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Jávea / Xàbia
Zu einem Jahr Suspendierung von Arbeit und Gehalt hat das spanische Tribunal Supremo einen Guardia Civil von Jávea verurteilt, den ein Vorgesetzter im August 2017 nach Konsum von Kokain im Dienst erwischt hatte. Das Verteidigungsministerium hatte die ursprüngliche Bestrafung von vier auf ein Jahr gsenkt, der Mann sich aber gerichtlich mit dem schliesslich zurückgewiesenen Argument gewehrt, er habe die Drogen drei oder vier Tage vorher genommen.

"Hier sollte nicht der beste Kandidat ausgesucht werden, sondern ein Mitglied der Bürgermeisterpartei PSOE." Die Oppositionsparteien von Jávea lehnen die Auswahlkriterien für die Besetzung des Chefpostens in der städtischen Trinkwasserfirma "Amjasa" ab. Sie seien bereits 2015 auf den dann auch zum Amjasa-Chef gemachten Sozialisten José Luís Henarejos angewandt worden, und jetzt wiederhole sich das unwürdige Schauspiel, um das PSOE-Mitglied im Amt zu halten. Amjasa fordere bei der Einstellung von Verwaltungspersonal konkrete Titel, aber ausgerechnet bei der Besetzung des Chefpostens werde dies nicht getan.

Rippenbruch, Brustprellung und Ertrinkungserscheinungen wies ein 57-jähriger Mitarbeiter auf einem Fischerboot von Jávea auf, als er nach einem Schlag vom Schiff fiel. Seine Kollegen bargen den Mann aus dem Wasser, riefen die Ambulanz und traten eilig den Heimweg an.






















Seit vielen Jahren angekündigt, jetzt erteilte die Stadt Jávea der Pfarrgemeinde die Genehmigung für die ersten Notreparaturen an der undichten gotischen Wehrkirche "Sant Bertomeu" in der Altstadt. Das Projekt hat der Konservateur der Kathedrale von Valencia entwickelt.

Die Entführung und zwölfstündige Folterung mit Schlägen und Verbrenungen durch Bügeleisen eines 61-jährigen Spaniers Ende Juli 2019 in Jávea ist jetzt vollständig aufgeklärt. Zwei Marokkaner von 41 und 24 Jahren hatten sich laut spanischer Presse mit dem Spanier bei einem abseits gelegenen Haus getroffen, das sich hinterher als -reich bestücktes- Beutelager der beiden Berufsverbrecher herausstellte. In einem Streit um Drogen nahmen sie ihm 16.000 Euro und seinen Wagen ab, es folterte die Folterung.
Als die beiden mit dem Wagen des Opfers das Haus verliessen, gelang ihm trotz gebrochenen Beines und völlig verbrannten Rückens die Flucht. Die Polizei nahm bald darauf einen der beiden Täter fest, der zweite wurde erst jetzt ausfindig gemacht, wegen anderer schwerer Delikte mittlerweile in Madrid im Gefängnis. Er wurde jetzt nach Alicante überführt, wo beide einsitzen und auf ihren Prozess warten.

Die zu diesem Zweck gegründete Asociación en Defensa del II Muntanyar hat ein Gericht in Alicante bemüht, um die "illegalen Arbeiten an einem Restaurant" am Ende des Jáveaner Steinstrandes "Segundo Muntanyar" zu stoppen. Ausserdem informierte sie das Land Valencia offiziell über einen möglichen negativen Umwelteinfluss. Vom sozialistisch geführten Rathaus Jávea erwarte man keine Hilfe im Kampf um das Recht, dort werde nach der Erteilung der illegalen Genehmigung und den halbherzigen Versuchen, sie wieder zurückzuziehen (wir berichteten), weiter geschlafen oder weggeschaut.

Für Stromausfall in zwei Luxus-Urbanisationen an der Strasse Jávea-Küste nach Benitachell, darunter "Villes e Vents", sorgten Ende Oktober 2019 die gefürchteten "Kupferdiebe". Sie wurden jedoch bei ihrem Treiben gestört, mussten so hastig flüchtigen, dass sie mehrere zum Abtransport vorbereitete Kabeltrommeln zurückliessen.

Der letzte mit dem Franquismus verbundene Name einer Grundschule in der Marina Alta verschwindet mit der geplanten Umbenennung des Colegio Vicente Tena von Jávea in Mediterràni. Der Schulbeirat hat diesen Namen vorgeschlagen, der noch vom städtischen Schulbeirat und dem Land Valencia bestätigt werden.
Tena war Falangist und wurde als 19-jähriger Student vom sogenannten "Roten Terror" zu Beginn des Bürgerkrieges als eine von 106 "Rechten" in der Marina Alta von der sogenannten "Pepa" umgebracht. Das geschah in Teulada. Als Märtyrer auf Seiten der Franquisten wurde die Grundschule von Jávea nach dem Opfer Vicente Tena benannt.
Zuletzt hatte vor einigen Monaten das Land Valencia das Colegio Paternina (benannt nach einem Franco-Militär im Bürgerkrieg und späteren Zivilgouverneur der Provinz Alicante) umbenannt, ebenfalls in Mediterráni.

Ein 15-jähriges Mädchen musste am zweiten November-Sonntag 2019 in der Nähe der La-Plana-Mühlen auf dem Montgó von Jávea von der Feuerwehr aus einem fünf Meter tiefen Wasser-Brunnen gerettet werden. Dort war es hinein gestürzt, als es Fotos machen wollte. Das Abenteuer ging ohne schwere Verletzungen ab, erforderte aber erheblichen Personalaufwand bei Ortspolizei, Guardia Civil und Feuerwehr.

An der Subvention für die Einrichtung kostenlosen W-Lans in öffentlichen Zonen, die von der Europäischen Union für 140 spanische Kommunen ausgelobt wurde, die sich am schnellsten meldeten, nehmen in der Marina Alta Jávea, Pego und Pedreguer teil. Jetzt legen die Kommunen fest, an welchen Stellen das "WiFi4EU" eingesetzt werden soll.

Ein französischer Katamaran-Segler musste in der zweiten Novemberwoche vor der Steinküste von Portitxol mit Hilfe eines Hubschraubers gerettet werden, nachdem sein Boot aufgelaufen war und hernach fast komplett zerstört wurde.
Für viel grösseres Aufsehen sorgte jedoch eine Rettungsaktion zwei Tage zuvor: Eine Gruppe von 22 Pádel-Surfern, darunter Minderjährige, war in -angekündigtes- schweres Wetter geraten und musste in einer Küstenhöhle Zuflucht suchen. Die Hubschrauber-Rettungsaktion, die den Weg in die nationalen Nachrichten fand, dauerte bis Mitternacht. Und dürfte ein juristisches Nachspiel für die Verantwortlichen der Pádel-Surf-Firma haben...

Die Stadt Jávea will in der Portitxol eine Tauchroute einrichten, auf der mindestens 40 aus fast drei Jahrtausenden verbleibende Anker und andere archäologische Überreste zu besichtigen sein werden. Die ersten der zahlreichen Fundstücke, die jetzt mit exakter Lage dokumentiert und für die Museen im 3-D-Format katalogisiert wurden, stammen aus der phönizischen Zeit, dem 8. Jahrhundert vor Christus. Die Zeit der zahlreichen Diebstähle archäologischen Gutes in den letzten Jahrzehnten sei aufgrund stärkerer Kontrolle glücklicherweise beendet. Die kleineren, leicht zu stehlenden, Stücke sind geborgen und ins archäologische Museum "Soler Blasco" in der Altstadt von Xàbia gebracht worden.


Die Stadt Jávea möchte von der spanischen Postbehörde Correos die frühere Telegrafie-Station aus dem Jahr 1894 beim Leuchtturm San Antonio kaufen oder mieten. In dem schon lange verlassenen Gebäude soll ein Informationszentrum zum Meeres-Naturpark "Sant Antoni" entstehen. Der spanische Bildungsminister Pedro Duque, verheiratet mit einer Jáveanerin, soll bei den Verhandlungen helfen.





















Als erste Diskothek von Spanien gilt "La Hacienda" auf dem Montgó zwischen Jávea und Dénia, an der Strasse zum Cabo San Martín. Auf 30.000 Quadratmetern besteht Hacienda aus zwei Komplexen. Sie wird jetzt für rund fünf Millionen Euro zum Kauf angeboten, so erfuhr die spanische Presse von der zuständigen Immobilienfirma Engel & Völkers. In Hacienda gab es bereits Fiestas mit franquistischen Ministers und wurden Berühmtheiten wie Alain Delon und Joan Baez begrüsst.
Das Eröffnungsjahr wird mit 1966 angegeben, aber der Ursprung lag in einer Kolonien französischer Hippies, die eigentlich ab 1962 auf den 30 Hektar ein "mikrobiotisches Zentrum" einrichten wollten. Jetzt wird die Disco mit allen notwendigen Genehmigungen verkauft, inklusive eines Restaurants. Bars und Lagerstellen.

Als Beitrag zur Verminderung von Plastikflaschen installiert das Rathaus von Jávea acht Quellen für die Entnahme von Trinkwasser:
1. Colegios Públicos. / 2. Paseo del Arenal. / 3. Parque de la Plaza Xàtiva. / 4. Pabellón deportivo. /. 5. Camp de las Mezquides. / 6. Parc Cal·listènia, beim Río Gorgos. / 7. Portal del Clot. / 8. Plaza de la Constitución.

Vor zwanzig Jahren wies der neue Flächennutzungsplan von Jávea in den Ortsteilen Catarroja und Fontanella, an der Strasse Richtung Gata de Gorgos, ein fast 27.000 Quadratmeter grosses Industriegelände aus. Seither ist dort nichts Wesentliches geschehen. Aber jetzt hat das Ayuntamiento von Xàbia die Erschliessung dieser 12 Parzellen für insgesamt knapp 1,1 Millionen Euro ausgeschrieben. Diese Arbeiten sollen koinzidieren mit dem Bau eines Kreisverkehrs, der eine Zufahrt von der Landesstrasse CV-734 Jávea-Gata zu dem künftigen "polígono" bieten wird. Das Land wird die Erschliessungskosten von 1,1 Mio Euro für Asphaltierungen, Bürgersteige, Vorarbeiten für öffentliche Beleuchtung etc. an die Grundstückseigner weitergeben.

An der Steilküste oberhalb von La Granadella, mitten im von der EU ausgewiesenen Landschafts-Schutzgebiet (LIC) "Penya-segats de la Marina", versperren der Zeitung "Información" zufolge mehrere Säcke von Bauschutt einen traditionellen Wanderweg unterhalb mehrerer Chalets in der Calle Trencapinyols. Die Bauarbeiten haben das Gelände stark verändert, Betontreppen stellen der Zeitung zufolge quasi Privatzugänge zum Meer dar. Vor drei Jahren hatte in dieser Zone das "Institut de Recerca Oceanogràfica de Xàbia" Schuttabladungen angezeigt. Immerhin: Die seinerzeit bemängelte Abwassereinleitung ins Meer aus einem der Steilküsten-Häuser wurde ofenbar abgestellt.

Vom 18. bis 24. Oktober werden an verschiedenen Stellen in Jávea rosa Altglas-Iglus aufgestellt, deren "Ertrag" der Brustkrebsforschung der Stiftung "Solidaridad Frente al Cáncer" zu Gute kommen wird. Die Stiftung hat bisher 200.000 Unterschriften dafür gesammelt, dass die von der Krankenkasse finanzierten Mammographien für Frauen mit Krebsfällen in der Familie einige Jahre früher anfangen.

Der 40-jährige Fahrer eines Wagens wurde am Morgen des Montag, 14. Oktober 2019, bei einem Unfall auf der Carretera de les Planes von Jávea über den Montgó nach Dénia verletzt. Sein Fahrzeug war bergab Richtung Jávea unterwegs und dabei aus noch ungeklärter Ursache gegen Steine am Strassenrand geraten und war umgekippt und auf dem Dach gelandet.

Mit fast 4.500 Stunden leisteten die 40 Freiwilligen des Zivilschutzes von Jávea im abgelaufenen Sommer 50 % mehr Brandwache als im vorigen. Es waren von Juni bis zum 9. Oktober morgens und nachmittags vierköpfige Teams mit einem Fahrzeug unterwegs, an besonders brandgefährdeten Tagen eine dritte Gruppe. Die wichtigsten Überwachungspunkte sind der Turm von Granadella und die Aussichtsplattform am Cap de Sant Antoni. Die Brandwächter von Xàbia brachten an Tagen besonderen Risikos Warnschilder an und waren im ständigen Kontakt mit den Nachbargemeinden und dem Einsatzszentrum in Alicante.
Nebenbei halfen sie bei Verkehrsunfällen aus und beteiligten sich an der Suche nach einer verschwundenen Person. Das Rathaus stellte heraus, dass die Protección bei allen Zwischenfällen zu den ersten vor Ort gehört, über gutes Material und Ausbildung verfügt und durch die verstärkte Präsenz so manches beginnende Feuer an seiner Ausbreitung gehindert habe.

Zwei Lokale verbauen mit illegalen Baumassnahmen in erster Strandlinie am Arenal von Jávea mehreren Appartements in zweiter Linie die Aussicht, worauf nach einem Bericht der Zeitung "Marina Plaza" bereits Käufer oder Mieter abgesprungen seien. Vor Monaten habe das für zahlreiche ähnliche Halbherzigkeit an den beiden Montañar-Steinstränden bekannte Bauamt der Stadt Jávea bereits Sanktionsverfahren gegen die Restaurants eingeleitet, weil keine Genehmigung vorliege und weil der Bebauungsplan verletzt werde, zum Beispiel mit einem Metallhäuschen und einem grossen Gastank auf dem Dach.
Die zuständige sozialistische Stadträtin Isabel Bolufer antwortete auf die Nachfrage der Zeitung nach mehreren Monaten, dass ihr Amt an dem Thema arbeite und gerade jetzt ein Treffen mit den Betroffenen geplant sei, "um die nächsten Schritte zu konkretisieren".
Möglich wären Strafen zwischen 600 und 3.000 Euro so wie Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft. Befragte Anwohner stellten gegenüber "Marina Plaza" die Kapazität der führenden Politiker von Jávea heraus, für jedes auftauchende Problem immer andere Schuldige zu finden und jegliche Verantwortung von sich zu weisen.

Im Hafen von Jávea erneuert das zuständige Land Valencia eine Kaizufahrt, um sie modernen Erfordernissen anzupassen, und das in die Jahre gekommene Trinkwasser-Netz. Die Gesamtkosten betragen 200.000 €uro.


Eine Autofahrerin ohne gültigen Führerschein hat Ende September in der Calle Alberto Durero in Jávea-Cansalades, in der Nähe des Pinosol-Parks, Ende September einen Fussgänger angefahren und hat dann nach Aussage von Zeugen versucht zu fliehen. Das berichtet die spanische Zeitung "Información". Und ergänzt: Bei dem Fluchtversuch stiess der "grosse Wagen" der führerscheinlosen Frau gegen ein anderes Fahrzeug. Sie wurde verhaftet. Das Opfer ist ein 38-jähriger Gärtner.

Ein Mietshaus in der Calle Menge Bover beim Gesundheitszentrum von Jávea musste am Samstag Mittag, 28. September 2019, geräumt worden, nachdem in der Wohnung einer Familie mit kleinen Kindern im Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen war. Die 35-jährige Frau verletzte sich an den Händen, mit denen sie den beginnenden Brand zu löschen versuchte. Vergebens: Die Wohnung brannte komplett aus, bevor der Feuerwehr die Löschung gelang.
Ein paar Tage zuvor hatte es in einer der Strandbars am 1. Montañar-Steinstrand von Xàbia einen kleinen Brand gegeben.






















Das vierte Flüchtlingsboot innerhalb eines Tages an den Küsten der Marina Alta (nach Calpe, Benissa und Moraira) wurde am Freitag Nachmittag, 27. September 2019, sechs Meilen vor Jávea aufgegriffen. Darin befanden sich sechs Männer zwischen 20 und 30 Jahren.

...das demonstrierte im August Tage nach dem letzten Unwetter mit Überschwemmungen für die Küste von Jávea die Internet-Zeitung "Marina Plaza" mit einem "beeindruckenden" 20-Sekunden-Video: Der Taucher Santiago Ezcurra vollführte mit der Kamera eine simple 360-Grad-Drehung und hatte ein widerliches Panorama von Toiletten-Feuchttüchern "auf die Platte gebannt". Weil die Behörden immer noch nicht deren Entsorgung durch die Toiletten verbieten und die Firmen deshalb noch immer mit "biodegradable" werben und den Nutzern eine billige Ausrede für eine krasse und für die Allgemeinheit teure relativ neue Umweltsauerei mitverkaufen können. Wenn man es genau nimmt, ist eigentlich Plastik im Meer ja auch abbaubar. Alles nur eine Frage des zeitlichen Massstabes.
Wie dem auch sei, das eindrucksvolle Video vom Tanz der Feuchttücher vor der Küste von Xàbia finden Sie hier:
https://lamarinaplaza.com/ca/2019/08/30/video-fonds-marins-xabia-plens-tovalloletess-despres-ultim-temporal/


Nach einem Besuch von Rathaus-Technikern und einem Ingenieur entschied die Stadt Jávea, dass die bei der Überschwemmung vor wenigen Wochen erneut angefasste Triana-Brücke beim Hafen für den Autoverkehr bis zu ihrem Neubau nicht mehr freigegeben wird. Der war eigentlich schon im vergangenen Jahr vorgesehen, kam jedoch, wie mehrere andere Grossprojekte der Stadt Xàbia aus administrativen Gründen nicht zu Stande. Fussgänger und Radler können die Brücke über die Mündung des Gorgos-Flusses weiterhin benutzen.

Von Santa Llúcia an der Montgó-Strasse nach Dénia war die rund zehnköpfige Familie gekommen, die in der Nacht zum Dienstag, 17. September 2019, der Plaza de la Constitución im Zentrum von Jávea einen Besuch abstattete. "Eine Wildschwein-Rotte auf Ausflug im Zentrum von Xàbia" titelte die Internet-Zeitung "La Marina Plaza". Die Tiere rücken immer näher, ihre Population wird in den Gemeinden der Marina Alta trotz zahlreicher Treibjagden nicht kleiner, was vor allem Landwirte beunruhigt, deren Felder oft von den "manadas de jabalíes" heimgesucht werden, sowie von Autofahrern auf Landstrassen, die vor allem in der Dämmerung auf die immer in Familiengruppen auftretenden Tiere Acht geben müssen.
Beispiel: Gata meldet Jahr für Jahr die Erschiessung von jährlich rund hundert Wildschweinen, womit deren Anzahl im Gemeindegebiet in etwa konstant bleibt.

Die städtische Trinkwasserfirma von Jávea, Amjasa, hat mit der Aufstellung von drei Dutzend Solarpaneelen auf 12 x 6 Metern für 12 kW in La Falzia einen Schritt zur Unabhängigkeit vom Stromnetz getan. Die Paneele von La Falzia versorgt die dortige Pumpe für das Wasser aus der Meerwasser-Entsalzungsanlage mit Energie und dadurch die Urbanisationen Balcón al Mar, La Cala und Ambolo mit Trinkwasser. Die Anlage hat im Sommer bereits ihren ersten Härtetest bestanden, weil sich dann die Bevölkerung der Stadt etwa verdreifacht.

Den "beklagenswerten Zustand" der Kaserne von Jávea hat die Vereinigung der Guardias Civiles (AEGC) öffentlich angeprangert. Nicht nur sind die Medikamente im Arzneienschrank abgelaufen, etliche Lampen kaputt und hängen zahlreiche Kabel von den Wänden. Die Wände weisen grosse Risse und an vielen Stellen Feuchtigkeit auf, die Zugangsrampe für Rollstuhlfahrer ein Risiko, weil ein Geländer fehlt - und zahlreiche weitere Defizite. Die AEGC betont, dass nicht nur Gefahren für die in der Kaserne lebenden Polizisten und ihre Familien bestehen, sondern auch für die Besucher und "Kunden".

Am Mittwoch Morgen, 11. September 2019, hat gegen 10 Uhr ein kleiner Wirbelsturm am 2. Muntanyar-Steinstrand von Jávea eine Metallstruktur einer Parkplatzüberdachung losgerissen und auf ein nahe gelegenes kleines Chalet geschleudert. Dort wurde eine 87-Jährige eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ausserdem zerstörte der Wirbelsturm unter anderem die Metallumzäunung der umstrittenen Restaurant-Baustelle am Ende des 2. Montañar. Gartenmöbel in der Nähe waren durch die Luft geschleudert worden.

Den Organisatoren eines kleinen privaten Feuerwerks am 31. Juli von einem Privatgrundstück im Naturschutzgebiet Montgó droht jetzt eine Strafe von bis zu 18.000 Euro. Anwohner hatten die Polizei alarmiert, die noch pyrotechnische Reste sicherstellen konnte und Anzeige bei der Generalitat Valenciana erstattete. Wer sein Haus im Sommer an Ausländer aus dem Norden vermietet, so fordert das Rathaus von Jávea, solle seine Gäste auf das hohe Brandrisiko und das Verbot von Feuerwerk oder fliegenden Kerzen, oder des Grillens an besonders heissen oder windigen Tagen hinweisen.

Die Guardia Civil hat, nach erstem Verlauten, alle 17 algerischen Insassen eines Flüchtlingsbootes festgenommen, das am Sonntag Nachmittag, 1. September 2019, am Barraca-Strand von Jávea-Portitxol gelandet war. Die Flüchtlinge werden vom Roten Kreuz betreut.

Das Ayuntamiento von Xàbia hat daran erinnert, dass es nach Vergabe einer Neubaugenehmigung eine Frist von sechs Monaten für den Beginn der Arbeiten gibt, sowie mit deren Beginn eine weitere von 18 bis 21 Monaten für die Fertigstellung des Projekts. Der Grund liegt darin, dass die Stadt die Bilder halb fertig gestellter Immobilien aus dem Stadtbild verbannen will, die über Jahre hinweg für eine Verschandelung sorgen können.
Natürlich, so das Ayuntamiento gegenüber der spanischen Presse, werde selten zu dem Mittel gegriffen, auf Grund der Verletzung dieser Fristen eine erteilte Genehmigung zurückzuziehen.




















Das Rathaus von Xàbia schreibt nach 14-jähriger Wartezeit den Bau eines Hallenbades neben der Sporthalle im Hafenviertel Aduanas für 5 Millionen Euro aus. Das zunächst erarbeitete Projekt hatte sich für provinzweite Wettkämpfe als zu klein erwiesen, es musste tiefer und grösser geplant werden, die bebaute Fläche stieg um 50 % auf 3.000 Quadratmeter.
Die erste Ankündigung eines Hallenbades ist fast anderthalb Jahrzehnte alt, aber das Land Valencia hielt seinen Part einer Vereinbarung nicht ein, nach der Jávea aus eigenen Mittel eine Trinquete-Bahn (steht seit über einem Jahrzehnt) und Valencia ein Hallenbad finanzieren würde.
Das jetzt geplante Hallenbad soll, nach seiner Genehmigung durch das Stadtparlament in der letzten Augustwoche 2019, in etwas mehr als zwei Jahren gebaut werden. Es wird zwei Becken von 25x12,5 und 12,5x10 Metern umfassen und einen Kraft- und Gymnastikraum bieten.
Bis zu seiner Fertigstellung sollen die Bürger von Jávea in dem Hallenbad von Benitatxell zu den Konditionen der dortigen Bürger schwimmen und baden können, entsprechende Vereinbarungen werden seit geraumer Zeit jährlich erneuert.

Die Stadt Jávea hat nach mehreren Aufforderungen durch die Opposition jetzt die Reparatur der Dächer der beiden Parkhäuser unter der Plaza de la Constitución und am Portal del Clot in Angriff genommen, so dass kein Wasser mehr auf die Parkebenen eindringen soll. Nach dem letzten Regen waren insgesamt 30 Stellplätze wegen der Wasserpfützen nicht nutzbar. Es handelt sich um eine einfache Massnahme, die das Regenwasser umleitet, damit es nicht mehr durchsickern kann.
Nach einer erheblichen Preissenkung vor mehreren Jahren sind die Parkhäuser gut ausgelastet, an den Donnerstagen (Wochenmarkt) rappelvoll. Für die an Anwohner vermieteten Dauerparkplätze gibt es eine Warteliste.

Ein Erdbeben mit der Stärke 2,9 und mit dem Epizentrum zwischen den Strassen Palmera und Falcons und dem Tossalet von Jávea, in der Nähe der Gemeindegrenze zu Benitachell, hat am späten Mittwoch Abend, 21. August 2019, kurz nach 22 Uhr die Marina Alta erschüttert. Es war mindestens von Dénia bis Benissa als trockener Schlag zu spüren.

Das hätte sich die holländische Firma Bike2Use wohl nicht vorgestellt, als sie den öffentlichen Fahrradverleih in Jávea aufnahm: Diebstähle und Vandalismus sind an der Tagesordnung und gefährden die Initiative, wie die Firma über ihre Facebook-Seite mitteilt, auf der sie die Bevölkerung zur Mithilfe gegen die Vandalen und Fahrrad-Diebe auffordert. "Wenn Sie unsere gelb gestrichenen Räder an entfernten Stellen, in Urbanisationen, unterirdischen Parkhäusern oder auf Privatgelände sehen - wenn sie offenbar von Menschen für ihren privaten Gebrauch angeeignet wurden, mit Schloss und übermalt, dann teilen Sie uns dies bitte mit".
Denn so, wie es derzeit läuft, bringen die Vandalen und Diebe das Angebot, "jederzeit Fahrräder für jeden zur Verfügung zu stellen" ernsthaft in Gefahr. Immer häufiger sind die charakteristischen gelben Räder ausserdem mit kaputten Reifen oder sonstwie zerstört, achtlos fortgeworfen im Gemeindegebiet von Jávea zu finden. Auch diese möchte die Firma gerne gemeldet bekommen, um sie einzusammeln, zu reparieren und wieder in den Verleihkreislauf zu bringen.

Das neue Hilles-Löschsystem von Jávea bei Waldbränden in der Nähe von Chalets bestand zum spanischen nationalen Feiertag Mitte August seine erste Feuerprobe: Bei einem Brand in der Zone von Rafalet an der Strasse Xàbia-Benitatxell wurde die Löschkanone des Systems "Sideinfo", die sich aus Schwimmbädern speist, erfolgreich zum Schutz mehrerer Chalets eingesetzt. Der Brand selbst, den Feuerwehr, Polizeikräfte, Protección Civil und Freiwillige seit Mittwoch Nachmittag, 14. August 2019, bekämpften, war gegen 20 Uhr gelöscht.

Ein Segelboot griff die 7 Insassen eines Bootes auf, das zwischen Portitxol-Insel und Barraca-Strand von Jávea plötzlich gesunken war. Die Geretteten wurden zum Club Naútico gebracht und das 7 Meter lange Boot mit der Hilfe von Tauchern geborgen und abgeschleppt.
Das Rote Kreuz musste von der abgelegenen Bucht "En Caló", die nur vom Meer aus zugänglich ist, drei Kajakfahrer abholen, einer davon minderjährig, denen ihr Kajak abhanden gekommen war. Die Geborgenen bedurften keiner medizinischen Betreuung.

Die Polizei hat in der Nähe der Ambolo-Bucht von Jávea 9 Personen aus Nordafrika verhaftet, die mit einem Flüchtlingsboot dort gelandet waren. Es wird vermutet, dass sich mehr als nur die aufgegriffenen 9 Männer auf der "patera" befanden.

Nachdem die Stadt die Initiative eines privaten Hotels im Leuchtturm auf dem Cabo de San Antonio zwischen Jávea und Dénia abgewendet hat, wurde jetzt das Architekturbüro Ulrike Wehr damit beauftragt, das Projekt für ein Umwelt-Informationszentrum nach Vorbild des Faro von Albir zu entwerfen. Der in drei Monaten vorzulegende Entwurf für Herrichtung, Umgestaltung und Nutzung der beiden betroffenen Gebäude kostet 15.000 Euro. Die zuständige Hafenbehörde in Alicante hatte dem Rathaus von Jávea Anfang diesen Jahres die Nutzung des Leuchtturms übertragen, der zu einer touristischen Besucherattraktion werden, aber auch für informative Besuche zum Beispiel von Schulklassen dienen soll. Für die Umsetzung der Massnahme wird sich dann das Ayuntamiento um überregionale Zuschüsse bemühen.

Mit mehr als einmonatiger Verspätung soll in der zweiten August-Woche der "Trenet" starten, der in Jávea die Touristen tagsüber von einem ein paar Kilometer entfernten Parkplatz kostenlos zur Granadella-Bucht bringt. Diesen Dienst führte die Stadt vor einigen Jahren ein, weil Granadella Tag für Tag vor dem Verkehrskollaps stand. Das Ayuntamiento hatte den Transport zu spät ausgeschrieben und dann noch auf die Einreichung der Dokumente einer Firma "gewartet", so die spanische Presse. Diese schaffte es schliesslich doch nicht, alle Unterlagen beizubringen, und so fiel die Entscheidung zu Gunsten selben Firma wie im Vorjahr aus. Diese muss nun noch eine notwendige Genehmigung beim Strassenverkehrsamt einholen, dann kann es mit dem Sommerzug fast sechs Wochen zu spät losgehen.

Die offenbar nicht allzu abschreckende Reaktion der Behörden auf den ersten Fall hat einen Nachfolger auf den Plan gerufen: Der Besitzer eines zweiten Chalets hat an der Küste von Xàbia einen traditionellen Anglerweg versperrt und zusätzlich von seinem Privatgrundstück eine Privattreppe zum Meer hinunter gebaut. Das berichtete die Zeitung Información.





















In der Cala del Francés von Jávea lief am letzten Juli-Wochenende eine Motoryacht auf die Steinküste auf. Gegen vier Uhr morgens rief die Besatzung die Rettung an. Weil diese aufgrund des Wellengangs nicht nahe genug an das schwankende Boot heran konnte, musste für die Bergung der vier Insassen ein Hubschrauber mobilisiert werden. Alle blieben unverletzt.

Der Besitzer des umstrittenen Baugrundstücks am Ende des 2. Montañar-Steinstrandes von Jávea hat laut spanischer Presse den Beginn der Bauarbeiten an dem geplanten Restaurant angekündigt. Die Stadt hatte, allerdings erst auf Druck aus der Bevölkerung und in der Presse, die zunächst erteilte Baugenehmigung mit der -angesichts üblicher Praxis fadenscheinigen- Begründung widerrufen, dass die entsprechenden Gebühren nicht fristgerecht bezahlt worden seien.
-cgb-


Bei einer der Schlachten der Mauren- und Christentruppen, die bei den Fiestas Moros y Cristianos im Hafenviertel von Jávea mit lautem Büchsengeknall gegeneinander kämpften, wurden drei Personen verletzt. Eine der Plattformen, von denen Raketen abgeschossen wurden, war defekt, so dass alles vorhandene Pulver auf einmal explodierte. Die drei leicht verletzten "Festeros" wurden von den Rettungssanitätern schnell versorgt.
<a href="http://costa-info.de/galerie/main.php">Fotoalbum Fiestas Moros y Cristianos 2019 in Jávea</a>


Das Parador-Hotel am Arenal-Strand von Xàbia will im kommenden Jahr für 15 bis 20 Monate schliessen, um eine Runderneuerung in Angriff zu nehmen. Im Mittelpunkt steht die grössere Energieeffizienz und die Verminderung der Zimmerzahl um ein halbes Dutzend, um einige Zimmer auf bis zu 120 Quadratmeter vergrössern zu können.

Das Rathaus von Jávea stellt während des Sommers eine Wachperson ab, die an der Sperre für den von Steinschlag gefährdeten Ambolo-Strand potentielle Besucher zur Umkehr überreden soll. Offiziell ist der Strand seit 2006 gesperrt, erfreut sich jedoch zunehmender Beliebtheit, was an der Zufahrt bis zur Sperre -die nach den letzten Regenfällen und den folgenden Steinschlägen verstärkt wurde- für grosse Verkehrsprobleme sorgt.
Diese sollen auch am Barraca-Strand gegenüber der Portitxol-Insel durch eine neue Kontroll-Massnahme der Stadt unter Kontrolle kommen: Wenn die 100 Parkplätze belegt sind, werden ab sofort nur noch Rettungsdienste und Anlieger zum Strand durchgelassen.
In der Cala Granadella geht die Anfahrt der Feriengäste mit dem Bus ins zweite Jahre.

Nach der Schliessung eines Privatgrudstückes, das beim Arenal-Strand in den letzten Jahren als Parkplatz genutzt worden war, stellte das Rathaus von Jávea das Sportfeld von Xàbia Park als provisorische Aushilfslösung während der Sommermonate 2019 vor. Anschliessend soll der Platz bei der öffentlichen Sommer-Arztpraxis an der Avda. París wieder seiner bisherigen Bestimmung übergeben werden, bis über eine endgültige Verwendung entschieden wird.

Als klassische Falschmeldung in Internet- und vor allem WhatsApp-Foren hat sich die Warnung herausgestellt, dass auf der Carretera del Pla von Jávea bei einer Laterne eine feste Radar-Kamera installiert worden sei - "Vorsicht, höchstens 60 fahren!" Es handele sich um die von einer Tankstelle in der Zone installierte Kamera, um die vorbeifahrenden Pkw zu zählen, so das Rathaus gegenüber der spanischen Presse. Der Eigentümer sei bereits aufgefordert, die Kamera zu entfernen.

Die Charteryacht "Edahi Ka" aus Oliva verlor abends um 22 Uhr zwischen dem Hafen und der Sardinera-Bucht von Jávea eine Passagierin. Die Küstenwache wurde eingeschaltet, das Suchprotokoll inklusive Hubschrauber gestartet. Eine Stunde später Entwarnung: Die Passagierin ging im Hafen an Land, wohin sie geschwommen war.

Vom 11. bis 14. Juli nimmt der Chor Ars Nova aus Xàbia auf Einladung des bekannten Komponisten Martin Palmeri am Chor-Festival Misatango in Koeln teil. An dem gemeinsamen Workshop in Koeln und Siegburg nehmen fast 200 Personen teil. Das Gala-Konzert findet am 14. Juli im Palais Flora Cologne statt. Ars Nova tritt zudem am 12.7. im Sankt Servatius Haus von Siegburg auf, mit einem Programm aus verschiedenen Regionen Spaniens.

Ein eindrucksvolles Privat-Video von einer Wahlbeobachtung vor der Küste zwischen Jávea und Dénia hat die Internet-Zeitung "Marina Plaza" veröffentlicht:
http://lamarinaplaza.com/2019/07/01/una-enorme-ballena-inaugura-el-bello-espectaculo-de-las-rorcuales-en-aguas-de-denia-y-xabia/
Das Meeres-Naturschutzgebiet "San Antonio" ist tatsächlich einer der Punkte, an dem Wale, die für den Sommer kühleres Wasser im Atlantik suchen, links abbiegen Richtung Süden.

Das Rathaus von Jávea senkt den Gesamtumfang der Politikergehälter von 600.000 auf 500.000 Euro. Immerhin sind statt 16 nur noch 11 PSOE-Politiker an der Stadtregierung beteiligt. Fünf kassieren 45.000 €, zwei 35.000 und einer 25.000 E, während Bürgermeister José Chulvi (der ein Gehalt als Landtagsabgeordneter bezieht, was das Rathaus in seiner Pressemitteilung verschweigt) sich ebenso auf seine Aufwandsentschädigungen (maximal 1.760 Euro pro Monat) beschränkt wie zwei weitere PSOE-Stadträte. Die PP-Opposition kritisierte die "in der Privatwirtschaft nicht leicht zu erreichenden" Gehälter von 45.000 Euro, eine nicht nachzuvollziehende Erhöhung.
Die Oppositionspolitiker erhalten 100 E pro Monat plus Aufwandsentschädigungen mit einem Maximum von 1.260 E für Fraktionssprecher und 880 E für einfache Abgeordnete.
Das Maximum von 7 Vertrauens-Angestellten für zwischen 26.000 und 35.000 Euro wird ausgeschöpft.
In den Ausschüssen und den kommunalen Organismen hält, so wie im Plenum, die PSOE die Mehrheit. Alle Ausschuss- und Magistratssitzungen finden montags statt, die Plenarsitzungen am letzten Montag des Monats, um 13 Uhr.













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