt sein Glück, die Exporte fielen gegenüber 2017 sehr stark auf weniger als 6.000 Hektoliter. Auf den Plätzen 3 und 4 des Wein-Export-Rankings der Provinz Alicante stehen die USA, das die stärksten Zuwächse verzeichnete, und mit Frankreich immerhin der (nach Italien und Spanien) drittgrösste WeinEXporteur der Welt. Auf den weiteren Plätzen folgen Polen, Holland, Belgien, Kanada und Dänemark, während Grossbritannien mit 750 Hektolitern nur die 12. Position bekleidet und seine Weine lieber aus dem Commonwealth und Argentinien bezieht.
Die Gesamtproduktion der Alicantiner Bodegas stieg im vergangenen Jahr um ein Zehntel auf fast 150.000 Hektoliter, der Export stieg als überproportional. 70 % des national und international verkauften Qualitätsweines aus der Provinz Alicante befindet sich in Flaschen, Tendenz steigend. Einzig Frankreich ist kein Freund importierten Flaschenweines aus Alicante, kauft lieber Fässer.

Eine starke absolute Mehrheit gegen den politischen Trend seiner Partei PP holte in Benidorm mit plus 2.400 Stimmen = plus 12 % = plus 5 Sitze (jetzt 13 von 25) Bürgermeister Antonio Pérez. Da auch die PSOE mit plus 1.800 Stimmen = plus 9 % = plus 3 Mandaten kräftig zulegte, schaffte es von den kleineren Parteien nur Ciudadanos wieder ins Stadtparlament von Benidorm.
Das Wahlergebnis 2019 in Benidorm:
PP: 9.162 (39.68% = 13 Mandate)
PSOE: 7.328 (31.74% = 10)
Cs: 2.016 (8.73% = 2)
COMPROMÍS: 1.046 (4.53% = 0) / PODEM: 944 (4.09% = 0) / VOX: 784 (3.4% = 0) / CCD: 393 (1.7% = 0)
Votantes: 23.243 / Abstención: 46.92% / Blancos: 145 / Nulos: 154
* * *
PP: 6.779 (27.18% = 8)
PSOE: 5.560 (22.29% = 7)
CBM : 2.992 (12.0% = 3)
Cs: 2.366 (9.49% = 3)
LIBERALES: 2.232 (8.95% = 2)
COMPROMÍS: 1.746 (7.0% = 2)
IU: 955 (3.83% = 0) / SsPB: 786 (3.15% = 0) / UPyD: 704 (2.82% = 0)
Votantes: 25.374 / Abstención: 42.81% / Blancos: 374 / Nulos: 434


Für die zweite Januarhälfte 2020 hat das Provinzgericht in Alicante laut spanischer Presse den Prozess um den Auftragsmord an dem Bürgermeister des Hinterlandstädtchens Polop de la Marina hinter La Nucía im Jahr 2007 anberaumt. Über ein von der Staatsanwaltschaft identifiziertes siebenköpfiges Komplott zu Gunsten des Bürgermeister-Vorgängers (und -Nachfolgers Juan Cano) des im Oktober 2007 vor seinem Haus ermordeten Alejandro Ponsoda wird ein Geschworenengericht zu befinden haben.
Die Anklage stützt sich vor allem auf die Aussage eines geschützten, aber selbst strafrechtlich nicht unbeleckten Zeugen, der das Schmieden des Komplotts im Bordell "Mesalina" von Finestrat gehört zu haben angab. Seinerzeit schlug die Polizei wegen einer Geschäftsreise des Unternehmers Salvador Ros nach China verfrüht zu, weil sie glaubte, er wolle flüchten und man werde in der zu erwartenden mehrjährigen Untersuchungshaft schon zusätzliches Belastendes aus den sieben verhafteten Verdächtigen herausbekommen: drei tschechische und spanische Auftragskiller, die zwei Bordellbesitzer sowie der Unternehmer und der Ex-Bürgermeister und Ponsoda-PP-Parteikollege Juan Cano. Insgesamt werden 180 Jahre Haft beantragt.
Im Kern geht es um die These des Auftragsmordes wegen politischer Feindschaft der beiden und eines durch Ponsoda behinderten grossen Bauprojekts. Der Mordauftrag sei zunächst ihm für 35.000 Euro angetragen worden, so der geschützte Zeuge, und nach seiner Weigerung den späteren Tätern. Die Verdächtigen brachen in ihrer mehrjährigen U-Haft jedoch nicht ein, bezeichneten die Beschuldigung als Versuch des "Zeugen", sich in eigenen Prozessen Vorteile zur verschaffen.
Nicht zuletzt die ausgesprochen dünne Beweislage hat immer wieder zu Prozessverzögerungen geführt und zwischendurch zu der Erwägung, das Septett nicht mehr wegen Mordes anzuklagen, sondern nur noch wegen Verabredung zum Mord.

Eine Demonstration mit 200 Booten gegen Verbote in einem künftigen Meeresschutzgebiet von 4.350 Hektar zwischen Altea und Benidorm fand am 17. Mai 2019 in der Bucht von Altea statt. Sie richtet sich gegen die Einschränkungen gegen Sportfischerei und Freizeitaktivitäten mit Wasserfahrzeugen, die mit der vom Küstenökologischen Institut angestrebte Schaffung der "reserva marina", die über die Einschränkungen hinausgehen, die im Meeresschutzgebiet "Serra Gelada" hinausgehen. Die Pläne haben in kürzester Zeit z. B. Taucher und Sportfischer, die sich in der Asociación de Amantes del Mar (Asamar) zusammengeschlossen haben. In Altea unterstützt die oppositionelle Partido Popular den Protest und sprach sich gegen die geplanten Einschränkungen aus.

8 Jahre Amtsverbot hat die Staatsanwaltschaft im Betrugsverfahren "Caso Llíber" um die Genehmigung von fast 300 nicht genehmigungsfähigen Neubauten für Llíbers Bürgermeister José Juan Reus (PP) gefordert und für seinen Vorgänger José Más (PSOE) sowie vier ehemalige Stadträte der beiden Parteien. Für 5 beteiligte Unternehmer und den damaligen Stadtarchitekten beantragt der Staatsanwalt Gefängnisstrafen.
Die Genehmigungen wurden irregulär und in Verletzung der Raumordnungsgesetze für die "Erweiterung oder Rehabilitierung von landwirtschaftlichen Lagern" erteilt und dafür jetzt die Unternehmer und die Politiker für fortgesetzte Verletzung des Raumordnungsnormen von 1999 bis 2003 angeklagt. Reus versucht sich herauszureden, dass die Politik seinerzeit lediglich den Vorgaben der Verwaltung gefolgt sei und sich der Gesetzesverstösse nicht habe bewusst sein können.
Tatsächlich stellte die Partido Popular Bürgermeister Reus trotz des jetzt drohenden Gerichts-Verfahrens wieder als Spitzenkandidaten auf. Und machte auf Platz 3 für den vor einem Monat gewählten Abgeordneten im spanischen Nationalparlament, den ausscheidenden Calper Bürgermeister César Sánchez. Der brabbelte als Begründung etwas von Aufwertung des Hinterlandes und den schönen Strassen des Örtchens Llíber. Dabei geht es um nichts anderes als um einen Sitz für den amtierenden Provinzpräsidenten Sánchez in irgend einem Kommunalparlament der Provincia de Alicante, Voraussetzung für seine mögliche erneute Entsendung ins Provinzparlament. Dort hat er eine Verlängerung seiner Amtszeit in Alicante nicht ausgeschlossen, für die es auch aus der eigenen Partei bereits Gegenwind gab, weil die PP eigentlich diese Ämterhäufung nur in Ausnahmen genehmigen will.
In der zuende gehenden Legislaturperiode gibt es im Gemeinderat von Llíber nur PP-Abgeordnete, vielleicht auch ein Kriterium für den Hinterland-Freund Sánchez.
-cgb-


Der Hotelierverband der Costa Blanca will die von der spanischen Regierung vorgegebenen Bedingungen für die nächsten vier Jahre des von Madrid subventionierten Senioren-Tourismus ich akzeptieren. Von 21 Euro pro Gast und Tag inklusive Verpflegung und Unterhaltung könne, zumal in zum Teil teuer renovierten Hotels, nichts hängen bleiben. Allein die "Hoteleros" an der Costa Blanca würden durch die vorgegebene Preissenkung um 12 % pro Tag 100.000 Euro verlieren, so die spanische Presse. Und die Preise würden für vier Jahre gelten. Da könne man besser auf das Paket verzichten. Die Hoteliers setzen auf eine neue Verhandlungsrunde mit der spanischen Regierung.

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