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Benissa
Der Sicherheitsbeirat von Benissa will Anfang Februar "Präventivmassnahmen" gegen das Auslegen von Gift in ländlichen Bereichen der Gemeinde debattieren und bekannt geben. Zweites Thema bei dem Treffen von Polizeien und anderen Sicherheitsverantwortlichen werden die Einbrüche in Benimarco und anderen Urbanisationen sein, so das Ayuntamiento, sowie der Komplex häusliche Gewalt.

Mit den Trumpfen Sport unter freiem Himmel, regionale Gastronomie und Fiestas stellt sich Ende Januar 2020 die Gemeinde Benissa auf einer der wichtisten Tourismus-Messen vor, der 40. Ausgabe der Feria Internacional de Turismo FITUR in Madrid. Über 10.000 Unternehmen. und 140.000 Angehörige des Reisesektors aus 165 Ländern sowie über 100.000 "normale" Besucher werden erwartet, so der zuständige Stadtrat Jorge Ivars (PP). Die Comunitat Valenciana präsentiert sich mit über 200 Firmen, davon 20 technologischen.
Die entsprechenden Hashtags sind:
#BenissaEnFitur y #CostaBlancaEnFitur
Benissa organisiert unter anderem ein Show Cooking mit den Restaurants Giró und Casa Cantó und schickt beim grossen. Umzug der Provinz Alicante seine "voll aufgetakelten" Festeros der "Moros y Cristianos" auf den Präsentierteller der Plaza de Callao, Puerta del Sol und der der Calle Preciados im Zentrum der spanischen Hauptstadt.

Unter den zahlreichen Sturmschäden in der Gemeinde Benissa stachen am Montag, 20. Januar 2020, die "desperfectos" am Hallenbad und am Dach der benachbarten Sporthalle (Foto) hervor. Spektakulärer jedoch die Gewalt, mit der das Meer sich über den bei Nordostwind und hoher Welle trotz meterhohen Schutzmauern exponierten Club Naútico Les Bassetes her machte. Yachten trieben über den Parkplatz, so die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza", die Videos von dem Sturm veröffentlichte. Sowohl die Mole als auch mehrere Boote erlitten erhebliche Schäden.
Videos in den Internet-Zeitungen Marina Plaza und Información:
http://lamarinaplaza.com/2020/01/20/las-barcas-vuelan-sobre-un-parking-en-el-nautico-de-les-basetes-de-benissa/
http://www.diarioinformacion.com/multimedia/videos/marina-alta/2020-01-20-192941-traga-puerto-deportivo-benissa.html


Auf Beschwerden mehrerer Bürger hin hat Benissas Gemeindeoberhaupt Arturo Poquet (PP) durch die Ortspolizei auf der Kirmess der Firma San Antonio mehrere franquistische Objekte konfiszieren lassen. Sie waren dort als Preise öffentlich ausgestellt, was seit einigen Jahren illegal ist. Es handelte sich um Flaggen, Feuerzeuge mit dem Konterfei des Diktators und andere Artikel.

...will die Stadtspitze von Benissa bei der zuständigen Provinzverwaltung in Alicante werben. Der Vorschlag wurde bei einem Treffen der Stadtspitze mit Küsten-Residenten im vergangenen Jahr gemacht. Ebenfalls nicht einfach wird eine Lösung der Verkehrssituation für die Plaza de Benimarco mit den zahlreichen Strassen. Denn hier müssen sich zumindest die Rathäuser von Benissa und Teulada einig werden, ob es z. B. Bremshügel oder einen Zebrastreifen oder eine umfassendere Lösung geben soll.

Die Benissaner Oppositionspartei "Reiniciem" wirft der Ortsregierung aus PP und CIBE vor, ihr Versprechen auf Berücksichtigung von Vorschlägen der Opposition zum neuen Flächennutzungsplan PGOU und zum Programm "Banco de Tierras" gebrochen zu haben. Von einer Einbeziehung beim PGOU könne keine Rede sein. Und bei der Mobilisierung von ländlichen Grundstücken, um sie Interessierten für den Anbau von Getreide, Obst und Gemüse zur Verfügung zu stellen, sei bislang nicht auf den entsprechenden Vorschlag von Reiniciem eingegangen worden, auch nicht auf die notwendigen Promotionsmassnahmen.

Die städtische Gesundheitswoche von Benissa wird zukünftig keine "Pseudotherapien ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage" mehr beinhalten, die lediglich auf "kommerziellen Erfolg" aus sind. Vielmehr soll die "Semana de la Salud" sich auf "profesionales de la sanidad" stützen und den Grund- und Sekundarschülern gesunde Verhaltensweisen nahe bringen. Der Stadtrat nahm einen entsprechenden Antrag der Oppositionspartei Reiniciem an.

Mit der Verhaftung einer gewalttätigen rumänischen Räuberbande in Dénia-Las Marinas wurde mit etlichen Überfällen auf Telefon-Geschäfte in der Provinz Valencia und anderswo in Spanien auch die Express-Attacken auf Telefónica-Läden in Benissa und Calpe aufgeklärt. Die 5 Rumänen zwischen 18 und 28 Jahren setzten jeweils die Angestellten mit grossem Geschrei ausser Gefecht, rissen ausgestellte Telefone aus ihren Verankerungen und waren schneller verschwunden als gekommen. Ein Überfall in Picassent schaffte es wegen seiner Gewalttätigkeit sogar in die nationalen Medien, nach den Fällen von Calpe und Benissa warf die hiesige Guardia Civil die Untersuchungsmaschinerie an.
Mit Erfolg: Das Quintett aus vier Männern und einer Frau wurde in Dénia-Las Marinas verhaftet, als sie gerade von dort zu einer neuen Wohnstätte umziehen wollten. Ein Dutzend gestohlener Telefone und 4.000 Euro aus Verkäufen auf dem Schwarzmarkt wurden sichergestellt, insgesamt wird der mögliche Schaden mit bis zu 100.000 Euro beziffert.
Das Gericht, bei dem sich das Quintett ein Mal pro Monat melden muss, zog die Pässe der Delinquenten ein.





















Keine leichten Weihnachten für die erste Krippe, die -mit erweitertem Programm- die neue Ortsregierung von Benissa vor der "Sala del Consell" in der Altstadt aufgestellt hat. Die Kritik der vorherigen Bürgermeisterpartei "Reiniciem", dass die Verankerung Denkmals-Beschädigung sei, wurde noch nonchalant abgewehrt: "Löcher leicht unsichtbar zu machen, Kritiker sind keine Freunde des Weihnachtsfestes".
Nach Zerstörern jedoch, die obendrein auf die Krippe pinkelten, sucht die Ortspolizei noch immer. Und seit diesem Zwischenfall sammelt jeden Mittag, wenn gegenüber die für die Studenten geöffnete Bibliothek schliesst, die Kulturstadträ eigenhändig das Jesuskind aus der Krippe ein, bis zum nächsten Morgen, damit es nachmittags oder nachts nicht gestohlen werde. Josef und María können bleiben, sie seien nicht so leicht zu stehlen.

Fast 90 % der rund 1.300 Bürgerkommunikationen über den städtischen Dienst "Línea Verde" von Benissa sind seit Einrichtung der App gelöst worden. In den meisten Fällen geht es um Beobachtungen von oder konkrete Probleme mit der Strassenreinigung oder Müllabfuhr. Über die Funktion lassen sich auch umweltbezogene Fragen stellen, für die das Ayuntamiento schnellstmögliche Antwort verspricht. Bürgermeister Arturo Poquet (PP) zeigte sich mit Annahme und Entwicklung der Option der Bürgerbeteleigung hoch zufrieden.

Schwer verletzt wurde am Sonntag Nachmittag, 22. Dezember 2019, eine Frau in Benissa von zwei grossen Hunden. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht die beiden Tiere gesucht und bald gefangen. Die spanische Presse berichtete, dass die Hunde die Frau kannten, dieser Umstand aber den Angriff nicht verhinderte.

Jeder vierte Todesfall im Strassenverkehr in Europa hat den Alkohol als Ursache. Besonderen Augenmerken legt die Polizei in Spanien, darunter auch in Benissa, auf Alkoholkontrollen in der Vorweihnachtszeit, wenn die zahlreichen Firmen- und privaten Weihnachtsfeiern das einschlägige Risiko erheblich erhöhen.

Küstenanwohner, Stadträte und Vertreter der Ortspolizei von Benissa haben sich Mitte Dezember 2019 von Bürgern aus Benitachell das Konzept und ihre Erfahrungen mit “Neighbourhood Watch” erläutern lassen. Diese Idee entstand in den 60er Jahren in den USA und soll durch Informationsketten die Meldung von ungewöhnlichen Beobachtungen in einem Wohngebiet so schnell wie möglich an die Polizei weiterleiten, um so zur Eindämmung der Kriminalität beizutragen.

Mit handgefertigten "solidarischen Schals" machte in der Weihnachtszeit die ADRA-Stiftung der Adventisten-Kirche des Siebten Tages in der Benissaner Innenstadt-Strasse Puríssima auf sich aufmerksam. Die in mehreren Sprachen ausgezeichneten Schals von der Künstlerin Mercedes Martínez sollen für "bedürftige Personen" sein, die sie sich nehmen können, um sich gegen die Kälte zu schützen.

Die Gemeinde Xaló hat für das Jahr 2020 einen haushalt von 2,3 Milllionen Euro verabschiedet. Die Investitionen betragen nur 120.000 Euro, so Bürgermeister Joan Miquel Garcés, weil auf Grund der Beschränkungen der spanischen Bundesregierung 700.000 Euro der Gemeinde auf einem Bankkonto eingefroren sind, ohne zum Wohle der Bevölkerung eingesetzt werden zu können. Die Investitionen werden für den Kauf von Grünzonen und Grundstücken für die "städtebauliche Entwicklung" der Gemeinde sowie für die Fertigstellung des Jugendzentrums und die Herrichtung von landwirtschaftlichen Wegen eingesetzt. Die Gehälter der städtischen Angestellten von Jalón werden 2020 um 2,7 % angehoben.

Vier Geschäfte in Benissa haben vom Land Valencia eine Beihilfe von insgesamt 20.000 Euro für die Renovierung ihrer Räumlichkeiten erhalten. Das teilte die Stadtverwaltung mit, die ihrerseits von der Generalitat für Geschäftsförderungs-Projekte knapp 6.000 Euro Zuschüsse erhält.

Mit neuer Schwimmbekleidung gehen die Schüler der der städtischen Schwimschule von Benissa in der demnächst beginnenden Kreis-Schwimm-Liga für den Nachwuchs an den Start. Rathaus und eine Sponsor-Firma haben Ausrüstung aus besserem Material gekauft.

Mit mehr als 300 künstlichen Hundehaufen und erläuternden Schildchen in der Innenstadt schiebt das Rathaus von Benissa seit Ende November 2019 die Debatte über die notwendige Beseitigung der Exkremente an. Weil nicht alle Hundebesitzer sich angesprochen fühlen, steht dieser Posten mit knapp 10.000 Euro pro Jahr im Gemeindehaushalt zu Buche. Diese mehrwöchige Werbeaktion ist eine der ersten Massnahmen der neuen PP-Gemeindespitze für die Umsetzung der von Bürgermeister Arturo Poquet ausgerufenen Priorität: "das Stadtbild sauber halten".





















Gegen die franquistische Inschrift auf dem drei Meter hohen Steinkreuz vor der Kapelle von Benissa-Los Pinos protestieren Anwohner des Ortsteils auf dem Weg zur Sierra de Bèrnia: "1939, año de la Victoria" heisst es dort, was mit dem Gesetz der "Historischen Erinnerung" nicht vereinbar sei. Im Benissaner Grenz-Ortsteil mit Teulada, Benimarco, wurde das gleiche Problem anonym vor einer ganzen Weile beseitigt: Der gleiche Hinweis auf den Sieg Francos im Spanischen Bürgerkrieg wurde herausgemeisselt und mit den Worten "Plaça del Pi" übermalt, die sich auf die grosse Pinie bezieht, die während der Fiestas Sant Jaume Ende Juli aufgestellt wird.
Benissa gehört zu den ersten fünf Orten der Comunidad Valenciana, in denen die Sammelgräber der Guerra Civil und der Diktatur geöffnet und die Opfer identifiziert und ordentlich bestattet werden sollen.

Mehr Sicherheit, den Skatepark für die Benissa sowie Infrastrukturen im Allgemeinen gehörten zu den wichtigsten Punkten, die beim Kinderplenum mit Schülern des Colegio Pare Melchor im Veranstaltungssaal der Gemeinde Benissa zur Sprache kamen. Im Rathaus stand der neue Bürgermeister Arturo Poquet (PP) dem Nachwuchs Rede und Antwort. Poquet: "Es ist wichtig, dass der Nachwuchs die Institutionen kennt und an den Entscheidungen teilnimmt".

Ein neues Kehrfahrzeug will für 150.000 Euro das Rathaus von Benissa im nächsten Jahr ausschliesslich für die Küstenzone anschaffen. Das wurde bei einer Residentenversammlung (zweites Foto) in der Aula del Mar Mitte Oktober 2019 mitgeteilt. Die alte ging vor zwei Jahren kaputt, wurde nie repariert.
Weitere Küsten-Investitionen sollen 2020 der Asphaltieren von Strassen, Beschilderung und Strassen-und Kreuzungsbeleuchtung gelten. Dabei werde man nicht aufs Geratewohl wieder auf Solarlampen setzen, so Küsten-Koordinator Isidoro Mollà (CIBE, erstes Foto rechts), denn damit habe Benissa schlechte Erfahrungen gemacht: "Die Firma tauschte kaputte Lampen nicht aus".
Auf jeden Fall sollen die Zeiten der unbeleuchteten Zufahrt zum Hauptstrand von Benissa, La Fustera, im nächsten Jahr vorbei sein.

Das schnelle Eingreifen der Ortspolizei von Benissa verhinderte am Mittwoch Mittag, 20. November 2019, den Selbstmord einer Seniorin in Benissa. Die Mittsechzigerin wollte sich aus dem vierten Stock stürzen, da riefen die Nachbarn die Polizei, welche die Wohnungstür aufbrechen musste. Die Frau hing an einem Geländer und wurde zunächst beruhigt und dann dem Notdienst übergeben, der sie in die psychiatrische Abteilung des Kreiskrankenhauses in Dénia brachte.


Für ein Jahr hat das Rathaus von Benissa mit Subventionen aus Europa und vom Land Valencia sechs jugendliche Arbeitslose eingestellt, zwei als Hausmeister, drei vier die Verwaltung und eine Person für die Kommunikation.

Für den Bau der ersten 500 Meter Bürgersteiges zum Bahnhof erhält die Stadt Benissa von der Provinz Alicante eine Subvention von 120.000 Euro. Dieser erste Abschnitt beginnt an der Kreuzung Carrer dels Fusters mit der Avenida de la Estación am Ostausgang von Benissa.

Dem von vielen Residenten im Oktober bei einer Bürgerversammlung der Gemeindespitze von Benissa an der Küste beklagten Phänomen der "Müllschweine" will ab dem nächsten Jahr die Stadt Benissa mit Überwachungskameras zu Leibe rücken. "Wenn wir, endlich mit einem neuen Haushalt im Rücken", so Bürgermeister Arturo Poquet (PP, auf dem Foto links), "ab 2020 wieder Investitionen tätigen können, soll eine der ersten in Kameras" bei oft als illegale Abladestellen von Garten- und anderen Abfällen sein. Die entsprechenden Sanktionen sollen angehoben, dann stärker bekannt gemacht und schliesslich verhängt werden. Teulada Morairas vorheriger Bürgermeister hatte die Aufstellung von Kameras bei Müllcontainern und anderen bei Müllschweinen beliebten Stellen verworfen, weil sie schlicht illegal sei.
Gleichzeitig will man in Benissa den Vorschlag prüfen, wie in Teulada Moraira die Grünabfälle ein bis zwei Mal an den Privathäusern abholen zu lassen. Die Abholung von Sperrmüll auf Telefonanruf funktioniere in Benissa bereits seit einiger Zeit.

Schnell ausgetreten hat Anfang November das Land Valencia die kleine Rebellion in/von Benissa in puncto Eisenbahnbrücken über den Barranco del Quisi. Vor wenigen Wochen hatten alle Parteien im Stadtrat gefordert, auf den Bau der zuvor für notwendig erklärten neuen Eisenbahnbrücke über den Quisi zu verzichten und ein neues Projekt auszuarbeiten. Längst hatte Valencia mitgeteilt, dass die 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke die neuen Züge nicht wird aushalten können und Benissa die zweite Brücke akzeptiert. Den Kurswandel Benissas hatte das Rathaus von Dénia als unakzeptabel bezeichnet, weil eine Neuplanung das sowieso bis 2023 terminierte Renovierungsprojekt für die Tram-Linie Calpe-Dénia noch weiter nach hinten geschoben hätte.
Und jetzt sprachen Verantwortliche des Landes in Benissa ein Machtwort und (fast) alle Parteien (bis auf die valencianistische Compromís) im Benissaner Stadtrat akzeptierten, so die spanische Presse.

Das Rathaus von Benissa hat auf dem Fussballplatz beim Hallenbad das Flutlicht erneuert. Die modernen Lampen helfen in Zukunft Strom zu sparen.

Keine kurzfristige Lösung wird es für das Fehlen von rund 40 % der nominell vorgesehenen Ortspolizisten-Stellen in Benissa geben. Das Phänomen betreffe, mehr oder weniger, alle Kommunen in Spanien und liege in den Spargesetzen der Bundesregierung bedingt. Nur langsam werde man die Lücken schliessen können, so Sicherheits-Stadtrat Miquel Nadal (PP) auf einer Residenten-Versammlung in der Aula del Mar an der Küstenstrasse (zweites Foto). Die beobachtende und Verdächtiges schnell meldende Einbindung der Anwohner über die Aktivierung des Prinzips "Neighbourhood Watch" (vecinos colaborando) soll die Kriminalität begrenzen helfen.
Trotzdem, so Bürgermeister Arturo Poquet (Bildmitte), solle es schon bald für eine dauerhaft an der Küste eingesetzte Polizeistreife reichen.
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Auch die in der Aula del Mar eingerichtete öffentliche Arztpraxis bleibt zunächst auf die Sommermonate beschränkt. Die Patientenzahl werde sich nach schwachem erstem Sommer steigern, so Poquet, man werde in Valencia weiter auf eine Öffnung übers ganze Jahr drängen.
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In noch weiterer Ferne liegt die Einrichtung einer umfassenden Kanalisation in der "orografisch komplizierten Küstenzone" von Benissa, so Vizebürgermeister Isidor Mollà. Zunächst müssen die einfachsten Zonen identifiziert werden, orografisch und von der "Disposition der Anwohner" her, die schliesslich einen Teil der Kosten werden tragen müssen.





















Einen nicht besonders hohen Anteil von zehn Prozent unter den Volkshochschülern von Benissa machen im jetzt begonnenen Schuljahr die Spanisch lernenden Ausländer aus, davon zehn in La Fustera. 10 und jeweils 20 lernen Deutsch, Englisch und Französisch, je eine Handvoll Digital-Fotografie und Neue Technologien, je ein Dutzend belegen Malen und Keramik, immerhin 20 wollen ihre Sekundarschul-Bildung abschliessen. Fast hundert Benissaner EPA-"alumnos" haben sich in eine der 8 Yoga-Gruppen von dienstags bis donnerstags eingeschrieben.

Der neue Flächennutzungsplan für Benissa, laut Vizebürgermeister Isidoro Mollà (CIBE, auf dem Foto rechts) "der ökologischste in der ganzen Comunitat Valenciana", 80 % der 72 Hektar Gemeindegebiet endgültig von möglicher Bebauung befreit, soll bis zum Sommer 2020 verabschiedet sein und dem Land Valencia vorgelegt werden. Die Verabschiedung des Entwurfes soll bis zum Jahresende vorgelegt und dann 45 Tage zur Ansicht und Formulierung von Einsprüchen durch die Bürger ausgelegt werden, so Benissas Bürgermeister Arturo Poquet (PP) bei einer Bürgerversammlung an der Küste. Eine der Vorstellungen des Planes soll in der künftigen Rathaus-Aussenstelle in La Fustera stattfinden.
Die zweite Abstimmung und damit die Übersendung des Planes an die Generalitat Valenciana ist für vor dem Sommer vorgesehen.

Zu einem Bürgerzentrum mit Sprachaustausch, Spanisch- und anderen Kursen, Filmen, Sport, Tanz, Konzerten und weiteren Aktivitäten soll die Aula del Mar an der Küstenstrasse von Benissa werden. Als Träger und Initiator der Aktivitäten solle die ruhende Residenten-Vereinigung "Costa Benissa" wieder mit Leben erfüllt werden, so bei einem Treffen rund 60 Küstenanwohnern im Oktober Bürgermeister Arturo Poquet (PP). Dazu, so die frühere "Aktivistin" in Residentenbelangen, Paloma Hoffman nach der Versammlung etwas skeptisch, müsse neue und jüngere Leute die Initiative übernehmen.
Poquet kündigte an, die Residentenversammlungen häufiger durchführen zu wollen, die nächste Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres, nach Modell von Teulada Moraira in drei "Ausfertigungen" in Spanisch, Englisch und Deutsch. Die erste Bürgerversammlung des neuen Magistrats fand, zum Unwillen eines Dutzends Teilnehmers, nur in Spanisch statt.

Anfang nächsten Jahres soll die städtische Küsten-Busverbindung "Benibus" dauerhaft und mit zusätzlichen Haltestellen (z. B. beim Supermarkt Perles in Benimarco) und Fahrstrecken wieder kommen. Das kündigte die Gemeindespitze von Benissa (zweites Foto) Mitte Oktober bei einem Treffen mit Küstenanwohnern (erstes Foto) in der Aula del Mar in La Fustera an. Auch soll der Bus unter den Residenten besser bekannt gemacht werden. Vor der Festlegung der neuen Routen und Frequenzen des Benibus sollen die Residenten um Vorschläge gebeten werden.
Auf den Vorschlag einer Ausdehnung des Benibusses Richtung Jalón und Llíber reagierte die Stadtspitze allerdings sehr reserviert.
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Auf Nachfrage von WOCHENPOST und costa-info.de, ob die Gemeinde Benissa Einfluss auf die Konzessionsfirma der Küsten-Buslinie Calpe-Moraira-Teulada habe, über die es in unserem <a href="http://www.costa-info.de/cgi-bin/wopo/forum/forum.pl?start=0;mbid=1;;thread=18713">LESERFORUM (zum Thread)</a> bittere Klagen gegeben hat (Bus fährt oft zu früh ab oder kommt gar nicht, ein frech auftretender Fahrer gibt anderen Fahrplan an als die Webseite der Firma etc.), fiel die Antwort negativ aus. Aber Küsten-Koordinator Isidor Mollà (CIBE) versprach, ein Treffen der Rathäuser von Benissa und Teulada Moraira mit der Firma anzuleiern und die Missstände des Küstenbuses anzusprechen. Das schlechte Funktionieren ist vox populi, und einen ausgesprochen frechen Fahrer hat die WOCHENPOST in eigener Anschauung erlebt.
-cgb-


Aktions- und iniciativos findet die vormalige Benissaner Bürgermeister- und jetzige Oppositionspartei Reiniciem Benissa die aus den Kommunalwahlen im Mai hervorgegangene Ortsregierung von Partido Popular und CIBE. Die wenigen Vorschläge seien allgemein, ambivalent und detailarm. Dagegen sei unübersehbar, dass in den städtischen Mitteilungen den Stadträten zu viel Platz eingeräumt wird. Auch mit der Teilnahme von Stadträten an religiösen Veranstaltungen ist Reiniciem nicht einverstanden.

Eine Aussenstelle des Rathaus-Bürgerbüros OAC richtet die Stadt Benissa Anfang des Jahres 2020 in der Aula del Mar an der Küstenstrasse von La Fustera ein. Das gab Bürgermeister Arturo Poquet (PP) auf einer von 60 Küstenresidenten besuchten Bürgerversammlung in La Fustera bekannt. Die Präsenz der Stadtverwaltung an der Küste solle in Zukunft z. B. mit Vertretern des Sozialamtes verstärkt werden.

Die Ausdehnung des städtischen und bisher nur sommerlichen Busdienstes "Benibús" auf das Winterhalbjahr fordert laut spanischer Presse eine Vereinigung europäischer Residenten in Benissa. Benibús verzeichnete im Sommer 2018 6.700 Nutzer und wurde 2019 auf die Zeiten des Patronatsfestes, der Wahlen und bis Ende September ausgedehnt. Wenigstens zwei Mal pro Woche müsse der Bus funktionieren, damit Residenten ohne Führerschein für Rathaus-Themen, zum Einkaufen oder zum Gesundheitszentrum in die Stadt kommen können. Ausserdem möge der Benibús auch Hinterlandgemeinden wie Llíber, Xaló, Alcalalí und Parcent mit Benissa verbinden, und zwar über das ganze Jahr, so die Residenten vor Kurzem in einem Treffen mit Bürgermeister Arturo Poquet (PP) und Stellvertreter Isidor Mollà (CIBE).
Zu entscheiden wäre auch, ob der bisher kostenlos angebotene "Benibús" Gebühren erheben soll.

Die Stadt Dénia hat den einstimmigen Beschluss im Gemeinderat von Benissa kritisiert, dass für die neue Quisi-Eisenbahnbrücke eine neue Lücke gesucht werden müsse. Denn ein neues Projekt für die Brücke oder eine Alternative würde die sowieso schon seit drei Jahren und mindestens bis 2020 dauernde Aussetzung des Eisenbahnverkehrs zwischen Calpe und Dénia weiter verlängern. Die Parteien von Benissa, einschliesslich seiner eigenen, die sich jetzt gegen die neue Brücke aussprächen, so Dénias sozialistischer Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE), haben vor bereits dafür votiert.

Ein Treffen des Benissaner Bürgermeisters Arturo Poquet (PP) mit Anwohnern der Küstengegend findet am Dienstag, 15. Oktober 2019, um 16.30 Uhr in der Aula del Mar an der Küstenstrasse von La Fustera statt. Ziel des Treffens, so Poquet: "für die Küstengegend interessante Themen, erste umgesetzte Aktionen, Initiativen, Vorschläge, zukünftige Projekte usw. besprechen."

An der elften Küstenreinigung von Benissa nahmen fast hundert Personen teil, darunter 30 Schüler der Privatschule "Lady Elizabeth" aus Benitachell und zwei Dutzend Taucher. Rund 100 Kilo Mülls wurden abgefahren und rund 2.000 Zigarettenkippen. Die geringe Müllmenge deutet auf eine saubere Küste von Benissa hin. Bürgermeister Arturo Poquet (PP) kündigte an, den Zigarettenkippen and en Stränden Massnahmen entgegen zu setzen: "Alle müssen sich am Erhalt unseres Paradieses beteiligen".

An der Landstrasse CV-749 von Benissa auf den Bèrnia-Berg will die Firma Bella Vall, S.L. ein Hotel in einem Landhaus und einen angeschlossenen Campingplatz einrichten. Dafür wäre auf 11.000 der insgesamt 27.000 Quadratmeter des Geländes eine vom Rathaus beantragte "Declaración de Interés Comunitario" (DIC) für Projekt auf eigentlich nicht bebaubarem Gelände notwendig, so die Intenet-Zeitung "Marina Plaza". Auf 700 qm sollen Hotelzimmer entstehen, auf 5.000 Parzellen für Wohnwagen sowie 2.400 für Wege und Parkplätze.
Die von der Firma beantragte DIC für 30 Jahre würde knapp 80.000 Euro kosten. Bella Vall beantragte die Halbierung dieser Kosten und ihre Streckung auf 30 Jahresraten von 1.300 Euro.

Das Stadtparlament hat auf Vorschlag der Oppositionspartei Compromís einstimmig einen Baustopp für die neue Eisenbahnbrücke über den Barranco del Quisi gefordert, weil sie eine erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes zwischen Stadt und Küste bedeuten und das künftige Baudenkmal der ausgemusterten 100 Jahre alten Eisenbrücke (zweites Foto) quasi "zudecken" würde. Das berichtete die spanische Presse. Das Problem: Eine neue Lösung müsste erst gefunden und geplant werden, das würde die Ausfallzeit der TRAM-Linie Calpe-Dénia -bereits seit drei Jahren und mindestens anderthalb weitere: Gerade wurde der Streckenteil Teulada-Dénia für 35 Mio Euro ausgeschrieben- noch weiter verlängern.
Kurz angemerkt:
Hat das Ayuntamiento von Benissa -mit Compromís im Magistrat- bereits vorher Einspruch gegen das seit einer Weile bekannte Neubauprojekt eingelegt? Wenn ja, warum war er nicht erfolgreich? Und: Wie stehen die Chancen für das neue Veto? Und: Wie viel reale Verzögerung über die sowieso noch für Teulada-Dénia mindestens benötigten anderthalb Jahre hinaus und welche Verteuerung würde das Umschwenken auf eine neue Lösung tatsächlich bedeuten? Das sollte längst zumindest ansatzweise geklärt sein, wenn sich alle Benissaner Parteien in der Ablehnung der neuen Brücke jetzt einig sind.
-cgb-

Weil die stetig sinkenden Schülerzahlen für die beiden öffentlichen Grundschulen der Hintelandgemeinden Llíber und Alcalalí nicht mehr reichen, sind sie administrativ im sogenannten Colegio Rural Agrupado CRA Terra de Riuraus zusammengefasst worden. Sie umfasst für insgesamt 175 Kinder zwischen 3 und 12 Jahren zwei Vorschulklassen für drei Altersstufen sowie 5 für die Klassen 1-6. Die Räume der bisherigen beiden Schulen in den beiden Dörfern werden weiter genutzt. Das CRA Llíber/Alcalalí ist nach dem von Rectoria das zweite in der Marina Alta, das 7. in der Provinz Alicante und das 46. in der Comunitat Valenciana.





















Ein 49-jähriger Rumäne ist am Freitag, 27. September 2019, gegen 8 Uhr auf der Durchgangsstrasse N-332 in Benissa von einem Auto überfahren und schwer verletzt worden. Er musste kurz nach dem Unfall vom Krankenhaus in Dénia mit dem Hubschrauber dem Hospital de Manieses nach Valencia geflogen werden, wo er seinen Verletzungen erlag.
Das Auto kam mit grosser Geschwindigkeit, das mit seinem Hund Spazieren gehende Opfer war offenbar vom Telefon abgelenkt. Kalim war ein ausgesprochen beliebter, optimistischer und mit seiner vierköpfigen Familie (Söhne von 21 und 25 Jahren) sehr gut integrierter Wahl-Benissaner, nicht nur im Fussballverein viele Jahre lang ein Aktivposten.

Rund 60 Senioren oder Menschen mit Behinderungen erhalten vom Rathaus Benissa Hilfe bei der Erledigung ihrer täglichen häuslichen Verrichtungen. Für diese Betreuung erhält auch in diesem Jahr das Sozialamt der Gemeinde Benissa von der Provinzverwaltung in Alicante einen Zuschuss von 24.000 Euro.

Die Stadt Benissa erhält vom Land Valencia und der Europäischen Union eine Subvention von 130.000 Euro für die Modernisierung der Strassenbeleuchtung in der Innenstadt und im Bereich Alcudia. Neue LED-Beleuchtung soll für eine erhebliche Energieeinsparung sorgen, so Benissas neuer Bürgermeister Arturo Poquet (PP).

Mit der Nazi-Schmiererei eines Hakenkreuzes auf der Stirn des PP-Chefs und der Pseudo-Beleidung "maricon" (etwa: "schwule Sau") bedachten laut "Benissa Digital" Unbekannte unlängst das Porträt von Bürgermeister Arturo Poquet am Parteibüro der Partido Popular von Benissa. Poquet kommentierte lakonisch: "Freiheit und Demokratie werden immer über die Intoleranz triumphieren".

Der neue Benissaner Gleichstellungs-Beirat (Consell de Igualdad) schliesst sich dem Aufruf der Plataforma Feminista de Alicante zu einer Demonstration in allen Städten am Freitag, 20. September 2019, um 20.30 Uhr, gegen den "machististischen Terrorismus" an. In Benissa wird die manifestación unter dem identifizierenden violetten Licht auf der Plaza Rei Jaume I ein stiller Protest hinzugefügt.
Der Gleichstellungsbeirat von Benissa schliesst sich dem Manifest an, dass in Sachen machistischen Terrors von den schlimmsten Monaten Juli und August seit zehn Jahren spricht. Mehr als 40 Frauen wurden in den ersten acht Monaten des Jahres von ihren (ehemaligen) Partnern ermordet. Die Vereinten Nationen stellen fest, dass jede dritte Frau in der ganzen Welt irgendwann in ihrem Leben physische und sexuelle Gewalt durch ihren Partner erlitten hat. In 30 Ländern der Welt sind rund 200 Millionen Frauen und Mädchen Opfer der Ablation geworden.

11.9., 14.45 Uhr:
Der Unterricht in allen Schulen von Benissa fällt am morgigen Donnerstag, 12. September 2019, aufgrund der provinzweiten Warnung vor Starkregen aus. Bereits heute, 11.9., stellen die städtischen Sportschulen von Benissa bis morgen, 12.9., ihre Aktivitäten aus diesem Grund ein. Das gab das Ayuntamiento vor zehn Minuten bekannt.
Aus Teulada ist bisher lediglich der Ausfall der Sportschulen bereits seit Dienstag bekannt geworden. Benissa und Jávea richteten Einsatzzentren ein, Benitachell reinigte zusätzlich zum normalen Programm Regenwasserabflüsse, stellte an Orten mit Steinschlaggefahr Absperrgitter bereit, um diese im Bedarfsfall schnell platzieren zu können und gab den Ausfall von Unterricht und Veranstaltungen bekannt. Jávea errichtete am Arenal einen Schutzdeich, um die Überschwemmung der Strandpromenade zu verhindern.

Das Rathaus hat in den letzten Ferienwochen die beiden Benissaner Grundschulen Padre Melchor und Manuel Bru sowie die Sekundarschule Josep Iborra für den Beginn des neuen Schuljahres am Montag, 9. September 2019, durch die städtische Dienstleistungsfirma "Benissa Impuls" herausputzen lassen. Im Instituto Iborra sind 880 Schüler angemeldet, in den beiden Colegios sind es je 425, im Manuel Bru aus zwei Dutzend Nationalitäten.

Über 170 Kilometer beinhaltet das Bergrennen "Ultra Trail Mont Blanc" 10.000 Meter Höhenunterschied. Unter den 2.300 Extremsportlern, die den französischen Alpengipfel in zwei Tagen umrunden wollen, 4 aus Benissa: Kiko Molines, Jaki Martínez und Carlos Pineda von der "Grup de Muntanya Margalló" sowie Encarna Cardona und aus Jalón Salva Mas. Auf die "kleine" Variante von 145 Km beschränkt sich Miguel Santacreu vom Club de Atletisme Benissa.

Ein Feuer in der Benissaner Urbanisation Pedramala rief in der Nacht zum Sonntag, 1. September 2019, die Feuerwehr mit je 2 Löschflugzeugen und -wagen auf den Plan. Kurz vor Mitternacht war der Brand gelöscht.




















Für die Fiestas des nächsten Jahres wie Wahl der Königin, Bergfest, Moros y Cristianos und Patronatsfest will die Stadt Benissa die Zahl der Freiwilligen erhöhen, an denen belästigte oder bedrohte Frauen und Mädchen Hilfe und Beratung erhalten könen. Oberstes Ziel ist, sichere Stellen für junge Frauen zu schaffen.

Die Purissima Xiqueta von Benissa, die Weinfelder von Jalón, das Gruendungsdatum von Parcent, der Sonnengipfel von Benitachell und natuerlich der imposante Peñón de Ifach von Calpe und so fort - Die Moderatoren der Liveuebertragung des wichtigsten Radrennens von Spanien und des drittwichtigsten in Europa gaben sich grosse Muehe, die touristischen Vorzuege der Marina Alta bei jeder sich bietenden Gelegenheit hervorzuheben. Da waren dem spanischen Staatsfernsehen TVE bei frueheren Vuelta-Etappen in der Region erhebliche Versaeumnisse vorgeworfen worden. Die fantastischen Hubschrauber-Aufnahmen bekamen also diesmal Unterstuetzung aus der Reporterkabine.
Einen sportlichen Ueberraschunssieger hatte die hart umkaempfte 2. Vuelta-Etappe in dem Kolumbianer Nairo Quintana vom einheimischen Team Movistar.

Das Rathaus von Benissa hat in den vergangenen Monaten Strassen in den Küsten-Urbanisationen Montemar, Baladrar, Almendros, Buenavista, Finca Paquero und Fanadix erneuert. Von den Gesamtkosten von 400.000 Euro steuerte die Provinz Alicante drei Viertel bei. Die Arbeiten dauerten insgesamt rund zwei Monate. Benissas neuer Bürgermeister Arturo Poquet (PP) kündigte weitere Investitionen in der Küstenzone an.

Ein Auditorium, den Umbau der ehemaligen Schule (Escoles Velles) gegenüber den Polizeiwachen zu einem grossen Rathaus, eine Leichtathletik-Bahn sowie die Erneuerung des Kunstrasens des Fussballplatzes - diese Wunsch- und Projektliste eröffneten Bürgermeister Arturo Poquet und Stadtrat Jorge Ivars (beide PP) dem neuen Präsidenten der Provinz Alicante bei dessen Antrittsbesuch in Benissa.

Vor zwei Jahren rissen einem B-Jugend-Fussballer der städtischen Sportschulen von Benissa bei einem Spiel die Kreuzbänder im Knie. Der Valencianische Fussballverband und die Stadt Benissa schoben die Verantwortung so lange hin und her, bis die Elten den Jungen auf eigene Kosten untersuchen, operieren und nachbehandeln liessen. Die damalige PP-Opposition kritisierte die Entscheidung des Rathauses, die Kosten aus verwaltungstechnischen Überlegungen nicht übernehmen zu wollen. Und hat jetzt, unter Bürgermeister Arturo Poquet an der Ortsregierung, nach wenigen Wochen im Amt, der Familie die Auslagen von 10.000 Euro inklusive Verzugszinsen erstattet.

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