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Dénia
Trotz der Debatten um Phase 2 für die Marina Alta, die aufgeschoben wurde, weil die ersten Lockerungen eine Steigerung der Corona-Fälle gebracht hat, ist die Zeit der Polizeikontrollen und Anzeigen wegen Verletzungen der Ausgangsbeschränkungen auch in Dénia längst nicht vorbei. Anderthalb Dutzend Anzeigen wurden an einem einzigen Tag geschrieben, Donnerstag, 21. Mai 2020. Drei Besitzer von Zweitwohnungen in Dénia waren während des Alarmzustandes angereist und wurden jetzt erwischt und angezeigt. Ebenso mehrere Gruppen von Jugendlichen, aber auch von älteren Menschen, die ohne ausreichende Distanz und Masken auf Bänken zusammen abhingen, zum Beispiel am Strand Marineta Cassiana oder auf der Plaza Arxiduc Carles. Ein Mann wurde nach 23 Uhr innerhalb einer Stunde zwei Mal erwischt, beim zweiten Mal gar beim Urinieren im öffentlichen Raum. Auch für die Nichtbeachtung der zugeteilten Uhrzeiten für Sport und Spazieren gab es Anzeigen.

Die Stadt Dénia hat die Bezahlung der Wasser-Rechnungen zwischen Mai und August für alle Gastbetriebe aufgeschoben. Bis zu 420 Hotels, Restaurants, Bars, Campingplätze oder weitere Hostelerie-Betriebe aus Dénia können diesen Antrag im Rathaus stellen, bis zum 24. Mai unter: aqualiadenia@fcc.es mit dem Stichwort: “Aplazamiento hostelería”.

Während der Corona-Quarantäne haben die Möwen von dem Castillo von Dénia Besitz ergriffen, weil es dort mehr als zwei Monaten keine Besucher gegeben hat. Jetzt versucht das Ayuntamiento, dieser Tiere Herr zu werden. Mit dem Einsammeln der Eier ist es nicht getan, zudem gestaltet dies sich ziemlich schwierig, weil die Möwen sich den "Eindringlingen" gegenüber sehr aggressiv verhalten, so das Rathaus. So habe man sich auch darauf verlegt, erwachsene Möwen einzufangen, ohne dass spezifiziert wird, was anschliessend mit ihnen geschieht.
Aggressive Möwen waren schon vor der Corona-Zeit ein Problem auf dem Castillo, aber jetzt hat es sich aufgrund ihrer verstärkten Ausbreitung dort erheblich verstärkt, so dass sich die Stadt Dénia zum Eingreifen genötigt sei. Trotzdem wird es noch eine Weile dauern, bis die mit der Deeskalationsphase 1 vereinbare Öffnung der Burg von Dénia und ihrer Museen in Angriff genommen wird.

In die nationalen Nachrichten schaffte es das Autokino in Dénia-Las Marinas Mitte Mai: Als erstes seiner Art in Spanien eröffnete das Drive-In der Kreishauptstadt der Marina Alta die Freiluft-Kinosaison, mit auf ein Drittel reduzierten Plätzen und auf 5 Euro gesenkten Preisen. Dafür gab es zum Auftakt eine Doppelsitzung mit den Minions und Jurassic Parc, zuvor ausgewählt von den Kinofreunden.

Die Vereinigung der Bauunternehmen und Firmen dieses Geschäftszweiges in Dénia (ACEAD) haben dem Roten Kreuz 3.000 Euro zur Unterstützung der Bedürftigsten in der Corona-Krise gespendet.

Mit 40 Ständen hat am 8. Mai 2020 der Freitags-Obst-und-Gemüsemarkt von Dénia an seinem neuen Standort Calle La Vía eröffnet, zwischen den Strassen Diana und Cándida Carbonell. Die Calle Magallanes wäre zu eng gewesen für die neuen Anforderungen mit 6 Metern Abstand zwischen den Standreihen und 2,5 Metern zwischen den Ständen, so dass zwei Verkäufer an deren Enden jeweils einen Kunden bedienen können. Diese dürfen Stand und Ware nicht berühren.
Eingang zum "Einbahn"-Markt, inklusive Zählung/Kontrolle/Desinfektionsgel-Ausgabe ist beim Spielzeugmuseum, Ausgang an der Calle Diana, dazu kommen zwei ausgezeichnete Notausgänge.

Die Besitzer von Yachten der Häfen von Dénia und den anderen Küstenstädten der Region dürfen ihre Boote im Hafen besuchen und durchchecken, einzeln. Die komplette Wiederöffnung der Häfen und die vollständige Freigabe für den Wassersport ist für die 3. Phase der Öffnung ab Mitte Juni vorgesehen. Jetz schon dürfen Sport-Einhand-Jollensegler, die im Liegeplatzort ihres Bootes wohnen, aufs Wasser, dürfen aber dessen Gewässer nicht verlassen.

Die Stiftung "Fundación Dénia" will dem Kreiskrankenhaus so bald wie möglich einen 40.000 Euro teuren Apparat zur Verfügung stellen, der pro Tag tausend Corona-Schnelltests durchführen kann. Das berichtete die spanische Presse. Das Gerät soll Mitte Mai zur Verfügung stehen.
Die Stiftung werde von den Bakteriologen des Hospital de Dénia sowie seinem ehemaligen Direktor und gegenwärtigen Anästhesie-Chefs Juan Cardona beraten.

Kurz angemerkt:
Und solch einen Apparat konnte und kann sich die für die Gesundheitsverwaltung der Marina Alta zuständige Firma "Marina Salud" seit offiziellem Ausbruch der Corona-Krise vor sechs Wochen nicht selbst kaufen? Oder das Land Valencia oder welcher öffentliche Organismus (inklusive der in den vergangenen Jahren im zwangsgesparten Geld schwimmenden Rathäuser) auch immer nicht bereit stellen? Und jetzt muss noch einmal zwei Wochen auf die spenden-basierte Privat-Initiative gewartet werden? Wo doch seit Wochen klar ist, dass es in Spanien vor allem an der Durchführung von Tests mangelt? Así nos va...
-cgb-






















Auf einen Hinweis des Sozialamtes der Marina Alta, das seit Tagen keinen Kontakt zu einer 73 Jahre alten britischen "Kundin" bekam, öffnete die Guardia Civil von Vergel bei der allein in Els Poblets wohnenden Frau die Wohnungstür. Gerade rechzeitig, denn die Frau lag stark geschwächt bewegungslos und blass auf ihrem Bett. Zunächst schlossen die herbeigerufenen Sanitäter eine Corona-Krankheit aus, dann ging es im Eiltempo ins Kreiskrankenhaus nach Dénia.

Mit knapp 100.000 Euro gab das Sozialamt der Stadt Dénia im ersten Monat der staatlichen Ausgangssperre mehr als das Dreifache des normalen Monatsbetrags an Nothilfe für Familien mit besonderen finanziellen Engpässen auf Grund der Corona-Krise aus. 220 Nothilfen wurden genehmigt.
Für Personen über 30 und für Familien steht psychologische. Beratung zur Verfügung: 620 636 908
Beratung über Wohnungsfragen inklusive Hypotheken gibt es unter: 96 646 70 73

Fehlender Bootsverkehr lässt an den spanischen Küsten, nicht zuletzt am valencianischen Mittelmeer, die grossen Meeresbewohner mehr und mehr küstennah Präsenz zeigen. Die valencianische Umweltschutzorganisation Xaloc
hat zuletzt über hundert Videos von Privatpersonen aus ganz Spanien erhalten, die zum Beispiel von ihren meernahen Balkonen oder Gärten aus Wale, Delfine oder Meeresschildkröten gefilmt haben.
60 % dieser Videos stammen aus der Comunitat Valenciana, ein besonders grosser Teil aus Dénia, wo das Meeresschutzgebiet Cabo San Antonio bekannter Teil einer Wal-Route ist. Bei WhatsApp zirkulierte nach Ostern ein Video von mehreren Delfinen, die sich in den Hafen von Moraira verirrt hatten hatten. Und jetzt ein Video von einer grossen Delfingruppe vor dem Cabo San Antonio, aufgenommen von einem Boot aus.

Um gut ein Fünftel sank in der zweiten Märzhälfte die Menge des eingesammelten Abfalls (800 Tonnen) in Dénia gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum (1.000 Tonnen). Dabei stieg der Plastikmüll an, während Altpapier und -kartons wegen der Schliessung der Geschäfte auf ein Minimum fielen. Wichtiger Unterschiedsfaktor: 2020 fielen die Fallas aus.

Anlässlich des Internationalen Tag des Tanzes fordert das Kulturamt der Stadt Dénia die Bürger auf, Tanz-Videos einzuschicken, maximal 2 Minuten lang, bis zum 29. April:
cultura@ayto-denia.es / Whatsapp: 683464806


Das Ajuntament von Dénia hat im Eilverfahren 25 Tablets mit Internet-Anschluss gekauft, um Sekundarschülern aus ärmeren Haushalten in den Zeiten der Corona-Krise den Fernunterricht zu garantieren. Die Institutos haben der Stadtspitze bereits mitgeteilt, dass noch rund 20 weitere Tablets fehlen, um alle Sekundarschüler am telematischen Unterricht teilhaben zu lassen. Die Geräte sind nach der Quarantäne zurückzugeben.

Das Rathaus von Dénia will aus den Haushaltsüberschüssen des Jahres 2019 von über sieben Millionen Euro zwei Millionen Euro für Sozialhilfen in Folge der Corona-Krise sowie krisenbedingt notwendig gewordene Unterstützungen für kleine Unternehmen und selbständige "autónomos" verwenden. Das teilte Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) mit.

Nur diejenigen durch den Alarmzustand gedeckten Geschäfte, die zudem eine Minimalfläche von 300 Quadratmetern anbieten, dürfen unter den Osterfeiertagen in Dénia nur am Karfreitag und am Ostermontag, 10. und 13. April 2020, geöffnet haben. An den Sonntagen, 5. und 12. April, bleiben sie geschlossen. Die Markthalle ist feiertags nur am Karfreitag geöffnet.
Theoretisch läuft der Ausnahmezustand am 12. April aus, könnte aber durchaus verlängert werden.

Auch im Hafen von Dénia laufen nur noch die notwendigsten Aktivitäten, nämlich die Bewachung von Booten und Installationen, die Überwachung, dass niemand das Reise- und Fortbewegungsverbot verletzt, und die notwendige Unterstützung der spanischen Küsten-, Zoll- und Grenzbehörden.
Der Fährbetrieb Balearia hat seit Beginn des Ausnahmezustandes seine Flotte im Hafen festliegen, auch die Fischer laufen nicht aus, "weil es keine Käufer gäbe", so die Cofradía de Pescadores.

An das im Ausnahmezustand inbegriffene Reiseverbot hat die Stadt Dénia erinnert und darauf hingewiesen, dass die Polizei ab sofort besonderes Augenmerk darauf richten wird, dass keine möglichen Oster-Touristen mit Zweitwohnungen den Weg nach Dénia und in die Marina Alta schaffen. Die spanische Presse erinnert an die Anfangszeiten der Verbotsmassnahmen, die zuerst in der am stärksten betroffenen Comunidad Autonoma, Madrid, griffen, was zahlreiche Besitzer von Ferienhäusern an die Costa Blanca kommen liess. Mit der Zeit hat sich die Provinz Alicante zu einer weiteren Hochburg des Corona-Virus in Spanien entwickelt.





















Rund 50 Anzeigen schreiben die Polizeikräfte in Dénia pro Tag wegen Verletzung der Ausgangssperre. Am Sonntag, 29. März 2020, waren es sogar 60. Dabei gesellen sich zu den Klassikern "Einkauf zu weit entfernt von der Wohnstätte" oder "Treffen mit Freunden" immer wieder bezeichnende Interventionen für die komplizierte werdende Situation (ein Mann, der nach einem Krach mit seiner Frau auf die Strasse gerannt und sich dort über diesen Krach lautstark ausgelassen hatte) oder Kollateral-Erfolge für die Gesetzeshüter: der eine oder andere Drogenhändler oder ein Ganove, der sich der Kontrolle entziehen wollte und dann mit Falschgeld in der Tasche erwischt wurde.
Angezeigt wurde auch ein Bürger, der erklärte, auf dem Weg zum Krankenhaus zu sein, dann aber in die entgegengesetzte Richtung davon fuhr.
Der Zivilschutz von Dénia bringt den Kindern des Ortes an ihren Geburtstagen Musik ins Haus. Weil es so viele Anfragen gab, musste die Initiative auf Kinder bis 14 begrenzt werden.


Die Konfiszierung einer Schutzmasken-Lieferung am Zoll durch die spanische Regierung hat jetzt eine Privatklinik in Denia angeprangert. Das sei von der Transportfirma mitgeteilt worden. Die spanische Regierung hat mehrfach Vorwürfe der Requirierung von Schutzmasken abgestritten und angegeben, dies sei nicht staatliche Politik.

Mehr als 40 Strafen verhängte laut Policía Local von Dénia an einem einzigen Tag am vorletzten Märzwochenende 2020 wegen der verschiedensten Verletzungen der Ausgangssperre, die im übrigen am Sonntag, 21. März 2020, um zwei Wochen bis zum 12. April verlängert wurde. Einen Mann erwischte es, der 800 Meter von seinem Zuhause mit seinem Hund spazieren ging, eine Frau in Las Rotas, die mit dem Auto eine Freundin besucht hatte und der Besitzer eines Pkw, in dem sich drei Personen befanden sowie einen Jogger beim Sportzentrum. Eine Anzeige bekamen auch zwei Minderjährige, die am Skate Park Marihuana rauchten, und ein Pärchen, das sich mit einem Besuch bei einer Apotheke herauszureden versuchte, in Wahrheit aber ein ruhiges Plätzchen für Geschlechtsverkehr im Auto suchte, so die spanische Presse.

Neun Anzeigen erstattete die Policía de Dénia an einem einzigen Tag wegen Missachtung der Ausgangssperre. Es traf laut spanischer Presse u.a. zwei Jugendliche in der Calle Pare Pere, weil sie fürs Zigarettenholen sich gar zu weit von Zuhause entfernt hatten und schon wegen ähnlicher Missachtung von Polizeianordnungen verwarnt worden waren. Eine weitere bestrafte Person hatte auf einer Bank sitzend geraucht, eine weitere war für den Einkauf von Toilettenpapier von Pedreguer gekommen. Policias Local und Nacional kontrollierten an diesem Tag mehr als 500 Fahrzeuge, ueber hundert Identitäten wurden festgestellt

Die teilunabhängige Gemeinde Jesús Pobre gibt die ihr übertragene Zuständigkeit für ihre Kanalisation an das Rathaus von Dénia zurück. Der Grund: 2,5 Millionen Euro wären in den noch anzuschliessenden Zonen zu investieren, was fünf Jahres-Haushalten von Jesús Pobre entspricht. Nun können die Ortsteil-Anwohner sich mit den Fragen über ihren Kanalanschluss an das zu diesem Zweck eingerichtete städtische Büro "Oficina Municipal del Alcantarillado" wenden. Das notwendige Geld, so Ortsteil-Bürgermeister Javier Scotto, sollte sowieso von überordentlichen Instanzen kommen.

An 20 Stellen im Müllcontainer-Netz von Dénia werden die Abfälle häufig falsch eingeworfen. Das kostet die Stadtkasse pro Monat 1.500 Euro. Dieser Fehlnutzung will das Rathaus jetzt mit einer Info-Kampagne und "Ampeln" gegensteuern. Wo diese rot leuchtet, wird so schlecht und durcheinander und mit Container-fremdem Abfall entsorgt (meistens Grünabfälle oder Sperrmüll), dass die Container-Insel demnächst "vom Netz genommen" werde. Ist die angezeigte Farbe orange, dann stehen diese Container bereits unter Beobachtung. Steht die Ampel auf grün, wird korrekt recycelt, so das Ayuntamiento. Ein Infoblatt der Stadt über die korrekte Entsorgung zeigt unter anderem die 20 "konfliktiven Müllpunkte" im Gemeindegebiet.
Gartenabfälle können im Ecoparque abgegeben werden, Sperrmüll wird auf Anforderung zuhause abgeholt: 901 101 150 oder 96 643 11 54.
Die demnächst in die Ausschreibung gehende neue Müllentsorgungskonzession wird mit dem Container für Biomüll eine neue Entsorgungsvariante einführen. Zunächst sollen 40 entsprechende Gefässe angeschafft und bei Schulen, Residencias, Krankenhaus und Markthalle von Dénia aufgestellt werden. Der Biomüll soll den Schulen mit Stadtgärten zur Verfügung gestellt werden.

Drei hundert Jahre alte Registrierbücher der spanischen Marine in Dénia wurden jetzt dem Stadtarchiv von Dénia gestiftet. Sie enthalten auf zusammen rund tausend Seiten die Daten aller in Dénia und Jávea rekrutierten Marine-Seeleute aus den Jahren 1911 bis 1935. Im Archiv soll ihre Konservierung gesichert werden und gleichzeitig die Bücher privater oder wissenschaftlicher Forschung zur Verfügung stehen.

Die Policía Nacional von Dénia hat zwei Spanier von 20 und 35 Jahren unter dem Verdacht verhaftet, innerhalb von zwei Monaten in fünf Wohnungen ihres Mietshauses eingebrochen zu haben. Gestohlen wurden Haushaltsgeräte und Fernseher. Schnell fiel der Verdacht, der sich nun bestätigte, auf die beiden frisch in die Urbanisation gezogenen jungen Männer.

Viel neues Material über das Leben des in den 60er Jahren in Dénia gesichteten hohen Nationalsozialisten Otto Skorzeny bietet die Dokumentation "El hombre más peligroso de Europa - Otto Skorzeny en España", die jetzt von Pablo Azorín und Pedro de Echave an der Universität von Alicante vorgestellt wurde. Sie wird demnächst vom spanischen Staatsfernsehen TVE ausgestrahlt. Skorzeny war, als einer der Favoriten von Hitler, für die Befreiung Mussolinis und die "Operation Greif" der Ardennen-Schlacht verantwortlich. Er wurde in Nürnberg freigesprochen und kam nach Spanien. Mit Waffenhandel und Spionage (etliches des neuen Materials stammt aus den Archiven von CIA und FBI) wurde er zum Material, arbeitete für CIA und (den israelischen Geheimdienst) Mossad, beriet Nasser, Perón und vielleicht auch Kennedy, vertrat die deutsche Metallindustrie, brachte zahlreiche NSDAP-Parteifreunde nach dem Krieg nach Spanien und weiter und sich selbst in den Status eines Millionärs.
Skorzeny lebte in Madrid, hatte zudem ein Haus auf Mallorca, aber wahrscheinlich nicht in Dénia, wo das "Narbengesicht" von einem glaubhaften Zeugen Anfang der 60er mit dem bekanntesten geflohenen Nazi gesehen wurde, Gerhard Bremer. Dem Kriegsverbrecher half der in Franco-Spanien gut vernetzte Skorzeny 1954 beim Start seines Tourismus-Komplexes "Bremer Park Bungalows". In Dénia dürfte Skorzeny auch Johannes Bernhardt getroffen haben, den Vermittler zwischen Franco und Hitler und zentrale Figur bei der Schaffung der durch Bombardierung von Guernica berüchtigt gewordenen "Legión Cóndor", dem Franco das damals 125.000 Pesetas teure Landhaus "Mas de Oliver" zwischen Dénia und Ondara schenkte.
Zum Artikel über Skorzeny und zum Trailer der neuen Dokumentation in der Internet-Zeitung "Marina Plaza":
http://lamarinaplaza.com/2020/03/01/nuevas-revelaciones-sobre-el-nazi-mas-peligroso-de-europa-y-sus-conexiones-con-denia/


3.500 Personen haben an vier Tagen die historische Galeone "Andalucía" im Sporthafen "Marina de Dénia" besucht. Es handelt sich um den Nachbau eines der Boote, die zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert an den spanischen Entdeckungen, Eroberungen und Handelsaktionen auf den Weltmeeren teilgenommen hat.






















Die Dénianer «Dance Academy By Miguel Angel Bolo» hat mit diversen ersten Plätzen bei den Spanischen Meisterschaften der "Artes Escénicas y Perfomance" gleich mehrere Gruppen für den einschlägigen Europapokal-Wettbewerb in Italien qualifiziert. Vertreter aus einem Dutzend europäischer Länder treten im September in Rom gegenenander an.

Die Galeone "Andalucía" ist bis Sonntag Abend, 1. März 2020, im Sporthafen Marina de Dénia zu beichtigen, täglich von 10 bis 19 Uhr. Das 2009 für die Weltausstellung in Schanghai gebaute, 500 Tonnen schwere Segelschulschiff ist eine Replik der spanischen Schiffe, mit denen Spanien in den Jahrhunderten 16 bis 18 eine zentrale Rolle auf den Weltmeeren spielte. Heute beträgt die Mannschaft zwei Dutzend Personen, früher waren es vier Mal so viele.
Info/Anmeldung (Tickets: 6 Euro): 954 090 956 oder: contenidos@fundacionnaovictoria.org
http://www.fundacionnaovictoria.org


Die Polizei von Denia hat einen jungen Mann verhaftet, der Mitte Februar beim Einbruch in eine Bar in Las Marinas überrascht worden war. Dort hatte er die Tageseinnahme geklaut und wollte zudem mit mehreren Flaschen Alkohols über einen drei Meter hohen Zaun entkommen. Der Mann hatte mit einem grossen Stein eine Scheibe eingeschlagen und dabei den Alarm ausgelöst. Die Polizei war schneller vor Ort, als der Einbrecher vermutet hatte.

Die Stadt Denia hat einen eigenen Preis für Hinweise auf oder Darstellung von "diversidad sexual" eingeführt. Das berichtete die Internet-Zeitung Marina Plaza.

Gegen das für den 17. bis 20. Juli 2020 geplante Hardcore-Musikfestival "Octopus" auf dem Gelände des ehemaligen Safari-Parks Vergel protestiert die Tierschutz-Vereinigung "Agró". Tagelange Beschallung mit bis zu 40.000 Watt während der Nistphase des Weissbauch-Adlers und der Wiedereinführung des Seeadlers, die über Kilometer zu hören sein und auch alle anderen Vögel des Feuchtgebietes verschrecken werde, das sei mit den Nutzungsregeln des Naturparks "Marjal" von Pego-Oliva nicht vereinbar. Deshalb bittet Agró das Rathaus von Dénia um Hilfe, auf dessen Gelände das Konzert geplant ist. Das Event, für das ab Anfang Februar Karten für 40 und 30 Euro angeboten werden, sei vom Land Valencia noch nicht genehmigt.

2 russische Unternehmer im Alter von 62 Jahren fielen in einem Chalet von Les Rotes einer Kohlenmonoxid-Vergiftung zum Opfer. Laut spanischer Presse schrieben Quellen in der Polizei die beiden Todesfälle in unterschiedlichen Zimmern des Hauses dem schlechten Funktionieren des Gasboilers zu. Die Leichname wiesen keine Spuren von Gewaltanwendung auf.

Die Nationalpolizei hat in Dénia drei spanische Mittzwanziger verhaftet, die in mehrere Landhäuser eingebrochen waren und dort neben Wertsachen vor allem Türen hatten mitgehen lassen. Die Polizei ging den Hinweisen nach und stiess bei einem Schrotthändler bald auf die Türen, und von dort war der Weg zur Identifizierung der Ganoven nicht weit. Es handelt sich um "bekannte Polizei-Kundschaft", die nicht zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist. Die Einbruchsopfer erhielt einen Grossteil der abhanden gekommenen Beutegegenstände zurück.

Eine erste Einschätzung der Schäden des Januar-Unwetters "Gloria" an öffentlichem Eigentum brachte das Rathaus auf 1,25 Millionen Euro. Zwei Drittel dieser Summe gehen auf das Konto der arg ramponierten Strände, vor allem in Las Marinas. Die Stadt kündigte an, dass bis Ostern der Sand wieder aufgefüllt, neue Stege installiert, es jedoch mit den Fussduschen länger dauern könnte. Kaputte Ampeln und Strassenlaternen stehen mit über 120.000 Euro zu Buche, Sportstätten mit 70.000.
Bei einem Treffen mit Küsten-Anwohnervertretern von Deveses sagte die Stadtspitze zu, sich bei der Küstenverwaltung für den Schutz der beschädigten Grundstücke und Häuser und für ein Treffen der Betroffenen mit zuständigen Vertretern von "Costas" einzusetzen. Denn das Amt unterband ihre Versuche, auf eigene Faust Schutzmauern wieder aufzubauen. Ausserdem möchte man aus erster Hand über den Fortgang des 14 Mio E schweren Küstenschutz-Projektes mit mehreren Querdeichen informiert werden.

Dem unausgewogenen Wachstum durch Spekulation und "schnelles Geld" hat bei einem Besuch an der Küste von Dénia Pablo Iglesias (Podemos), Vizepräsident der spanischen Regierung, das Ausmass der Unwetter-Schäden an der spanischen Mittelmeerküste, nicht zuletzt in der Marina Alta, zugeordnet. Die Regierung werde die Wiederherstellungsarbeiten schnell in Angriff nehmen. Und sie habe sich mit ihrer "Agenda 2030" dem umweltverträglichen Wachstum als Gegenentwurf zu dem gescheiterten "Pelotazo"-Modell verschrieben.





















Das Land Valencia muss noch entscheiden, was es mit dem Erbe der deutschen Residentin Gertrudis Sommer in Dénia anfangen will, die vor 15 Jahre ohne auffindbare Erben in Dénia starb. In ihrer Hinterlassenschaft befanden sich neben Immobilien auch Medaillen und Goldmünzen mit nationalsozialistischen Motiven. Die Dirección General de Patrimonio war, so eine spanische Zeitung, durch "eigenartige Bewegungen auf dem Konto" der Frau aufmerksam geworden und leitete die Requirierung der Objekte mit Nazi-Symbologie ein, die jetzt öffentlich ausgestellt werden. Eine erste Versteigerung der Immobilien scheiterte, eine wurde in der Calle Arturo Vicens verkauft.
Die historisch relevanten Objekte könnten in Museen kommen, das zu Geld zu machende Vermögen soll sozialen oder kulturellen zwecken zugeführt werden.
Der Fall des Erbes von Gertrudis Sommer sei nicht der einzige seiner Art gewesen, so die Zeitung "Levante".

Der Magistrat von Dénia hat den Haushaltsplan für 2020 über 61 Millionen Euro vorgestellt. Ein Zehntel dieser Summe soll Investitionen gelten. Der Etat soll Anfang Februar verabschiedet werden. Dabei werde der Sozialhaushalt um 10 % auf knapp zwei Millionen Euro angehoben, derjenige für Senioren (230.000 Euro) und Gleichstellung gar um 30 %. Erstmals werden 50.000 Euro für die Unterstützung der Eltern bereit gestellt, die ihre Kinder bis 3 Jahre in die Krippe bringen möchten.

Von einem Diebstahl des Sprungbrettes, dem der "Trampolí"-Strand von Dénia-Las Rotas seinen Namen verdankt, berichtete die spanische Presse. Postwendend meldete sich ein Anwohner mit einem Foto von dem Sprungbrett auf dem Parkplatz des nahe gelegenen Appartement-Gebäudes. Das erst im vergangenen Sommer erneuerte "trampolí" war bei einem Sturm Ende 2019 ausgerissen und dann von Nachbarn in Sicherheit gebracht worden.
Zum Glück, denn den jüngsten Januar-Sturm "Gloria" hätte das Sprungbrett wohl erst recht nicht überlebt und womöglich ärgere Beschädigungen davon getragen.

Die rund 5.000 Liegeplätze vertrende Vereinigung der Sport- und Tourismus-Häfen des Landes Valencia zeigt in diesen Januar-Tagen Flagge auf der grössten Bootsmessen Europas, der "Boot" in Düsseldorf. Präsident der Vereinigung ist Gabriel Martínez, Chef des privaten Yachthafens "Marina de Dénia".

Las Marinas, Marineta Cassiana, Hafen - weite Bereiche der Küstenzone von Dénia sind durch den Sturm Gloria mit nordöstlichen Winden und Wellen über sechs Metern stark überschwemmt worden und auch am heutigen Montag, 20. Januar 2020, noch nicht wieder befahrbar. Die Schäden durch Überschwemmungen, abgedeckte Dächer, umgewehte Bäume und Plakate sind noch nicht abzusehen. Die Internet-Zeitung "Marina Plaza" veröffentlichte mehrere aussagekräftige Videos und Fotos:
http://lamarinaplaza.com/2020/01/20/galeria-gloria-inundaciones-denia-destrozos-campo-futbol/
Das Rote Kreuz von Dénia richtete auf Grund der stark gesunkenen Temperaturen eine Herberge für nichtsesshafte Menschen ein. Beim Castillo, das vom Ayuntamiento geschlossen wurde, wurde ein Lieferwagen durch den starken Wind einen Abhang hinunter geweht.

Die erneute Überlastung der Notaufnahme des Kreiskrankenhauses in Dénia-La Xara mit stundenlangen Wartezeiten Anfang Januar zwang laut spanischer Presse die Betreiberfirma "Marina Salud", ein Dutzend Betten wieder freizugeben, die zu Weihnachten "abgestellt" worden waren. Bereits im vergangenen Sommer hatte die "Schliessung" von Betten in der Chirurgie für Kollaps in "Urgencias" gesorgt. Bei den Gewerkschaften trifft die "dynamische Verwaltung von Betten" und eine auf Kostensenkung orientierte minimalistische Personalpolitik nicht auf Verständnis.

Am Sonntag, 16. Februar 2020, steigt um 12 Uhr im Rodat-Stadion von Dénia ein Benefiz-Fussballspiel gegen den Kinderkrebs zwischen Vertretern der Policía Local de Dénia und Veteranen des valencianischen Erstligisten Levante U.D. Die Erlöse gehen an das Sant Joan de Déu Pediatric Cancer Center für Kinderkrebsforschung und die Vereinigung Niños con Cáncer Aspanion.

Vier Fahrzeuge waren in der zweiten Januarwoche an einem Verkehrsunfall an der Hauptzufahrt nach Dénia von der Autobahn aus beteiligt, in der Höhe der Abfahrt nach La Xara. Der Unfall forderte zwei Leichtverletzte und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und sogar -umleitungen.

Irgendwelche Zweifel an der Haltbarkeit und Überlebensfähigkeit von Plastik in und an den Weltmeeren? Die Dénianer Umweltaktivistin Maite Mompó hat laut Internet-Zeitung "Marina Plaza" bei einer ihrer privaten Strand- und Umwelt-Reinigungen im Raum Dénia Anfang Januar 2020 am Deveses-Strand von Las Marinas einen fast intakten "Yoplait"-Joghurt-Becher aus dem Jahr 1976 entdeckt und diesen Fund ins Internet gestellt. Die Marke gibt es auf dem spanischen Markt seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr, aber die zeitliche Zurechnung wurde durch den gut lesbaren Aufdruck "Offizieller Sponsor der Olympischen Spiele von Montreal 1976" möglich, so die Aktivistin.
Aber: Ohne die anschliessenden Leserbriefe, die wie so oft in spanischen Online-Medien eine bemerkenswerte Mischung von beissend-kritisch und lustig bieten, ist diese Meldung nicht vollständig. Für die Leser hält sich die Glaubwürdigkeit in Grenzen. Sie weisen auf die allzu gute Lesbarkeit des Datumshinweises hin, einer von ihnen gibt an, eine ähnliche "Meldung" über einen Yoplait-Joghurtbecher am Strand vor vier Jahren aus Frankreich und auch schon mal aus Mexiko gelesen zu haben.
Der Artikel mit Video von dem Fund sowie Leserbriefe bei "Marina Plaza", um sich selbst einen Eindruck zu machen:
http://lamarinaplaza.com/2020/01/03/hallan-en-una-playa-de-denia-un-vaso-de-plastico-de-yogurt-de-1976-casi-intacto/


Die spanische Post-Firma Correos hat dem Ayuntamiento von Dénia offiziell mitgeteilt, dass die Zeit der Haus-zu-Haus-Zustellung von Briefsendungen in den Aussenbezirken mit dem 6. Januar 2020 endgültig abgelaufen ist. Ab jetzt werden nur noch die Sammelbriefkästen beliefert, die in den letzten Jahren zu diesem Zweck aufgestellt worden sind, um Arbeit zu sparen. Pakete und Benachrichtigungen werden nach wie vor zu den Häusern gebracht. In etlichen Zonen waren mehrere Verlängerungen der Hauszustellung von Briefen notwendig geworden, weil es mit der Installation der sogenannten "buzones pluridomiciliarios" nicht so schnell geklappt hatte wie vorgesehen.

Das Rathaus von Dénia hat in der Zone Montgó die Strassen Mareselva, Llentiscle und Pensament neu asphaltieren lassen. Damit wurde der Plan Local de Asfaltado 2019 kurz vor Jahresende abgeschlossen.





















Mit Baggern und Lkw hat die Küstenverwaltung der valencianischen Regierung laut Umweltschutzorganisation "Agró" kurz vor Weihnachten den Sand der Dünen des Raset-Strandes beim Hafen von Dénia abräumen und wegfahren lassen, "Ziel unbekannt". Stimmt nicht", hielt das Hafenamt dagegen. Es sei nur Bauschutt abgefahren worden. Pech nur, dass die Umweltschützer ein Video ins Internet stellen konnten, auf dem das Einsammeln von Sand an der fraglichen Stelle zu sehen ist.

Für die Einrichtung des Ende November vom Stadtparlament beschlossenen Tierschutzbeirates der Stadt Dénia ist die Abgeordnete Eva Ronda der Oppositionspartei Compromís zuständig. Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) übertrug ihr diese Aufgabe und die Verwaltung der entsprechenden Tierschutzinitiativen unter seiner eigenen Aufsicht.

Starke Ergebnisse erzielten die sechs Rhythmischen Sportgymnastinnen aus Dénia, die jetzt am prestigeträchtigen internationalen Wettbewerb "Wintercup" in Leverkusen teilnahmen. In der Altersgruppe Geburtsjahre 2007/08 holte Nicol Bisbal Silber, im Jahrgang 2009 wurden Stella Galstyan und Sofia Corti Erste und Zweite, während Nuria Baeza (2005/06) Rang 5 belegte, Galla Gallo und Lourdes Miralles bei den Erwachsenen 6. und 8. wurden.

Das Stadtparlament von Dénia hat eine Erhöhung der Trinkwassergebühren von rund 4 % beschlossen. Der Finanzstadtrat bezifferte die durchschnittliche Steigerung pro Haushalt auf 10 Euro pro Jahr und wies auf die Teuerungsfaktoren 30 Km entfernte Entsalzungsanlage und 500 Km Wasserleitungen ("mehr als Benidorm") hin. Für die Oppositionspartei GD lokalisierte Mario Vidal die Verteuerung (zu mehr als 100 %) in den Fixkosten, die pro Jahr um 12 auf 246 Euro angehoben werden - und das, nachdem erst vor Kurzem die Kanalgebühren erhöht wurden. Vidal fragt: Wohin geht der städtische Anteil von zwei Dritteln an den Mehreinnahmen von 1,1 Millionen Euro? Auf die Kritik hin kündigte die PSOE-Stadtregierung, in Valencia eine Senkung des dorthin abzuführenden Jahresfixums von 156 Euro anzumahnen.
Kurz angemerkt:
* Die Verschiebung der Dienstleistungseinnahmen Richtung Fixkosten erhöht relativ immer weiter den Anteil, den diejenigen finanzieren, die nicht durchgehend verbrauchen, sondern viele Monate des Jahres nicht da sind.
* In einem Leserbrief in der "Información" kündigt Antonio Aseijas an, die Stadt Dénia bei der Europäischen Union anzeigen zu wollen, wenn nicht bald in Las Rotas und anderswo in Dénia der von der EU längst vorgeschriebene Kläranschluss gewährleistet sei. Die entsprechende Strafe könne die Stadt teuer kommen.
-cgb-


Im Rathaus von Dénia hat sich der aus 26 Schülern der fünften und sechsten Grundschulklassen von Dénia zusammengesetzte Kinder- und Nachwuchsbeirat konstituiert. Dieses für die Lokalpolitik beratende Organ ist von den Vereinten Nationen vorgesehen. Es beschäftigte sich in seiner ersten Sitzung mit Kontamination, Parks und Gärten, Freizeitzonen und dem Speiseplan in den Schulen.
<a href="http://www.costa-info.de/galerie/main.php">Fotoalbum von der Konstituierung des Kinderbeirates von Dénia</a>


Das Dénianer Sprach-Austauschprogramm “Relaciónate y aprende”, an dem neben der Offiziellen Sprachschule EOI und der Seniorenuniversität U3A auch der Euro Club Dénia (ECD) teilnimmt, feierte jetzt seinen 10. Geburtstag. 1.600 Personen haben sich in den zehn Jahren registriert, die erfolgreichste Aktivität, das "Pub Quiz", verzeichnete in 40 Ausgaben seit 2011 mehr als 3.300 Teilnehmer.
Das Rathaus verfügt über eine Datenbasis der Interessenten an einem Sprachaustausch, die sich dann selbständig organisieren können. Ausserdem gibt es gemeinsame Veranstaltungen wie das Quiz, Besuche z. B. des Castillo, Speed Chattings, Fahrradtouren oder kombinierte Wanderungs- und Boots-Exkursionen, Flamenco-Abend oder sogar Theater-Funktionen in Englisch und Deutsch, den beiden am stärksten vertretenen Sprachen des Programms.

Eine Bande von sechs Maskierten überfiel in Madrigueres Nord an der Ortszufahrt von Dénia ein junges Ehepaar mit neugeborenem Baby nachts um vier in ihrem Haus. Der Mann erhielt Tritte ins Gesicht und an den Körper wurde von den Tätern, die er gegenüber der Polizei als "marokkanischen Ursprungs und zwischen 20 und 25 Jahren beschrieb", mit zwei Gewehren bedroht. Die Einbrecher waren in einer in Alfaz del Pí gestohlenen "furgoneta" gekommen und nahmen den neuen Audi der Familie mit, um ihn auf dem Schwarzmarkt für gestohlene Fahrzeuge zu verkaufen.
Ein Einbruch in das nahe gelegene Tabakgeschäft mit dem Lieferwagen scheiterte an den starken Mauern des Gebäudes. Der Mann hatte sich bald von seinen Fesseln befreien und die Polizei rufen können. Deshalb mussten die Bandenmitglieder, die an dem Tabakladen gescheitert waren, den Lieferwagen stehen und zu Fuss durch die Orangenfelder flüchten. Die Polizei stellte, unter anderem auf den weissen Masken, Spuren sicher und fahndet nach den Verbrechern.

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