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Teulada-Moraira
Das Ayuntamiento von Teulada Moraira hat die bei jedem Wechsel an der Gemeindespitze fällige Schaffung eines neuen Polizei-Beirats mitgeteilt, der sich als erstes um die Durchsetzung der besonderen Anti-Covid-Kontrollmassnahmen in der Osterzeit kümmerte. Dazu wurden mehr Patrouillen eingesetzt, so der neue Bürgermeister Raul Llobell (PP), der mit dem Sicherheits-Stadtrat, dem Chef der Policía Local und zwei Polizei-Gewerkschaftsvertretern dem Consejo vorsteht.

Die Gemeinde Teulada Moraira hat dem Land Valencia das Auditorium für die vorgesehenen Massenimpfungen der Bevölkerung von Teulada, Moraira und Benitachell zur Verfügung gestellt. Die neue Gesundheits-Stadträtin Susanne Katzgrau (PP) erinnert die Bevölkerung daran, wie wichtig die Aktualisierung der Kontaktdaten der Bürger (vor allem Mobiltelefon in der SIP-Gesundheitskarte) bei deVerwaltungen ist, damit es bei der Vergabe der Impftermine in den nächsten Wochen und Monaten keine Probleme gebe.
Die ausländischen Anwohner erinnert Katzgrau daran, dass sie, auch wenn sie noch keine SIP haben, diese leicht durch die Eintragung ins Bevölkerungsregister (padrón) im Rathaus oder in der Aussenstelle Moraira erwerben können.
Benissa hat als Ort für seine Massenimpfungen und die von Menschen aus den nahe gelegenen Hinterlandgemeinden die 500 qm grosse Sporthalle auserkoren.

Eine 40-Jährige Wandererin, die am Ostermontag 2021 bei der Llebeig-Bucht von Benitachell gestürzt war, wurde von der Seenotrettung geborgen und nach Moraira gebracht. Dort wartete ein Krankenwagen, der den Transport ins Krankenhaus übernahm.

Anfang Herbst dieses Jahres sollen im Auftrag des Archäologischen Museums MARQ in Alicante sechs Freiwillige erste archäologische Ausgrabungen an der Küste zwischen Moraira und Benitachell starten. Das zunächst vierwöchige Projekt soll einen Beitrag liefern zur Aktualisierung der archäologischen Karte des "kulturellen Unterwasser-Reichtums", so die Zeitung "Marina Plaza. Das 130.000 Euro umfassende Forschungsprogramm des MARQ beginnt im Juni und umfasst in der Marina Alta neben dem Küstenstreifen zwischen Moraira und Benitachell die Fortsetzung des "Pobla d´Ifac" in Calpe und die Cova del Randero.





















Das Rathaus von Teulada Moraira hat in der letzten März-Woche 2021 am Ampolla-Hauptstrand von Moraira die Brücke über den Bach aus dem angrenzenden Feuchtgebiet "Senillar" zum Strand vorläufig gesperrt. Fachleute der Stadtverwaltung haben auf Grund des Zustandes der Brücke dazu geraten. Die Provinz-Küstenverwaltung muss zunächst die von der Stadt vorgeschlagenen Not-Reparaturen genehmigen.

Das Gemeindeparlament von Teulada Moraira hat einstimmig die Befreiung erheblicher Sektoren der Bevölkerung von den Müllgebühren beschlossen: Freiberufler, Gastgewerbe, Geschäftsbesitzer inkl. Industrielokale sowie Akademien oder Sportzentren, dazu finanziell angeschlagene Familien, wenn ein entsprechendes Gutachten vom Sozialamt vorliegt.
Das Ayuntamiento stellt dazu klar:
Es muss noch zuende geprüft werden, in wie weit diese Entscheidung in die Praxis umzusetzen ist. Man müsse zunächst sicher stellen, was im Rahmen der Gesetze möglich sei.

"Aus beruflichen Gründen" tritt in der März-Sitzung des Gemeindeparlaments der PP-Regierungsstadtrat Daniel Ibanco von seinem Stadtratsmandat in Teulada Moraira zurück. Er wolle sich "zu hundert Prozent" seiner Tätigkeit als Lehrer in Barcelona widmen, so zitiert die spanische Regionalpresse den Mann, der im Team des neuen PP-Bürgermeisters Raúl Llobell vierter stellvertretender Bürgermeister ist.
Zwei Wochen habe die vom neuen Bürgermeister Llobell versprochene Stabilität gedauert, macht sich die entmachtete Gemeindechefin Rosa Vila (Compromis) über ihren Nachfolger lustig.

Der Magistrat hat die Überdachung der Sportfelder im Zentrum von Moraira abgenickt. Das Projekt war bereits vor einer ganzen Weile vergeben worden, musste jedoch gestoppt werden, als sich neben anderen Ungereimtheiten herausstellte, dass Teile des zu überdachenden Geländes der Gemeinde noch gar nicht gehörten. Die Fehler, so jetzt das Ayuntamiento unter der, so die Pressestelle, "derzeitigen Bürgermeisterin" Rosa Vila (Compromís), seien behoben, so dass jetzt die Arbeiten beginnen können.

Mit den Stimmen seiner Konservativen Volkspartei PP und zwei parteilosen Ex-Sozialisten ist am Dienstag, 2. März 2021, im Stadtrat von Teulada-Moraira Raul Llobell zum neuen Bürgermeister gewählt worden. Damit ist die Koalition der Valencianischen von Compromise und Sozialisten, die zwei ihrer drei Stadträte an das neue Bündnis verloren haben, nach weniger als zwei Jahren beendet und ein kurzes Intermezzo unter Compromis-Stadchefin Rosa Vila nach vorher 36 Jahren PP-Dominanz in Teulada wieder beendet.





















Die Noch-Regierungsparteien von Teulada Moraira, Compromís und PSOE, haben für den 2. März für die Zeit des Konstruktiven Misstrauensvotums gegen Bürgermeisterin Rosa Vila, eine Gegendemonstration vor dem Rathaus anberaumt. Die nach den Kommunalwahlen von 2019 erstmals seit Jahrzehnten von der Gemeindespitze Konservative Volkspartei PP dürfte dann nach dem knapp zweijährigen Intermezzo mit Raúl Llobell wieder den Bürgermeister der Doppelgemeinde stellen. Denn mit den beiden Stimmen der PSOE-Aussteiger Héctor Morales und Alejandro Llobell, mittlerweile aus der Partei ausgeschlossen, wird es für eine neue Mehrheit reichen.

Die Kreisvertretung der Sozialistischen Partei PSOE hat Mitte Februar 2021 den Teuladiner Stadtrat Héctor Morales aus der Partei geworfen. Ihm wird "exzessiver Personalismus" und dadurch das Aufsprengen der Koalition Compromís-PSOE unter Bürgermeisterin Rosa Vila (Compromís) vorgeworfen. Er habe zu keiner Zeit die Parteigremien über sein Vorgehen informiert. Neben Morales, zuvor vor allem für die Durchführung der Entprivatisierung des Müll- und Reinigungsdienstes verantwortlich, ist jetzt auch der vorherige PSOE-Stadtrat Alejandro Llobell im Gemeindeparlament fraktionslos. Beide haben sich, so die PSOE, an der Einreichung eines Misstrauensantrages gegen Vila beteiligt, von der sich die PSOE-Kreisleitung distanziert.

Die Gemeinde Teulada Moraira hat mit Beginn des Jahres 2021 vom Landes-Gesundheitsministerium einen Rettungswagen zur Verfügung gestellt bekommen. Das Fahrzeug und das notwendige Personal sind in der Rathaus-Aussenstelle Senieta in Moraira stationiert und stehen täglich von 10 bis 22 Uhr zur Verfügung.

Ortspolizei und Guardia Civil von Teulada Moraira haben im Zentrum von Teulada 20 Jugendliche zwischen 17 und 21 identifiziert und angezeigt, die gegen Covid-Auflagen verstiessen. Die zu erwartenden Sanktionen, so das Ayuntamiento, liegen zwischen 60 und 30.000 Euro. Zwei der Jugendlichen wurden zudem wegen Drogenkonsums angezeigt. Die Kontrollaktionen der Ordnungshüter sollen ausserdem der wiederholten Sachbeschädigung an städtischem Eigentum Einhalt gebieten helfen.





















In einem hupintensiven Korso mit hundert Fahrzeugen protestierte am Montag, 25. Januar 2021, das Gastgewerbe in den Strassen von Teulada und Moraira gegen die Schliessung des Sektors, während in Geschäftszentren und öffentlichen Verkehrsmittel sich die Menschen auf engem Raum begegnen. Zu den offensichtlich nicht belohnten Investitionen in Distanz- und Vorsichtsmassnahmen in Bars und Restaurants komme das Fehlen öffentlicher Unterstützung. Im Unterschied zu anderen europäischen Ländern gebe es hier vor allem Behinderungen und sei der "Plan Resiste" des Landes Valencia nicht ausreichend.
Dieser 340 Mio Euro schwere Unterstützungsplan der Generalitat für besonders betroffene Sektoren wie Gastronomie, Tourismus und Kultur, so das Rathaus ein paar Tage nach dem lauten Protestumzug, umfasse für Teulada Moraira 750.000 Euro, zu denen die Stadt selbst nur rund ein Siebtel beitragen muss (Daten nach Heranziehung anderer Quellen korrigiert). Pro Autónomo oder Kleinunternehmen (bis 10 Angestellte), so die Stadt, werden 2.000 Euro pauschal sowie 200 E pro Mitarbeiter gezahlt, für das Abdecken "zu belegender Ausgaben" von April bis Dezember 2020. Gesamtmaximum pro Nutzniesser: 10.000 €.

Kurz angemerkt:
Über den "Plan Resiste" berichteten zum Glück weitere Rathäuser. Denn zu dem kommunikativen Analphabtismus des von Aitor Llobell geleiteten einschlägigen Amtes der Stadt kommt auch mathematischer, so dass dies als ungecheckte Quelle eher zu krassen Fehlinformationen führen würde. Den andernorts mit 340 Mio E angegebenen Plan stattete das Mitteilungsamt des Ayuntamiento mit einer Million €uro aus, von der 380 Mio einer gewissen Linie "Paréntesis" zugeordnet wurden, mehr als nur eine fehlende 0, sondern eher ein komplettes Nichtverstehen. Die 750.000 Gesamtaufkommen des Plans für Teulada verwechselte das Ayuntamiento mit dem knapp zwei Drittel umfassenden Anteil des Landes. Ein bisschen überschlägiges Prozentrechnen hätte dieses Verständnisdefizit schnell korrigieren können.
Dass Kleinstadt-Stadträte keine Politprofis und/oder Mathematik-Genies sein müssen, ist eines. Aber eine solche Serie von Böcken nicht zu bemerken, obwohl sie in zwei Sprachen (Castellano und Valenciano) identisch begangen wurden, ist schon heftig. So viele Meldungen gibt die Stadt nun auch nicht heraus, dass der für Kommunikation zuständige hauptamtliche Kommunikations-Stadtrat (der übrigens schon vor über einem Jahr von einem seiner Koalitionspartner sinngemäss als arroganter und unfähiger Schnösel bezeichnet wurde) sie nicht gegenlesen könnte, um gröbste Irrtümer herauszufiltern. Dass auf der Webseite der Stadt nun dieser fehlergespickten Meldung eine korrekte Graphik beigegeben wurde, macht die Sache nur zum Teil besser.
Quintessenz: Eine vertrauenswürdige Quelle sieht anders aus als das Kommunikationsamt der Stadt Teulada Moraira. Dem im Übrigen der Korso-Protest der Gastro-Branche keine einzige Zeile wert war.
-cgb-


Mit 80 Jahren starb Mitte Januar 2021 in Moraira die Ehrenbürgerin Ernestina Bru, die in zahlreichen sozialen Vereinen und Aktivitäten zwischen Hausfrauenverein, Vecinos Cap d´Or, Festeros, Pfarrgemeinde, Rotes Kreuz und Chor über viele Jahrzehnte Flagge zeigte. Eine Strasse des Ortes ist nach ihrem Vater Mariano Bru Martínez benannt, Ortslehrer und Eigentümer der Fischereischule.

Kurz angemerkt:
Die WOCHENPOST hält zudem Tina, die Besitzerin des gleichnamigen Zeitungsgeschäftes in der Calla Calatayud, aus einem unwichtig klingenden, aber für sie bezeichnenden Grund in hohem Andenken: Als vor fast drei Jahrzehnten die CBN beschloss, unsere kostenlose Verteilung in Kiosken zu torpedieren und entsprechend die Besitzer mit "die oder wir" unter Druck setzte, begründete Tina ihre in der Region einzigartige Weigerung lakonisch: "En mi casa mando yo" (Bei mir bestimme ich). Eine grosse Frau, auch im Kleinen, Tina aus Moraira.
Carl-Georg Boge, Hsg. WOCHENPOST


Die Bürgermeisterin von Teulada Moraira, Rosa Vila (Compromís), hat die beiden sozialistischen Stadtrats-Abgeordneten Alejandro Llobell und Héctor Morales aus der Ortsgegierung (Magistrat) geworfen und ihnen die Bezüge und die Leitug ihrer Fachbereiche entzogen. Die Verweigerung ihrer Stimmen für den Gemeindehaushalt sei nur der Tropfen gewesen, der das Fass der Monate langen Torpedierung der gemeinsamen Arbeit der Koalition durch die beiden PSOE-Abgeordneten zum Überlaufen gebracht habe. Die beiden seien vor allem als Vertraute der oppositionellen Partei PP aufgefallen, die eigentlich nach ihren Vorwürfen gegen sie und die Verweigerung ihrer Stimmen für den Etat von selbst hätten den Magistrat hätten verlassen müssen, so die Bürgermeisterin.
Jetzt regiert Vila aus der Minderheit mit den Stimmen von Compromís und zwei parteilosen Stadträten, jeweils Ehemaligen von Ciudadanos und PSOE. Sie forderte den Ortsverein der PSOE auf, ihre beiden Stadträte durch neue zu ersetzen und an den Koalitionstisch zurückzukehren.

Die Regierungskoalition in Teulada Moraira aus Valencianisten und Sozialisten steht vor der Auflösung, so die spanische Presse. Äusseres Zeichen: Juniorpartner PSOE stimmte gegen den Haushalt, und jeder, der die Live-Übertragung der ersten Stadtrats-Sitzung des neuen Jahres im Internet verfolgte, konnte sich von der vergifteten Atmosphäre ein Bild machen. Die Compromís-Bürgermeisterin Rosa Vila bezeichnete PSOE-Stadtrat Héctor Morales als "Vertrauensmann" der oppositionellen Partido Popular. Die Animositäten zwischen den Parteien bestehen laut spanischer Presse bereits seit Monaten und sind Teilen der Bevölkerung bekannt.

Kurz angemerkt:
Die Chemie stimmte mindestens zwischen zwei Magistrats-Stadträten von Compromís und PSOE schon seit wenigstens einem Jahr nicht mehr. Ich selbst musste damals schlechte Erfahrungen mit dem sehr lockeren Umgang von Kommunikations-Stadtrat Aitor Llobell Sala und Bürgermeisterin Rosa Vila (beide Compromís) mit anberaumten Terminen machen, um es gelinde zu formulieren. Ein mir seit langem bekannter PSOE-Stadtrat -relativ neu in der Kommunalpolitik- bestätigte schon damals meine Wahrnehmung von Llobell als zwischen unzuverlässig, arrogant und im Umgang wenig korrekten Stadtrat, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, legte sogar noch "ein paar Schüppen drauf". Das ist eigentlich nicht unbedingt ein öffentlich kommentarfähiges Thema, bietet vor dem jetzt in die Öffentlichkeit geratenen Koalitionskrach aber eine nicht von der Hand zu weisende Hintergrundinformation darüber, wie lange dieser sich bereits aufgebaut haben dürfte.
Carl-Georg Boge, Hsg. WOCHENPOST und costa-info.de


Mit der Verdopplung der Corona-Fälle auf über 60 in nur einer Woche hat es zum Ende des Jahres 2020 die Gemeinde Teulada Moraira mit einem Inzidenzwert von 560/100.000 in die Spitzengruppe der Marina Alta gebracht, übertroffen nur von Vergel (2.500) mit dem Makro-Ausbruch im Seniorenheim und Pego (620) und auf gleicher Höhe mit Jávea und Ondara. Der Durchschnitt des Landes Valencia liegt bei 360, der Marina-Alta-Kreis hat zuletzt einen sprunghaften Anstieg erlebt, der sich an den Weihnachtstagen noch verstärkt haben dürfte, was sich Anfang des neuen Jahres herausstellen wird. Besonders schlecht sieht es mit 450 (gleichzeitig Kreis-Durchschnitt) auch in Dénia aus und ebenfalls alarmierend hoch in Calpe mit 350 sowie Benissa und Gata mit knapp unter 300.
Das Kreiskrankenhaus von Dénia musste schon zu Weihnachten die Karte der Verdoppelung der Intensivbetten ziehen und steuert auf eine stärkere Überlastung zu als in der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020.





















Die Gemeinde Teulada Moraira reinigt die Ufer des Feuchtgebietes "Senillar" beim Hauptstrand "Ampolla" von Moraira vom Schilf, während es in der Mitte als Unterschlupf und Brutstätte für Wasservögel stehen gelassen wird. Anschliessend wird "Geotextil"-Material verlegt, damit die Pflanzen nicht so schnell wieder nachwachsen, aber trotzdem das Regenwasser durchgelassen wird. Ausserdem sollen einheimische mediterrane Pflanzen ausgebracht werden, um das Nachwachsen des Schilfes zu ver- oder zumindest behindern.

Ein Trinkgelage (botellón) im Pinienwäldchen "Pinaret" von Teulada lösten laut spanischer Presse in einem Eileinsatz am vorletzten Dezember-Wochenende 2020 Ortspolizei und Guardia Civil gemeinsam auf. Die Identität von acht Minderjährigen wurde festgestellt, noch mal so viele entkamen. Das Sanktionsspektrum bewegt sich zwischen 600 und 30.000 Euro, weil Alkoholtrinken im öffentlichen Raum verboten, dazu die Übertretung der Covid Regeln kommt und obendrein die Gruppe das Gelände ziemlich arg zugemüllt und sogar Mobiliar beschädigt hat. Einer der Teilnehmer musste von Sanitätern behandelt werden, weil er so betrunken war.

Kurz angemerkt:
In Teulada, wo vor zwei Wochen ein Treffen von jugendlichen Fussballern für einen der grössten Corona-Ausbrüche der Region (15 Ansteckungen) gesorgt hatte, hatte zuletzt die Bürgermeisterin Rosa Vila wortreich öffentlich an die "individuelle Verantwortung" appelliert. Informationen, nach denen an dem Kicker-Treffen auch einer oder mehrere der offiziellen Koordinatoren der städtischen Fussball-Schule teilgenommen hatten, konnte (oder wollte) Vila nicht bestätigen. Die Relevanz dieser möglichen Information erschloss sich der Gemeindechefin -zumindest auf Nachfrage von costa-info.de und WOCHENPOST- nicht.
-cgb-


Für einen Corona-Ausbruch mit mindestens 15 neuen Covid-Ansteckungen sorgte am ersten Dezember-Wochenende in Teulada eine Feier junger Fussballer aus Teulada und Benissa, eines jener sozialen Treffen, von denen seit Ausbruch der zweiten Corona-Welle dringend abgeraten wird. Zig Sportler und Menschen aus deren Umfeld mussten sich testen lassen und in die Quarantäne. Der "brote" war einer der bedeutendsten in der Marina Alta seit Ausbruch der Pandemie. Das Rathaus von Benissa setzte als Vorsichtsmassnahme das Training der Mannschaften der städtischen Fussballschule aus.
Rosa Vila (Compromís), seit den letzten Kommunalwahlen Bürgermeisterin von Teulada Moraira, appellierte angesichts des grossen Covid-Ausbruchs in ihrer Gemeinde an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger, ohne das eine erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie nicht möglich sei.

Kurz angemerkt:
WOCHENPOST und costa-info.de fragten am heutigen Donnerstag, 17. Dezember 2020, das Bürgermeisteramt, ob es bestätigen könne, dass bei dieser fatalen Fussballer-Feier auch einer oder zwei der durch die neue Rathausspitze ins Amt berufenen Koordinatoren des Jugend-Fussballs anwesend waren. Und, wenn ja, ob dieser Umstand politische Verantwortung des städtischen Sportamtes an diesem Corona-Ausbruch begründe.
Die Antwort der Bürgermeisterin von Teulada Moraira: "Das Land Valencia hat zwischen dem vergangenen Freitag und gestern 15 Covid-Ansteckungen aus einem sozialen Event bestätigt. Der Ausbruch von Teulada wird von der Landes-Gesundheitsverwaltung Sanidad kontrolliert, uns keine Beteiligten oder weiter zu treffende Massnahmen mitgeteilt. Die städtische Sportschule ist nicht geschlossen worden, was wir schon mit dem geringsten Anzeichen getan hätten, wenn wir es von Sanidad gemeldet bekommen hätten. In Benissa wurde der Trainingsbetrieb unterbrochen, weil es eine entsprechende Anweisung von Sanidad gegeben hat. Es ist dem Rathaus von Teulada Moraira wichtig, mit dieser Frage verantwortungsvoll umzugehen, aber ohne unnötig zu alarmieren".

Dass Teuladas Bürgermeisterin Vila nicht geradeheraus antworten kann "Den oder die werfen wir ´raus, wenn sich diese Vorwürfe bestätigen sollten", ist eines. Es aber bei wohlklingenden Appellen an die individuelle Verantwortung zu belassen, etwas anderes. Da geht die politische Zuständigkeit meiner Meinung nach weiter, betrifft natürlich auch das Verhalten von Personal, dem man die Betreuung z. B. der Fussballkinder übertragen hat. Das sind Vorgänge, die auch nicht sofort coram público vonstatten gehen müssen; die Zeit wird zeigen, ob die Bürgermeisterin ihrer Verantwortung über wohlfeile Appelle hinaus gerecht wird. Theoretisch ist Vila jedenfalls jetzt unter Zugzwang: Das Rathaus, und nicht nur die Landes-Gesundheitsverwaltung, sollte den Vorfall und die Beteiligung daran aufklären. Und gegebenenfalls ihre Leute entlasten. Wenn aber Menschen an diesem unseeligen Covid-Treiber-Event (die letztlich uns allen die Navidad vermiesen) beteiligt waren, die auf Grund ihrer Funktion dort noch weniger zu suchen hatten als die Horde junger Knallköppe, dann sollte dies Konsequenzen haben. Sonst laufen gutgemeinte Appelle an die individuelle Verantwortung Gefahr, ins Bla-Bla-Land eingeordnet zu werden.

Carl-Georg Boge, Hsg. WOCHENPOST und costa-info.de


Das Rathaus von Teulada Moraira hat im Hundepark beim Hauptstrand von Moraira sieben Spielgeräte aufgestellt, damit sich dort "die Tiere gemeinsam mit ihren Besitzern vergnügen können." Im nächsten Jahr soll ein ähnlicher Hundepark im Stadtzentrum von Teulada eingerichtet werden.

In Zukunft sollen Kitesurf und Windsurf an den Stränden von Teulada Moraira nur noch in der Sommer-Hauptsaison verboten sein und nicht mehr, wie bisher, das ganze Jahr über. Dies ist einer der Vorschläge des Strand-Ausschusses der Gemeinde, anhand dessen die Öffentlichkeit erst einmal von dem bisherigen ganzjährigen Surf-Verbot erfahren hat. Für den Strand von El Portet will die Gemeinde in Valencia die Erlaubnis für neue Behindertentoiletten und einen Rettungsposten beantragen. Das angeschwemmte Seegras soll künftig lediglich von Mitte März bis Mitte Oktober abgefahren werden. Und für den Zugang von Hunden zu den Stränden ausserhalb der Saison solle es, so das Ausschusspapier vage, "wichtige Aktualisierungen" geben, ebenso wie in puncto Rauchverbot am Strand.

Die Polizei hat in Teulada Moraira einen Briten und 9 Mitglieder des von ihm angeführten Drogenhändlerrings verhaftet, der im Keller seines seit mehreren Jahren funktionierenden Restaurants eine Marihuana-Plantage betrieb. Bei der Hausdurchsuchung wurden Drogen im Wert von 200.000 Euro sowie Waffen und Bargeld sichergestellt. Ein Bürger hatte der Polizei den entscheidenden Tipp gegeben. Der Bandenboss lebte in einem Chalet im Wert von vier Millionen Euro und besass weitere Immobilien in der Region sowie mehrere hochwertige Fahrzeuge. Einer seiner Angestellten wohnte über dem Restaurant und betreute die Indoor-Plantage. Auch wird dem Mann vorgeworfen, über 60.000 Euro an Stromgebühren hinterzogen zu haben, indem er den energieintensiven Betrieb nicht über den Stromzähler laufen liess, sondern das Netz mit einem mehreren Meter langen unterirdischen Kabel anzapfte. Der Brite versuchte sich seiner Verhaftung durch einen Sprung aus dem Fenster zu entziehen.

Die Gemeinde Teulada-Moraira will Hunde an den Stränden ausserhalb der Sommersaison erlauben. Die Tiere müssen angeleint und gegebenenfalls mit Maulkorb ausgestattet sein; die Besitzer müssen die Hinterlassenschaften einsammeln und auch den Urin von öffentlichem Mobiliar und Bürgersteigen und Hauswänden mit Wasser entfernen. Mit der Freigabe werde auf eine Forderung vieler Anwohner eingegangen. Die Bürger werden über diese Änderung informiert, wenn die entsprechende Verordnung verabschiedet ist.





















Die Strassen in der Zone Pont de Sabatera oder Borda von Teulada Moraira sollen die Namen wichtiger Frauen erhalten. Das hat jetzt das Stadtparlament beschlossen. Auf 55 nach Männern benannten Strassen kommen derzeit nur 5 mit Frauennamen, sämtlich nach Frauen aus dem Bereich der Religion benannt. Die neuen Namen sollen vermittels Bürgerbeteiligung vergeben werden.

Die drei für insgesamt 800.000 Euro gekauften Müll- und Reinigungsfahrzeuge der Gemeinde Teulada Moraira sind mittlerweile im Einsatz. Seit März 2018 waren Müllabfuhr und Strassenreinigung mit für 15.000 Euro pro Monat gemieteten Fahrzeugen durchgeführt, weil die alten der Gemeinde nicht mehr einsatzfähig waren. Deshalb beschloss die neue Rathausmehrheit die Anschaffung neuer Fahrzeuge, weil dies auf die Dauer günstiger sei.

Die Landes-Badminton-Liga hat der Club Bádminton Teulada mit einem halben Jahr Verspätung gewonnen. Als dieser Wettbewerb wegen Corona im Frühjahr unterbrochen wurde, fehlten den Teuladinos nur noch drei Punkte. Die fuhren sie Mitte Oktober in eigener Halle im nachgeholten Dreier-Spieltag gegen Xàtiva und Campello B ein.

Die Untersuchungen der Guardia Civil von Moraira und Jávea hatten wegen Kreditkartendiebstählen in Teulada Moraira und Benissa begonnen und endeten jetzt mit der Verhaftung von zwei Rumäninnen im Alter von 37 und 25 Jahren. Normaler Weise suchten sich die Diebinnen ausländische Senioren als Opfer aus, weil diese mit Anzeigen und Anrufen bei der Bank oft länger dauern. Durch vorherige "Überwachung" der Zielpersonen bei Einkäufen hatten sie zuvor die PIN-Nummern erhalten. Mit den gestohlenen Karten realisierte das Duo Käufe von mindestens 7.000 Euro und hoben erhebliche Summen in bar ab. Der Richter in Dénia zog die Pässe der angezeigten Frauen ein und liess sie unter der Auflage, sich am 1. und 15. jeden Monats zu melden wieder frei.

Der vor dreieinhalb Jahren in Teulada verhaftete Imam Hesham Faik Mohammed Shashaa, alias «Abu Adam», ist vom spanischen National-Gericht Audiencia Nacional vom Vorwurf der Förderung und Verbreitung des islamistischen Terrorismus in der Marina Alta und im Süden der Provinz Alicante freigesprochen worden. Die ihm vorgeworfene Indoktrinierung in Mezquitas oder religiösen Zentren in Teulada, Calp, Pedreguer oder Gata oder im Internet habe ihm nicht nachgewiesen werden können, so das Urteil, ebenso wenig die Anklage, dass er Entsendung junger Männer zum Yihad in den Nahen Osten gefördert habe, nach Syrien oder in den Irak.
Shashaa hatte dem entgegen gehalten, dass er 2011 nach Spanien gekommen, um gegen den Terrorismus zu kämpfen, weil er, anders als die meisten in Spanien wohnenden Imame, die dafür notwendige akademische Ausbildung habe, so die spanische Presse.
Trotz der zahlreichen Reisen des Angeklagten nach Pakistan konnte ein Zweck im Sinne des islamischen Radikalismus nicht nachgewiesen werden und noch weniger die Planung einer terroristischen Aktion. Ein grosser Teil der Anschuldigungen hatte Kauf und Finanzierung von Mezquitas in Spanien und anderen europäischen Ländern zum Inhalt, für die dem ausserdem auf grossem Fusse lebenden Abu Adam grosse Geldmittel zur Verfügung standen, zum grossen Teil vom kuwaitischen Religionsministerium.
Einer der Richter stellte fest, dass er mit dem Urteil nicht einverstanden ist, sondern den Imam aus Teulada der Förderung des islamistischen Terrors für schuldig halte.

Die neuen Anti-Covid-Massnahmen des Landes Valencia beinhalten eine Halbierung der Wochenmarkt-Stände in Moraira. In Teulada kann deren Zahl gleich bleiben, weil es nicht an dem dafür notwendigen Platz mangelt.

Die valencianische Gesundheitsverwaltung hat einen Covid-Ausbruch im Seniorenheim Ana María Espinós Llopis von Teulada bestätigt, das der Gemeinde gehört, aber privat verwaltet wird. Die Situation wird als "unter Kontrolle" bezeichnet. Alle Anwohner und Angestellten wurden getestet. Die Einrichtung wurde desinfiziert, die betroffenen Senioren und Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt.

Auf dem Campingplatz am Camino del Paellero von Teulada-Moraira, in der Urbanisation Entrepins, nahe bei der Küstenstrasse Moraira-Calpe, brach am Donnerstag Morgen, 5. November 2020, ein Feuer aus. Die Feuerwehren aus Benissa und Dénia brachten den Brand bald unter Kontrolle. Die Ursache lag im Generator in einer Küche des Campingplatzes. Niemand wurde verletzt.

Ein Dutzend Männer aus Nordafrika wurden am Samstag, 31. Oktober 2020, von der spanischen Küstenwache beim Ampolla-Strand von Teulada Moraira aufgegriffen. Sie waren, wie 80 Menschen zuvor in der zweiten Oktoberhälfte mit kleinen Booten an der Costa Blanca gelandet, darunter 13 in Benidorm und 15 in Altea und ebenfalls Teulada.





















Das Ayuntamiento von Teulada Moraira stellt für Verbesserungen am Kanalisationsnetz 400.000 Euro zur Verfügung. Das Geld, so die Stadt, sollte eigentlich aus einer Abgabe von Reihenhäuser-Neubauten für diesen Zweck zur Verfügung stehen, das jedoch in den vergangenen Jahren zum grossen Teil für andere Zwecke ausgegeben worden sei. Jetzt muss ein Kredit aufgenommen werden. Die neue Ortsspitze hat eigener Auskunft zufolge die Kanalisation zu einer ihrer Prioritäten erhoben.

Das Ayuntamiento von Teulada Moraira stellt den Kindern der städtischen Sport- und Musikschulen einen Minibus als Transportmittel zur Verfügung. Zwischen 17 und 20.30 Uhr verkehrt der neue Minibus drei Mal zwischen Moraira (Busstation Espai Senieta) und dem Sportzentrum und dem Musikkonservatorium in Teulada.

Der seit vor fast vier Jahren in seinem Chalet in Teulada unter dem Verdacht der Förderung des islamischen Terrorismus verhaftete Imam Abu Adam (Hesham Shashaa) steht in Madrid vor der Audiencia Nacional vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert neun Jahre Haft für den Mann, der sich als Kämpfer für Frieden und Verständnis darstellt und angab, entgegen den Vorwürfen der Polizei junge Menschen vom Weg des islamischen Extremismus abgebracht und sich um die Integration von Rückkehrern aus Kampfgebieten im Nahen Osten verdient gemacht zu haben.
Der älteste Sohn von 26 Kindern des Imam (von 4 Frauen) sagte jetzt laut spanischer Presse vor Gericht aus, dass sein Vater ihn noch als Minderjährigen 2011 nach Pakistan gebracht habe, damit er in Afghanistan an terroristischen Anschlägen im Rahmen des "Yihad" teilnehme. Dabei sei er sogar gefoltert und misshandelt worden. Ausserdem bestätigte der Erstgeborene, der vor den Bedrohungen durch das Umfeld seines Vaters um Schutz bat, die Vorwürfe gegen seinen Vater, dem die Suche nach und Indoktrinierung von künftigen islamistischen Kämpfern im Internet und in Mezquitas vorgeworfen wird.
Die Anwältin der Verteidigung brachte die Sprache auf die Forderung des Kronzeugen der Anklage, dass er noch vor Kurzem von seiner Familie eine Million Euro gefordert habe, um nicht gegen seinen Vater auszusagen. Die Antwort: "Ich sagte meiner Familie, dass ich Gerechtigkeit will für das Schaden, den sie mir angetan hat, und meiner Schwester habe ich gesagt, dass mein Vater dies bezahlen und Gerechtigkeit erteilt werden soll". Imam und Präsident der Mezquita von Calpe sagten aus, dass der Angeklagte 2011 sich dort bei Vorträgen gegen den yihadistischen Terrorismus ausgesprochen habe und zu keiner Zeit Anstalten gemacht habe, die Calper Mezquita kontrollieren zu wollen.
Abu Adam war 2011 aus Deutschland nach Spanien gekommen, zunächst nach Benissa, bevor er 2014 in Teulada für 400.000 Euro ein Haus für einen Teil seiner grossen Familie kaufte. In den Mezquitas von Teulada, Calp, Altea, Pedreguer, Gata de Gorgos, Almoradí und San Vicente del Raspeig habe er sich, so die Staatsanwaltschaft, als "wichtiger Imam" vorgestellt und das Programm der Radikalisierung betrieben. Adam verneinte vor Gericht die Vorwürfe und gab an, im Internet und in den Mezquitas gegen den Terrorismus gesprochen zu haben, mit dem Ziel, eine Wiederholung des Terroranschlages vom 11. März 2004 in Madrid zu verhindern.

Das Rathaus von Teulada Moraira hat den für 260.000 Euro gekauften ersten von drei neuen Müll-Lkw vorgestellt. Die Provinz Alicante subventionierte die Anschaffung zu 40 %. Bis Jahresende sollen zwei weitere Müllwagen für 500.000 Euro in Dienst gehen. Die Stadt hatte die Privatisierung der Müllabfuhr und Strassenreinigung rückgängig gemacht und die Erneuerung der Flotte auf Kosten des Stadthaushaltes angekündigt. Das komme den Gebührenzahler billiger.

Das Rathaus von Teulada Moraira vergibt Bürgertermine jetzt auch über das städtische Portal https://teuladamoraira.sedelectronica.es/citaprevia
Man erhält seinen Termin in 24 Stunden.
Allerdings können die Bürger auch ohne Termin ins Rathaus (9-14 Uhr) oder die Zweigstelle Moraira (9-12 Uhr) kommen.
Wer über eine "firma digital" verfügt, der kann zahlreiche Verwaltungsvorgänge direkt über die Webseite der Gemeinde erledigen.

Das Rathaus von Teulada Moraira stattet für mehr als 30.000 Euro die Ortspolizisten mit neuen Uniformen aus. Künftig verfügen alle policías locales über kugelsicheren Westen, womit eine alte Forderung des Kollektivs erfüllt wird.

Das Ayuntamiento de Teulada Moraira hat sechs neue Beamte für die Policía Local vorgestellt. Sie sollen nicht zuletzt die Überwachung von Märkten und Schulen verstärken und den zuletzt intensivierten Personalmangel bei der Polizei beheben.

Das von einer Koalition aus Compromís und PSOE geführte Stadtparlament von Teulada Moraira hat in seiner September-Sitzung das Baugebiet PAI "Pineda del Molinet" beim Stadtkern von Moraira verabschiedet, "verabschieden müssen". Dies bedeute, so kommentiert das von der valencianistischen Bürgermeisterin Rosa Vila geführte Rathaus, das "Verpassen des letzten ökonomisch tragbaren und sozialen Umweltschutz-Zuges" in Moraira. Und vergab unter der Überschrift "Die Partido Popular hat Teulada Moraira verkauft" die Verantwortung: Die PP habe 1995 das Bebauungsverbot des Flächennutzungsplanes für die Zone aufgehoben und 2002 unter José Ciscar mit den Besitzern eine Vereinbarung über den Bau von 140 Wohnungen getroffen und 2004 den Bau von Reihenhäusern erlaubt.
Den Vorschlag und die Gelegenheit, das Pinienwäldchen für erschwinglichen Preis zu kaufen habe die PP 2016 abgelehnt. Dann reichte eine Baufirma ein Projekt ein, und die neue Rathausführung habe nur noch eine Minderung der Bebauung um ein Drittel aushandeln können, denn bei Nichtgenehmigung habe eine Strafe von 19 Millionen Euro gedroht.

Auf drei Dutzend Grundstücken ist bisher der Mandelschädling "Feuerbakterie" (Xylella Fastidiosa) registriert worden. In einem Radius von 50 Metern um jeden infizierten Baum (bisher 100 m) müssen Massnahmen getroffen werden. Das wurde bei einem Vortrag des Landes-Agrarministeriums im Rathaus von Teulada Moraira bekannt gegeben, der neben den Mitarbeitern der zuständigen Landes-Firma von "Vertretern der Ayuntamientos von Lliber, Gata, Senija, Benissa, Xaló und Poble Nou de Benitatxell besucht" wurde...
Kurz angemerkt:
...offenbar in nicht allzu beeindruckender Zahl, nach dem Foto des Ayuntamiento von Teulada zu urteilen...
-cgb-























Den ersten "rebrote" in der zweiten Welle, das Auftreten mehrerer Fälle von Covid an einer Stelle, meldete die Internet-Zeitung "Marina Plaza" am 26. September 2020 aus Teulada Moraira. 4 Angesteckte wurden gezählt, andere Quellen konkretisierten diese auf ein Restaurant in Moraira. Weitere "focos" wurden fast gleichzeitig in Dénia, Ondara, Calp und Gata ausgemacht, womit deren Anzahl für die Monate August und September auf über 30 anstieg, mehr als zwei Drittel davon in der Kreishauptstadt Dénia.

Die Gemeinde Teulada Moraira hat von der Diputación de Alicante eine Subvention von 1.600 Euro für die Sterilisation von wild lebenden Katzen erhalten. Diese wird laut Rathaus bis Ende Oktober nach der soften Methode "Fangen-Sterilisieren-Freilassen" durchgeführt. Langfristig soll dies zu einer Verminderung der Katzenbevölkerung führen. Alle sterilisierten Katzen werden zudem registriert und von Parasiten befreit.

An den vom Tourismusamt der Gemeinde je zur Hälfte in Teulada und in Moraira organisierten 20 geführten Spaziergängen, drei davon in Englisch/Französisch, nahmen in den Sommermonaten 380 Personen teil.

Die Stadt Teulada-Moraira erhält von der Provinz Alicante 115.000 Euro für soziale Ausgaben. 45.000 Euro werden für die Milderung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Covid-Pandemie verwandt. 70.000 kommen aus dem Topf der Diputación Provincial für Kommunen unter 20.000 Einwohner für die ambulante Unterstützung bedürftiger Familien.

Seit 20 Jahren kommt das Küstenökologische Institut nach Moraira und nimmt mehrere Proben von den verschiedenen Seegraswiesen, um deren Zustand zu untersuchen. Die Gemeinde stellte auch in diesem Jahr das notwendige Boot zur Verfügung, damit vor den Stränden von El Portet, Ampolla und Platgetes getaucht werden konnte. Allein die Präsenz der Posidonia ist ein Indikator für eine gute Wasserqualität.

Einen sogenannten "macrobotellón" musste Ende August am Strand von El Portet von Moraira die Polizei von Teulada Moraira auflösen. Ein Anwohner hatte die Gesetzeshüter gerufen, die ihren Augen kaum trauen konnten, als sie dieser massiven Verletzung der Corona-Verhaltensregeln durch rund hundert trinkende und feiernde Jugendliche gewahr wurde. Zum Glück liess sich die Veranstaltung problemlos auflösen.

Das Ayuntamiento von Teulada Moraira hat sich besorgt über die möglichen Auswirkungen des geplanten Meeresschutzgebietes Marina Alta (ZEC) auf den nautischen Tourismus und die Fischerei ausgesprochen. In Treffen mit den betroffenen Sektoren will das Rathaus die Formulierung von Änderungsanträgen für das Projekt vorbereiten. Mariner Umweltschutz ja, sagt die Stadt, aber die betroffenen Kollektive und Verwaltungen müssen angehört und ihre Bedenken ernst genommen werden, bevor das Projekt verabschiedet werde.

Strandretter der Firma SVS aus Moraira und Benitachell mussten am Samstag, 29. August 2020, einen jungen Schwimmer retten, der vor der unbewachten Bucht Llebeig an der Steilküste zwischen den beiden Orten in grosse Schwierigkeiten geraten war. Zwei Meter hohe Wellen drohten, den Mann, der sich bereits übergeben musste, auf die spitzen Felsen zu werfen, als die beiden Rettungsboote eintrafen. Von Benitachells Moraig-Strand wurde der Gerettete zum Krankenhaus gebracht.





















Die Roten Badeverbots-Flaggen wurden am Freitag, 28. August 2020, an den Stränden von Benissa und Moraira wegen mehrerer grosser Quallenbänke der unangenehmen "pelagia noctiluca" aufgezogen. Die Strandwächter mussten zwischen La Fustera und El Portet zig Badegäste mit Quallenverbrennungen behandeln.

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