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Dénia
Im Bauamt von Dénia an der Ronda de las Murallas sind bis Anfang September die neuesten Asphaltierungsprojekte der Stadt zur Einsicht öffentlich ausgestellt. Darunter befinden sich der Paseo del Saladar und der Camino de Badia (40.000 Euro), die aus dem Bürgeretat finanziert werden, sowie die folgenden Strassen mit einem Gesamtumfang von 160.000 Euro: Pont, Sangunt, Germans Maristes (Explanada Torrecremada) sowie Jupiter, Io und Venus. Gibt es keine Einsprüche gelten die Projekte als angenommen.
<a href="http://www.costa-info.de/galerie/main.php">Fotoalbum von den 2018 in Dénia zu asfaltierenden Strassen</a>


Die spanische Presse berichtet auch in diesem Sommer über vermehrte Klagen von Anwohnern und Urlaubern von Las Marinas über Gestank aus den Regenwasser-Abflusskanälen und den Müllcontainern im Bereich Les Bassetes. Als Lösung schlagen die Anwohner einen anderthalb Kilometer langen Bürgersteig vor, um die Wasserabflüsse unterirdisch zu verlegen. Ähnliche Probleme gebe es auch in der Zone "Les Arenes".
Die Reinigung der Müllcontainer werde völlig vernachlässigt, so die Kritik. Ausserdem seien die Zebrastreifen reif für einen neuen Anstrich.

Zwei Taucher haben Anfang April vor dem Strand von Las Marinas Reste eines Ende des 14. Jahrhunderts gesunkenen Bootes entdeckt. Die zeitliche Einordnung wurde durch drei an selber Stelle entdeckte Keramik-Reste möglich. Der Fund wurde jetzt durch den Stadtarchäologen von Dénia, Josep A. Gisbert, der Öffentlichkeit vorgestelt.

Wegen nicht ausreichender Meerwasserqualität im Bereich der Mündung des Molinell-Flusses an der Gemeindegrenze zwischen Dénia und Oliva wurde dieser Strandbereich für das Baden gesperrt. Das berichtete die Internet-Zeitung "Marina Plaza". Die Messungen waren vom Land Valencia durchgeführt worden.

In der Innenstadt von Dénia sind die Neuerschliessungsarbeiten in der Calle Colón abgeschlossen worden, die seit einem halben Jahr dauerten und 700.000 Euro gekostet haben, die aus der Landeskasse bezahlt wurden. Auch die Arbeiten in der Calle Sandunga und auf der Plaza Sant Josep wurden beendet.Kosten: 600.000 Euro. Die künftige Nutzung und Verkehrsausrichtung von Strasse und Platz will das Rathaus von Dénia auf einer Versammlung mit Anwohnern und Geschäftsleuten klären.

Die Polizei hat in Dénia eine Venezolanerin unter dem Verdacht verhaftet, ihren dänischen Freund zum Mord an ihrem vor sechs Jahren von ihr geschiedenen Ehemann anzustiften, einem holländischen Unternehmer. Als der Däne merkte, dass sie es ernst meinte, beendete er die Beziehung, informierte das Opfer und stellte der Polizei die Aufzeichnung eines entsprechenden Gespräches zur Verfügung. Das Gericht liess die versuchte Mord-Anstifterin unter Auflagen frei.

Mit der starken Zunahme der Kajak-Exkursionen von Dénia und anderen Küstenstädten der Marina Alta ist in diesem Jahr auch die Zahl der notwendigen Rettungsaktionen durch Strandpersonal, Polizei oder sogar die Rettungsfeuerwehr in die Höhe gegangen, wie die Zeitung "Información" berichtet. Dabei ist das größte Problem, dass oft die Firmen von auswärts die Steilküste und ihre Besonderheiten nicht ausreichend kennen und obendrein öfters zu spät auf den Wetterbericht reagieren, wenn der stärker werden Wellengang vorhersagt.
Eine der kompliziertesten Rettungsaktionen war die Bergung von einem Dutzend Kajak-Ausflügler von der Portitxol-Insel von Jávea. Am vorletzten Juli-Sonntag kenterten Kajaks vor Les Rotes von Dénia und bei der Tallada-Höhle an der Steilküste auf der Grenze zwischen Dénia und Jávea.
Die Rettungsexperten empfehlen vor allem einen respektvolleren Umgang mit dem Wetterbericht und im Zweifel die Annullierung der einen oder anderen Exkursion. Ausserdem sollte ein Begleitboot dabei sein und an der Station an Land ein Routenplan hinterlegt werden und die Anzahl der Teilnehmer.




















Mit 55 Gramm der als "Reiche-Leute-Drogen" bezeichneten Substanzen "Tucibi"/"2C-B" erwischte Ende Juli die Guardia Civil im Hafen von Dénia einen 31-jährigen Spanier. Er wollte die Fähre nach Ibiza nehmen. Ausserdem führte er einige Gramm anderer Drogen mit sich sowie 7.000 Euro in bar.

"Obwohl wir der Konzessionsfirma immer wieder sagen, dass die Busfahrer so nahe wie möglich an den Bürgersteig heranfahren sollen, finden wir kein Gehör". Das sagt keine Geringere als die im Rathaus von Dénia für "Städtische Qualität" (Calidad Urbana) zuständige Stadträtin, María Josep Ripoll, so die spanische Presse. Über die fehlgeplante Busstation von Dénia und die notwendigen Manöver der Busfahrer hatten wir bereits berichtet.
Dass die für 280.000 Euro neu gebaute Busstation von Dénia deshalb ein gewisses Gefahrenpotential beim Einsteigen und Gepäckeinladen bietet, ist bekannt, Beobachter warten auf den ersten schwereren Zwischenfall, obwohl laut Ayuntamiento alles in Ordnung sei.
Aber im Sommer bieten die unter dem modernistischen Gebäude platzierten Bänke keinen Schatten, weshalb sie oftmals nicht genutzt werden können. Und im Herbst, wenn der Regen kommt, wird man merken, dass bei etwas seitlichem Wind, auch dagegen nicht für ausreichend Schutz gesorgt ist. Nachbesserungsbedarf ist angemeldet...
Kurz angemerkt:
Wenn Planer und Entscheider sich offenbar mit anderen Dingen beschäftigen als mit den Gegenständen ihrer Planung, dann wird es hinterher teuer für den Steuerzahler. Wenn sie hinterher ihre Irrtümer, die sie vielleicht nicht begehen würden, wenn sie mit eigenem Geld hantieren müssten, nicht einmal zugeben mögen, dann wird es obendrein auch noch peinlich.
-cgb-


Das richtige Chaos wird erst im Herbst ausbrechen, wenn Tausende von Residenten aus ihren Heimatländern an ihren Zweitwohnsitz Dénia zurückkehren und merken, dass sie ihre Post seit Anfang Juli bei Correos in der Stadt abholen müssen, weil die Briefkastenbatterien in dieser Form nicht mehr bedient werden. Die Post ist seit Juli ist erst einmal weg, weil sie nur zwei Wochen lang vorgehalten wird, ab September/Oktober wird man sich an veritable Schlangen und Wartezeiten gewöhnen müssen. Dies gilt für die Anwohner der Dénianer Wohngebiete Rotas, Montgó, Pedrera, Deveses und Marinas, die seit einigen Jahren über einen Buzón in den Sammelbriefkästen verfügen und im Februar durch Correos über die notwendige Anpassung informiert wurden. Das theoretisch nicht zuständige Rathaus von Dénia hatte Aufschiebungen erreicht, aber zum Termin Anfang Juli die notwendige Umorganisierung der Briefkastenbatterien nicht geschafft. Die auf Bundesebene beschlossene Kürzungs- und Einsparungsmassnahme und die dadurch notwendige Umorganisierung wurde 2016 bekannt gegeben.
Wer bislang in diesen Wohngebieten über Hauszustellung der Post verfügte, hat -ebenfalls nach mehreren Aufschiebungen- eine Gnadenfrist bis Ende Oktober. Die Stadt Dénia arbeitet an der Aufstellung von 16 neuen Briefkastenbatterien nach der neuen Norm für diese bisher einzeln belieferten Häuser. Ein Gegenvorschlag der "Vecinos del Montgó", die glauben, dass die Pläne der Stadt nicht ausreichen werden, wurde abgelehnt, u. a. weil Briefkastenbatterien nicht auf privatem Gelände stehen dürfen. Mehr als 2.000 Anwohner haben einen Briefkasten beantragt, der zwischen 40 und 100 Euro kosten wird, je nach Nachfrage. Die vom Rathaus Dénia so wie von den anderen Ayuntamientos in unserer Region auch, nicht besonders nachdrücklich kommunizierte Antragsfrist ist jetzt -wie so viele andere residenten-relevanten Angelegenheiten auch- mitten im Sommer zuende gegangen.

<a href="http://www.costa-info.de/Editorials">Zum Kommentar von costa-info.de</a>



Das Land Valencia hat für 500.000 Euro die Arbeiten an der Einrichtung eines Ortsgeschichte-Museums in der Casa de la Marquesa Valero de Palma in der Calle Cavallers vergeben. Die Arbeiten, welche die Einrichtung eines neuen Zugangs von der Calle Ramón y Cajal beinhalten, sollen acht Monate dauern und in dieser Woche beginnen. Das neue Museum, das neben dem Ethnologischen Museum von Dénia liegt, wird behindertengerecht ausgestattet sein.
Das Geld stammt aus dem Anti-Krisen-Investitionsfonds der Generalitat Valenciana von vor zehn Jahren. Den hatte die Stadt Dénia viele Jahre nicht in Anspruch genommen, weil sie sich auf die Finanzierung eines Luxus-Theaters im Hafen aus diesen Mitteln versteift hatte, ein Projekt, das bereits in der Planungsphase krachend scheiterte.


Das vierte Feuer in der Marina Alta in nur zehn Tagen verbrannte bei der Autobahn AP-7 und der Nationalstrasse N-332 in der Nähe des Naturparks Montgó drei Hektar kultivierten Geländes. Die Feuerwehr war schnell zur Stelle, unterstützt von 3 Flugzeugen, so dass vor allem die nahe gelegenen Tankstellen nicht wirklich bedroht wurden.

Im Jahr 2017 wurden in Dénia in 360 Iglus mehr als 1,7 Tonnen Altglas gesammelt. Das sind statistisch 40 Kilo auf jeden offiziell gemeldeten Einwohner, von denen sich 115 einen Container teilen. Über den Sommer führt die zuständige Firma Ecovidrio eine Informationskampagne in den Restaurants und Bars durch, weil sie den grössten Beitrag beim Sammeln von Altglas leisten können. Es werden 100 Sammeleimer ausgegeben, mit denen die Zahl der Ausflüge zum nächsten Container vermindert werden. Die Besitzer der Restaurants, die sich beim Altglas-Sammeln hervortun, erhalten im Herbst eine "Master Class" von dem Dénianer Sternekoch Quique Dacosta.

Der Magistrat von Dénia hat die vorzeitige Amortisation von 5,5 Millionen Euro städtischer Schulden beschlossen. Knapp die Hälfte dieses Betrages entsprach der letzten Rate von insgesamt knapp 15 Millionen Euro, die 2012 von der spanischen Zentralregierung gewährt werden mussten, damit die Stadt ihre Lieferanten bezahlen konnte. Der Rückzahlungsplan war bis 2022 ausgelegt und durch erhebliche Sparmassnahmen in den laufenden Ausgaben ermöglicht worden, ist aber vier Jahre vor der Zeit abgeschlossen, so Finanzstadtrat Paco Roselló.
Heute betragen die Aussenstände der Stadt Dénia bei Lieferanten nur noch 800.000 Euro und die Bankschulden sollen von 20 Mio Euro zu Beginn des Jahres auf 15 Mio E zum Ende 2018 gesenkt werden.
Damit erhalte das Ayuntamiento die Möglichkeit, Haushaltsüberschüsse in "finanziell tragbare Massnahmen" zu investieren, also solche ohne (z. B. personelle) Folgekosten. Dazu gehören Massnahmen für Verbesserungen im Verkehr, öffentlichen Gebäuden und Parks und Infrastrukturen.













Zu einem Jahr Gefängnis wurde in Dénia der Besitzer eines Lamborghini Murciélago verurteilt, der vor sechs Jahren den Diebstahl seiner Luxuskarosse vortäuschte, die er zuvor bei einem Unfall vollständig zersägt hatte, und für die er von seiner Versicherung eine Viertelmillion Euro ergaunern wollte. Tage nach dem Unfall in Toledo schloss Luis R.O. eine Vollkasko-Versicherung ab und stellte dabei ein identisches Modell vor. Nach einem halben Jahr meldete er einen Diebstahl, und als die Versicherung Zweifel anmeldete, fälschte er einen Anzeige bei der Guardia Civil, in der diese den Diebstahl "zweifelsfrei" bestätigte.

Bei Grabungsarbeiten für die Installierung von unterirdische. Müllcontainern an der Kreuzung der Strassen La Mar und Foramur sind wichtige Ausgrabungsstücke aus der Zeit des "Reino de Taifa de Dénia" aus dem 11. Jahrhundert und eine Grabinschrift aus der römischen Zeit zutage getreten. Spätrömische Besiedlung Dénias in den Jahrhunderten 5 bis 7 wurde bereits zwischen den Calles Temple de Sant Telm Cándida Carbonell nachgewiesen.

Die Stadt Dénia stellt während der Stiertreiben ins Meer (bous a la mar) während der Patronats-Fiestas einen abgegrenzten Bereich für Rollstuhlfahrer zur Verfügung. Zu diesem Zweck wurde eine Übereinkunft mit der Fischervereinigung getroffen, die über diesen Raum neben der mobilen Arena verfügen, in der das nicht behinderte Publikum das Stierspektakel im Hafen verfolgt. Beginn des als "Fiesta de Interés Turístico Nacional" eingestuften "bous a la mar" von Dénia ist der 7. Juli.

Zwei Frauen von 42 und 83 Jahren mussten am Mittwoch, 4. Juli 2018, von einem Balkon im 2. Stock des Appartementgebäudes "Trampolí" in Dénia-Les Rotas geborgen werden, weil ein Wohnungsbrand für starke Rauchentwicklung im Treppenhaus gesorgt hatte. 5 Feuerwehrfahrzeuge aus Dénia und Benissa beteiligten sich an den Löscharbeiten.

Umsatzeinbussen von bis bis zu 35 % vermelden die von den Sommer-Baustellen in der Innenstadt von Dénia betroffenen Geschäftsleute, vor allem in der Calle La Mar, dem "Epizentrum" der aufgerissenen Strassen. Die Geschäftsleutevereinigung protestiert gegen die "schlechte Planung" der Arbeiten und fordert den Rücktritt der zuständigen Stadträtin Eva Ronda. Das Ayuntamiento verweigere den Dialog und sei Argumenten nicht zugänglich.

Die Polizei hat in Dénia einen 37-Jährigen unter dem Vorwurf verhaftet, drei Jahre lang seine Schwägerin im Badezimmer beim Duschen gefilmt zu haben, wenn sie zu Besuch war. Die Schwester des Mannes wurde ebenfalls verhaftet, dann aber wieder freigelassen. Sie hatte das Opfer auf offenerer Strasse bedroht. Dieser Schuss ging nach hinten los, denn darauf hin ging die Gefilmte postwendend zur Polizei. Bei einer Hausdurchsuchung wurde umfassendes elektronisches und Computer-Material sicher gestellt, das von der Policía Científica ausgewertet wird.

Das Provinzgericht von Alicante hat den 41-jährigen Spanier Hassan Abu E.S. wegen der versuchten Vergewaltigung seiner Mitbewohnerin an der Avenida Montgó von Dénia im April 2016 jetzt zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Freund der jungen Frau kam gerade noch rechtzeitig dazu, um die Vergewaltigung zu verhindern. Der Angeklagte gab den Versuch zu, einigte sich mit der Anklage und erhielt wegen seiner Drogenabhängigkeit Strafnachlass auf drei Jahre.











7 Anwohner eines Mietshauses in der Calle Federico García Lorca von Dénia mussten mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. In der Elektroanlage war ein Feuer ausgebrochen und, nach Angaben der Feuerwehr, sehr giftiger Rauch ausgetreten. Das Feuer war innerhalb einer Stunde gelöscht.

Nach 24 Stunden hat die Stadt Dénia den wegen der Sichtung einer Carabela-"Qualle" für die Schwimmer geschlossenen Deveses-Strand wieder geöffnet. Umfangreiche Suchaktionen förderten kein weiteres Exemplar zutage, so dass die Rote gegen die Gelbe Flagge ausgetauscht wurde. Die gefährliche "Quallen"-Sorte war in den letzten Wochen in Teulada, Benissa, Calpe und weiter im Süden aufgetaucht und jetzt zum ersten Mal in Dénia.

Einen Thunfisch von 240 Kilo brachte Ende Juni die Besatzung des Bootes "Fine" im Club Naútico von Dénia an Land. Zwei Stunden habe der Kampf mit dem Tier gedauert, der an zwei der Angelhaken gebissen hatte. Die Besatzung musste dann den Fisch wegen seines Gewichtes hinter dem Boot her zur Küste bringen und dann mit einem Kran an Land hieven lassen: "Ein Traum ist in Erfüllung gegangen".

Mit guter Beteiligung hat die Fernuniversität Dénia (UNED) ihre Seniorenkurse und ihren Spanischkurs für Ausländer abgeschlossen, der in den Stufen mittel, fortgeschritten und Perfektionierung angeboten wurde. Quasi als Überbrückung bis zu den Kursen des nächsten Schuljahres bietet die UNED vom 25. Juni bis Ende Juli Sommerkurse an.
Das Programm: http://www.uneddenia.es


In der Liste der hundert besten Restaurants der Welt belegt das Restaurant des Sternekochs Quique Dacosta aus Dénia den 61. Platz, als eines von einem halben Dutzend spanischer Restaurants unter den ersten hundert. Das gab die Gruppe "Los 50 Mejores Restaurantes del Mundo" bekannt.

Wegen des Verkaufs gefälschter Sportbekleidung von "Markenfirmen" auf einem Flohmarkt in Dénia hat die Policía Nacional der Kreisstadt sieben Marokkaner, Spanier und Senegalesen verhaftet. 5 bekannte Sportartikelfirmen hatten Anzeige erstattet.

Ein 51-jähriger Mechaniker wurde am Freitag Abend, 15. Juni 2018, bei einem Brand im Motorraum einer Yacht im Club Náutico von Dénia schwer verletzt. Aus noch ungeklärter Ursache war es zu einer Explosion gekommen, die zu einem Brand fuehrte. Den wollte der Mechaniker löschen und erlitt schwere Verbrennungen. Er wurde ins Krankenhaus nach Valencia gebracht.

Ab dem 20. Juni können Anwohner von Les Marines, Les Deveses, Montgó und Les Rotes im Rathaus von Dénia einen Briefkasten in den neu eingerichteten 16 Sammelstellen erwerben. Ab November 2018 wird Correos in diesen Gebieten keine normalen Postsendungen mehr zustellen. Die Antragsfrist für einen "buzón" in den Sammelbriefkästen endet am 20. Juli, die Kosten betragen zwischen 40 und 100 Euro, je nach Anzahl der gestellten Anträge.
Das Rathaus von Dénia will ein entsprechendes mehrsprachiges Erläuterungsschreiben (auch in Deutsch) mitsamt Lageplänen der neuen Briefkastenanlagen an alle Anwohner schicken.

Eine Rollstuhlfahrerin fordert Plätze für Behinderte, um in der jedes Jahr eigens für diesen Zweck aufgestellten Arena am Hafen von Dénia das Stiertreibens ins Meer ("bous a la mar") sehen zu können. Rossa Bertomeu (57) ist seit vielen Jahren grosser Fan von Stierkampf und Stiertreiben und hat die "Peña La Vara de Dénia" gegründet. Sie beklagt, dass in der neu hergerichteten Stierkampfarena von Ondara (La Joya Levantina) keine Vorkehrungen getroffen wurde, damit auch Rollstuhlfahrer die Veranstaltungen dort ansehen können. Dort habe sie einmal zwei Stierkampffreunde gesehen, die ihren Rollstuhl stehen liessen und sich über den Boden zu den Rängen hinauf schleppten.

Die Dénianer Opposition fordert eine Aussetzung der Arbeiten in der C/ La Mar im Zentrum und an der Plaza Archiduque Carlos (ehemaliger Busbahnhof) während des Sommers. Es fehle an gemeinsamer Planung mit den Anwohnern und Geschäftsleuten, denen substantielle Einbussen bis hin zur Schliessung drohen, so die Partei GDCU.

Es ist nicht das erste und schon gar nicht das letzte Mal, dass die regionale Küstenverwaltung den vom Sturm verschluckten Blay Beach in Dania-Las Marinas mit rund 6.000 Tonnen frischen Sandes auffüllen muss. Der Sand stammt vom Molina-Strand etwas weiter nördlich an der Dénianer Küste.

Der umtriebige Gastronomie-Unternehmer Federico Cervera baut in der Calle Pont im alten Fischereiviertel Baix la Mar gegenüber vom Hafen die ehemalige Spielzeugfabrik zu einem weiteren Restaurant um. Die Spielzeugindustrie, die als Wirtschaftsmotor von Dénia die Anfang des vorigen Jahrhunderts durch den Schädling "Filoxera" ausgeschaltete Traubenindustrie abgelöst hatte, begann bereits Mitte des Jahrhunderts in die Knie zu gehen.

56 Yachten mit 450 Seglern gingen Ende Mai vor Dénia an den Start der XII Regata Banco de España. Nach zweieinhalb Stunden überfuhr Luis Fernando Alvarez Gascón mit der Yacht "Kim" vom mitausrichtenden Verein "Marina de Dénia" als Erster die Ziellinie bei Moraira.
Die Erstplatzierten in den verschiedenen Kategorien:
PERFORMANCE I - TROFEO HELIOCARE
1. "KIM" - Luis Fernando Alvarez Gascón
2. "BRUJO" - Ramón Acín
3. "LLEVANT BLAU" - José Vives
PERFORMANCE II - TROFEO HELIOCARE
1. "PHILOXENE" - Tomás Bretones
2. "SELENE III" - José Manuel Rey
3. "JANHAR II" - Pablo Harguindey
CRUISER I - TROFEO CDCEBE
1. "AGAVE AZUL" - Esther Vaquero
2. "BAFFI" - Juan Manuel Aguiar
3. "ASON DE MAR" - Patricia Sendin
CRUISER II - TROFEO CDCEBE
1. "ILLUKA" - Pepe Santos
2. "AIREN" - Luis Lombao
3. "BOLAÑO" - Antonio Vega
CRUISER III - TROFEO THE YACHT TRIBE
1. "ISLA MAROLA" - Manuel Illanes
2. "KEY BISCAYNE" - Fernando Servet
3. "CORCHO V" - Ignacio Moliner






















In der 13. Woche der Biodiversität von Dénia wurden von über 140 Experten mehr als 2.600 Arten registriert, 700 davon im Meer. Damit kletterte die Kreishauptstadt der Marina Alta im Vergleich der Comunitat Valenciana vom 12. auf den 3. Rang, wie das Ayuntamiento mitteilte. 36.000 Daten wurden erhoben, ein Drittel davon "zur See". In diesem Ranking stieg Dénia vom 36. auf den 6. Platz.
Die erhobenen Daten finden Eingang in die Biodiversitäts-Datenbank der Comunidad Valenciana.
Im Rahmen der dreitägigen Semana de Biodiversidad gab es zahlreiche Begleitveranstaltungen, unter anderem einen Vortrag über die Edle Steckmuschel "Pinna Nobilis" (Nacra), deren Bevölkerung im Mittelmeer in den letzten Jahren durch einen Parasiten um 90 % zurückgegangen ist. Auch wurden Raubvögel in Richtung Montgó freigelassen und in einer Buchvorstellung des Doktors Andreu Escrivà neue Daten über den Klimawandel vorgestellt. Ausserdem gab es eine Route zur Entdeckung der urbanen Biodiversität und Katamaran-Ausflüge ins Meeres-Schutzgebiet "Cabo San Antonio".

Sechs von zehn Anwohnern von Denia sind einer Umfrage des Rathauses zufolge für die vollständige Fusslaeufigkeit der Haupt-Geschäftsstrasse Marqués de Campo. Die Strasse ist bereits 200 Tage pro Jahr für den Autoverkehr gesperrt. Unter den anliegenden Geschäftsleuten beträgt die Zustimmung nur 55 %.
Der Präsident der Denianer Geschäftsleutevereinigung bezeichnete die Umfrage mit 400 Teilnehmern als "goebbelianisch", so die Zeitung "Información" und kündigte dem Ayuntamiento die Beziehungen auf.
Fast alle Befragten knüpften eine fusslaeufige Marqués de Campo, durch die 200 Parkplätze verloren gehen würden, an die Schaffung neuer Stellplätze. Das sagte die Stadt umgehend zu.

María José Foche ist zwei Jahre älter als die 1978 eingerichtete Wache der Nationalpolizei in Dénia. Jetzt wurde die studierte Psychologin zur ersten Chefinspektorin der Policía Nacional in der Kreishauptstadt der Marina Alta befördert. Damit ist sie hinter Kommandant Alejandro Sánchez, der den vor einem halben Jahr pensionierten Antonio Cabeza "beerbte", die Nummer 2 in der Hierarchie der Wache.
In Madrid brachte Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) in Erfahrung, dass die Bundesregierung grossen Wert auf den Bau einer neuen Wache für die Policía Nacional von Dénia auf einem städtischen Grundstück in Torrecremada legt, in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Drei Kilo Marihuana, 30 Gramm Haschisch, 8 Behälter mit Haschischöl und Haschisch-Pollen stellte die Nationalpolizei von Dénia bei einer Razzia in einem als legale Marihuana-Vereinigung fungierenden Drogen-Umschlagsplatz sicher. Präsident, Schatzmeister und Sekretär der Asociación Cannábica wurden verhaftet. Die Ermittlungen liefen seit etwa einem Monat, als die Polizei von dem aktiven Drogenhandel in dem Lokal erfuhr.

Einen winselnden Hund mit erschrockenem Ausdruck im Gesicht fand ein Anwohner der Calle Taronja von Dénia in einem Müllcontainer. Er erkannte "Jenny", den Pudel einer Anwohnerin seiner Urbanisation. Die Polizei nahm die 50-Jährige wegen Tierquälerei fest und wegen einer Anzeige, die ihr Lebensgefährte wegen Missbrauchs gestellt hatte. Die Polizei geht davon aus, dass der (mit Chip) auf den Namen der Frau geführte Hund dem Partner gehörte, an dem sich die Verhaftete rächen wollte. Der Nachbar, der den Pudel gefunden hatte, nahm es erst einmal bei sich auf.

Mit "Ex Libris" hat in Dénia der vorletzte Buchladen geschlossen. In den 80er Jahren gab es 5, "Ex Libris" öffnete vor anderthalb Jahrzehnten, verfügte, so die letzte Eigentümerin María Teresa Gilabert, über bis zu 10.000 Kunden, musste sich aber jetzt der elektronischen Konkurrenz ergeben: "Die Hälfte der Bücher werden heutzutage per Internet verkauft, 15 % heruntergeladen." Jüngste Buchvorstellungen fanden zwar grossen Zuspruch, aber die Verkaufszahlen stimmten schon lange nicht mehr.
Einzige verbleibende Bücherei der Kreishauptstadt ist "Públics", wo ein Grossteil des Umsatzes mit Schreib- und Bürowaren, Schulbüchern und Presse erzielt wird. Ohne Diversifizierung keine Chance.
In Dénia sind 440 Bars und Restaurants registriert, so die Zeitung "Información", ein Viertel der Gesamtzahl im Marina-Alta-Kreis.

Im Zusammenhang mit mehreren Einbrüchen in Geschäfte von Dénia hat die Polizei zwei Minderjährige und vier Männer zwischen 18 und 45 verhaftet. Dabei gaben die Aufnahmen von Überwachungskameras entscheidende Hinweise. Eines der Bandenmitglieder wurde bei dem Versuch verhaftet, Diebesgut über das Internet zu verkaufen, darunter ein 1.500 Euro teures Fahrrad, das für 80 Euro angeboten wurde. Die Untersuchungen begannen im April.

Die grossen Alsa-Busse, die zwischen Alicante und Valencia verkehren, fahren gar nicht erst hinein in den zu klein bemessenen neuen Busbahnhof von Denia. So musste noch auf dem Vorplatz die Auszeichnung "Taxi" gegen "Bus" ausgetauscht werden. Gewarnt worden war schon vor Monaten: Der Manövrierraum ist zu knapp bemessen. Und so findet laut spanischer Presse die Gepäckzuladung bei einigen Bussen erst einmal direkt an der Fahrbahn der Strasse statt. Erweiterungsarbeiten laufen, und der Busbahnhof ist sowieso nur als Provisorium gedacht, bis zur endgültigen Lösung mit einer "Intermodal"-Anbindungsstation an den kue ftigen Kuestenzug. Der könnte allerdings noch ein paar Jahr (zehnt)e auf sich warten lassen...

Nach einer Versuchsphase im vergangenen Jahr hat jetzt die Stadtbus-Verbindung des Zentrums mit Pedrera-Montgó wieder den Betrieb aufgenommen, zunächst bis zum 30. September, mehrmals an jedem Tag in der Woche, zum Preis von 1 Euro. Er soll vor allem die Anbindung an das alte Krankenhaus "La Pedrera" und die dortigen Schulen verbessern, bietet aber umgekehrt auch Montgó-Residenten die Möglichkeit eines preiswerten Transports in die Innenstadt.

Jean Fleche und José Ramón Luna de la Ossa haben den 22. Foto-Wettbewerb mit dem Thema "Dénia" in den Kategorien Touristische Fotografie und Künstlerische gewonnen und damit jeweils 600 Euro. Die zweiten Preise gingen an Andrés Fornés aus Dénia und Alfredo Sanz Poncho (jeweils 300 E). Insgesamt wurden 90 Fotografien eingereicht, die besten 40 sind bis zum 12. Mai in der Casa de Cultura ausgestellt.
<a href="http://costa-info.de/galerie/main.php">Beste Fotos des Wettbewerbs Dénia</a>


Im Hafen von Dénia ist vom 10. bis 13. Mai die vor 26 Jahren gebaute Nachbildung des historischen Weltumseglungs-Bootes "Nao Victoria (1519-1522 mit Fernando de Magallanes und Juan Sebastián Elcano) zu Gast. Das 26 Meter lange und 7 Meter breite schwimmende Museum, das seine eigene Weltumseglung zwischen 2004 und 2006 absolvierte, kann für 4 Euro am 10.+11.5. von 14-20 Uhr und am 12.+13.5. von 10-20 Uhr besucht werden.
Den Besuch des Bootes wird durch die Fundación Salom Sabar (http://www.fundacionsalomsabar.org), organisiert.

Die Firma Texlimca sammelte 2017 in zwei Dutzend "Wippy"-Containern im Gemeindegebiet von Dénia 70 Tonnen Altkleider und gebrauchte Schuhe ein. Als Gegenleistung verteilte die Firma 6.500 Euro an mehrere soziale Hilfsorganisationen in Dénia wie Caritas, Cruz Roja und die Heilsarmee.




















Die 21-jährige Victoria Elisabeth von Hohenlohe-Langenburg ist nach der Zahlung einer Steuer von knapp 3.000 Euro die neue "Marquesa de Dénia", der neueste ihrer 39 Adelstitel, darunter derjenige als Herzogin von Medinaceli. Zum ersten Mal wurde der Titel eines Marqués von Dénia im Jahr 1487 an Diego Gómez de Rojas y Sandoval vergeben. Der Adelstitel von Dénia gehört seit der Verleihung dieses Zusatzes durch Carlos V im Jahr 1520 zu den rund 400 "Grossen" von Spanien. Sein bekanntester Inhaber war Anfang des 17. Jahrhunderts der "Duque de Lerma", auf den in Dénia unter anderem der "Palau del Castillo" und der Augustinerinnen-Konvent zurück gehen, vor allem aber die Gewährung der Stadtrechte im Jahr 1612 und die Vertreibung der Morisken. Ende des 17. Jahrhunderts fielen die Titel Marques de Dénia und Duque de Medinaceli durch Heirat zusammen.
Hohenlohes Vater Marco starb vor anderthalb Jahren in Sevilla. Nach angemessenen Pietätsfristen beantragte seine Tochter Victoria die Gewährung der 39 Adelstitel, die nicht ohne Weiteres vererbt, sondern ihr gegen Steuern von rund 46.000 Euro zugesprochen wurden.

Mit den Planungen für den Bau eines zweiten Seniorenheimes hat das Rathaus von Dénia begonnen, weil die Nachfrage in immer stärkerem Masse das Angebot übersteigt, so die zuständigen Stadträtinnen für Soziales und Senioren, Cristina Morera und Elisabet Cardona. Die einzige städtische "residencia" mit 90 Plätzen ist "immer voll belegt". Die Warteliste ist ellenlang, weist noch Anträge aus dem Jahr 2014 auf.
Weil das Ayuntamiento aus finanziellen Gründen ein neues Seniorenheim weder bauen noch verwalten kann, soll dafür eine Konzession vergeben werden. Eine Studie soll die Machbarkeit ermitteln, dann sollen die Bedingungen für eine Ausschreibung entworfen werden. Ein geeignetes städtisches Grundstück von 4.000 Quadratmetern stünde in der Calle Apol.lo zur Verfügung, gegenüber dem alten Krankenhaus "La Pedrera". Man denke auch für dieses Seniorenheim an etwa 90 Plätze. Davon ginge ein Teil an das Land Valencia, ein weiterer an das Rathaus von Dénia; der Rest könnte privat verwaltet werden, wie zum Beispiel in Teulada. Stadträtin Morera hofft, dass der Bauauftrag im kommenden Jahr erteilt sein könnte.

Ein 21-jähriger Autofahrer wurde an der Landstrasse CV-7221 von Dénia nach Ondara am Sonntag Abend, 22. April 2018, von seinem eigenen Wagen zerquetscht, nachdem er von der Fahrbahn abgekommen war. Der Pkw fiel drei Meter in die Tiefe, prallte gegen einen Baum, überschlug sich mehrmals und fiel auf den zuvor herausgeschleuderten Fahrer. Die gleichaltrige Beifahrerin wurde schwer verletzt ins nahe gelegene Kreiskrankenhaus eingeliefert.

Das Rathaus von Dénia hat das Haushaltsjahr mit einem Überschuss von fast 9 Millionen abgeschlossen, wie Finanzstadtrat Paco Roselló mitteilte. Rund 3 Mio Euro werden für die Begleichung von Rechnungen verwendet, 5,5 Mio für die Rückzahlungen von Bankkrediten. Mit den restlichen 400.000 Euro werden finanziell tragbare Investitionen (solche, die keine Folgekosten mit sich bringen) getätigt. In der Stadtkasse gibt es derzeit ein Plus von 10,5 Mio Euro.
Einer der wesentlichen Gründe für die Überschüsse war die Senkung der laufenden Kosten um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, vor allem der Schuldendienst: 13 % billiger als veranschlagt. Die Einnahmen durch indirekte Steuern fielen um fast 140 % höher aus als geplant, z. B. Baugenehmigungen: 1,2 statt 0,6 Mio, ICIO-Abgabe: 1,45 statt 0,6 Mio Euro.

Ein Mann, der vor vier Jahren vor einem Pub in Dénia einer jungen Frau mit den Worten "Ich werde dir dein hübsches Gesicht beschädigen" ein Glas im Gesicht zertrümmerte, wurde jetzt in einer Berufungsverhandlung zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte zunächst in dem Pub die Frau an den Schenkeln berührt und war hinausgeworfen worden. Für die sexuelle Belästigung und den Glasangriff erhielt der Angeklagte je ein Jahr. Die Frau und ihre Begleiterin wurden von dem Vorwurf freigesprochen, ihrerseits den Mann angegriffen zu haben. Die Verletzungen des Angreifers seien auf eine Racheaktion mehrerer Personen zurückzuführen, die aber nicht bestimmt werden konnten, so das Gericht.

Die in den letzten zwei Jahren restaurierte, in ihrer Art im Land Valencia einzigartige, Renaissance-Treppe in T-Form zum Palau Vell auf dem Gelände des Castillo von Dénia ist jetzt für die Öffentlichkeit freigegeben worden. Diese durch die Bomben des Erbfolgekriege und des Unabhängigkeitskrieges beschädigte Treppe war Bestandteil des mit 850.000 Euro (650.000 aus einem nationalen Kulturfond) veranschlagten Restaurierungsprojektes des Palau Vell, der zu Zeiten des ersten Herzogs von Dénia, Alfonso de Aragón, in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut worden war. Unter dem Duque de Lerma wurde er Anfang des 17. Jahrhunderts erweitert. Die begleitende Entfernung einer Reihe von gross gewachsenen Pinien hat die Sicht erheblich verbessert.
Bei der Einweihung der Arbeiten stellte der regionale Vertreter der spanischen Regierung fest, dass Madrid sich allein die Herrichtung verschiedener Bereiche des Castillo 1,2 Mio Euro hat kosten lassen und ausserdem die Restaurierung eines für kulturelle Zwecke zu nutzenden Gebäudes in der Calle San José (Bibliothek und Archiv) mit 1,5 Mio Euro finanziere. Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) meldete Bedarf an Zuschüssen für kulturgeschichtliche Projekte wie "Verger Alt del Castillo", "Caldera del Gas" oder "Diarium Romana del Hort de Lorand" an.
<a href="http://costa-info.de/galerie/main.php">Fotos Einweihung Renovierung Palau Vell mit Treppe</a>


Zum Feiertag Anfang Mai wird im Industriegebiet von Dénia der neue Busbahnhof eingeweiht, der Geld aus dem Landeshaushalt eingerichtet wurde. Dann soll eines der grösseren Projekte in Angriff genommen werden, die sich das Ayuntamiento von Dénia auf die Fahnen geschrieben hat: die Neuerschliessung der Plaza del Archiduque Carlos.

In Dénia hat sich die Zahl der Sozialarbeiter im Rahmen der Landespolitik der Geschlechtergleichheit und "Políticas Inclusivas" auf einen pro 2.300 Einwohner fast verdreifacht. Landes-Vizepräsidentin Mónica Oltra (Compromís) teilte bei einem Besuch in Dénia mit, dass die Generalitat im laufenden Jahr fast 13 Millionen Euro für Massnahmen gegen häusliche Gewalt bereit gestellt habe und allein in Dénia für soziale Programme 2,3 Mio ausgebe, 13 % mehr als im Vorjahr. Unter anderem besuchte Oltra das neue Sozialamt an der Plaza Arxiduc Carles mit dem rund um die Uhr funktionierenden Frauenhaus.

Zwei Personen wurden am zweiten April-Wochenende bei Polizeikontrollen in Dénia verhaftet. Ein Autofahrer wendete und flüchtete, als er der Kontrolle angesichtig wurde. Ein Polizist stellte den Wagen, als er gegen die erlaubte Fahrtrichtung in eine Einbahnstrasse fuhr. Das Fluchtauto überfuhr den Polizisten und stiess anschliessend gegen mehrere Fahrzeuge. Es wurde kurz darauf beim Hafen angehalten, die beiden Insassen waren offenbar ziemlich betrunken, müssen sich mit mehreren Anklagepunkten auseinander setzen, zumal sie zum Ende der Verfolgungsjagd die Polizisten mit einer Schusswaffe bedrohten. Die Verfolgung endete für die beiden Verfolgten an einer Mauer. Im Auto wurden die Pistole, ein Messer und mehrere versteckte Marihuana- und Haschisch-Tütchen gefunden.

Von einem überholenden Wagen wurde am Freitag Mittag, 6. April 2018, auf einem Zebrastreifen auf dem Kreisverkehr der Plaza París von Dénia eine 80-Jährige angefahren. Ein erster Wagen hatte angehalten, um die zögernde Frau den Zebrastreifen überqueren zu lassen. Sie ging weiter und wurde von einem überholenden Fahrzeug auf der anderen Spur umgefahren. Das Opfer und die Fahrerin des Unfallwagens kamen ins Krankenhaus, letztere wegen einer Panikattacke.

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