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Dénia
Als erheblich überhöht hat die Dénianer Oppositionspartei PP den Kauf einer Halle für einen künftigen städtischen Abschleppwagen und das Lager für abgeschleppte Pkw für 950.000 Euro kritisiert. Für diese Ausgabe, die für eine weitere Verschuldung der Stadt sorgen werde, gebe es keine positiven Gutachten der Ortspolizei und des Gemeindesekretärs. Ausserdem sei das Dach der Halle aus Wellblech, was Probleme mit dem Asbest bedeuten könne. Die Auftragsvergabe für den Abschleppdienst habe unter der PSOE-/Compromís-Stadtregierung nicht funktioniert, so dass das Ayuntamiento während der letzten Jahre sogar die Miete für die entsprechende städtische Halle tragen musste.
Den Vorwurf an die Stadtspitze, diesen Dienst an eine Firma "von auswärts" vergeben zu haben, musste die PP-Opposition mit einer Entschuldigung zurücknehmen: Die Firma "Dénia Assistance" hat ihren Firmensitz tatsächlich in der Kreishauptstadt.

Rund 1.500 Häuser und Wohnungen am Montgó und in Las Marinas sollen 2019 ans Kanalisationsnetz angeschlossen werden. Am Montgó, so das Rathaus von Dénia, werden seit Anfang Februar sieben Abwassersammler zwischen Marquesa und Assagador de Cabanas in Betrieb genommen, die den Anschluss von 350 Immobilien ermöglichen. Dazu erhalten die Anwohner ein Jahr Zeit, worauf das Ayuntamiento sie schriftlich hinweist. Die Kosten tragen die Besitzer. Die Anwohner können sich im Rathaus informieren, so Montgó-Stadtrat Rafa Carrió, und wies auf eine Vereinbarung zwischen Aguas de Dénia, Rathaus und der Vereinigung der Dénianer Baufirmen hin: Dabei gebe es Preisnachlässe und erleichterte Zahlungsbedingungen.
Noch vor Ostern soll ein weiterer Kollektor in Santa Llúcia fertig gestellt sein, an den sich weitere 150 viviendas anschliessen sollen. In Las Marinas beginnt die korrekte Neuausrichtung der Leitungen in den Strassen Riu Gorgos und Lac Txad, so dass hier weitere 1.000 Häuser und Wohnungen an die Kanalisation gehen können. In Les Rotes sollen die Arbeiten an der Erweiterung der Kanalisation Anfang kommenden Jahres beginnen.

Unter dem Namen “Construint Memòria” hat das Land Valencia die vier Dénianer Opfer in deutschen Konzentrationslagern geehrt: Jaime Crespo Vengut, José Ramis Grimalt, Vicent Pérez Bolufer und Asensio Vives Roselló. Sie waren nach ihrem Kampf für die Republik während des Bürgerkrieges nach Frankreich geflohen und dort festgesetzt und 1940 zum Konzentrationslager nach Mauthausen deportiert.
Vives starb dort nach 7 Monaten mit 45 Jahren, Crespo nach 4 Monaten mit 50, Ramis nach zweieinhalb Jahren mit 47. Einzig Pérez Bolufer wurde 1945 nach vier Jahren im Alter von 31 befreit. Er kam 1956 bei einem Unfall in Frankreich ums Leben und wurde ach Dénia überführt.

Für ein veritables Verkehrs- und Parkchaos sorgt seit Anfang Februar in Dénia das Zusammenwirken von Baustellen, Beschneiden von Bäumen z. B. auf der calle Marqués de Campo und Neuauszeichnung von Strassen. Stark erschwert wird die Verkehrssituation durch den Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung der Strassen Manuel Lattur und Joan Fuster, die Einrichtung von Bürgersteigen in Cándida Carbonell und die Gasarbeiten in der Calle Pare Pere, sowie die Neuerschliessung der Plaza Arxiduc Carles.

Mit Hilfe eines Hubschraubers musste eine 26-jährige Französin vom Montgó geborgen werden, wo sie sich nach einem Sturz eine Verletzung am linken Knie zugezogen hatte. Der Sturz geschah in der Nähe des Schiessplatzes. Die Rad-Touristin wurde mit dem Krankenwagen ins Hospital gebracht.

Mit 1.600 der insgesamt 4.400 von 3.000 Teilnehmern abgegebenen Stimmen hat sich die Herrichtung inklusive Schattenzone des neuen Bereichs vom Gemeindefriedhof bei der Abstimmung zum Bürgerhaushalt von Dénia durchgesetzt. Sie wird rund 40.000 Euro kosten. Auf Platz 2 landete die Kletterzone (rocódromo) für 30.000 Euro. Unter den für die einzelnen Stadtviertel gewählten Massnahmen stechen die Verbesserungen des Parkplatzes im Busbahnhof Torrecremada für 30.000 Euro und die neue Beleuchtung der Avenida Alacant für 60.000.

Der Dénianer Stadtrat Alex Rodenkirchen will seine Linkspartei Podemos als Bürgermeisterkandidat in die Kommunalwahlen im Mai führen. In Jávea hat Podemos-parteiintern Bernhard Feiner als erster den Hut in den Ring geworfen, so die spanische Presse. In Benissa wird der Name der Vorschul-Lehrerin Maria Dolores Luna gehandelt, die schon für die sozialistische PSOE im Stadtrat sass, in Calpe der von Podemos-Stadtrat Juan Cañas.

Mehr als 700 Tapas hat Ende Januar die Stadt Dénia auf der Messe Feria Gastronómica Madrid Fusión verteilt, in der Abteilung Saborea España. Dort brachte die Stadt die neuen Produkte an die Besucher, die den Namen Dénia führen, den Reis 'Arròs Dénia', das Öl 'Oleum Dianium' de Oligarum. Die Gamba Roja war jedoch einmal mehr das gastronomische Kernprodukt der Marke Dénia.

Mit 220 und Beschreibungen hat der Bürgerverein "Veins del Montgó" jetzt die systematische Vernachlässigung der Urbanisationen am Montgó von Dénia dokumentiert. Die Internet-Zeitung "Marina Plaza" hat eine ganze <a href="https://lamarinaplaza.com/2019/01/28/las-220-fotos-con-las-que-los-vecinos-denuncian-la-degradacion-urbanistica-del-montgo-en-denia/">Reihe der Aufnahmen aus 50 Strassen mit Einzelbeschreibungen der Missstände veröffentlicht</a>: gar nicht oder schlecht asphaltierte Strassen, Löcher, gar keine oder unfertige Bürgersteige, grosse Verkehrsrisiken, fehlende Erschliessung und Sauberkeit sowieso, kaputte Hydranten, fehlende Beleuchtung, Masten und Verkehrsschilder inmitten der Fahrbahn, nicht entschärfte Kurven und ein grosses Etcetera.
2015 forderte die Anwohnervereinigung vom Katasteramt mit der Begründung fehlender Erschliessung eine Senkung der Katasterwerte und damit der Immobiliensteuer IBI. Dafür sei jedoch ein städtisches Gutachten vonnöten, so wurden sie beschieden. Die Stadt sprach von "punktuellen Eindrücken", als die ersten Fotos eingereicht wurden, worauf die Anwohner begannen, die Zone systematisch zu dokumentieren, auch, um das Rathaus-Argument in den letzten Jahren getätigter Investitionen zu entkräften. Jetzt sollen die Stadt auf Grund der 220 Fotos ein umfassendes Gutachten über den Erschliessungszustand der Zone erstellen und die Polizei eines über die Verkehrssicherheit.
PSOE-Bürgermeister Vicent Grimalt antwortete laut "Marina Plaza", dass in der zu Ende gehenden Legislaturperiode das Rathaus so viel in den Aussenbezirken wie dem Montgó investiert habe wie noch nie. Das Problem sei historisch.

Vor allem aufgrund der Wiedereinschreibung von Ausländern ist die offizielle Bevölkerung von Dénia 2018 um 600 auf über 43.000 gewachsen. Davon ist fast jeder Vierte Ausländer, wobei die Deutschen mit knapp 1.100 die stärkste Gruppe bilden, gefolgt von Briten (1.000), Rumänen (940) und Russen (650), die Ukrainer (540) und Bulgaren (470) auf die Plätze 6 und 7 verdrängten. Dazwischen schoben sich die Kolumbianer mit 630. 10.: Holland (400). 17 der hundert in Dénia gemeldeten Nationalitäten verfügen nur über einen einzigen Vertreter. In der Gesamtbevölkerung übertreffen die Über-65-Jährigen mit 8.100 die Minderjährigen (7350). 8 Dénianer sind älter als 100, der älteste 107 Jahre alt, ein Paar 104.
Weil Dénia einen geringeren Ausländeranteil hat als die meisten anderen Kommunen in der Marina Alta, fiel der Bevölkerungsabsturz seit 2013 (45.000) in der Kreishauptstadt von 45.000 auf 42.000 nicht besonders schlimm aus. Calpe (von 30.000 auf 20.000, jetzt wieder 21.500), sowie Teulada-Moraira und Benissa verloren zwischen 2013 und 2017 zwischen einem Drittel und einem Viertel ihrer Zählbevölkerung. Wiederanmeldungskampagnen zeitigten in den meisten Gemeinden zumindest bescheidene Erfolge.





















Eine vor 900 Jahren aus der islamischen Almohaden-Zeit haben jetzt die Gas-Leitungsarbeiten in der Calle Pare Pere von Dénia zutage gefördert. Die islamische Befestigung, die auch nach der christlichen Reconquista als Aussenmauer genutzt wurde, ist in Karten von vor 300 Jahren verzeichnet, aber bisher hatte es in diesem Stadtteil von Dénia noch keinen archäologischen Beweis für ihre Existenz gegeben.

Mit einem 31 Quadratmeter grossen Mosaik aus 12.300 gebrauchten grossen Kaffeekapseln wollen das Ajuntament von Dénia und die Firma "Grup Melic" einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde erreichen. Das Motiv soll der berühmte Dénianer Tenor Antonio Cortis sein, dessen 125. Geburtstag die Stadt 2016/17 mit zahlreichen Veranstaltungen beging. Das Mosaik soll an der Nordfassade der Casa de Cultura installiert werden. Ein Drittel der notwendigen Dolce-Gusto-Kapseln (weiss, grau, kaffee- und schokoladenbraun) wurde bereits in den Schulen gesammelt. Neue Sammelpunkte:
Casa de Cultura (Plaça Jaume I), Centre Social (C/ Calderón), Edificio Joventut (Ronda Muralles) und Melicatessen (Avda. Miguel Hernández). Übrig bleibende Kapseln gehen für gemeinnützige Massnahmen an den Kreis-Solidarverband. Die Familie des Tenors ist mit dem Vorhaben einverstanden.


Wegen des starken Windes an der spanischen Mittelmeerküste mussten die Feuerwehren in der Provinz Alicante am Mittwoch, 24. Januar 2018, insgesamt 15 Mal ausrücken, in den meisten Fällen im Süden der Costa Blanca. In Ondara, am nördlichen Ende der Provinz Alicante, musste auf einem Kreisverkehr auf der Strasse nach Beniarbeig und Benidoleig ein Werbeschild durch die Feuerwehr aus Dénia eingesammelt werden, weil es zu einer Gefahr für die Autofahrer zu werden drohte.

Die Polizei hat in Dénia einen Anstreicher festgenommen, dem der Diebstahl von Schmuck im Wert von 2.000 Euro bei einer Auftraggeberin zur Last gelegt wurde. Sie hatte für die Zeit einer Abwesenheit die Reformierung ihres Badezimmers in Auftrag gegeben und bei Rückkehr das Fehlen des Schmucks festgestellt. Schnell kam heraus, dass als letzter der Maler die Wohnung verlassen hatte. Er hatte zudem einige der Stücke bei einem Juwelier in der Stadt in Zahlung gegeben. Aber ein Teil der Schmuckstücke konnte noch nicht lokalisiert werden.

Die Bundesregierung von Spanien hat aufgrund der Sandverluste am Deveses-Strand von Dénia-Las Marinas durch Unwetter in den letzten vier Jahren rund eine halbe Million Euro in dessen wiederholte Wiederherstellung investieren müssen. Mehr als die Hälfte dieses Geldes wurde 2017 fällig, als nach Stürmen grosse Mengen Sandes verloren gingen, vor allem am Blay Beach.
Das Problem der Meeresströmungen, die den Sand Richtung Oliva entführen, soll mit einem umfassenden Projekt mit mehreren Deichen zwischen Deveses und dem Hafen von Dénia gelöst werden, das 14,5 Mio Euro kosten und acht Monate Arbeitszeit dauern soll (wir berichteten). Die Zeit der öffentlichen Auslegung der Massnahme lief im Dezember 2018 aus. Unter anderem soll eine dauerhafte Strandbreite von über hundert Metern das Ergebnis sein.

Als "nutzlos" hat der Verband der Dénianer Bürgervereine (Federació de Veïns) den städtischen Beirat für Bürgerbeteiligung (Consell de Participació) bezeichnet. Die Zusammenarbeit mit dem von PSOE und Compromís geführten Rathaus von Dénia sei "schmerzhaft", und vor allem die Leistung des Bau- und Planungsamtes im gesamten Gemeindegebiet "eine Schande", so Bürger-Präsident Mario Vidal. Unfähig, einen neuen Flächennutzungsplan (Plan General Estructural, PGE) zu verabschieden und noch nicht einmal Übergangsbestimmungen (Normas Urbanísticas Transitorias); nur Druck auf das Land, damit nicht mehr gebaut werde und Schwierigkeiten für die Bürger bei jedwedem Verwaltungsvorgang.
Die jüngsten Projekte aus dem Landes-Investitionsplan bedeuten eine Verbesserung, so Vidal, aber die Durchführung der Arbeiten, zum Beispiel in den Strassen La Mar und Colón sei chaotisch gewesen und habe Anwohnern und Geschäftsleuten monatelange, zum Teil unnötige Einschränkungen gebracht. Das Rathaus, so die Bürgervereinigung, habe sich auf Parteiinteressen beschränkt und das "gute Funktionieren der Wirtschaft in der Stadt" ausser Acht gelassen.
Nicht einmal an den Treffen mit den Stadtteil-Stadträten ("aus den dort gestellten Forderungen wird selten etwas") liess die Bürgervertretung ein gutes Haar. Und selbst im Umbereich wird nicht mit Kritik an der Rathausspitze gespart: schlechte Reinigung der "Regatxo"-Abflüsse zum Meer, des Camperplatzes am Cagarritar, der Barrancos und von Strassen und Wegen, mangelhafte Müllabfuhr und zu wenige Container.
Die Senkung der Stadtschulden wurde positiv vermerkt, aber der erneuten Erhöhung der kommunalen Immobiliensteuer IBI (um 8 %) habe es ein Transparenz gefehlt. In den letzten vier Jahren seien die Katasterwerte um ein Drittel gestiegen.

Die jüngsten Wind- und Wellenstürme haben den Deveses-Strand in Dénia-Las Marinas in weiten Teilen bis auf die Felsen "entblättert", mehr und mehr Sand geht verloren; das angekündigte Grossprojekt mit drei Querdeichen und 600.000 Kubikmetern Sand für insgesamt 14 Mio Euro wird immer notwendiger, wenn den Gästen im Sommer ein Sandstrand geboten werden und den Chalets in erster Strandlinie eine Zukunft beschert sein soll.

Ein 19-Jähriger wurde in Dénia unter dem Verdacht verhaftet, am Wochenende einen 26-Jährigen vor einer Diskothek zusammengeschlagen und ihm 700 Euro geraubt zu haben. Das Geld hatte das Opfer vor dem Discobesuch aus einem Geldautomaten gezogen. Der Täter, gegen den bereits fünf Anzeigen wegen Raubes vorliegen, wurde dem Haftrichter vorgeführt.

Vor möglichen Temperaturstürzen auf bis zu minus 5 Grad Celsius an Stellen der Küste hat das Rathaus von Dénia für die Nächte von heute, Donnerstag, 10., bis Samstag, 12. Januar 2019, gewarnt. Polizei und Rotes Kreuz haben sich auf besondere Einsätze für die Obdachlosen in der Gemeinde. Wer von gefährdeten Obdachlosen wisse, so die Stadtverwaltung, möge sich melden unter: 965 780 190.
Auch das Rathaus von La Nucía warnte offiziell vor Temperaturabfall auf bis zu 2 Grad bis zum Samstag.
Und die Städte Calpe und Altea (siehe Foto) richten bis Montag Notunterkünfte für Obdachlose ein.

Die Polizei hat am Montag, 7. Januar 2019, in Dénia eine Hausbesetzerin verhaftet, die -gerade benachrichtigt über ihren bevorstehenden Rauswurf aus einem besetzten Haus- dieses in Brand setzte. 20 Nachbarn mussten ihre Häuser verlassen. Das Reihenhaus in der Calle Ares, in einer Urbanisation, die mehrheitlich einer Bank gehört, so die spanische Presse, verbrannte vollständig. Die Besetzung dieser Bankimmobilie ist in Dénia, auch in der Urbanisation Mirador de la Pedrera, alles andere als ein Einzelfall.

Von Montag, 7., bis Mittwoch, 9. Januar 2019, werden in Dénia die Strassen San José (zwischen Calles Pare Pere und Mayor) und Mayor (zwischen Homo de Algarra und Plaza Valgamedios) gesperrt. Grund sind Arbeiten am Gasnetz und an der Kanalisation.

Das Rathaus von Dénia hat Ende 2018 für eine Million Euro das letzte freie Grundstück auf der Hauptgeschäftsstrasse Marqués de Campo gekauft. Auf der 900 Quadratmeter grossen Parzelle stand bis 2006 ein öffentliches Gesundheitszentrum, das abgerissen werden musste. Auch Immobilienfirmen hatten sich jetzt bei der staatlichen Tesorería de la Seguridad Social um den Kauf des Grundstückes beworben.





















Die Dénianer Oppositionspartei PP fordert die sofortige Ablösung der PSOE-Stadtplanung-Stadträtin. Sie sei für den absoluten Stillstand bei den Neubaugenehmigungen, den Abmarsch von Investoren in benachbarte Gemeinden und die nicht bearbeitbaren 100 Anträge auf touristische Vermietung verantwortlich. In 15 Monaten haben Mut und die PSOE-/Compromís-Ortsregierung keinen juristischen Rahmen für die Stadtplanung und damit für das Neubauwesen schaffen können, nachdem ein Gerichtsurteil Dénia auf den Planungsstand der frühen 70er Jahre zurückgeworfen hatte.

Das Land Valencia hat (einmal mehr) die Stadt Dénia mit einer Reihe von "Übergangsnormen" ausgestattet, weil der neue Flächennutzungsplan zwar "weit fortgeschritten", aber noch nicht verabschiedet sei. Durch die "Mindestregulierung" durch die jetzt von Valencia für Dénia verabschiedeten "normas urbanísticas transitorias" sei es wieder möglich, so die spanische Presse, Neubaugenehmigungen zu erteilen. 2017 hatte das Tribunal Supremo eine "Übergangs-Regelwerk" für die Bebauung für nichtig erklärt, so dass plötzlich Dénia zum letzten gültigen Flächennutzungsplan von 1972 zurückkehren musste, der völlig überholt war und eine zu grosse Bebauung vorsah. Schnell setzte das Land Valencia diesen Plan aus, weil er nicht einmal dem staatlichen Bodengesetz von 1976 und der vorgesehenen Erstellung von Umweltgutachten entsprach.
Allerdings ist sich der Bausektor von Dénia nicht so sicher wie Stadt und Land, was die juristische Gültigkeit der neuen Übergangsnormen angeht, so die spanische Presse.

Mit Hilfe des Spanischen Tourismusbüros in Berlin stellte die Stadt Dénia ihre Gastronomie in Hamburg vor. Ziel der Bemühungen waren Hamburger Touristen, die eine relativ hohe Kaufkraft aufzuweisen haben. An der Vorstellung gegenüber Reiseverunternehmen und Journalisten nahmen auch die anderen sieben Zielorte des Gastronomie-Tourismus-Verbandes "Saborea España" teil, mit einem Koch als Teil der Expedition: Cambrils, Gran Canaria, Lanzarote, Logroño, Tenerife, Trujillo und València. Dénia reiste mit José Manuel López an, Chef des Restaurants Peix i Brases.

Die Bürgerkriegs-Ausstellung über "Repression in Dénia" (‘Dénia, temps de guerra i repressió, 1936-1939’) im Centre d´Art L´Estació, zählte von Ende Oktober bis Anfang Dezember 4.500 Besucher, darunter zahlreiche Schüler- und Ausländergruppen. An den zahlreichen parallelen Veranstaltungen nahmen mehr als 500 Personen teil, so das Ayuntamiento. Besonderes Interesse fand die Liste der 3.000 Bürgerkriegskämpfer aus Dénia und ihrer Einsatzsorte.
Der zweite Abschnitt des Projektes “Fem Memòria. Dénia, guerra i repressió” konzentriert sich 2019 auf den Einsatz der Internationalen Brigaden im Gesundheitsbereich in Dénia und Benissa.

Bis zum 29. Dezember können die Bürger von Dénia ab 16 Jahren analog (in Rathaus-Aussenstelle Portelles) oder digital (http://participadenia.es) von Dénia über die 40 für den 200.000 Euro starken Bürgerhaushalt zur Verfügung stehenden Projekte abstimmen.
In der Gesamtstadt stehen unter anderem eine Cafetería für das Sportzentrum Joan Fuster, ein "Parkour"-Park, ein Freizeitplatz mit Fussballplatz, Spielplatz und Barbacoa, ein Rockodrom für Kletterer oder eine Beschattung mit Park und Bänken auf dem Friedhof zu Wahl.
Dazu kommen zahlreiche Projekte aus den Stadtvierteln. Unter anderem in Las Marinas: Park Bassetes, Sicherheitsspiegel an der Ctra. de Las Marinas, Calle Rap. Am Montgó: Beleuchtung Camí Alt Dénia-Xàbia, Asphaltierung C/ Aristeu, Bürgersteig und Laternen Camí Nadaletes, Bäume Camí Sant Joan. In Les Rotes: Verbesserung Carretera, Asphaltierung C/ Lleó.
Aus der Stadtliste und seiner Barrio-Liste kann jeder Abstimmungsteilnehmer je zwei Massnahmen auswählen.

Bei einem Feuer in der Strasse Sandunga gegenüber vom Hafen von Dénia mussten am Montag Mittag, 17. Dezember 2018, rund 50 Anwohner von 5 Gebäuden evakuiert werden. Der Brand war in einer Klimaanlage ausgebrochen und hatte sich über die Aussenisolierung der Immobilie so schnell ausgebreitet, das vier weitere Häuser geräumt werden mussten. Nachdem die Feuerwehren von Dénia und Benissa ihre Arbeit verrichtet hatten, konnten etwa eine Stunde später die Menschen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Neuerschliessung der Plazas Oeste (auch: Valgamedios) und Tenor Cortis sowie der Calle Pare Pere von Dénia muss erneut warten: Das Rathaus von Dénia hat nach einem Bericht der Zeitung "Las Provincias" durch zu spätes Einreichen der notwendigen Unterlagen ("einen Tag", so Las Provincias) eine Subvention von 500.000 Euro aus der Provinzkasse verschlafen, zwei Drittel der Gesamtsumme des Projekts. Die Verzögerung beträgt mindestens ein halbes Jahr. Und ist nicht die erste: In den zuvor aufgelegten Plan de Obras der Diputación Provincial schaffte es die mehrfach angekündigte Massnahme aus technischen Gründen nicht, so die Zeitung.
Besser erging es dem Dénianer Ortsteil Jesús Pobre, die aus dem Topf 450.000 Euro für den Bau einer Regenwasser-Kanalisation für den Ortskern erhält, während Pego ebenfalls den Termin für eine Beihilfe für die Herrichtung der Stadtbibliothek "verschlief".

Weil der Gewerbeverein ACE (Asociación de Comerciantes y Empresarios) von Dénia verschlafen sei, haben jetzt 7 von dessen Vorständlern und bisher 40 Geschäftsleute aus Dénia einen eigenen Handelsverein ins Leben gerufen: Die Asociación de Comerciantes Autónomos de Dénia (ACADE) will vor nicht nur die Weihnachtszeit für entsprechende Kampagnen nutzen, sondern langfristig die Mitsprache des Gewerbes durch Stadtteil-Organisationen stärken, so ACADE-Präsidentin Paula Suárez. Mit der Hafenparkplatz-Verwalterin Balearia und dem Betreiber des Parkhauses La Vía sollen Rabatte für die Kunden der Mitgliedsgeschäfte ausgehandelt werden.

Ein Prototyp eines schwimmenden Hotels wird im Club Náutico im Hafen von Dénia eingeweiht. Es wurde von der Architektengruppe "Mano de Santo y KMZero" entwickelt. Vorbilder gibt es im indonesischen Le Moane Bora Bora oder auf dem Neuchâtel-See in der Schweiz.

Ein Wildschweinunfall Anfang Dezember 2018 ging glimpflich aus für eine Autofahrerin aus Dénia: Zwischen Oliva und Ondara kreuzte gegen 20.30 Uhr eine Wildschwein-Familie die Fahrbahn. Für das Fahrzeug blieb es bei Schäden im Frontbereich. Für die Bache und 5 ihrer Frischlinge ging der Crash allerdings nicht glimpflich aus: "Ich konnte sie nicht mehr vermeiden", so die Autofahrerin. Was auch der grösste Fehler gewesen wäre, denn bei plötzlichen Begegnungen mit Wildschweinen sind unkontrollierte Ausweichmanöver die grösste Gefahr für die Verkehrsteilnehmer.

Nach mehrmonatigen Bauarbeiten wurde zum Nikolaustag im Zentrum von Dénia die Calle La Mar wieder für den Verkehr freigegeben. Zugleich wurde die Fahrrichtung in den umliegenden Strassen Magallanes, Carlos Sentí und Pintor Victoria wieder so eingerichtet, wie sie vor Beginn der Bauarbeiten gewesen war. Die spanische Presse merkte an, dass in der Calle La Mar ein falangistisches Schild "überlebt" habe und gegen das Gesetz der "Memoria Histórica" verstosse, welches die Verbannung jeglicher franquistischer Symbole aus der Öffentlichkeit angeordnet habe. Das kritisierte Schild befindet sich an dem Gebäude «Grupo sindical de viviendas Ramón de Cárdenas».

An den Verkehrserziehungs-Veranstaltungen der Ortspolizei von Denía nahmen im Jahr 2017 fast 3.300 Schüler aus der Kreishauptstadt teil. Dies geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht der Policía Local hervor. Für den Kurs für Mofafahrer, den Polizist Manuel Moreno seit anderthalb Jahrzehnten durchführt, wurde Dénia jetzt vom spanischen Verband für Verkehrssicherheit ausgezeichnet.
2017 wurde mit den meisten der grösseren Gemeinden im Marina-Alta-Kreis eine Vereinbarung zu verstärkter Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen unterzeichnet: Dénia, Xàbia, Ondara, El Verger, Poble Nou de Benitatxell, Llíber, Pedreguer und Benissa sind an Bord.
Das 2017 begonnene Programm "Dénia Cares" zur Vorbeuge und Verbesserung der Sicherheit für die Touristen, das innerhalb von vier Jahren umgesetzt sein soll, wurde nach Auskunft der Stadt bereits zu 60 % erfüllt, unter anderem mit der Schaffung der "Comisión de Seguridad Turística" und dem verstärkten Eingreifen an Stellen übertriebenen Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit in Dénia.

Zwei 20-jährige Rumäninnen, die einem alten Herrn in einer Innenstadtstrasse von Dénia seine 3.000 Euro teure Uhr mit Gewalt rauben wollten, wurden mit Hilfe aufmerksamer Passanten verhaftet. Sie liessen sich von den künstlichen Umarmungen nicht täuschen, riefen die Polizei, verfolgten die Diebinnen und hielten sie fest. Das Opfer bekam seine Uhr wieder und die Räuberinnen eine Vorführung beim Amtsrichter.




















Die Calle Germans Maristas ist Bestanteil des im Dezember beginnenden Asphaltierungsplanes der Stadt Dénia. Etwas zu spät für eine junge Mofafahrerin, die Ende Dezember auf dem schlechten Asphalt ausrutschte und sich beim Sturz mehrere Verletzungen an einem Bein und an den Armen zuzog.

Der Überfall eines Dutzend von Spaniern, Argentiniern und Marokkanern aus Dénia auf algerische Jugendliche aus einem betreuten Heim in Las Rotas, bei dem zwei Fünfzehnjährige verletzt wurden (wir berichteten), kam nicht von Ungefähr: Die "Einheimischen", von denen zwei Vater und Sohn sind, waren laut spanischer Presse den algerischen Immigranten seit Oktober auf den Fersen, "forderten sie zum Kampf", "schüchterten sie ein" und drangen sogar ein Mal in das Heim ein, wo sie von Betreuern vertrieben wurden. Den nach dem Angriff auf die beiden Jungen (die anderen Algeriern waren geflüchtet) Verhafteten wird "wiederholtes Nachstellen" vorgeworfen.
Es sei schon vorher zu Schlägereien gekommen. Den Ausgangspunkt, so berichtete die spanische Presse aus Polizeikreisen, habe ein während der Oktober-Kirmes "entweder gestohlenes oder verloren gegangenes Mobiltelefon" gebildet. Dem Ausruf "Scheiss-Moro" seitens der Angreifer massen die Ermittler allerdings keine erschwerende Bedeutung bei.

15 Fälle hat der Anfang September eingerichtete Schlichtungsdienst der Policía Local von Dénia bisher zur Zufriedenheit der beteiligten Bürger gelöst, wie das Rathaus von Dénia mitteilte. Dabei gehe es um die Lösung von Streitigkeiten, meistens zwischen Nachbarn, die mit normalen juristischen Mitteln nur schwer zu beenden seien. Die Polizisten Juan Antonio Tous un d Juan José Bordes, so das Ayuntamiento, versehen die neue Aufgabe mit viel Fingerspitzengefühl.
Der Dienst wird angeboten in der Polizeiwache Madrigueres Sud,
Tel.: 96 578 01 90, Mail: agent.mediador@ayto-denia.es,
oder ist über das Bürgerbüro anzufordern:
Oficina de Atención Ciudadana, http://oac.denia.es


7 der zunächst 15 verdächtigten Angreifer, die in Dénia-Las Rozas 2 14-jährige Algerier verprügelt hatten (wir berichteten), sind kurz nach der Tat verhaftet worden. Ihnen werden Verletzungen und Bedrohungen vorgeworfen. Allerdings komme laut spanischer Presse das strafverschärfende Motiv "Fremdenfeinlichkeit" nicht zur Anwendung und das, obwohl einer der Angreifer das Opfer mit "Scheiss-Moro" betitelt habe.

Die Stadt Dénia hat die Weihnachtsbeleuchtung in den Strassen und auf den Plätzen für 30.000 Euro ausgeschrieben. In diesen Vertrag wird auch die Beleuchtung während der Patronatsfiestas und der Moros y Cristianos des nächsten Jahres eingeschlossen. Für die Adventszeit, so die Stadt, werde die Dekoration gegenüber den Vorjahren auf zusätzliche Strassen ausgedehnt. Die Dekoration wird ab dem 6. Dezember 2018 in folgenden Strassen zu finden sein: Explanada Cervantes, Kreuzung Avenida de Valencia mit Calle Loreto, Plazas Valgamedios, Cholet, Jaume I und Benidorm sowie Calles Diana, Cop, Magallanes, Carlos Sentí, Colón, Sagunt, Patricio Ferrándiz (zwischen Plaza Arxiduc Carles und Calle Diana), La Mar, Quevedo, Marqués de Campo, Plazas Arxiduc und Constitució sowie Ortszufahrten Alicante, Castell d´Olimbroi und Camí de Gandia.

Zum Kreiskrankenhaus gebracht werden mussten am Donnerstag, 15. November 2018, zwei Algerier im Alter von 15 Jahren, die von 15 vermummten fremdenfeindlichen "Ultras" bei der Primer Grupo dels Mariners verprügelt wurden. Eine laut spanischer Presse als friedlich und konfliktfrei geltende Gruppe junger Leute aus dem Jugendheim von Las Rotas wurde plötzlich von den bewaffneten Schlägern angegriffen, den meisten "maghrebíes" gelang die Flucht. Die von den Nachbarn gerufene Polizei war schnell vor Ort und nahm die Ermittlungen auf.

Eine Gruppe von rund 200 Betroffenen der Nebenwirkungen des Wirkstoffes Metamizol vor allem über das Schmerzmittel "Nolotil" haben eine Sammelklage gegen die Fabrikanten und die Verteiler dieses Medikamentes eingereicht. Vor allem mit Hilfe der Übersetzerin im Gesundheitszentrum von Jávea und am Kreiskrankenhaus von Dénia Cristina del Campo, kam nach etlichen Jahren heraus, dass aus genetischen Gründen britische und nordeuropäische Patienten schwerwiegende Reaktionen auf längere Einnahme dieses Wirkstoffes zeigten, nämlich das Auftreten allgemeiner Infektionen durch die Zerstörung weisser Blutkörperchen. Es sei sogar zu Todesfällen in diesem Zusammenhang gekommen (wir berichteten).
Erst Anfang November 2018 empfahl die spanische Medikamenten-Agentur (Agencia Española de Medicamentos y Productos Sanitarios, Aemps) den mit britischen oder nordeuropäischen Patienten befassten Medizinern für diese auf Medikamente mit Metamizol (vor allem Nolotil) zu verzichten.

Im Rathaus von Dénia läuft bis zum 21. November die Vorschlagsfrist für den, wie im vergangenen Jahr ("leider nur wenig Geld"), nur mit 200.000 Euro ausgestatteten "Bürgerhaushalt". Er wird den daran interessierten Anwohnern der Barrios in mehreren Stadtteilversammlungen bis dahin erläutert. Über die bis dann auf Machbarkeit zu durchleuchtenden Projekte wird vom 10. bis 19. Dezember abgestimmt, im Bürgerbüro Portelles oder online unter:
http://we.tl/t-8bz2FeD43Z


Die Nationalpolizei von Dénia hat eine von einem Spanier geschiedene 39-jährige Russin verhaftet, deren 7-jährige Tochter auf dem Kommissariat angezeigt hatte, von ihr eine Ohrfeige erhalten zu haben. Das Kind war zwei Tage zuvor aus der Wohnung der Mutter weggelaufen, weil "die Mutter zum wiederholten Mal nicht aufwachte", und habe, so die spanische Presse, den Vater angerufen. Die Polizei ermahnte in der Wohnung die Mutter, sich dem Kind gegenüber friedlich zu verhalten. Das gelang offenbar nicht, denn zwei Tage und eine Ohrfeige später erstattete das Kind, in Begleitung seiner vorgeladenen Mutter, Anzeige. Sie wurde nach einer Stunde wieder auf freien Fuss gesetzt, muss demnächst vor dem Richter aussagen. Das Kind, das aussagte, öfter von der Mutter Ohrfeigen erhalten zu haben, bleibt vorerst beim Vater, so die spanische Presse.

Für den für 3,3 Millionen Euro ausgeschriebenen Neubau einer Grundschule in Dénia-La Xara hat das Rathaus 30 Angebote zwischen 2,3 und 3,1 Mio Euro erhalten. Ein Zehntel davon, so das Ayuntamiento, enthalten "bajas temerarias", das heisst Angebotsbestandteile, die wissentlich erheblich zu niedrig angesetzt sind. Das Manöver ist durchschaubar und bei öffentlichen Ausschreibungen an der Tagesordnung: Im Verlauf der Bauphase soll nachverhandelt werden. Jüngstes Beispiel ist das in Jávea geplante Auditorium: Die Stadt will jetzt den Vertrag mit der Baufirma annullieren, weil diese in einem Jahr lediglich die Baugrube ausgehoben und im Übrigen versucht hat, Vertragsnachbesserungen zu erhalten, was die Stadt eigener Auskunft nach verweigert hat.

Die Konzessionsfirmen im Hafen von Dénia haben Sitz und Stimme in dem zu gründenden autonomen Leitungs-Organismus für die Geschicke des Puerto de Dénia gefordert, dessen Gründung die Stadt Dénia im Landtag von Valencia angeregt hat. Ausserdem müsse sichergestellt werden, dass ein substantieller Anteil der Konzessionsabgaben der Firmen in die Verbesserungen der Installationen des Port Diànium reinvestiert werde. Die Gewerkschaften sprachen sich gegen die Übertragung der Hafenverwaltung von der Landesverwaltung an eine neue Instanz aus. Das werde die Entscheidungsgewalt an die finanziell Starken übertragen und manche soziale und nicht rentable Aktivitäten beschädigen.

Mit einem Finanzaufwand von 14,5 Millionen Euro will die spanische Küstenverwaltung den von ständigem Schwund bedrohten Deveses-Strand an der Marinas-Küste im Norden von Dénia stabilisieren und den steten Sandabfluss Richtung Oliva stoppen. Geplant sind drei bis zu 500 Meter lange Deiche quer zur Küste: an der Mündung des Racons-Flusses (von 500 m fast 300 oberhalb des Wasserspiegels), bei der Calle Rin Gran (100 m über, 250 m unter Wasser), und die Erweiterung des bestehenden Deiches im Süden des zu stabilisierenden Bereichs. Er wir ein L bilden, mit 400 m über dem Wasser und 100 darunter. Der Strand wird dann mit 600.000 Kubikmetern Sand zwischen den "espigones" auf zwischen 45 und 30 Meter verbreitert. Ausserdem sollen die am Deveses-Strand durch "den Baudruck" fast verschwundenen Dünen auf zwischen 15 und 40 Metern Breite und 4 Metern Höhe wieder hergestellt werden und zum Schutz der Häuser an erster Strandlinie beitragen. Das mit 14,5 Mio auszuschreibende Projekt soll 8 Monate Bauzeit in Anspruch nehmen. "Damit hat das sinnlose Sand-Nachkippen endlich ein Ende. Diese Strand-Stabilisierung ist, was wir gefordert haben", so die Anwohnervereinigung von Les Deveses.

Im Rahmen der zahlreichen Erinnerungs-Veranstaltungen an die Auswirkungen des spanischen Bürgerkrieges auf Dénia wurde jetzt in der Calle La Vía eine Plakette zum Gedächtnis an die 32 Opfer franquistischer Bombardements auf die Stadt enthüllt. Am 18. Oktober 1938 löschten drei Henkel-59-Maschinen der deutschen Luftwaffe das Leben von elf zur Verteidigung der Küste abgestellten Soldaten der Republik und drei Zivilisten aus, die in der Calle La Vía von Dénia einen Schützengraben aushoben. Der 92-jährige José Caselles, der seinen damals 44 Jahre alten Vater verlor, einen der drei Zivilisten, enthüllte die Plakette mit den Worten: "Kriege sind fürchterlich, sie bringen nichts Gutes".
Der erste Angriff kam von See: Geschosse des Kreuzers "Canarias" tötete drei Zivilisten im Alter von 16, 21 und 33 Jahren. Das letzte von 30 bis 40 Bombardements aus der Luft führte Ende März 1939 die italienische Luftwaffe aus, als die Republikaner sich bereits ergeben hatten. Es handelte sich um ein Versehen: Ziel war der Hafen von Gandia, aber ein Flugzeug klinkte seine Bomben über Dénia auf und tötete 3 Menschen.
Die Leiterin des Dénianer Stadtarchivs Arxiu de Dénia, Rosa Seser, erinnerte daran, dass Dénia in jener Zeit in ständiger Angst vor deutschen und italienischen Fliegerangriffen lebte, vor denen eine Sirene auf dem Castillo warnte, die schliesslich neben den 32 Todesopfern auch hundert Verletzte forderte.
Die im Centre d´Art l´Estació eröffnete Ausstellung "Fem memòria. Dénia, guerra y repressió", zeigt, dass von 13.000 Dénianer Einwohnern 3.000 an die Front mussten. Nach dem Krieg wurden im Kreis-Detentionszentrum in Dénia 1.900 Personen eingesperrt, knapp hundert davon Frauen. 50 wurden auf dem Friedhof von Dénia zwischen Oktober und Dezember erschossen, 15 weitere in Alicante und Alzira.





















Die Stadt Dénia hat von der Postzustellungsfirma "Correos" gefordert, bis Jahresende die Hauszustellung auch in den Aussenbezirken weiterzuführen. In Montgó, Les Rotes, Les Marines und Deveses soll, nach mehreren Ultimaten, die Zustellung schon längst über Sammelbriefkästen funktionieren, wie es das Gesetz für Gebiete unterhalb einer gewissen Bevölkerungsdichte schon seit einer Weile vorsieht. Ein "buzón" in den Sammelbriefkästen ist zwischen dem 5. und dem 30. November für 109 Euro zu erwerben. Die Konzession ist für 12 Jahre; danach sind noch einmal 50 Euro fällig.

Kurz angemerkt:
Diese neuen Informationen wurden nicht durch eine Bekanntgabe der in für die Aussenbezirke wichtigen Sachfragen ausgesprochen verschlafenen Propagandaabteilung des Rathauses mitgeteilt, sondern durch die spanische Presse, die die Beantwortung einer Anfrage der Opposition im Stadtparlament wiedergab. Das mehr mit innerstädtischen Kulturbauten als mit täglichen Lebensfragen der Bevölkerung in den Urbanisationen beschäftigte Ayuntamiento von Dénia hatte das Thema erst unter dem grösser werdenden Druck von "Correos" halbwegs ernst zu nehmen begonnen und gerät jetzt unter Druck, weil Correos von den ständigen Fristverlängerungen, ohne dass die Stadt ihrer Aufgabe gerecht wurde, die Nase voll hat. Und jetzt muss es wohl die Holterdipolter-Variante richten, mehr oder weniger auf dem Rücken der betroffenen Bürger.
In den Fotoalben von costa-info.de findet sich eines vom August dieses Jahres mit der Lage der geplanten Sammelbriefkästen in den genannten Aussenbezirken von Dénia:
http://www.costa-info.de/galerie/main.php?g2_itemId=17745
Carl-Georg Boge


Eine alles andere als alltägliche Operation ist den Abteilungen für Plastische Chirurgie und HNO des Kreiskrankenhauses von Dénia-La Xara gelungen: Die Mediziner ersetzten in einer 12-stündigen Intervention eine durch einen bösartigen Tumor in Mitleidenschaft gezogene Zunge durch Gewebe aus dem Oberschenkel und retteten ihre komplette Funktionalität.

Die Feuerwehr von Dénia barg am Mittwoch 24. Oktober 2018, eine 60-Jährige Britin in der Cavall-Verd-Zone der Hinterland-Gemeinde Vall de Laguar, wo sie vier Meter in die Tiefe gestürzt war. Ein ebenfalls gerufener Hubschrauber konnte die mitgebrachten beiden Ärzte nicht in die Nähe der Verletzten bringen, die auf dem Landweg bis zu einem Krankenwagen in Benimaurell gebracht wurde.

Die Nationalpolizei von Dénia hat zwei Spanier im Alter von 26 und 31 Jahren verhaftet, denen Raub mit Gewaltanwendung in einer Dénianer Wohnung zur Last gelegt wird. Der Wohnungsbesitzer überraschte, als er aus der Dusche kam, die beiden beim Einbruch. Nach kurzer Auseinandersetzung gelang den Einbrechern die Flucht mit 1.000 Euro in bar, so die Anzeige. Nach fünf Tagen gelang der Polizei die Festnahme des Duos, das dem Haftrichter vorgeführt wurde.

Der Denianer Ortsteil La Xara erhält für 260.000 Euro durch den Umbau der alten Schule, die 2008 geräumt werden musste, ein neues Kulturzentrum. Die Kosten trägt das Land Valencia. Auch die Tage des seit 2008 in "barracones" stattfindenden Schulunterrichtes seien gezählt, so das Rathaus von Denia. Denn es gibt konkrete Pläne für den Neubau einer Schule durch die Comunitat Valenciana für 3,3 Mio Euro.

Für den drei Jahre (2009 bis 2011) dauernden sexuellen Missbrauch an der (9 bis 11 Jahre alten) Tochter seiner Lebenspartnerin wurde jetzt ein 38-Jähriger aus Dénia zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Das Kind erzählte erst 2012 seiner Grossmutter von den Taten, die darauf eine Anzeige anleitete.

Mit 27 Jahren war Hermanfried Schubart vom Deutschen Archäologischen Institut in seinem VW Käfer und in Begleitung von Domingo Fletcher vom valencianischen Institut für prähistorische Forschungen unterwegs von Calatayud nach Almería. Der Montgó-Berg von Dénia, das war den beiden Forschern im Jahr 1960 gleich klar, hielt viele für ihre Zunft interessante Geheimnisse bereit, die auf Entdeckung warteten. Sie warteten ein Jahr auf eine Ausgrabungsgenehmigung, in dem Schubart eine realitätsgetreue Zeichnung von der Festung aus dem 6. Jahrhundert vor Christus anfertigte, der sie mit den ersten archäologischen Ausgrabungen im Bereich Benimaquia des Montgó das Wissen über die antike Geschichte dieses Ortes entlockten. Er konnte den Einfluss der Phönizier nachweisen, die über das Mittelmeer von Sardinien und Ibiza gekommen waren.
Jetzt organisierte die Bodega Les Freses aus Jesús Pobre, die eine Ehrung für den 87-jährigen deutschen Archäologen, der ein Haus in Moraira hat und jetzt seinen sechs Kindern und 20 Enkeln noch einmal "den magischen Berg" zeigen wollte. Die Bürgermeister von Dénia und Jesús Pobre waren erschienen, dazu gaben zahlreiche Archäologen-Kollegen dem Deutschen die Ehre. Dieser ordnete die wahre Ehre, die Fundstellen der Nachwelt erschlossen zu haben, seinen Kollegen zu, die zwischen 1989 und 1992 dort umfassende Ausgrabungen tätigten.

Über mindestens ein halbes Dutzend Einbrüche in einem Monat in Geschäfte und Wohnungen in der Calle Rap im Zentrum von Dénia hat die Zeitung "Marina Plaza" Ende September berichtet. Ein Tauchgeschäft traf es zwei Mal, in mehreren Fällen waren die angerichteten Sachschäden höher als die Beute.
Von der benachbarten Innenstadtstrasse Marqués de Campo wird in der selben Zeitung berichtet, dass vor einer Diskothek vor allem wochenends nachts Schmutz, Chaos, Prügeleien und Lärm das Bild bestimmen, das Rathaus jedoch seiner Aufgabe der Wahrung der Ordnung nicht nachkomme. Nicht die jugendlichen Gäste werden zur Einhaltung von Regeln angehalten, sondern benachbarte Geschäfte müssen in Isolierglas und Gitter sowie Ohrenstöpsel investieren. Im Sommer bleibe manchem Anwohner lediglich die "Emigration".

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