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Dénia
Die kommunale Immobiliensteuer IBI fällt 2018 um 2,5 % höher aus als im Vorjahr. Das Bundes-Katasteramt hat die Werte um 8 % heraufgesetzt, eine der stärksten Anhebungen in der Marina Alta. Das Ayuntamiento steuerte mit einer Senkung des Hebesatzes um 5 % auf 0.95 gegen, aber so, dass eine IBI-Anhebung oberhalb der Inflationsrate übrig bleibt.

Die Guardia Civil legt in einem Bericht an das spanische Bundesgericht Audiencia Nacional Anklage gegen die ehemalige Dénianer Bürgermeister Ana Kringe (PP) nahe, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza". Sie habe sich bei dem im Zentrum des PP-Bestechungsskandales "Púnica" stehenden Unternehmer Alejandro de Pedro mit Steuergeldern Aufwertungen ihrer Internetpräsenz und Kritik an der Opposition gekauft, unter anderem in der "falschen Internet-Zeitung Ahora Dénia", die hinterher für simulierte Rathaus-Werbung aus der Stadtkasse bezahlt worden sei. Kringes Kabinettschef Claudio José Reig, der ebenfalls anzuklagen sei, so der polizeiliche Untersuchungsbericht, habe die Richtlinien vorgegeben.
Der Polizei liegen zahlreiche WhatsApp-Messages vor, die das Vorgehen belegen und zeigen, wie Kringe den zögernden Unternehmer dazu brachte, eine Journalistin ihres Vertrauens einzustellen, um die Linie zu verfolgen, "der Opposition auf die Fresse zu geben", wie es in Deutschland Andrea Nahles wohl formuliert hätte.
Von den Dénianer Wählern wurde Ana Kringe (auf dem Foto mit ihrem sozialistischen Nachfolger Vicent Grimalt), die kurz nach den Wahlen von 2007 mit Hilfe der Stimme eines PSOE-Überläufers an die Macht gekommen war, im Mai 2015 in die politische Pension geschickt.

Im Umfeld des künftigen fünfstöckigen 20-Appartment-Wohnblocks "Las Olas" beim Blay Beach in Dénia-Las Marinas sind jetzt eine Reihe alter Pinien gefällt worden. Es gehe offenbar stramm auf den Baubeginn los, fürchtet die Bürgerinitiative "Salvem la Playa", die 7.000 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt hat. Sie sieht Lücken in der Vergabe der Baulizenz durch die Stadt, fragt, ob es eine Genehmigung für das Fällen der Bäume gegeben habe. Auf einen Verwaltungseinspruch der Initiative vom November habe die Stadt noch nicht geantwortet, deren Umweltstadtrat selbst gesagt habe, dass das Bauprojekt zum Verschwinden des Strandes, der schon jetzt alle paar Monate wieder aufgefüllt werden müsse, beitragen werde.

Im Januar soll am Deveses-Strand von Dénia-Las Marinas der Bau von 70 Wohnungen zwischen 350.000 und 500.000 Euro Verkaufspreis begonnen werden. Die Firma AB Living gab der spanischen Presse gegenüber an, schon 40 % der Immobilien der Residenz "Amare" auf dem 14.000 Quadratmeter grossen Grundstück verkauft zu haben.
Das Rathaus erteilte die Baugenehmigung im Juni 2017. Auf dem Grundstück, so heisst es, hätten bis zu 100 Wohnungen entstehen können, aber die Firma entschied sich für eine luxuriösere Variante, die im Sommer 2019 fertiggestellt sein soll.

Die öffentliche Auslegung des neuen Flächennutzungsplanes von Dénia (Plan Estructural) bis zum Jahresende sah die niedrige Anzahl von 320 Eingaben oder Änderungsvorschlägen. 40 % dieser Eingaben fanden am letzten Auslegungstag im Ayuntamiento statt. Insgesamt waren 550 Personen an dem Dokument interessiert.

Ein Fitness-Park mit dem Namen "Parque Street Workout" in Las Marinas erhielt bei der Abstimmung über den 200.000 Euro starken Bürgerhaushalt von Dénia die meisten Stimmen, mehr als 200 von tausend abgegebenen. Auf Platz 2 der zwei Dutzend Vorschläge landete eine Wissenschaftsstation für den Montgó mit 140 Befürwortern. 35 Stimmen reichten für Rang 3 für die Asphaltieren des Paseo del Salazar zwischen den Calles Pedreguer und Sagunto. Ebenso viele Stimmen erreichte ein Gesundheitspark hinter dem Castillo.





















Einer alten Dénianer Tradition mit wohltätigem Zweck zufolge leiten an den Weihnachtstagen pensionierte Polizisten von einer Tonne aus im Stadtzentrum den Verkehr und Passanten legen wie zum Dank dafür Lebensmittelspenden für arme Familien zu seinen Füssen. Am 1. Weihnachtstag versahen die mit den Ex-Polizisten Pepe Torró und José Antonio Sevillano zwei alte Bekannte diesen Dienst, im Falle von Torró sogar ein ziemlich alter Bekannter: Mit seinen 86 Lenzen war der Wohltätigkeit- und Verkehrsveteran jederzeit Herr der durchaus nicht unangespannten Lage am Anfang der Dénianer Hauptstrasse Marqués de Campos. Um die Verteilung der Ergebnisse seines Wirkens kümmert sich die "Mesa Solidaria de Dénia".


Zwei Brände musste die Feuerwehr in Dénia am Mittwoch, 27. Dezember 2017, bekämpfen. Diese Arbeit wurde vor allem durch den starken Wind an dem Tag erschwert. Das erste Feuer brach am Morgen in der Nähe der Sekundarschule IES María Bars aus, das zweite nachmittags im südlichen Bereich des Bosc de Diana.

Der ehemalige Steinbruch von La Pedrera bei Dénia wird als Grünzone mit einheimischen Baumarten einer Picknickzone und 2 Spazierrouten mit Holzgeländern hergerichtet, eine bergauf, die andere bergab. Teil des Projekts ist eine fast 50 Meter hohe Aussichtsstelle. In den letzten Jahren diente der alte Steinbruch als Schuttabladestelle. Diese Phase ist abgeschlossen, jetzt hat die Aufbringung von 5.600 Kubikmetern Mutterbodens begonnen. Die auf 7.000 qm geplante Renaturierungsmassnahme soll 2018 abgeschlossen sein.

Auf stolze 200 Euro pro Kilo steigt zu Weihnachten der Preis für einen Kilo "gamba roja", klassischer Bestandteil des hiesigen Festessens. Der Preis geht zum Fest in jedem Jahr herauf, aber in diesem Jahr kommen zwei Faktoren erschwerend dazu: Den Menschen geht es wieder besser, die Kaufkraft ist gestiegen. Und den Fischern fehlt mit dem vergangenen Dienstag ein Arbeitstag, weil die Wetterbedingungen nicht mitspielten. Trotzdem, so berichtet die spanische Presse, wurde für den Hafen von Jávea nach Auskunft der lokalen Fischereizunft zum Fest nur ein Gamba-Kilopreis um die 150 Euro zum Fest erwartet.
In wirtschaftlich besonders guten Zeiten oder angesichts akuter Lieferengpässe waren in der Region auch schon Preise von 300 Euro pro Kilo roter Krabbe aufgerufen worden.

Das Rathaus von Denia hat in der Calle Loreto akustische Messgeraete installiert. Sie sollen feststellen, ob die Lärmbelaestigung für die Anwohner zu gross ist. Lichter zeigen die akustische Belastung optisch nachvollziehbar an. Wenn das rote Licht länger leuchtet, gibt es wiederum ein Pfeifsignal, welches den ebenfalls bei zu viel Lärm angezeigten Schriftzug “silencio" unterstützt.

Terrorismus-Vorbeuge jetzt auch in der Hauptstadt der Marina Alta: Der Torrecremada-Marktplatz von Dénia wird in einem Umfang von 700 Metern mit 200 Beton-Hindernissen gesichert. Drei Zufahrten an den Strassen Germans Maristes, Mestre Moncho Ferrer und Castilla La Mancha bleiben frei. Die rund 20.000 Euro teure Massnahme wird am 22. Dezember 2017 abgeschlossen sein.

Zu immer mehr Gelegenheiten wird die Hauptgeschäftsstrasse von Dénia, die Calle Marqués de Campo, für den Autoverkehr gesperrt, mittlerweile an Wochenenden, Feiertagen und im Sommer ab 14 Uhr. Bis zum Wochenende findet dort der Weihnachts- und Mittelaltermarkt statt, der früher in de Fussgängerstrasse Loreto und auf der Plaza Valgamedios aufgebaut worden war. Ziel der Stadtregierung, so vermutet zum Beispiel der Journalist der Zeitung Información und befürchtet mehr als einer der skeptischen Geschäftsleute der Marqués de Campo, sei es, langfristig diese Strasse durchgängig fussläufig zu gestalten.

Vom 14. bis zum 21. Dezember 2017 stehen in Dénia zwei Dutzend Projekte zur Auswahl für den Bürgerhaushalt an. Alle über 16 Jahre alten und in Dénia gemeldeten Personen können teilnehmen, in der Aussenstelle Les Portables oder über http://www.participadenia.es
Insgesamt waren hundert Ivestitionsvorschläge eingereicht worden, die durch Machbarkeitsstudien in der Verwaltung auf zwei Dutzend heruntergedampft wurden. Jetzt treffen die Bürger die Auswahl, unter anderem stehen zur Wahl:
Gesundheitsparks in Baix la Mar und Faroleta-Diana (je 23.000 E), Street Workouts Park in Las Marinas (20.000), Verbesserung der Wissenschaftsstation und neue Strassenbeschilderung am Montgó (22.000 und 14.000), Bänke und Papierkörbe an den Avdas. Alicante und Valencia (30.000), unterirdische Container in París Camp Roig und Port Centre (je 60.000 E), Asphaltierenden des Camp Nadia und der Calle Io (25.000) und des Paseo del Salazar (16.000). Insgesamt wurden Massnahmen im Wert von 370.000 Euro vorgeschlagen, etwa die Hälfte dieser Summe steht zur Verfügung.

Die im Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes für Dénia (PGE) vorgesehenen Parkplatz-Gelände in Las Marinas könnten das Rathaus viele Millionen Euro an Entschädigungszahlungen an die Eigentümer kosten. Davor warnte ein Seminar der Unternehmervereinigung "Cedma" mit Vertretern des Verbandes der Dénianer Bürgervereinigungen.
Mit 12 Millionen Euro könnte demnach allein die bereits von den Grundeignern bei Gericht angezeigte Abänderung der Gelände-Nutzung von zwei Grünzonen die Stadtkasse von Dénia belasten. Bei weiteren 110.000 qm, die in dem Dokument für Parkplätze ausgewiesen sind, könnten, so CEDMA und die Bürgervertreter laut spanischer Presse, das Rathaus über 300 Millionen Euro kosten, wenn die Eigentümer klagen. Diese könnten dort nicht bauen und das fragliche Gelände auch nicht anders nutzen, müssten aber Steuern wie für ein Baugrundstück zahlen und wissen nicht, ob sie angemessen entschädigt werden.
Die Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig, dass es in Zukunft nicht ohne eine Erweiterung der Carretera de las Marinas auf 4 Spuren gehen werde und der Camino de Gandia ebenfalls erweitert werden müsse. Das sei schon seit 2015 vorgesehen. Es fehle in Las Marinas an Grund für öffentliche Einrichtungen. Eine Universität-Aussenstelle könne man sich dort gut vorstellen.

Die Oppositionspartei "Ciudadanos" ist sich sicher: Das Gelände für den künftigen Busbahnhof von Dénia bei Torrecremada ist nicht gross genug für die Wendemanöver von Autobussen! Laut Projekt und laut Rathaus ja, aber Ciudadanos versichert, Expertenmeinungen eingeholt zu haben. Von Verantwortlichen im Rathaus habe man die Auskunft bekommen, dass man die -gut voran gehenden- Arbeiten nicht unterbrechen können, sondern das Projekt zuerst zu Ende gebaut (und eingeweiht) werden müsse, bevor man noch einmal nachmesse, so zitierte das Radio die Denianer Opposition.

In der Stadt Dénia wurden im vergangenen Jahr in 350 Iglus mehr als 1,6 Millionen Kilogramm Altglas gesammelt. Jetzt wurde das Ayuntamiento für das Recycling 630 Tonnen Altglas ausgezeichnet, eine 3-%-ige Steigerung gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei ist das Engagement der Restaurationsbetriebe fundamental, denn sie produzieren die Hälfte der nur ein Mal verwendbarer Flaschen und Glasbehälter.
70 Sonderbehälter werden den 110 an der Sommerkampagne teilnehmenden Gastbetrieben zur Verfügung gestellt, damit sie ihre grossen anfallenden Altglasmengen leichter entsorgen können. An dieser Kampagne nahmen in ganz Spanien 6.300 Gastbetriebe in 80 Küstenstädten teil und recycelten 28.000 Tonnen Altglas, was, so das Rathaus von Dénia, der Menge des CO2-Ausstosses von 4.500 Autos entspreche.

5 Arbeiter mussten Ende November im Fährhafen von Dénia evakuiert werden, weil dort in einem Metallcontainer ein Feuer ausgebrochen war und mit erheblicher Rauchentwicklung einher ging. Die Feuerwehr war schnell mit drei Wagen zur Stelle, und der Brand war schnell gelöscht.





















Gegen den Vorwurf des Stillstands bei den Baugenehmigungen in Dénia hat sich jetzt die zuständige Stadträtin Maria Josep Ripoll verwahrt: Gegenüber Juni 2011 bis September 2013 seien die sogenannten "grossen Bauanträge" zwischen Juni 2015 bis September 2017 um 80 % auf 250 gestiegen, die "kleinen" Bauanträge um 45 % auf gut 2.600. Von Juli bis September 2017, also seit der Annullierung des Übergangs-Flächennutzungsplanes RUT, stehen 30 grosse und 330 kleine Bauanträge im Ayuntamiento von Dénia zu Buche. Diese Daten stellte die Stadt den Oppositionsparteien auf deren im September gestellten Antrag jetzt zur Verfügung
Ripoll ergänzte, dass knapp drei Viertel der seit Juni 2015 gestellten grossen Bauanträge in der Verwaltung liegen, aufgrund von "Defiziten bei der eingereichten Dokumentation". Jetzt erwäge das Ayuntamiento die Einstellung einer Firma oder eines "colegio profesional" für eine Vorabprüfung der Dokumentation, damit die Anträge korrekt ins Rathaus kommen und schneller behandelt werden können.

Kurz angemerkt:
Klingt bekannt. Beileibe nicht das erste Mal, dass die Stadtführung von Dénia, einer der selbst ernannten Fiesta-Hauptstädte von Europa, in den letzten Jahrzehnten vor ihren Angestellten in die Knie geht. Vor etlichen Jahren scheiterte eine Initiative krachend, städtische Angestellte, die über eine konkrete Anzahl von Tagen hinaus -ohne ärztlichen Nachweis- krank feierten, von "leistungsbezogenen" BONUSzahlungen auszunehmen. Null Chance. Und jetzt soll für die ureigentliche Arbeit des Bauamtes von Dénia, dem seit Jahren der Ruf rekordverdächtiger Ineffizienz vorauseilt, eine externe Firma bemüht werden! Ob deren Tätigkeit dann von den Antragstellern oder vom Rathaus zu bezahlen wäre, muss sich weisen.
Oder verhält es sich ganz anders? Weil die Politik -sowohl "rechts" als auch "links"- seit Jahrzehnten keine klare Linie in die städtischen Bebauungs- und Planungsrichtlinien bekommt, kapitulieren die -vielleicht auch zu wenigen?- Bauamtsangestellten "auf ihre Weise" vor dem unappetitlichen Bebauungs-Hin-und-Her in der Kreisstadt der Marina Alta?
Wie dem auch sei: Das Fazit, dass der Vorwurf des städtebaulichen Stillstandes nicht greife, mit dem Bekenntnis zu belegen, dass drei von vier seit Juni 2015 gestellten Neubauanträgen im Ayuntamiento von Dénia mehr oder weniger auf Eis liegen, hat einiges von einem Eigentor, bestärkt eher den gemachten Vorwurf, als ihn zu belegen. Dies allerdings ohne, dass damit die Schuldfrage geklärt wäre, denn die ist sicherlich längerfristig zu suchen als nur in der seit Mai 2015 laufenden Legislaturperiode.
Carl-Georg Boge


In der Rekordzeit von 10 Tagen, 19 Stunden, 14 Minuten und 19 Sekunden hat der Dénianer Profi-Segler Alex Pella mit seinem Bootskameraden Lalou Roucayrol auf dem Trimaran "Arkema" die Transatlantik-Segelegatta "Transat Jacques Vabre" in der Klasse Multi 50 gewonnen. Den vorherigen Rekord unterbot das Duo um fast zwei Tage.
Pella hatte 2014 bereits die berühmte transatlantische Einhandregatta "Ruta del Ron" gewonnen, als erster Spanier. Anfang 2017 stellte er mit dem Maxi-Trimaran IDEC Sport den absoluten Weltrekord einer Weltumseglung auf: 40 Tage, 23 Stunden, 30 Minuten und 30 Sekunden.

Das Ajuntament de Dénia hat an seinen Sandstränden "Deiche" aus sogenannten Seealgen aufgeworfen, um sie vor Erosion zu schützen. Ohne diese Massnahme reichen oft kleine Stürme, um für erhebliche Verluste an Sand zu sorgen, vor allem in Zonen wie Blay Beach, wo mindestens ein Mal pro Jahr aufgeschüttet werden muss. Im vergangenen Winterhalbjahr hatte es bereits gute Erfahrungen mit der "Posidonia"-Methode an der Marineta Cassiana gegeben, deren Trockenzone durch die Aufschüttungen um 20 % vergrössert wurde. Dieser natürliche Strandschutz wird auch durch das Protokoll der europäischen Blauen Flaggen empfohlen und soll bis März beibehalten werden.

Die Polizei hat in Dénia einen 21-Jährigen verhaftet, der zuvor in einem Juweliergeschäft eine Scheibe eingeschlagen und mehrere Uhren gestohlen hatte. Er versuchte noch in der selben Nacht in einen Pkw einzubrechen. Die Beute aus dem Juwelierladen wurde sichergestellt und dem Eigentümer zurückgegeben. Der Mann war den Gesetzeshütern von Dénia bereits bestens einschlägig bekannt.

Verbesserungen der Beleuchtung des Castillo sollen ab Januar im Rahmen einer Investitionsmassnahme des Landes Valencia in Angriff genommen werden. Auch die Beschilderung soll optimiert und die Pinien zurückgeschnitten werden. Die Erneuerung der Zufahrtsstrasse zum Castillo soll mit "asfalto impreso" durchgeführt werden, der laut Rathaus längere Haltbarkeit verspricht als Pflasterung. Das Projekt ist mit 370.000 Euro veranschlagt und soll vier Monate dauern.

In der "Estación Marítima" im Hafen von Dénia ist der Bau eines Hubschrauberlandeplatzes geplant. Die Fährfirma Baleària hat das Projekt beim Land Valencia eingereicht. Es liegt im zuständigen Landesamt zur Formulierung von Einsprüchen öffentlich aus.

Ein 57-jähriger Franzose, der sich einen Knöchel gebrochen hatte, musste am Freitag, 10. November 2017, mit Hilfe eines Hubschraubers auf der Via de les Planes vom Montgo geborgen werden. Ende Oktober hatte die Feuerwehr zwei Wandererinnen aus der Carmell-Höhle am Montgo bergen müssen, die "mit unangebrachter" Kleidung und Ausrüstung unterwegs waren.

Beim nächsten Dreikönigsumzug von Dénia könnte es erstmals auch eine Frau als einen der Heiligen Drei Könige geben. Das teilte das Rathaus der Kreisstadt mit. Die Kandidaten für die Königsposten und alle anderen Würdenträger, die am Umzug am 5. Januar 2018 beteiligt sind, können per Internet vom 9. bis 23. November vorgeschlagen werden. Die Auslosung findet am 27.11. unter notarieller Aufsicht statt.

Das Küstenamt hat mit der Wiederauffüllung des Deveses-Strandes von Dénia-Las Marinas begonnen, der einmal mehr beim jüngsten Sturm erheblichen Schaden genommen hatten. Diesmal werde "schwarzer Sand" angeliefert, von einer Bank, die sich beim Hafen von Dénia gebildet hatte und dunkle Sedimente aufweist. Das Meer werde den neuen Sand nach und nach "sauber waschen", so die Provinzchefin des Küstenamtes. Insgesamt werden rund 9.000 Kubikmeter aufgefüllt. Mit den Vorabinformationen für die Anwohner will die Verwaltung Proteste vermeiden, wie sie in Moraira-El Portet nach der Auffüllung mit Steinbruch-Sand aufgekommen waren, die sogar zur Anzeige gebracht wurden.
Die Anwohnervereinigung regt den Bau eines vertikalen Deiches an der Mündung des Racons-Flusses an, die den Abtransport von Sand Richtung Oliva verhindern soll.

Mit 2.000 Flaschen der Duftwasser “Brisa de la Marineta” und “Rosada del Montgó” will das Rathaus von Dénia eine Kampagne zur Neutralisierung des Gestanks und der Wirkung von Hundeurin (durch Verdünnung) in den Strassen anstossen. 50 Geschäfte sind an der Verteilung beteiligt. Hundehalter sollen mit diesem Hilfsmittel einen weiteren Beitrag zur Reinhaltung und zu besserem Geruch in den Strassen von Dénia leisten, nachdem die 2016 gestartete Kampagne zur Entsorgung des Hundekots schon Fortschritte gebracht hat.
Weitere Informationen, inklusive Standorte, an denen das "Eau de Hundetoilette": http://www.lamillordenia.com und https://we.tl/4x1h17Y48V


Die Dénianer Trinkwasserfirma "Aqualia" warnt vor Betrügern, die ihren Namen nutzen und in Privathaushalten vermeintliche Kranwasseranalysen vereinbaren -die sie dann durchweg schlecht ausfallen lasse-, um anschliessend Filter zu verkaufen. Dies sei schlicht strafbarer Betrug, so Aqualia: Sie führe pro Jahr 200 Selbstkontrolle-Analysen durch und 2.600 Chlorkontrollen im Netz, ohne dafür ein einziges Privatgrundstück betreten zu müssen, und überwacht durch das öffentliche Gesundheitszentrum von Dénia. Die Daten sind frei zugänglich unter: http://www.sinac.es
Das Verbraucher-Telefon der Firma: 902.18.60.18





















Eine Tote forderte am Samstag Mittag, 28. Oktober 2017, ein Frontalzusammenstoss auf der Strasse von Dénia zur Autobahn AP-7. Ein Fahrzeug war auf die Gegenfahrbahn geraten, wo es gegen den Wagen eines Ehepaares stiess: Die Frau, Lehrerin an einer britischen Privatschule in Lliber, wurde getötet, ihr Mann schwer verletzt. Drei weitere Unfallbeteiligte wurden verletzt. Bei der Trauerfeier in Denia am heutigen Dienstag, 31. OKTOBER 2017, werden zahlreiche Schüler und ehemalige Schüler der getöteten englischen Lehrerin erwartet.

6 von 10 Häusern/Wohnungen in Dénia stehen fast das ganze Jahr leer. Das geht aus der Dokumentation hervor, auf deren Basis das Rathaus den neuen Flächennutzungsplan "Plan General Estructural" erarbeitet hat. In Las Marinas ist sogar nur jede achte Wohnung dauerhaft bewohnt, ein Drittel Zweitwohnungen und die Hälfte dauerhaft leer. Diesen Zustand grosser Teile Dénias als "Geisterstadt" während eines grossen Teils des Jahres zu ändern ist laut Ayuntamiento eines der Ziele des Entwicklungsplanes, der bis Jahresende zur Ansicht und zur Formulierung von Einsprüchen im Rathaus ausliegt.
Von 43.500 Wohnungen in Dénia stehen 13.500 leer, sind 12.500 Zweitwohnungen und nur 17.500 Hauptwohnsitze. Von diesen 17.500 befinden sich über 70 % in den Ortskernen von Dénia, La Xara und Jesús Pobre, während in Las Marinas, Sorts de la Mar, Les Rotes und Montgó nur 4.500 von 18.500 Wohneinheiten dauerhaft bewohnt sind.
Die Zahlen im Einzelnen:
DISTRIBUCIÓN POR TIPOS DE VIVIENDA EN EL TÉRMINO MUNICIPAL DE DÉNIA
PRIMERAS RESIDENCIAS SEGUNDAS RESIDENCIAS VIVIENDAS VACÍAS TOTAL VIVIENDAS
17.255 (39,8%) 12.576 (29%) 13.511 (31,2%) 43.340 (100%)

DISTRIBUCIÓN POR TIPOS DE VIVIENDA EN EL CASCO URBANO DE DÉNIA
PRIMERAS RESIDENCIAS SEGUNDAS RESIDENCIAS VIVIENDAS VACÍAS TOTAL VIVIENDAS
10.055 (65,7%) 2.569 (16,8%) 2.693 (17,6%) 15.316 (100%)

DISTRIBUCIÓN POR TIPOS DE VIVIENDA EN LES MARINES
PRIMERAS RESIDENCIAS SEGUNDAS RESIDENCIAS VIVIENDAS VACÍAS TOTAL VIVIENDAS
1.985 (12,4%) 5.685 (35,4%) 8.385 (52,2%) 16.055 (100%)

DISTRIBUCIÓN POR TIPOS DE VIVIENDA EN EL MONTGÓ
PRIMERAS RESIDENCIAS SEGUNDAS RESIDENCIAS VIVIENDAS VACÍAS TOTAL VIVIENDAS
2.360 (41,4%) 2.520 (44,2%) 823 (14,4%) 5.704 (100%)

DISTRIBUCIÓN POR TIPOS DE VIVIENDA EN SORTS-ROTES
PRIMERAS RESIDENCIAS SEGUNDAS RESIDENCIAS VIVIENDAS VACÍAS TOTAL VIVIENDAS
679 (24%) 1.096 (38,7%) 1.054 (37,3%) 2.828 (100%)


Mit einem organisierten Ausflug von fast 90 Segway-Ausflüglern in Dénia hat die Firma "Segway Trip Dénia" sich um einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde bemüht. Sie schickt Filmaufnahmen von den 87 Segway-Fahrern plus einem guten Dutzend Begleitern -ebenfalls auf dem gleichen Fortbewegungsmittel unterwegs- im Sporthafen "Marina de Dénia" an die Guiness-Verwaltung.

Bis zum Jahresende legt die Stadt Dénia im Rathaus (mo.-fr., 9-14 und 17-19 Uhr) den Entwurf für den künftigen Flächennutzungsplan aus, den "Plan General Estructural de Dénia". Die Dokumente sind auch im Internet einzusehen unter: http://www.denia.es oder unter: http://territoridenia.paisatge.org
Das maximal zu erlaubende Bebauungswachstum für die kommenden 20 Jahren soll bei 80 Hektar = 2.900 Häuser/Wohnungen liegen: 65 ha = 2.500 neue Wohnungen im Westen (Strand-Torrecremada) und Süden (Alqueries), 9 ha = 150 Häuser/Wohnungen, die bereits vorgesehen waren, in Marquesa IV sowie Deveses I und III. Dazu kommen La Xara mit weiteren 5 ha = 140 Wohnungen und Jesús Pobre mit 2,5 ha = 65 Wohnungen.
Der Plan Estructural wird am 24. Oktober um 19 Uhr in der Casa de Cultura vorgestellt, in Jesús Pobre am 2. November um 19 Uhr und in La Xara am 8. November um 19 Uhr, in den jeweiligen Rathaus-Aussenstellen. Dazu kommen zwei Debatten, jeweils um 19.30 Uhr in der Casa de Cultura von Dénia: am 15. November über das "modelo urbano" und am 29. November über "Umwelt und Verkehr".

Zum zweiten Mal nach 2014 machte am dritten Oktoberwochenende 2017 das 200 Meter lange Kreuzfahrtschiff "Amadea" Station vor dem Hafen von Dénia. 500 mit der Bonner Firma "Phoenix" angereiste deutsche Kreuzfahrer liessen sich in den Hafen von Dénia übersetzen, der selbst für ein mittleres Kreuzfahrtschiff nicht tief genug ist. 2014 hatte die Stadtspitze unter Bürgermeisterin Ana Kringe ein grosses Hallo organisiert, aber für ziemlich wenige Gäste, für eine Öffnung der Haupt-Touristenattraktion "Castillo" an einem Sonntag reichte es allerdings nicht.
Diesmal machte die Stadt kein Fass auf für die deutschen, schweizerischen und österreichischen Gäste, war allerdings auch erst wenige Tage vor deren Ankunft avisiert worden. Eine Hälfte verbrachte den Tag in Dénia und Umgebung, die andere begab sich auf Exkursionen zu weiter weg gelegenen Zielen. Am Abend legte das Schiff in Richtung Tarragona wieder ab.
Ebenfalls Mitte Oktober 2017 wurde in der spanischen Presse berichtet, dass "Pullmantur" die Stadt Alicante aus ihrem Kreuzfahrtprogramm streichen wolle.

Die Stadt Dénia senkt für das Jahr 2018 ihren kommunalen Hebesatz für die Immobiliensteuer IBI um 5 % von 1 auf 0,95. Diesen Beschluss wird das Stadtparlament in diesen Tagen treffen. Auf den Bescheiden für die weiterhin 125 Euro umfassende Jahresgebühr für die Müllabfuhr wird ab dem kommenden Jahr informativ ausgewiesen, welcher Anteil der Gebühr für die Einsammelung und Transport der Abfälle aufgewendet wird (knapp 90 E) und welcher für Behandlung und Eliminierung (gut 35 E).

Zwei "Schwarze Flaggen" hat die Umweltschutz-Vereinigung "Ecologistas en Acción" für zwei Projekte vergeben, die ihrer Meinung nach an Stränden der Marina Alta grossen Schaden anrichten. Das ist zum einen der Sieg für das Bauprojekt "Las Olas" am Dénianer Blay Beach von Las Marinas. Dort wird in erster Linie ein 4-Stockwerke-Appartement-Gebäude entstehen, das bei jedem Hochwasser beinahe buchstäblich mit den Füssen im Wasser stehen wird.
Der zweite Fall der "bandera negra" durch die Umweltschützer ist der Strand von El Portet nördlich von Moraira: Dort wurde für eine umfassende Strandregenerierung und -verbreiterung nach den Unwettern zu Beginn des Jahres Sand aus dem Steinbruch genommen. Dieser verfärbte das Meerwasser in Richtung gelb-braun, Farbton, der nach sehr aufband-windigen Tagen immer noch mal auftaucht. Vor allem aber werden, so die "ecologistas", die Seegraswiesen vor der Küste in Mitleidenschaft gezogen. Dies entspreche einfach nicht der Wahrheit, hält diesen Vorwürfen das Ayuntamiento von Teulada-Moraira entgegen, das darauf hinweist, dass für die Strandauffüllung durch die überörtliche Küstenverwaltung die notwendigen Umweltgutachten eingeholt wurden.

Der Magistrat von Dénia hat die Einrichtung eines (ovalen) Kreisverkehrs an der Kreuzung Avenida Joan Futter mit Calle Diana für 180.000 Euro an die Firma Pavasal vergeben. Die Arbeiten sollen im November beginnen und drei Monate dauern.
Die Avda. Joan Fuster wird mit zwei Fahrbahnen in beide Richtungen ausgestattet.

In einer schwierigen Rettungsaktion hat am zweiten Oktober-Wochenende ein Provinzhubschrauber eine 30-jährige Wanderern geborgen, die auf dem Montgó fünf Meter tief gestürzt war. Die Frau war bei Bewusstsein, hatte aber Schwierigkeiten, den Rücken zu bewegen. Bei der Bergung bei starkem Wind musste der Hubschrauber 75 Meter Seil auslassen.

Ein besonders fruchtbares Kapitel Dénianer Handelsgeschichte leiteten zwei insgesamt 17 Seiten lange blumige Briefe des Wesirs Ibn Arqam des Königs von Daniya aus dem 11. Jahrhundert ein, die dieser im Jahr 1054 an Bord eines Bootes voll mit Nahrungsmittelhilfs ins Hunger leidende und von der Pest gebeutelte ägyptische Alexandria schickte. Nicht nur kam ein Boot voller Gold, Edelsteine und Schmuck zurück, sondern war die Eröffnung zahlreicher neuer Mittelmeer-Handelsrouten und wirtschaftlicher Horizonte für die westiberische Metropole mit Hilfe der dankbaren mächtigen neuen Freunde eingeleitet. Die beiden fast tausend Jahre alten Briefe, die im wahrsten Wortsinn Geschichte "machten", sollen jetzt ins Spanische übersetzt und veröffentlicht werden, wie der Dénianer Stadtarchäologe Marcos Gisbert und der Kulturattaché der ägyptischen Botschaft in Spanien, Basel Saleh Daoud, mitteilten. Im nächsten Frühjahr soll eine Vortragsreihe anhand dieser Erkenntnisse das glanzvolle Kapitel der islamischen Vorläuferin Daniya der heutigen Marina-Alta-Kreisstadt Dénia einem grösseren Publikum nahe bringen.

Gegen eine Sondergenehmigung des Landes Valencia für den Bau einer grossen Privatschule im Ortsteil Jesús Pobre hat sich das Stadtparlament von Dénia ausgesprochen. Ein neues städtisches Gutachten (PSOE und Compromís) entspricht den Bedenken von Anwohnervertretern (mit 900 Schülern mehr tägliche "Gäste" als Einwohner; Projekt grösser als der Ortskern; landschaftlich nicht angepasst) und Stadtteilverwaltung von Jesús Pobre, nachdem die vorherige Dénianer Verwaltung (PP und CU) 2014 das Projekt positiv beschieden hatte. Die Projektbetreiber, die im Stadtrat ebenso zu Wort kamen wie die Anwohnervertreter, kritisierten den Positionswechsel des Ayuntamiento von Dénia.
Podemos-Stadtrat Alex Rodenkirchen befürwortete ein solches Schul-Projekt aus wirtschaftlichen Gründen, schlug jedoch mit Blick auf die Bevölkerungsmeinung in Jesús Pobre die Suche nach anderem Gelände vor. Die Partei GDCU regte eine Volksbefragung in dem Ortsteil an, um zu erfahren wie die Mehrheit denke.

Einen wirtschaftlichen Kollaps schlimmer als in den drei schwarzen Krisenjahren 2011 bis 2013 sieht die Unternehmervereinigung Dénias und der Marina Alta (CEDMA) für die Kreishauptstadt voraus. Der Grund sei das absolute Scheitern der früheren und der gegenwärtigen Verantwortlichen für die Baupolitik und ihre Richtlinien. Kurz-und mittelfristig haben CEDMA zufolge Promotoren nur die Wahl zwischen Nichtstun und der Illegalität, dem Arbeiten ohne Genehmigungen.
Der Hintergrund: Im Sommer kassierte das Oberste Bundesgericht die seit 2013 geltenden sogenannten Übergangsbestimmungen (RUT), nachdem Bemühungen um einen neuen Flächennutzungsplan seit mehr als vier Jahrzehnten ohne Ergebnis geblieben sind. Und jetzt habe das von PSOE und Compromís geführte Rathaus von Dénia die Entscheidung getroffen, dem durch diese Gerichtsentscheidung vom Sommer 2017 wieder "zuständig" werdenden städtischen Flächennutzungsplan (PGOU) von 1972 (!) seine Gültigkeit zu entziehen. Denn dieser sei kontraproduktiv und anachronistisch, so die Begründung aus dem Ayuntamiento, und man komme bis zu einer Neuregelung besser mit dem Instrument von zeitlich befristeten Neubauverboten aus anstatt einem Wildwuchs à la 1972 Tür und Tor zu öffnen.
Richtlinien-Katalog der Stadt
Die Unternehmer, die einen Firmen-Exodus und Stillstand befürchten und auch der hoch verschuldeten Kommune stark sinkende Einnahmen prognostizieren, wollen jetzt neben öffentlichem Druck auf die Rathausspitze auch beim Land in Valencia um Hilfe bitten, damit Dénia die Katastrophe erspart bleibe.
Das Rathaus mahnte zu mehr Gelassenheit und stellte einen "mit dem Sektor und dem Land" ausgearbeiteten Richtlinien-Katalog für Baugenehmigungen vor: Anträge bis Juni werden genehmigt, wenn sie keine Fehler aufweisen. Neue Anträge werden nach Artikel 44.6 des neuen Landesbaugesetzes behandelt und genehmigt, wenn ein Gutachten über "Einklang mit dem landschaftlichen und baulichen Umfeld" vorliegt oder der Neubau innerhalb eines ausgewiesenen Baugebietes (PAI) liegt, der die Normen vorgibt.






















Die Tage der grossflächigen Glaseinfassungen der Restaurant-Terrassen von Dénia-Raset gegenüber vom Fährhafen scheinen gezählt: Bis Ende Februar 2018 sollen die "cerramientos" von Raset durch erheblich kleinere Pergola ersetzt werden, so dass die Häuser dahinter wieder zu sehen sein werden. Und auf dem Paseo de Cervantes, wo früher der Kunsthandwerksmarkt stattfand, sollen nur Sonnenschirme aufgestellt werden, Einfassungen werden nicht genehmigt.
Für die konkrete Umgestaltung der Restaurant-"Meile" von Raset stehen den Besitzern jeden Donnerstag Termine mit dem Stadtarchitekten von Dénia zur Verfügung.

Die Stadt Dénia hat bereits im Juli 2017 die Genehmigung für den Bau von 20 Luxus-Appartements direkt am Blay-Beach-Strand von Las Marinas. Das teilte die Bürgerinitiative "Protejamos La Playa" der Presse mit. Im vierstöckigen Edificio "Las Olas" soll jede Wohnung eine Terrasse mit Seeblick von mindestens 45 Quadratmetern haben. Blay Beach ist jener Strandabschnitt von Les Deveses, der bei jedem Unwetter von den Wellen "geschluckt" wird und dann mit Hunderten von Lkw frischen Sandes aufgepäppelt werden muss.
Die zuständige Stadträtin für "Territorio", Maria Josep Ripoll, begründete die Erteilung der Genehmigung damit, dass das Ayuntamiento im Falle der Weigerung die Baugesellschaft hoch entschädigen müsse.

In der Dénianer Calle Metge Manuel Vallalta ist in der vorletzten Septemberwoche 2017 ein 64-jähriger Mofafahrer ums Leben gekommen, nachdem er in der Nähe der Sekundarschule Historiador Chabàs gegen die Abgrenzung des Fahrradweges gestossen und dann gestürzt war. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort, aber die halbstündigen Lebensrettungsversuche blieben erfolglos.

Die Händler in der Dénianer Markthalle (Mercat Municipal de Dénia) bieten über die einheimische Firma Rodando Ecomensajería jetzt Lieferservice an. Dieser kostet 2 Euro und findet mit "ökologischen Fahrzeugen" statt, im Klartext: Fahrrädern, die mit Frischhaltebehältern ausgestattet sind. Deren Temperatur wird durchgängig kontrolliert über eine App, die vom Instituto Valenciano de Tecnología entworfen wurde.
Der Lieferservice geht von Montgó und Les Rotes über den Stadtkern bis nach Las Marinas-Nova Dénia.

What else is new? Einmal mehr reichte ein ordentliches Unwetter mit strammer Welle, um dem Deveses-Strand von Dénia-Las Marinas so stark zuzusetzen, dass an manchen Stellen das Wasser einmal mehr bis an die Immobilien in erster Strandlinie heranspült, z. B. am ewig am Rande des Existenzminimums dahinvegetierenden Blay Beach.
Dessen Anwohner fordern nach jeder dieser Wetter-Episoden, die mit zig Lkw angekarrtem Wand enden, von Stadt und Land und Bundes-Küstenverwaltung eine dauerhafte Lösung, zuletzt im Januar und August und jetzt wieder. Die Antwort: achselzuckender Verweis auf die angespannte Haushaltslage.

Das Rathaus hat an den Zugängen zum Naturpark Montgó 5 neue Informations-Paneele aufgestellt. Dort werden Wanderrouten angegeben und Empfehlungen und Anweisungen für den respektvollen Umgang mit der Park-Umwelt und für die Vermeidung von Gefahren.

Die Rückzahlung von 60.000 Euro illegal erhaltener Bezüge aus der Stadtkasse fordert das Rathaus von Dénia von den Erben des verstorbenen Stadtrates Juan Collado. Sollten diese nicht zahlen können, will man sich, so Stadtrat Alex Rodenkirchen, Vorsitzender des einschlägigen Untersuchungsausschusses im Stadtparlament von Dénia, an die Mitglieder jenes Fünf-Parteien-Paktes unter Führung von PP-Politikerin Ana Kringe halten, der die 2007 gewählte Koalition von PSOE und Bloc mit Hilfe des PSOE-Überläufers Collado nach nur einem Jahr aus dem Amt hebelte. Anschliessend erhielt Collado bis 2011 Bezüge von 130.000 Euro aus der Stadtkasse, von denen, so stellte ein Gerichtsurteil 2014 fest, 60.000 Euro illegal waren.
Alle Parteien, bis auf die PP, stimmten für die Rückforderung des Geldes, in Einklang mit den in Auftrag gegebenen juristischen Gutachten. PP-Bürgermeisterin Ana Kringe wurde 2015 zu Gunsten der jetzt regierenden Linkskoalition unter PSOE-Bürgermeister Vicent Grimalt krachend abgewählt.

Dazu unsere neue costa-info.de-Leserumfrage auf unserer <a href="http://costa-info.de">Homepage</a>:
Sollte Dénia das zuviel gezahlte Geld von den Erben des Stadtrates zurückfordern oder nicht?


Eine gefährliche Rettung zweier unbeaufsichtigter Kinder von elf Jahren mussten bei schwerer See zwei Rettungsschwimmer am Ende des Steinstrandes von Dénia-Las Rotas durchführen, in der Höhe des Restaurants Mena. Die Kinder missachteten die mehrfachen Warnungen und Hinweise auf die Rote Flagge, die das Schwimmen bei gefährlichem Wellengang verbietet. Den Rettern half ein erfahrener belgischer Schwimmer (60), ein Boot konnte nicht eingesetzt werden. Einer der Retter fiel aufgrund der Anspannung und der Anstrengung nach der Aktion in Ohnmacht.
Die Polizei nahm anschliessend die Personalien der Kinder und ihrer Eltern auf, denen eine erhebliche Strafe droht.

Wegen akuter Einsturzgefahr hat das Rathaus von Dénia Anfang September 2017 zehn Appartments eines Blocks der "Grupo Catalá" räumen lassen. Die Mietparteien hatten eine Woche Zeit erhalten, sich neue Wohnungen zu suchen, bis die Zukuknft des Blocks geklärt sei. Zwei Familien, eine davon mit Kind, hielten der Stadt entgegen, dass ein von der Anwohner-Vereinigung beauftragter Architekt keine schwerwiegenden Risse in der Struktur gefunden habe. Sie hatten keine neue Unterkunft gefunden, "die wir uns leisten könnten". Abstützarbeiten an dem Komplex aus den 60er Jahren haben begonnen, jetzt muss ein Projekt der Rehabilitation entworfen und durchgeführt werden.
Erst mitten im August war ein Gebäude beim Hotel Dénia wegen Einsturzgefahr geräumt worden.

Die 16-jährige französische Touristin Orianne hat Ende Juli beim Schnorcheln 350 Meter vor der Nordküste von Dénia in dreieinhalb Metern Tiefe das 1813 gesunkene französische Korsarenschiff ""Zefarín" entdeckt. Das Unglück des während des Unabhängigkeitskrieges von einer Fregatte versenkten Schiffes ist dokumentiert, man weiss, dass die Mehrheit der rund hundert Besatzungsmitglieder sich schwimmend retten konnten und viele von ihnen anschliessend "betrunken in den Weinfeldern" gesichtet wurden. Stadtarchäologe Marcos Gisbert, der den genauen Fundort geheim hält, kündigte Tauchgänge zur genaueren Untersuchung an sowie eine Abgrenzung mit Bojen und auf Dauer die Möglichkeit von Besuchen der Fundstätte an.

Das Rathaus von Dénia hat mitgeteilt, dass "einige IBI-Bescheide im Gemeindegebiet um 8 % höher" ausgefallen sind als im Vorjahr. Der Grund dafür sei, dass das staatliche Finanzministerium die zuletzt im Jahr 1989 angepassten Katasterwerte um 8 % erhöht habe. Weil die Gemeinde ihren Hebesatz von 1,0 unangetastet gelassen habe, ergebe sich dort, wo die Katasterwerte angezogen haben, auch eine Erhöhung der kommunalen Immobiliensteuer IBI um eben jenen Prozentsatz.
Theoretisch, so das Ayuntamiento von Dénia weiter, liege der Katasterwert in etwa bei der Hälfte ihres Marktwertes, was natürlich bei den bisher gültigen Werten von 1989 längst nicht mehr der Fall sei, so Dénias Finanzstadtrat Paco Roselló.

In Dénia ist vom 4. bis 29. September 2017 der höhengleiche Bahnübergang zwischen den Strassen Camí dels Lladres und Abu-L-Salt gesperrt, wie das Rathaus am 1. September mitteilte. Der Grund dafür sind die Gleisarbeiten entlang der Avenida Joan Fuster.
Ausserdem gab die Stadt folgende Tage für die Reinigung der Abwasserabflüsse bekannt:
05/09/17 C/ Patricio Ferrándiz desde Plaza Jaume I hasta Diana.
06/09/17 C/ Patricio Ferrándiz desde calle Diana hasta Cruz Roja.
07/09/17 Paseo del Saladar desde c/ Manuel Lattur hasta Carlos Sentí





















Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) hat den Nachbarschaftsvertretern zugesagt, sich bei der staatlichen Postverwaltung für die Fortführung der Haus-zu-Haus-Postzustellung einzusetzen. Zu diesem Zweck liefert die Stadt Bevölkerungsdaten auf der Basis des auszuarbeitenden Flächennutzungsplanes an die Post, damit diese ihre Einstufung der Residenzzonen am Montgó, Las Rotas und Las Marinas revidiert, so dass die Pläne der Zustellung über Sammelbriefkästen zurückgenommen werden können. Grimalt stellte jedoch klar, dass die Postanlieferung auch an Sammelbriefkästen an 5 Arbeitstagen pro Woche stattfinden müsse und Einschreiben sowieso wie bisher an die Zieladresse zugestellt werden müssen.

Mit schweren Verletzungen liegen eine rumänische Frau und ihr 8 Monate altes Baby seit Samstag Morgen, 26. August 2017, mit lebensgefährlichen Verletzungen auf den Intensivstationen der Krankenhäuser La Fé von Valencia und von Dénia. Sie waren von der Burg von Dénia aus noch ungeklärter Ursache fast 50 Meter in die Tiefe gestürzt, auf ein Metallnetz, dass den Steinschlag aufhält. Die Beteiligung einer dritten Person an dem Sturz hat die Polizei laut spanischer Presse ausgeschlossen.

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